Vom Müll zur Zukunft: Wie EEW Energie, KI und Industrie neu verbindet! Timo Poppe, CEO EEW
Shownotes
Vom Müll zur Zukunft: Wie EEW Energie, KI und Industrie neu verbindet!
Timo Poppe, CEO EEW Energy from Waste, im Gespräch mit Sven Göth. Wie wird aus einem klassischen Entsorgungsunternehmen ein Energie-, Technologie- und Infrastrukturunternehmen? Und was können andere Branchen von dieser Transformation lernen?
EEW Energy from Waste betreibt großindustrielle Anlagen zur thermischen Abfallverwertung. Aus Abfällen entstehen Strom, Fernwärme und Prozessdampf. Metalle werden zurückgewonnen, bestehende Anlagen weiterentwickelt und neue Technologien erprobt.
Doch das Geschäftsmodell steht vor grundlegenden Veränderungen: Die Energiewende verändert die Anforderungen an die Stromerzeugung. Künstliche Intelligenz eröffnet neue Möglichkeiten für Anlagenbetrieb und Instandhaltung. Die Dekarbonisierung stellt die Branche vor erhebliche Investitionsentscheidungen. Gleichzeitig müssen kritische Infrastrukturen resilienter werden.
Im Gespräch mit Timo Poppe gehen wir der Frage nach, wie sich ein Industrieunternehmen mit langer Geschichte für diese neue Realität aufstellt.
Darüber sprechen wir in dieser Episode:
- Vom Entsorger zum Energieunternehmen: Wie EEW sein Geschäftsmodell weiterentwickelt und warum Abfall zugleich Energiequelle, Rohstoff und wirtschaftlicher Frühindikator ist.
- Energiewende und industrielle Wertschöpfung: Wie der Standort Hannover künftig bis zu 85 Megawatt Fernwärme bereitstellen soll, ohne dafür mehr Abfall zu verbrennen.
- KI im industriellen Alltag: Von Predictive Maintenance und KI-gestützter Abfallerkennung bis zu Roboterhunden, die technische Anlagen überwachen.
- Innovation und Unternehmenskultur: Warum EEW neue digitale Geschäftsmodelle auch außerhalb seiner bestehenden Organisation entwickelt – und weshalb deren Integration eine Führungsaufgabe bleibt.
- Carbon Capture und die 80-Prozent-Lösung: Welche Rolle die CO₂-Abscheidung für die Zukunft der Abfallwirtschaft spielen könnte und warum Timo pragmatische Entscheidungen bevorzugt.
- Führung, Sicherheit und Verantwortung: Wie Timo über kritische Infrastruktur, Partnerschaften, Entscheidungsfähigkeit und den Wandel von Berufsbildern denkt.
Drei Gedanken, die aus dieser Episode bleiben:
„Volume to Value“ – Nicht allein die Menge der verarbeiteten Ressourcen entscheidet über den wirtschaftlichen Erfolg, sondern der Wert, den wir aus ihnen gewinnen.
KI kann die Geschwindigkeit erhöhen, mit der wir Informationen analysieren und Handlungsoptionen entwickeln. Doch daraus entsteht erst dann ein Vorteil, wenn sich auch die Geschwindigkeit unserer Entscheidungen verändert.
Innovation ist kein Zukunftsprojekt einer kleinen, isolierten Einheit. Zukunftsfähigkeit entsteht erst dann, wenn die gesamte Organisation lernt, neue Möglichkeiten zu nutzen.
Über meinen Gast Timo Poppe ist CEO von EEW Energy from Waste. Das Unternehmen gehört zu den etablierten europäischen Anbietern der thermischen Abfall- und Klärschlammverwertung und entwickelt seine Aktivitäten rund um Energieerzeugung, Ressourcennutzung, Digitalisierung und CO₂-Abscheidung weiter.
Über CEO 500 CEO 500 by Sven Göth bringt die Menschen zusammen, die unsere wirtschaftliche Zukunft gestalten. Im Mittelpunkt stehen ihre Entscheidungen, persönlichen Erfahrungen und Perspektiven auf die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft.
Transkript anzeigen
00:00:01: Und wir in Deutschland neigen ja mal dazu, wie wollen die hundert Prozent Plus-Lösung?
00:00:04: Ich wäre so ein Freund von der achtzig Prozent.
00:00:06: Also wenn wir darüber diskutieren sollte man CO² verpressen und dann hörst du ja manchmal auch von Umweltverbänden.
00:00:11: Ja das ist ja nicht die perfekte Lösung!
00:00:13: Stimmt aber es viel besser als was heute passiert.
00:00:17: So und wir können jetzt doch weiter nächsten dreißig Jahre drüber sprechen was mal das Idealbild wär.
00:00:22: oder wir sagen einfach wir machen das so wie andere Länder um uns rum und öffnen uns halt auch der CO² Speicherung als im großen Maßstab.
00:00:30: Und ich glaube schon, dass wir in Deutschland die Chancs hätten durch Stahlchemie und der Abfallwirtschaft große Mengen CO² abzuspeichern.
00:00:38: Und die dann auch zu speichern, also zu verpressen im Gesteinsschichten.
00:00:41: Da wo wir früher das natürliche Erdgas rausgeholt haben, drücken jetzt sozusagen das CO² rein.
00:00:47: Vielleicht haben da unsere Kinder oder Kindeskinder in fünfzig bis siebzig Jahren eine bessere Idee was sie mit dem CO² machen.
00:00:52: aber so lange haben wir zumindest verhindert, dass es nie Atmosphäre gelangt.
00:00:59: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge CEO-Fivehundred.
00:01:03: Was ist ein Entsorgungsunternehmen heute eigentlich noch?
00:01:07: EEW verarbeitet Millionen Tonnen Abfall, erzeugt Energie und Wärme, gewinnt Rohstoffe zurück und arbeitet längst an Themen wie Carbon Capture, Speicher, Digitalisierung und künstliche Intelligenz.
00:01:20: Heute auf meinen Gast heute Timo
00:01:22: Popper,
00:01:23: CEO von EEW.
00:01:25: Gemeinsam sprechen wir darüber, wie sich ein Industrieunternehmen neu erfinden muss.
00:01:30: Was der Standard Deutschland jetzt braucht und warum aus Entsorgung zunehmend Energie, Rohstoff- und Infrastruktur geschätzt wird.
00:01:38: EEW gehört zur kritischen Infrastruktur Deutschlands!
00:01:42: Und wir haben genau geschaut, warum auch hier Teamsport mit Zukunft sehr stark zusammenhängt.
00:01:49: Freut euch auf eine abwechslungsreiche Episode mit Timo.
00:01:53: Los geht's!
00:01:59: Ich
00:01:59: freue mich hier zu sein.
00:02:13: Also meine eigenen Erkenntnisse waren in eine Firma zu kommen, die halt eine starke Historie hat über hundertfünfzig Jahre alt, die es gelebt hat über jahrzehnte Transformation nicht nur zu beschreiben sondern sie tatsächlich auch zu durchleben und die dadurch natürlich auch eine besondere DNA entwickelt hat.
00:02:34: Das habe ich relativ schnell verstanden und jetzt macht es mir gerade Spaß, sozusagen an weiteren Transformationen zusammen mit der Belegschaft hat in Hand zu arbeiten.
00:02:43: Was würde so sagen ist die DNA von EEW?
00:02:45: Ich glaube
00:02:45: die DNAs am Ende des Tages wissen als klassischer Infrastrukturbetreiber ja wir haben früher Kohlekraftwerke betrieben und sind dann irgendwann gewechselt auf heute thermische Abfallverwertungen.
00:02:58: was hat beides gemeinsam?
00:02:59: es geht um Verbrennung das geht um Energieerzeugung es geht im Betrieb von Großindustriellen Anlagen und das können wir, dass ist die DNA unserer Leute.
00:03:06: Ich glaube, das macht uns auch
00:03:07: Spaß!
00:03:09: Wenn ich dich jetzt eine Woche begleiten würde in deinem normalen Tagesablauf wo würd' ich sehr schnell merken da es mehr Aufmerksamkeit an dort ist?
00:03:19: Ich will nicht sagen weniger aber Wo sind die Themen, die dich für dich gerade wirklich relevant sind?
00:03:24: Das sind strategische Themen, sind's die Leute, ist das Geschäftsmodell, ist die Technologie?
00:03:28: also wo ist mehr Fokus gerade drauf?
00:03:31: Kann man das sagen
00:03:32: überhaupt?!
00:03:33: Also ein Thema was aktuell mich schon persönlich auch umtreibt das Thema Resilienz und Sicherheit.
00:03:38: Wir hatten ja gerade in den letzten beiden Tagen auch in den Medien verfolgbar doch Angriffe auf die deutsche Strom, der Netzinfrastruktur.
00:03:45: ich habe das vor vielen Jahren selber verantwortet bei anderen Unternehmen und bin da echt sensibel.
00:03:51: wir beschäftigen uns damit auch als EEW.
00:03:53: wir sind ein Unternehmen der kritischen Infrastruktur.
00:03:56: auch wenn man denkt naja was hat denn Müllverbrennung mit?
00:04:00: Sicherheit und kritischer Infrastruktur zu tun, naja wir sind halt schon Wärmeproduzent, Stromproduzent auch ein größeres Maßstab.
00:04:06: Und von daher fallen wir unter dieses gesetzten Thema was mich aktuell sehr stark beschäftigt.
00:04:10: Ein weiteres Thema ist natürlich für uns dass wir in Teilen zyktisch abhängig sind davon wie die deutsche Industrie oder das deutsche Gewerbe läuft.
00:04:20: Wenn die deutsche Automobilindustrie auf Volldarm fertig und fällt einfach mehr Abfall an als wenn sie dichtfertigt Und trotzdem müssen ja unsere Anlagen optimal ausgesteuert, dauerhaft laufen.
00:04:31: Um halt auch die benötigte Wärme und Energie zu erzeugen so dass wir fast Stoffströme angeht im Moment etwas mehr agieren müssen als vielleicht in der Vergangenheit um halt das Profil anfällt sicherzustellen was da genug ist aber sozusagen auch genug dahintransportiert wird wo vielleicht ein bisschen weniger im Moment anfällt.
00:04:49: Wenn ich mir jetzt so ein thema angucken lassen mal kurz in eins rein weil ich das natürlich maximal spannend finde.
00:04:54: du hast gerade gesagt sicherheit.
00:04:57: Wahrscheinlich geht es auch im cyber security-Themen.
00:05:00: Wie schaut sie denn so ein Thema an?
00:05:01: also ich kenne es natürlich bei der telekom wenn du beim sock team irgendwie drin sitzt knapp irgendwie sechzig tausend alerts mehr oder weniger pro minute die auf das deutsche telekomnetz sozusagen ins ummer irgendwie passieren Wie muss ich mir das hier vorstellen?
00:05:14: Also, wie schaust du dir das Thema an?
00:05:16: Ah.
00:05:17: Wie werdet ihr angegriffen?
00:05:19: in welcher Form?
00:05:19: oder geht es eher darum okay, wie sicher sind wir eigentlich genau gegenüber solchen Themen?
00:05:24: Genau also für mich ist er das Thema immer sehr gut vorbereitet zu sein auf all den Eventualitäten.
00:05:29: Das ist ja auch das was das Gesetz per se vorschreibt und dass tun wir halt.
00:05:33: da muss man unterscheiden.
00:05:34: zum einen physische Sicherheit.
00:05:37: Wenn du dich umdrehst, siehst du dahinten das ein Sound.
00:05:39: Da werden vielleicht auch Kameras sein die erst mal sicherstellen dass die Gelände nicht einfach durch jeden betreten werden können.
00:05:45: aber natürlich ist es für jemand der in anführlichen Kraftwerke betreibt auch wichtig dass unsere ganze OT also die die Software die unsere Anlagen steuert in der Leitwarte Prozesse in der Verbrennung im Kraftwerk laufen natürlich gekapselt sind und nicht für jeden von draußen frei zugänglich.
00:06:04: Und das sind schon Themen, die vielleicht vor zehn Jahren keinerlei Relevanz besessen haben.
00:06:08: Was ich keine in Deutschland vorstellen könnte... was soll denn da schon passieren?
00:06:12: Das hat natürlich in den letzten Monaten schon deutlich zugenommen, sodass sich alle Firmen aktuell damit beschäftigen.
00:06:18: Wie wäre es sich hier resilienter?
00:06:19: und wir haben vor drei Jahren damit angefangen, als ich gekommen bin.
00:06:22: Ich bin mit dem Fortschritt zufrieden auch wenn ich sage, da gibt's noch eine ganze Menge zu
00:06:26: tun.".
00:06:28: Wie muss ihr mir vorstellen dass Ihr in dem fall auch dann du zur entscheidung kommt?
00:06:33: also gehen wir es mal so.
00:06:35: bleiben wir zum beispiel sicherheit in dem bereich.
00:06:38: die abwägung ist ja am ende a können wir das alleine nachdem ihr festgestellt haben ist ein wichtiges thema.
00:06:43: also haben wir die kompetenz die ressourcen uns damit aus allein allein er auseinander zu setzen brauchen wir partner müssen werden zukaufen oder sonstiges.
00:06:49: also wie wird sowas angegangen gerade bei solchen entscheidungen.
00:06:54: In dem kontext also
00:06:56: Also als ich das zu ewig gekommen bin, habe ich mir das Thema angeschaut.
00:07:00: War damit nicht zufrieden?
00:07:02: Hab dann still und leise eine externe Prüfung veranlasst.
00:07:06: Die Prüfungsergebnisse waren so wie ich sie mir vorgestellt hab.
00:07:11: Schlecht!
00:07:12: Und daraus haben wir einen Maßnahmenkatalog generiert wo wir wussten der wird uns mehr ja beschäftigen.
00:07:16: Ich habe dann ein Mitarbeiter von extern eingestellt die aus alter Tätigkeit kannte die sich für Unternehmenssicherheit studierte die das schon anderen Unternehmen Infrastruktur nehmen gemacht hat.
00:07:25: Die haben wir zu uns gut als Leiter in Unternehmenssicherheit.
00:07:28: Mit der gemeinsam haben wir ein Maßnahmenpaket entwickelt, was natürlich bei der Anzahl unserer Stadt dort und der Größe dann ein paar Jahre dauert.
00:07:34: Du schaffst es nicht jeden Standort ich sag mal zu den Zoinen um Zoinkameras aufzubauen innerhalb von drei Wochen.
00:07:39: viele Dinge sind halt auch mit Sprache relevanten in Deutschland.
00:07:41: Das ist auch ein spannendes Thema das die die Mitbestimmung die Deutschland ja sehr stark geregelt ist da teilweise an ihre Grenzen kommt wenn wir im Bereich der Unternehenssichheit sind.
00:07:51: also wo hängst du der Kamera?
00:07:52: aufwärmen?
00:07:53: Kammer hängst du auf, um natürlich zu gucken wer betritt das Gelände.
00:07:56: Aber du filmst ja auch deine Mitarbeiter.
00:07:58: Das indirekte Leistungskontrolle könnte es sein.
00:08:01: Deshalb verstehe ich dass wir in Deutschland durch die Mitbestimmung dort Grenzen aufzeigen.
00:08:05: aber wir kommen schon so im Bereich wo jetzt vielleicht das eine sich mit dem anderen ein bisschen beißt und ich glaube je... Je komplizierter das wird den nächsten Jahren, desto spannender wird auch dieses Thema.
00:08:15: Haben wir bei uns im Haus Gott sei Dank gut gelöst?
00:08:17: Habe schon festgestellt da gibt's schon Bauchschmerzen beim einen oder anderen.
00:08:20: man muss darüber sprechen.
00:08:22: Absolut, es ist ja genau der Punkt, den du auch seist.
00:08:24: Egal ob bei jeder Technologie du auch einfällst, das ist eigentlich hier Entwicklung oder Kontrolle oder wofür machen wir das eigentlich?
00:08:31: Aber das bringt uns irgendwie zu einem spannenden Punkt wo du gerade eben auch angekommen bist.
00:08:35: um ich sage mal die einzelnen Themen, die wir vielleicht kurz angeteasert haben erzählst man ein bisschen mehr was ist eigentlich das Geschäftsmodell von eb.
00:08:43: Wo steht ihr heute also?
00:08:45: wie seid ihr aufgebaut und wo seid ihr tätig?
00:08:47: also gibt mir einen Einblick.
00:08:50: Grundsätzlich muss man sich das so vorstellen, ursprünglich ist die Müllverbrennung entwickelt worden zur Säuchenbekämpfung.
00:08:58: Also wenn man jetzt mal lange, lange zurückguckt hat man irgendwann erkannt Mensch irgendwie Abfall in der Straße oder Abfall auch im Haufen ist nicht so gut.
00:09:05: Wenn man es verbrennt ist es besser.
00:09:07: und aus diesem Gedanken sind dann die ersten Müllverbrennungsanlagen entwickelt worden und haben dann auch darin gemündet dass wir vor über zwanzig Jahren in Deutschland das sogenannte Deponierungsverbot erlassen haben.
00:09:19: Warum?
00:09:20: Weil eine Deponie ungefähr zwanzig und vielleicht sogar dreißigmal klimaschädlicher ist durch den Methan-Ausstoß als eine Müllverbrennung.
00:09:27: Also wenn da Müllverbrennung bestimmt was Schädliches, ja das ist nicht das Beste was man machen kann aber das B beste ist nämlich die Müllvermeidung.
00:09:34: Aber unterstellen wir mal es gibt Abfallmüll dann ist am Ende das was wir mit dem Rest der Reste machen dass unsere Aufgabe da ist die thermische Verbrennung das sinnvollste was man tun kann.
00:09:44: warum ist das so?
00:09:45: weil So gern wir auch alles recyceln wollen in Deutschland und so gerne.
00:09:49: Wir uns auch mit Müllvermeidung beschäftigen, so ist glaube ich jeder mit gesundem Menschen verstanden, wenn er aus dem Fenster schaut um sich mein eigener Haushalt vorstellt schon der Überzeugung irgendwas wird es schon noch übrig bleiben.
00:09:59: Und im Rest der Rest da kümmern wir uns drum.
00:10:01: was machen wir damit?
00:10:03: Wir sammeln den in unseren Anlagen oder wird dort hingebracht und wir verbrennen ihn und generieren daraus Energie.
00:10:14: Wir produzieren Strom.
00:10:16: Dampf.
00:10:18: Wir produzieren Fernwärme und aus dem was am Ende übrig bleibt, holen wir noch die Metalle raus haben also auch eine Form des Metallrecyclings Und das ist ein Kreislauf.
00:10:30: also es ist ne Kreislaufwirtschaft im klarschsten Sinne Was uns als Branche vielleicht nicht so gelungen sind in den letzten Jahren oder Jahrzehnten darzustellen dass wir hier top of the Pops sind.
00:10:38: Also wenn man so europäischen vergleich schaut oder weltweit dann sind natürlich mit deutschen europäischen Umweltstandards sind wir halt hervorragend aufgestellt.
00:10:47: Also bei mir muss ich vorstellen, wenn du auch umdrehst die Hälfte der Anlage ungefähr ist Rauchgasreinigung.
00:10:52: also weiß ich einfach was wird.
00:10:53: da ist das ja so eine Hälftereinigung?
00:10:54: Das ist wie eine kleine Chemiefabrik, die reinigt die Rauchgase und die werden in Echtzeit gemessen und werden mal sehr hohe Emissionsstandards in Deutschland an den wir uns natürlich auch selbstverständlich halten, die wir auch gut finden.
00:11:05: aber das führt halt dazu dass wir einen Großteil unserer Investitionen auch in die Raucht-Gasreinigungen stellen.
00:11:09: Und jetzt kurz zusammengefasst was machen wir?
00:11:12: Wir nehmen den Rest der Reste verbrennen ihn produzieren Energie.
00:11:16: Und sie nehmen am Ende noch aus dem Rest der Reste die Metalle raus, verwenden die wieder, gehen ins Recycling und schließen so den Kreislauf.
00:11:26: Was ist die größte Herausforderung, die ihr gerade habt?
00:11:30: Ich glaube perspektivisch das Thema CO-Zweig.
00:11:33: Man hat dreißig Jahre zurück gedacht, warum hat man Deponinen verboten, haben sehr stark Methan produziert.
00:11:38: Es ist deutlich klimaschädlicher als CO-zweig.
00:11:41: Aber jetzt sind wir uns ja einig, glaube ich.
00:11:42: Und hoffe ich jedenfalls in der westlichen Welt dass wir das Thema CO-Zwei ernst nehmen und auch hier eine Reduktion anstreben.
00:11:49: Es ist theoretisch oder praktisch möglich aus dem Rauchgasstrupp das CO-zwei herauszufiltern.
00:11:54: Das ist muss man aber fairerweise sagen extrem teuer und heute in keinster Weise wirtschaftlich abbildbar und darauf müssen wir eine Antwort finden.
00:12:02: also Ich glaube schon dass wir uns mit dem Thema CO zwei Auch als Industrie auch als Bundesrepublik oder Europa weiter beschäftigen müssen und sollten.
00:12:11: Was wir als ew konkret tun, wir haben Personal dafür aufgebaut.
00:12:14: Wir haben Forschungsvorhaben durchgeführt, wir investieren Millionen in Forschungsprojekte.
00:12:18: Weil ich sage, wir müssen uns mit dem Thema beschäftigen auch wenn die große Lösung aktuell noch nicht finanzierbar ist.
00:12:24: So machen es unsere andere Staaten vor, die das halt mit Subvention trotzdem tun und ich glaube irgendwann wird's auch an Deutschland kommen oder so.
00:12:32: Und dann wäre ich ganz gerne vorbereitet mit
00:12:33: meiner Mannschaft.
00:12:36: Die
00:12:37: große Lösung ist, dass du an jede Müllverbrechungsanlage in die CO-Abscheidung baust.
00:12:44: Da reden wir aber schon von einem dreistelligen Millionenbetrag pro Anlage und dann wärst du in der Lage, das CO-abzuscheiden.
00:12:50: Das ist die Frage was machst du damit?
00:12:52: Der Traum ist natürlich so nun das CCU also du wiederverwendest das CO² für chemische Prozesse.
00:13:00: In meinen Augen ist das das Zielbild und wie in Deutschland neigengern mal dazu die hundert Prozent Pluslösung.
00:13:07: Ich wäre so ein Freund von der Achtzig-Prozent-Lösung.
00:13:09: Wenn wir darüber diskutieren, sollte man CO₂ verpressen und dann hörst du ja manchmal auf einen Umweltverbänden?
00:13:14: Ja das ist ja nicht die perfekte Lösung!
00:13:15: Stimmt aber es viel besser als was heute passiert.
00:13:19: Und wir können jetzt noch weiter nächsten dreißig Jahre drüber sprechen, was mal das Idealbild wär.
00:13:24: oder wir sagen einfach, wir machen das wie andere Länder um uns herum und öffnen uns halt auch der CO₁ Speicherung als im großen Maßstab.
00:13:32: Und ich glaube schon, dass wir in Deutschland die Chance hätten durch Stahlchemie und der Abfallwirtschaft große Mengen CO-Zweih abzuscheiden.
00:13:40: Und die dann auch zu speichern ist zu verpressen im Gesteinsschichten da wo wir früher das natürliche Erdgas rausgeholt haben.
00:13:47: Dann drücken jetzt sozusagen das CO zwei rein.
00:13:49: Und vielleicht haben unsere Kinder oder Kindeskinder in fünfzig bis siebzig Jahren eine bessere Idee was hier mit dem CO Zwei machen.
00:13:55: aber so lange haben wir zumindest verhindert, dass es nie Atmosphäre gelangt.
00:13:59: Total spannend.
00:14:00: bevor wir gleich nochmal ein bisschen Wie geht man eigentlich diese Reise an, wenn man sagt okay das ist auch ein Stück weit das Ziel.
00:14:07: also wo stehen wir denn da überhaupt bei den Prozenten?
00:14:09: Wenn du sagst Achtzig wären schon gut.
00:14:10: Also haben wir überhaupt schon angefangen so ungefähr oder sind wir schon ein Stückchen gegangen.
00:14:16: Erzähne mal ganz kurz welche Stande habt ihr also?
00:14:20: wie muss ich mir den Markt bei euch vorstellen.
00:14:23: Ihr habt jetzt hier den Standort zum Beispiel hier Region Hannover.
00:14:28: Es ist ein Vertränkungsmarkt, also mit wem konkurriert man eigentlich?
00:14:31: Es ist einfach sage ich jetzt mal so eine Anlage irgendwie in der Nähe einer größeren Stadt aufzubauen.
00:14:37: Wie lange braucht das überhaupt?
00:14:38: Also was sind denn so ein bisschen?
00:14:41: für den, der sich eigentlich mit diesem Thema noch nicht so richtig auseinandergesetzt hat wie funktioniert diese Industrie?
00:14:48: So einen einfachen Zahlen Mal wir haben in Deutschland ungefähr ungefähr neunzig Müllverbrennungsanlagen.
00:14:55: Wir selber betreiben siebzehn zu ewig.
00:14:58: Die haben unterschiedlicher Größen.
00:15:00: Kleine Anlagen, die machen so hundertfünfzigtausend Tonnen.
00:15:04: Die größte in Deutschland, auch in unserer Portfolios ist es ein Markteburg, die macht neunhunderttausenden Tonnen Abfall pro Jahr.
00:15:12: und so eine normale Müllverbrennungsanlage zu bauen.
00:15:16: Normale Größe sag ich mal so muss man rechnen stand heute ungefähr eine Viertel Milliarde im Westen.
00:15:22: Die baust du auch nicht in drei Jahren.
00:15:23: Du hast aber ein bisschen länger mit Genehmigungsverfahren,
00:15:26: etc.,
00:15:26: das verschneit dann eher bei fünf bis sieben Jahren, dass du so eine Anlage herangebaut bekommst.
00:15:31: Es ist so, dass wir in Deutschland ein gutes Niveau haben zwischen den Verbrennungskapazitäten und dem tatsächlichen Abfall.
00:15:41: Das ist gut nivelliert!
00:15:43: Wir haben Phasen, wo vielleicht ein bisschen weniger anfällt.
00:15:46: Das merken wir in der Industrie und Gewerbe nicht voll produziert.
00:15:49: Da sehen wir sofort den Abfallström.
00:15:51: Wir sind also ein ganz guter Frühindikator weil wir sehen bevor die Rechnung geschrieben werden was ist in der Woche produziert worden oder was nicht hinter uns steht anhand der Abfälle.
00:15:59: Und ähm... Der Abfallmarkt ist europäisch.
00:16:03: Also wir haben auch Anlagen in Luxemburg, in den Niederlanden Wir importieren noch Abfällen aus Polen Teil aus England.
00:16:12: Das ist auch gewollt, auch politisch gewollт.
00:16:14: Wenn man sagt naja bevor das auf einer Deponie landet und dreißigmal schädlicher Methan ausstößt dann können wir es vielleicht doch besser in eine deutsche hoch technologische Anlage werfen.
00:16:24: Das ist fürs klimaneuropa definitiv besser und ich sage mal gerne CO-Zwei stoppt nicht an der Ländergrenze.
00:16:30: Auch wenn wir uns das politisch vorstellen is aber nicht so und vor dem Hintergrund macht es halt Sinn das Thema auch europäisch zu denken.
00:16:37: Wie siehst du das überhaupt an?
00:16:38: gerade Deutschland Europa, wenn wir das mal so ein bisschen vergleichen machen.
00:16:41: Du hast selber grade gesagt ihr seid Frühindikator für läuft es hier eigentlich ganz gut weil natürlich auch extrem viel aus der Industrie seiches Mal von Abfällen und so weiter natürlich auch hier eingespeist wird in jeglicher Form.
00:16:54: wie nimmst du das war?
00:16:55: am Ende braucht es ja auch eine gewisse Menge in den sozusagen Euren mehr oder weniger Fabriken.
00:16:59: dann damit das ganze Thema läuft und auch letztendlich die ganze Apparat irgendwie funktioniert.
00:17:05: Wie nimmst du das die letzten Monate in den letzten Jahren irgendwie war.
00:17:08: also alle sagen natürlich klar.
00:17:10: Wir merken Produktionserbau viele wandern auch ab ins nahe aus muss ja nicht mal mehr ins Ferne sein, wie nimmste du das war ist ein Thema
00:17:18: auch genauso.
00:17:21: wir haben in den vergangenen jahren ehrlicherweise schon immer so ein bisschen rückläufige Abfallmengen prognostiziert dass es für bischen kompensiert worden.
00:17:30: zu wachs an Bevölkerung Deutschland Wenn du überlegst, was wir an ukrainischen Flüchtlingen aufgenommen haben.
00:17:35: Dann ist das ja mehr Menschen im Land, die produzieren auch
00:17:38: Abfälle... Die fangen ein Stück weit wieder auf.
00:17:40: ...die fangen das in Teilen auf?
00:17:41: Das darf man gar nicht unterschätzen, dass es recht gut berechenbar so etwas.
00:17:45: Allerdings ist es schon so, dass wir wahrnehmen, dass in Teilen verdorsche.
00:17:49: ich sage aber wo sind teilen, das ist auch regionisch spezifische unterschiedlich.
00:17:52: Sehen wir halt schon, dass Gewerbe- und Industrieabfälle nicht auf dem Niveau sind, wo sie vor zwei bis drei Jahren waren.
00:17:59: Und das ist in meinen Augen nicht da dem Umstand geschuldet, dass jetzt eine industriekräftig Müllvermeidung hinbekommen haben und stärkeres Recycling sondern eher den Umstand geschuldet.
00:18:07: dass wir eine verringerte Baukonjunktur sehen.
00:18:09: Wir reden von vierhunderttausend Wohnungen, die gebaut werden sollen.
00:18:11: Tatsächlich liegen wir irgendwie bei zweihundertausend Wohnen.
00:18:13: Ja!
00:18:14: Wir reden davon, das die Automobilindustrie in Deutschland gerade Probleme hat.
00:18:18: Wir sehen auch, dass vielleicht die energieintensive Industrie in Summe
00:18:23: Probleme
00:18:23: hat und so.
00:18:24: Und das nehmen wir sehr wohl wahr den Regionen wo halt derartige Firmen vielleicht nicht auf Volllast produzieren.
00:18:30: Sehen wir dann, dass im Gewerbeabfallbereich die Mengen leicht gutläufig sind.
00:18:35: aber es ist ein Indikator ja
00:18:37: Ist auf der anderen Seite.
00:18:38: also wie kann mir das vorstellen?
00:18:39: man sieht es dann rückgang.
00:18:41: Ich sag mal so in der freien marktwirtschaft würde meinst überlegung hier wo krieg ich trotzdem nach wie vor irgendwo anders Nachfrage her geht man auch ein stück weit ins außen sagt pass auf wir können sie auch bei uns dass machen.
00:18:51: ist es möglich?
00:18:52: genau das genau
00:18:52: so ist das, also wir haben viele anlagen auch in ostersland oder näher von polen.
00:18:56: pol baut aktuell mühverbrennungsanlagen zu der backbecks.
00:19:01: die haben heute noch nicht genügend für die versorgen ihrer.
00:19:05: Das eigenen land ist die
00:19:06: kapazität zu sein.
00:19:07: Genau, das heißt die kapizität ist noch nicht voll da.
00:19:08: dass heißt poln exportiert abfälle und ehrlicher weiß ich das dann für uns teilweise sehr kurze fahrtstrecken im europäischen mark.
00:19:15: wir haben wie seit grenzen anlagen auch nahe der grenze.
00:19:19: Da fahre ich einmal über die grenze rüber.
00:19:21: das ist total problemlos darstellbar.
00:19:23: Und dann kompensieren wir halt dadurch zum beispiel eine rückläufige mängel die wir vielleicht in ostlandschaft sehen.
00:19:28: Also mal ein paar jahren nach vorne gehen.
00:19:29: was ist eigentlich die vision Von euch von dir, also wo soll das Thema?
00:19:33: am Ende geht es ja darum ist Resilienz zu machen.
00:19:36: Es ist eine was du gesagt hast.
00:19:37: Das heißt natürlich auch was tun?
00:19:38: welche Standorte bespielt man welcher Formen, wo baut man weiter?
00:19:41: Wo geht man auch mehr oder weniger weiter rein?
00:19:43: Das andere ist natürlich wie geht man mit den Standorten hier vor Ort um?
00:19:46: Welche Art der Leistung wird angeboten?
00:19:49: Wie stellst du dir das Zielbild vor?
00:19:50: Wir haben vorhin ganz kurz dass angeteasert Ist das auch das zielbett im Sinne von?
00:19:54: dahin wollen wir uns entwickeln?
00:19:56: Oder ist das nur Ein Aspekt von, das wäre schön wenn er so kommt aber eigentlich bereite ich mich auf andere Szenarien vor.
00:20:03: Also mein Zielbild ist erstmal sind wir ein Unternehmen was laufend nennenswert in seine Infrastruktur investiert?
00:20:10: Ich habe Respekt davor Investitionsrückstaus zu bekommen wie wir es vielleicht in der deutschen Infrastruktur sehen die vielleicht den Bund gehört.
00:20:18: Das Schienenetz anschaut oder... Das straßennetz da hat man vielleicht versäumt laufend zu reinvestieren und zu sanieren.
00:20:25: das machen wir nicht.
00:20:27: Sondern wir investieren jährlich ein dreistelligen millionenbetrag darein dass unser anlagen, wenn wir sagen gut in shape sind.
00:20:35: Und topstandard haben.
00:20:36: das erstmal wichtig für uns.
00:20:38: Ein weiteres thema was wir halt machen in den nächsten fünf bis zehn jahren ist angesprochen das thema energie.
00:20:42: ja muss ich da so vorstellen dass wir noch die chans haben durch technische Optimierungsmaßnahmen noch mehr rauszuholen.
00:20:52: Also ein Beispiel, wir haben hier in Hannover, wo wir gerade zusammensitzen aktuelle Wärmeauskopplung von fünfzig Megawatt die wir den Stadtwerk der NRC zur Verfügung stellen und verteilen das dann an ihre Endkunden nennenswert.
00:21:06: uns ist jetzt gelungen durch Investitionsmaßnahmen, diese Wärmeauskopplung auf eighty-fünf Megawatt zu erhöhen.
00:21:14: Das heißt die Abfallmenge, die reingeht ist genau dieselbe wie vor zwei Jahren.
00:21:18: aber statt fünfzig megawattwärme holen wir bald achtzig megawatte Wärmes.
00:21:23: das ist viel viel mehr.
00:21:25: und Vor fünf Jahren sagt alle dann geht nicht mehr oder haben immer angefangen zu überlegen.
00:21:29: und die Ingenieure oder Kampaflons, weil man sagt ja wenn wir das umbauen und dass umbaut und da noch investieren und ein paar Millionen investieren dann wäre es vielleicht doch da schon.
00:21:37: Als natürlich jetzt der Ukraine Konflikt kam und die Diskussion auch, wie wollen wir mit Erdgas perspektivisch in Deutschland umgehen?
00:21:43: Hat natürlich das Thema grüne Wärme.
00:21:44: Und unabhängige Wärmel ein Zuspruch erfahren.
00:21:48: oder mal hatte man auch politische Unterstützung für so ein Thema.
00:21:51: Und dann ging es auf einmal.
00:21:52: So jetzt sind wir gerade im Bau dafür.
00:21:55: Das ist schon eine Maßnahme, auf die wir stolz sind.
00:21:57: Ein weiteres Thema im Bereich der Energie ist... Wir haben angefangen den ersten Stadtorten jetzt auch Batteriespeicherprojekte in Angriff zu nehmen.
00:22:05: Warum ist das so?
00:22:07: Naja, Müllverbindungsanlage läuft acht tausend Stunden im Jahr.
00:22:10: Montag stellt sie hat achttausend siebenhundertsechzig Stunden.
00:22:13: hast du Präfisionszeit?
00:22:14: man hast aber Zeit wo vielleicht auch ein tägliches Problem da ist.
00:22:16: oder stellen wir mal einfach gerade Achttausenden Stunden.
00:22:18: Das heißt hier läuft Band durch.
00:22:21: das war in der alten energiewirtschaftlichen Welt perfekt.
00:22:24: Es waren Grundlast Kraftwerk und das wollte man haben.
00:22:29: Aber es gab die Kohlekraftwerke, die waren auch Grundlast und nukleer war Grundlast.
00:22:36: Jetzt ist es so, dass wir durch den PV-Zubau in Deutschland, wenn man sich die Strompreise über den Tag verteilt anschaut, große Unterschiede sehen.
00:22:45: Wir haben gerade den Sommermonaten und da noch während der Tageszeiten dann einfach, wenn genügend Sonne da ist ein sehr niedrigen Strompreis.
00:22:53: Und unser Strom wird eigentlich gar nicht richtig benötigt.
00:22:57: also muss ich mir die Frage stellen wie schaffe ich das meine Anlage zu flexibilisieren?
00:23:01: Wie gelingt es mir den Strom dann zur Verfügung zu stellen, wenn er wirklich auch benötigt wird?
00:23:06: Da hat der fairerweise auch einen höheren Preis.
00:23:08: Und da sind wir dabei über Batteriespeicher, über Wärmespeicher zu überlegen welche technischen Möglichkeiten gibt.
00:23:17: das haben jetzt auch die ersten da schon im Einsatz und dass ist schon so ein Thema in dem ich gerne arbeite.
00:23:22: Vielleicht ist doch sehr spannend für das ist auch Volksverschaffee schönes Thema.
00:23:24: also natürlich muss du das auch Geld verdienen.
00:23:26: ja Das ist auch technologisch und herausfordernd.
00:23:30: Aber das macht auch Spaß, weil da schon was Sinnvolles ist, was wir da gerade tun.
00:23:33: Per se ist es grundsätzlich so... Ich bin auch öfter mit jungen Studenten zusammen.
00:23:38: Das ist ganz spannend wenn ich selber reflektiere als ich im Bekanntenkreis mitgeteilt habe welche neue CO-Rollige annehme dieses Müllverbrennung aber eher eine Hase rumpfen und was ist das?
00:23:50: Und wenn nicht jetzt!
00:23:51: Mit jungen Studenten sprechen und wir sind an technischen Lehrstühlen.
00:23:54: Und wir sagen, ey, wir sind führend in der Rauchgasreinigung machen bei CO zwei Abscheidung.
00:23:58: Wir machen so technische Projekte wie Batteriespeicher
00:24:00: usw.,
00:24:01: kann ich bei euch eine Bachelor im Masterarbeit oder Dissertation schreiben?
00:24:04: Da sind wir sehr spannend.
00:24:05: Also ein technisch sehr spannendes Unternehmen was auch junge Leute begeistern können Wenn es dann gelingt, über die erste Schwelle hinwegzukommen nach dem Motto dieses Nase rüpfend Müllverbrennung.
00:24:14: Wenn du das überstiegen hast und guckst dir dann die Prozesse an, die wir machen und was wir sinnvoll ist auch für die Umwelt, dass Klima tun, dann sagen gerade ich junge Studentinnen auch also... Das spannt da gehe ich meine Ehre hin.
00:24:24: Also das finde ich persönlich ganz erfrischend.
00:24:27: Absolut!
00:24:27: Ich kann jetzt glaube ich total gut nachvollziehen auch gerade bei den Themen, die der so ein bisschen anschneiden hat, weil das eine ist ja aus weniger mehr zu machen.
00:24:36: Ein wirklich spannendes Element auch gerade durch Möglichkeiten, Technologie und andere Art von Umsetzungen.
00:24:44: Zwei Sachen das eine was mich natürlich interessiert wenn du solche Themen ansprichst was brauchen eigentlich?
00:24:50: ich sage mal welche Kompetenzen brauchen eigentlich der klassischen Entsorger in der Zukunft?
00:24:55: Es ist auch ne große Art von.
00:24:57: du sagst selber auch was habe ich gelesen vom Volumen zum Wert ja vom Volume to Value.
00:25:04: Ist es das also wirklich zu verstehen, wie kann ich mit den Elementen die irgendwie zur Verfügung stehen mehr rausholen?
00:25:10: Wie kann ich mich auch diversifizieren in meinem Geschäftsmodell anhand meiner, ich würde mal sagen Korkompetenzen.
00:25:17: Was braucht es da?
00:25:20: Also es ist natürlich schon so dass wenn du... Ich hoffe du gehst ja noch mit meinen Kollegen durch unsere Anlage und schaust dir das selber einmal an!
00:25:27: Du siehst eine Sprachgebrauch der Bevölkerung ist eine große Fabrik.
00:25:33: Und und darin kann man halt schon mit guter Ingenieurskunst.
00:25:37: Und auch mit Tools, die uns heute auch AI zur Verfügung stellt aus weniger an noch mehr machen.
00:25:44: Und ich glaube das ist die Herausforderung für unsere junge nächste Ingenieur Generationen, die wir teilen selbst Ausbilden oder Trainee Programme extra dafür zu überlegen wie kann ich das machen?
00:25:55: Zweites Thema spannend ist Predictive Maintenance.
00:25:57: Ich dachte es vorhin wir geben pro Jahr sehr viel Geld dafür aus unser Anlagenstand zu halten weil ein Ausfall für uns das teuerste ist, aber die spannende Frage ist ja vorausschauende Instandhaltung.
00:26:08: Also sich zu fragen wann muss eigentlich welches Bauteil wie in Stand gehalten werden?
00:26:13: Was der richtige Zyklos dafür?
00:26:15: und kann ich vielleicht auch mit AI vorhersagen, wann mir wahrscheinlich ein Bauteilen ausfallen wird und wann es der optimale Zeitpunkt ist dieses zu tauschen.
00:26:22: Und das sind Dinge, die sehr spannend sind um den wir arbeiten als größter, sage ich mal im deutschen Markt auch ermöglichen hier einen Vorsprung zu haben.
00:26:35: Weil wir natürlich bei der Anzahl unserer Anlagen es uns leisten können gewisse technische Kompetenzen im Haus zu haben also manpower Leute die sich auf ein Bauteil spezialisiert haben.
00:26:49: das kannst du nicht Wenn du nur ein oder zwei Anlagen hast, dann geht das nicht.
00:26:53: Du kannst dir kein Overhead leisten.
00:26:56: Wir haben jetzt in Summe mit unserer Klärschaffabrüstung anlagen wir einen und zwanzig Anlagen.
00:27:01: Dann kannst du die halt schon, ist es technisch?
00:27:02: Ist noch hohleist.
00:27:04: Und dann ist meine Erwartungshaltung als CEO da muss auch was bei rumkommen so und dass ist... Da bin ich eigentlich ganz zufrieden, was ich in der letzten Zeit gesehen habe.
00:27:13: aber mein Spruch ist immer ein bisschen mehr geht immer
00:27:15: noch.
00:27:16: Ich spanne das Game, ich meine du sprichst es gerade an natürlich dass auch das Thema gerade natürlich auch wenn's um Technologie geht KI auch hier eine große Rolle spielt.
00:27:25: Natürlich in unterschiedlichen Einsatzbereichen.
00:27:27: was mich immer interessiert ist gar nicht mal okay wo wären in dem Sinne Effizienzen gehoben oder neue Möglichkeiten geschaffen?
00:27:33: sondern was mich gerade fragt wenn ich jetzt dich fragen würde Durch den Einsatz von Kürze in die Gänse wirst du im nächsten einen bis zwei Jahren circa zwanzig Prozent der Zeiten aller Mitarbeiter hier einsparen.
00:27:46: Wofür nutzt Du diese Zeit?
00:27:50: Aufgrund unseres Altersdurchschnittes würde ich ehrlicherweise wahrscheinlich sagen, würden wir Stellen wegfallen lassen auch entteilen.
00:27:57: Durch den normalen Sämmerdemokratischen Abfluss...
00:27:59: Ja, aber wir werden unalterst durchschnittenteilen und zu weit gehört auch dass sich nicht glaube das in allen Funktionen zwanziger Prozent einspare sind.
00:28:08: Ich glaube zum Beispiel schon daran, dass im Bereich der Verwaltung administrative Prozesse wie in Deutschland – Deutschland in den nächsten Jahren noch ein helles Erwachen werden sehen.
00:28:18: Ich glaube das was wirklich über uns hereinbricht an Welle auch von vielen unterschätzt wird.
00:28:26: Wenn ich mir vorstelle, dass es im technischen Betrieb möglich ist dann würde ich da schon abschichten.
00:28:32: Wir machen die verrücktesten Tests gerade!
00:28:35: Roboterhunde im Einsatz die als Rundengänger in den Kraftwerken unterwegs sind, die halt Schall-Vibration Messwerte aufnehmen.
00:28:42: Das machen heute das Menschen.
00:28:45: Die Frage ist, machen das in der Zukunft Roboter?
00:28:47: Testen wir zwischen Anlagen Köln.
00:28:49: Wir sind führend bei der Detektion von Abfallströmmen.
00:28:53: also mein größtes... Meine größte Herausforderung ist dass im Abfall manchmal Dinge drin sind, sie da nicht reingehören.
00:29:01: was findest du?
00:29:01: propan Gasflaschen?
00:29:02: Da findest Du große Stahlträger, da findest du Dinge die einfach dein Kraftwerk kaputt machen.
00:29:08: Und musst dir vorstellen diese riesige Bunker, dass du siehst halt nicht alles mit dem Auge und dann kommt ein großer Kran und greift das und schmeißt es in den Trichter von dort geht ins Feuer und dann hast du den Salat.
00:29:18: So ist also die Frage wie kriegt man das denn besser hin?
00:29:22: Roland zum Beispiel auch Teile von Deutschland haben ein riesiges Problem mit Lachgaskartuschen.
00:29:27: Man wird ja von jungen Leuten als Partydroge genutzt und diese Lachgaskartusche bringt die Tonation im Feuerraum.
00:29:35: Und wir reden da nicht in einigen Regionen von Deutschland von einer pro Woche, sondern wir reden von vielen am Tag.
00:29:40: In Holland hat das dazu geführt dass in Amsterdam der gesamte Abfall bevor er sozusagen in die Verbrennungsanlage geht einmal geschreddert wird.
00:29:48: Die kippen den ab, jagen ihn durch Großschredder weil sich so viele Lachgas-Kartuschen haben sie raushaben müssen Weil sie sonst so große Schäden an ihrer Anlage.
00:29:57: Was haben wir entwickelt?
00:29:58: Wir haben gedacht es muss auch bisschen schlauer gehen als Schredder.
00:30:03: Wir haben ein Startup entwickelt, d.h.
00:30:05: Waste Year was inzwischen auch mehrere Dutzend Mitarbeiter hat und was ein Produkt entwickelt hat wo wir durch Kameraanalyse im Abkipp-Vorgang und auch in dem was im Bunker liegt erkennt die AI wo ein Störstoff ist.
00:30:20: Der sagt Achtung!
00:30:21: Im Quadraten dreizehn hinten links liegt eine Proparengasflasche.
00:30:24: Es geht eine rote Lampe an und dann hat der Kranfahrer die Möglichkeit diese zu bergen.
00:30:29: Und wir erkennen auch im Abkipp-Vorgang gefährliche Stoffe.
00:30:33: Da werden Tausende Fotos in einer Sekunde gemacht, wenn der Mulz ist abgekippt wird und dann erkennt ihr mit hohen Genauigkeit was dort drin ist.
00:30:42: Wir hatten anfangs Probleme unsere eigenen Stadtorte von unserer eigenen Technik zu überzeugen.
00:30:46: nur als vor anderthalb Jahren der Wettbewerb angefangen hat unsere Lösung zu kaufen da habe ich doch mal unsere eigene Mitarbeiter gefragt wann nutzen wir denn unsere eigenen Lösungen unseren eigenen Stadtorten?
00:30:55: Wenn der wettbewert die nutzt wird dafür Geld bezahlt.
00:30:57: So ein kulturelles Thema, weil das ging doch immer gut ohne.
00:31:01: Das hat dafür auch funktioniert.
00:31:02: Also warum?
00:31:03: Weil es ist ganz kamerantönef und das bringt doch alles geiles und so richtig funktioniert das auch nicht.
00:31:07: Na ja weißt du selber eine AI ist ja auch LM-Modelle.
00:31:10: die musst Du halt Die musst du anlernen und viele, viele Daten.
00:31:13: Und das kannst du halt nicht in Indien machen, sondern das müssen wir durch viele Tests sozusagen im Real Case machten.
00:31:20: Wir haben unsere Software jetzt mal Einsatz in England, in Frankreich, in Spanien, UK, in Scandinavien... Das finde ich super!
00:31:31: Aber das ist ein ganz tolles Produkt und da sind wir auch gerade dabei.
00:31:34: Wie können wir das noch weiter ausrollen?
00:31:36: Weiter ausweiten?
00:31:37: was für Gimmicks können wir noch entwickeln?
00:31:38: aber auch da gehört dazu Wahrheit Haben wir das wirklich in Haus entwickelt?
00:31:42: Ging das in der Kultur?
00:31:43: Nein.
00:31:44: Das ist
00:31:45: die Tochterfirma, eine junge wilde Truppe.
00:31:48: Die sitzen gekapselt in Berlin wie man sich das so richtig vorstellt und extrem international.
00:31:54: also ich glaube fast selber an Nationalitäten wie an seinen Mitarbeiter Und die haben das gemeinsam entwickelt.
00:32:01: Ich glaube es ist schwierig solche innovativen Dinge In der Bestandsmannschaft im täglichen Alltag zu entwickeln sondern wie viele größere Firmen auch haben halt auch wieder das Problem, dass kulturelle Veränderungen manchmal technologischen Fortschritt hemmt.
00:32:15: Was Geschwindigkeit angeht und... Das war eine Lösung die wir halt ist aber outgisourced haben räumlich auch gesellschaftlich, die aber funktioniert hat Und die inzwischen jetzt wo es klappt, auch innerhalb der Firma.
00:32:27: Jetzt ist sie auch allagert.
00:32:29: Wie kam also am Ende?
00:32:31: Es ist ja total spannend was du gerade beschreibst Wo ja viele ich sage mal auch ein Stück weit Ich mich sagen gescheitert sind.
00:32:36: Aber grade mit so einem nennt es mal irgendwie so eine Art Hubgedanke.
00:32:40: Ich lide den aus, ich lasse da die wilde Truppe sozusagen mal schauen was können wir intern verbessern oder noch dazuholen und... ...ich krieg's dann nicht mehr rein oder ich kriegs'n nicht mehr eingefangen.
00:32:50: also das eine was natürlich schön beschreibt ist natürlich die ja ich will sagen der Wettbewerber zumindest die Mit-Bewerber am Markt natürlich dann auf einmal darauf anspringen und sagen ja mega genau das kann ich gebrauchen weil ansonsten ich spare mir Geld Zeit whatever Innovation Natürlich.
00:33:05: dann aber die Frage ist natürlich, wie müssen wir wieder reinbekommen was jetzt bei euch glücklicherweise geklappt hat.
00:33:09: Aber die Grundidee tatsächlich da eine neue Truppe loszuschicken um einfach zu sagen hey was können wir alles ausprobieren?
00:33:17: Wie wird das in der Zukunft weiterfossiert?
00:33:20: ich sag mal also ist es eine Art von... Ich will nicht sagen Approach aber wo du schon sagst bedingt ihr jetzt Aufmerksam ist auch bei dem Thema Cyber Security, das ist das Gleiche.
00:33:30: Also wo ich sage wir müssen da extrem schnell vorankommen und dass euer Extremvieh potenziell ich schaffe es aber nicht in der eigenen Organisation das jetzt direkt irgendwie zu starten.
00:33:39: Lass uns das außerhalb erstmal versuchen!
00:33:41: Ist das eine generellen Grundansatz wo du sagst je nachdem bei welchem Thema macht das schon Sinn das genau so zu tun als später ist zu schauen wie weit und was wir davon dann wirklich wieder zurückführen?
00:33:52: Ich glaube, wir müssen das differenzieren.
00:33:53: Generell würde ich nicht sagen die Lorbeeren für das Thema Gebühr noch beim Vorgänger der das gestartet hat.
00:33:58: Ich fand es sehr clever das außerhalb der Firma macht zu haben.
00:34:03: So weit gehört aber auch du testest zehn Produktideen und einer hat jetzt funktioniert und wir haben auch viele gehabt.
00:34:08: die haben halt nicht funktioniert und haben nicht die Skalierung erreicht.
00:34:13: Wir handhaben es trotzdem weiter so, dass wir die wilde Truppe haben und die auch weiter mit wilden Ideen kommen.
00:34:19: Aber zur Wahrheit gehört dann auch, wie ich gerade sagte, das klappt halt nicht alles.
00:34:23: Und grundsätzlich wäre mein Impuls aber ein Wunsch schon das in der Firma zu entwickeln.
00:34:28: Ich glaube schon daran kulturelle Veränderung braucht Zeit, kulturelles Veränderungen braucht Vorleben.
00:34:34: Aber diese Form der Agilität, die wir in der Zukunft werden brauchen müssen weil einfach auch AI uns in andere Formen der Zusammenarbeit Zwingt, dem müssen wir uns stellen.
00:34:46: Und es bringt dir nichts wenn du sagst ich hab da zwar einen Teil der Firma die Kams verstanden Die fünfzig Mitarbeiter die sind richtig zukunftsfähig aber die anderen paar tausend halt nicht dann hilft uns das nicht.
00:34:56: Sondern es muss uns gelingen dass wir unsere Gesamtbelegschaft auf diese Veränderungsreise mitnehmen und wir müssen einfach akzeptieren Dass ist an einer stelle etwas länger dauert weil es menschlich das ist doch vielleicht deutsch Ja wissen immer so bisschen erstmal alles geht nicht kann nicht funktionieren.
00:35:10: Der Amerikaner wird vielleicht drauf sagen, ey, das ist bei Idee!
00:35:12: Dann gehen wir voll
00:35:13: drauf.".
00:35:13: Ja mit Deutschen sitzt er ja ein bisschen anders.
00:35:15: aber wenn wir über eine Firmengeschichte von über hundertfünfzig Jahren sprechen und ich immer sage naja ich baue die Firma so dass sich sie halt auch irgendwann einem Nachfolger so übergeben kann es sieht dann halt auch für den nächsten Jahre guten Schusses, dann muss es uns gelingen bestmöglich unsere Mannschaft mit auf die Veränderungsreise
00:35:32: zu nehmen.
00:35:32: Wir haben in den letzten Minuten über so unterschiedliche Aspekte gesprochen vier Fragen zusammenzubringen, wenn es dann darum geht wie schaffe ich eigentlich die aktuelle Gesellschaft in die Zukunft zu führen?
00:35:47: Lass sie mal so step by step durchgehen.
00:35:49: Vier Fragen das eine ist die Frage was gilt es eigentlich zu bewahren?
00:35:52: also was ist heute gut und wird auch der Zukunft der Kern sein worauf mehr oder weniger unsere Art der Arbeit auch letztendlich im Geschäftsmodell basiert?
00:36:01: Was gilt es zu verändern?
00:36:02: Das ist die zweite Frage, wo müssen wir uns weiterentwickeln?
00:36:05: Weil ansonsten haben wir irgendwann gegeben falls die Problematik irgendwie nicht mehr so resilient zu sein wie wir uns das vorstellen.
00:36:11: Was gilt es hinzuzufügen?
00:36:13: Wo brauchen wir mehr Wissen Standorte oder whatever?
00:36:16: und natürlich auch was geht es los zu lassen?
00:36:18: also wo siehst du heute schon was vielleicht jetzt noch erfolgreiches aber was wird definitiv in der Zukunft wahrscheinlich nicht mit der Bestandteil sein weil es gar nicht mehr in irgendeiner Weise eine Rolle spielen wird
00:36:30: bei uns?
00:36:31: ne Firma oder grundsätzlich
00:36:33: Ist meine Firma, wir können auch gerne grundsätzlich sagen aber.
00:36:37: Lass mal am Anfang mit dem Punkt was gilt zu bewahren?
00:36:40: Was wird auch in den nächsten Jahren eure DNA und auch letztendlich eurer Geschäftsmodelle.
00:36:44: Was es zu bewaren gilt ist ein hohes technisches Verständnis.
00:36:50: Weil denken wir Richtung AI.
00:36:54: ich kann ja nur dann gut prompten und das Ergebnis richtig verwenden wenn nicht grundsätzlig verstehe was da passiert.
00:37:02: Ich kann natürlich heute auch Schädt-GPT fragen im privaten, baue mir mal meine Steuererklärung.
00:37:09: Oder rechnen wir mal den Business Case vor?
00:37:11: Hilft schon wenn ich verstehe ob das Ergebnis von der Plausibilität hier richtig oder falsch ist.
00:37:17: Das heißt ich glaube was für uns bewahren müssen ist dass technische Grundvorstellungen und die Kompetenz Dinge beurteilen zu können.
00:37:23: Was sich verändert sind Dinge die in der Vergangenheit sehr lange gebraucht haben.
00:37:27: Rechnen mit meinen Business Case, rechnet immer verschiedene Optionen durch.
00:37:32: optimiere mal vielleicht die Feuerleistungssteuerung einer Anlage.
00:37:35: Dinge, die früher vielleicht Wochen oder Monate gedauert haben gehen jetzt an den Tag und wir müssen uns darauf einlassen dass manche Dinge dadurch anders ablaufen werden und sich dadurch auch die Art und Weise der täglichen Arbeit verändert weil wenn ich natürlich Option in Echtzeit gegeneinander stellen kann dann ist das eine brutale Entscheidungshilfe für mich.
00:38:02: Und da muss ich aber auch meine Entscheidungsgeschwindigkeit an den neuen Erkenntnis-Geschwindigkeit anfassen!
00:38:08: Es hilft mir also nichts, wenn ich etwas, was früher vier Wochen gedauert habe jetzt in einem Tag mache und dann brauche ich trotzdem vier Wochen um zu entscheiden.
00:38:14: Das heißt dieses Thema Fehlerkulturdinger mal auszuprobieren und eben nicht so typisch deutsch die Hundertsehn Prozentlösung anzugehen, glaube ich, dass wird in der Zukunft wichtiger.
00:38:24: Ich hab gerade die Diskussor mit meiner Frau geführt.
00:38:26: Wir haben mit einer Frau als Lehrerin, ihr habt zwei kleine Kinder Und die Frage war, was für Skills müssen wir unseren Kindern aktuell mitgeben?
00:38:34: Ich habe mich darauf gearbeitet.
00:38:35: Weil ich meinen Sohn irgendwie im Atlas lernen sollte wie man Handvoll Koordinaten-Städte im Atlas findet.
00:38:43: Da hab' ich mich gefragt ist das eigentlich das Wissen, dass wir heute vermitteln sollten?
00:38:46: weil da kann auch einfach die AI fragen auf welchem breiten Lenkrad die Chicago?
00:38:50: Das wird mir in einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit richtig sein und dieselbe Frage gilt natürlich auch in der Firma zu beantworten.
00:38:56: also Brauche ich perspektivisch, soll ich noch Industriekaufleute ausbilden?
00:39:01: Die später als Buchhalter arbeiten wohl eher nicht.
00:39:05: Gerade einfache administrative Kaufmenschimpfung zu werden mit Sicherheit in fünf Jahren.
00:39:11: Mit einer sehr hohen Qualität in allen Firmen durch AI möglich sein dieser Auszuführten und Ich glaube das wird dafür dann für uns Als Arbeitgeber auch der Frage schluckte was machen wir denn damit den Personal und welches gilt brauchen wir denn zukünftig?
00:39:27: Ich hab da noch nicht die perfekte Antwort drauf, aber eins ist ganz sicher und klar.
00:39:32: Die Skills, die wir vor fünf Jahren gebraucht haben sind nicht bei den Skills in fünf Jahren Gebrauch.
00:39:37: Wir haben angefangen als Beispiel alle Mitarbeiter zu ermöglichen, wenn Sie das anwendungsversehen, Schädgipetie, Co-Pile zunutzen.
00:39:46: Wir zahlen die Lizenzen, wir haben Mitarbeiter ausgebildet, wir rollen das aus.
00:39:50: Da ist gestern wieder einen langen Call dazu.
00:39:52: Ich habe mal gefragt wie viele Nutzen da sind?
00:39:53: Wie viel Power-User haben wir eigentlich?
00:39:55: Das ist ganz spannend!
00:39:56: Da kristallisieren sich auch Power-Husel heraus, die also auch das wirklich annehmen und sich eigene Agenten für tägliche Arbeit bauen.
00:40:04: Für uns ist dann immer wichtig das Thema Sicherheit zu gewährleisten.
00:40:07: Infrastruktur wir können eigentlich sagen ja klar spielt man bei uns home in der Anlage geht vielleicht mal was schief und die Anlage aus im Winter?
00:40:13: Das ist jetzt nicht so gut!
00:40:15: Das heißt, wir müssen auch dafür Antworten finden.
00:40:17: Aber ich finde dieses Thema die Begeisterung zu wecken das ist entscheidend in der Belegschaft.
00:40:22: Du kannst dich heute nicht hinstellen und sagen Ich bin jetzt sechsundvierzig Jahre und ich bin jetzt seit... ...twanzig Jahren im Job!
00:40:29: Ich habe kein Wort mehr mich vorzubilden, dass wird nicht funktionieren weil durch die Geschwindigkeit von AI sich alle Jobprofile den nächsten zwanzig jahren massiv verändern
00:40:37: werden.
00:40:38: Ich find es auch ganz spannend.
00:40:39: Wir haben letztens ein Projekt gehabt mit auch einer Die Fensterdichtung machen usw.
00:40:44: Der war tatsächlich die Blu-Color-Bürger, die echt extrem damit dann auf einmal angefangen haben zu arbeiten.
00:40:49: Da war der Meister den Schichtplan sich auf einmal mit AI hat bauen lassen und solche Sachen.
00:40:53: also wo man wirklich da auf eine ganz andere Ebene reingang ist.
00:40:56: wenn wir gerade bei dem Punkt sind du hast vorhin gesagt es wäre wahrscheinlich andere Kompetenzen gebraucht.
00:41:02: ja und andere Fähigkeiten ein Stück weit.
00:41:05: Was glaubst du, welche Fähigkeit hat sich bei dir in den letzten vielleicht irgendwie ein zwei Jahren doch sehr stark weiterentwickelt oder musste sich weiterentwicklen?
00:41:15: Die vielleicht ist einmal vor zwei drei Jahren noch nicht so wichtig gewesen.
00:41:20: Also ich bin definitiv kein Computer Typ gewesen.
00:41:25: Hab aber verstanden... Ich muss es jetzt werden und ich habe selber angefangen mich echt in Claude selber privat einzuarbeiten.
00:41:33: Also, wir haben ja natürlich auch extra Berater in der Firma gehabt.
00:41:36: Und die haben gesagt hey wenn du als Chef die Veränderung treiben willst dann solltest du schon eine Lage sein mit Claude selber Partying hinzubekommen und die Hausaufgaben bekommen, die mir im Privaten helfen.
00:41:47: Die habe ich dann auch wirklich wie ich bin auseinandersetzt tagelang.
00:41:52: Ich hatte anfangs keinen Spaß daran.
00:41:54: jetzt hab' ich da Spaß dran weil ich für mich den Mehrwert und den Nutzen und den Effizienzgewinn sehe.
00:41:59: Und ich glaube, das ist der Unterschied.
00:42:00: Ich glaube aber wenn du verstanden hast dass dir das halt für deine eigene Tätigkeit sei es im privaten oder beruflichen Umfeld Vorteile bringt dann fangen die Leute an sich damit auseinander zu setzen.
00:42:11: Bin ich komplett dabei?
00:42:13: Wird man das rauskriegen?
00:42:15: was ist deiner Frage, die du am meisten in Chatchi Bt oder Klaude so reinstellst?
00:42:20: wie muss mir das vorstellen?
00:42:21: Wo willst
00:42:22: du Power nutzen?
00:42:24: Ja sehr verständlich!
00:42:25: Selbstverständlich bin ich das, weil einfach... Also auch im Privaten.
00:42:32: Ich habe immer ein kleines Immobilienprojekt privat und hatte Altunterlagen aus dem Jahr, aus dem Jahre, aus der Jahre ist es die Achtzigseiten durcharbeiten können.
00:42:41: Das hat Chechipiti hat das für mich in ein paar Sekunden erledigt und ich hatte genau die Infos bekommen, die ich halt brauchte.
00:42:48: Und ich glaube, dass geht einfach neue Möglichkeiten und auch die Analyse von der Firma, von Business Cases oder vom komplexen Zusammenhängen.
00:42:56: Die auf die richtigen Fragen zu fokussieren.
00:43:00: Das ist schon sehr, sehr beeindrucklich.
00:43:02: erwarte nicht das schädzige betriebe die richtige Antwort gibt.
00:43:04: Ich glaube dass noch die Rolle die ich tun muss aber mir sensitivitäten aufzuzeigen Risikopunkte aufzuzeugen aus großen komplexen Sachverhalten doch die top drei Sensitivität den täten darzustellen.
00:43:18: Das klappt schon ganz gut wirklich sagen.
00:43:21: Lass uns mal kurz zurück zu dem Punkt wo wir waren du bist bei verändern rausgegangen da sind wir nochmal rein.
00:43:26: Was gilt es hinzuzufügen?
00:43:28: Also was geht's hin zuzufügen in einer eigenen Organisation, wo du sagst wir reden gerade viel davon das natürlich technische Kompetenz und technische Fähigkeiten ein Stück weit wichtiger werden.
00:43:39: Gerade auch im Bezug von wie können die internen Prozesse die eigene Wertschöpfungskette das Geschäftsmodell ein Stück weiter entwickeln aber auch natürlich effizienter gestalten usw.
00:43:51: Wo sagst du dann am Ende des Tages Da brauchen wir mehr, also mehr im Sinne von Fähigkeiten Mitarbeiter.
00:43:57: Mehr aber auch vielleicht im Fähigkeit.
00:44:00: Wer ist ein gutes Akquisitionsziel für EEW?
00:44:03: Auch solche Themen?
00:44:04: Ich glaube was wir mehr brauchen is der eigene Wille und die eigene Bereitschaft sich selbst zu hinterfragen.
00:44:10: Also wirklich es hört sich mal so trivial an Aber wirklich die Tätigkeit die ich jetzt gerade durchführen Ist das eigentlich sinnvoll und richtig Und wie könnte ich die zum Beispiel anders angehen?
00:44:22: Ich glaube es ist mal einfach zu sagen, ja da müssen wir in der Summe aber echt besser werden.
00:44:26: Also da waren wirklich ein paar Probleme.
00:44:28: das ist total einfach.
00:44:29: Aber wenn du dann konkret die Tätigkeit jedes einzelne individuelle anschaust und sich jeder selbst hinterfragt was kann ich eigentlich verändern damit der Prozess besser ist?
00:44:39: oder wie kann ich einen Teil meiner eigenen Tätigkeiten zb durch AI machen lassen Dann ist das schmerzhaft.
00:44:46: Es reflektiert für jeden von uns natürlich dann die Frage, habe ich überhaupt Nutz noch zukünftig?
00:44:55: Alan Musk hat jüngst in dem Interview gesagt was ist denn wenn AI ein Großteil unserer Tätigkeiten ausführt.
00:45:01: Wie differenzier' ich mich denn gegenüber meinem Nachbar?
00:45:04: Wie bekomme ich denn eine Wertschätzung?
00:45:06: Also selbst wenn ich in Form des Bedingungs- und Grundeinkommens habe, dann sitzen wir alle zu Hause mit derselben Anzahl an Euro Support.
00:45:12: Aber wie bekomme Ich denn das Gefühl, ich hab was richtig und was gut
00:45:15: gemacht?".
00:45:16: Und ich glaube, dass ist eine ganz spannende Frage im Zeithalter von AI, dass es uns gelingen muss auf der einen Seite uns selbst hinterfragen oder Tätigkeit infrage zu stellen.
00:45:24: Auf der anderen Seite aber schon für uns selber ein Weg zu finden, das wir uns noch wertvoll empfinden!
00:45:30: Und dass die Firma auch dir sagt, du bist ein wertvoller Mitarbeiter.
00:45:33: Du machst zweites was etwas anderes aber wir brauchen dich dafür.
00:45:37: Weil ganz ohne Mitarbeiter wird sich gehen.
00:45:39: Ich sage mal wieder unser größtes Asset bei EEW.
00:45:42: Das ist ziemlich geschöpft.
00:45:43: Wir haben top ausgebildete Leute... Die Tag und Nacht arbeiten gerade im Schichtdienst bei uns.
00:45:47: Das das ist unser Asset.
00:45:49: Das wichtigste was wir haben.
00:45:49: Danach kommerzitätschen Anlagen.
00:45:52: Spannend!
00:45:54: Was gilt es dann?
00:45:55: letztes Punkt dazu?
00:45:56: Was gilt's los zu lassen?
00:45:59: Wo sagst du okay, wir sind da gut.
00:46:01: Wir haben da die richtigen Leute und so weiter.
00:46:03: aber wirklich ins Zukunftsbild passt das nicht mehr?
00:46:08: Ja, da gibt es natürlich sehr alten Phrasen.
00:46:11: Das hört sich gerade in Deutschland immer so an.
00:46:16: ja, das müsste man jetzt eigentlich mal tun Aber wir Deutschen können es nicht gut.
00:46:20: Wir sind wirklich einfach gottenschlecht, wenn man sich anschaut wie schwer wir uns tun unsere Verwaltungenteilen zu digitalisieren.
00:46:29: Eszland hat das seit fünfzehn Jahren in realtime und wir reden immer noch darüber.
00:46:33: Genauso ist aber auch in unseren eigenen Firmen.
00:46:35: also Dinge einfach nicht mehr zu machen fällt uns einfach unfassbar schwer weil wir sind Gewohnheitstiere gerade in Deutschland.
00:46:41: Wir waren es gewohnt dass sich die Volkswirtschaft ab sechsundvierzig jedes Jahr verbessert hat.
00:46:47: Es wird immer besser.
00:46:48: Und jetzt sind wir an so einem Kipppunkt gerade in Deutschland, wo wir die Krise reingelaufen sind und wo sich durch AI möglicherweise das Leben Einzeler ihm nicht mehr verbessert.
00:46:56: Weil die Tätigkeit, die sie ausüben wollten oder ausgeübt haben, vielleicht wegfällt?
00:47:02: Darauf braucht man als gesellschaftener Antwort.
00:47:04: Ich glaube, die haben wir heute noch nicht.
00:47:07: Was war die wichtigste Entscheidung in den letzten zwölf Monaten, die du selber getroffen hast, wo du sagst ... Die zahlt auf das Zukunftsbild ein, die war wichtig für uns.
00:47:16: Die war am Ende notwendig um sie zu tätigen.
00:47:20: Welche war das?
00:47:23: Vielleicht also eine wichtige Frage.
00:47:26: Was ist die wichtigste oder eine wichtige?
00:47:27: zum Beispiel hier wo wir gerade ab Stadtrat Hannover sitzen waren und ich mich selber gekummert habe... Wir waren ja im Wettbewerb verschiedenen Kunden um die Wärme versorgen in Hannover.
00:47:36: Und.. Ich hab entschieden dass wir das im partnerschaftlichen Ansatz machen und nicht im wettbeweglichen Ansatz.
00:47:41: Ich hab gesagt kurz jetzt weiter mit allen Die in der Kette sind bekriegen oder wir setzen uns an dem Fall mit den Stadtwerken Hannover mal zusammen, der inner city und überlegen.
00:47:50: Was braucht hier?
00:47:51: was brauchen wir?
00:47:52: Was könnt ihr was können wir Und man sieht da herzehnt das war schwierigeren hat man ein sehr partnerschaftlichen Ansatz gefunden um gemeinsam die wärme werden in Hannover voranzutragen.
00:48:02: Wir investieren wir übergeben die mehrwärme die Zürzliche fernwärmer an die stadt Hannover in inner City.
00:48:08: Das war ein Thema, bis ich mich selbst geguckt habe.
00:48:10: Weil wir halt aus unseren Muster in der Vergangenheit das können wir selber am besten und alleine ist immer besser nicht rausgekommen
00:48:16: sind.".
00:48:17: Und das war eine Entscheidung wo ich gesagt hab, da bist du jetzt feierabend!
00:48:20: Wir machen das im partnerschaftlichen Ansatz und es hat doch zum Erfolg geführt.
00:48:22: Das war z.B.
00:48:23: wichtig für den Stadtort Hannover, hat nämlich dann auch damit verbunden eine erhöhte Standortsicherheit gebracht für die nächsten Jahrzehnte und deshalb waren ihr Mitarbeiter am Ende auch sehr zufrieden weil die Lösung dafür geführt dazu geführt hat dass wir hier viele Jahre Sicherheit für unsere Belegschaft geschaffen
00:48:38: haben.
00:48:39: Wie wichtig ist Team Sport?
00:48:41: Du beschreibst es gerade, Partnerschaften, Ökosystem
00:48:44: etc.,
00:48:44: wie wichtig is Team Sport auch für die Zukunft der eigenen Organisation?
00:48:49: Unfassbar wichtig!
00:48:50: Ich stelle Führungskräfte nur danach ein ob ich glaube dass sie ins Team reinpassen.
00:48:55: Die dürfen gerne auch kontrovers sein.
00:48:56: Sie können auch gerne mal anders sein aber wer's nicht schafft das Trico der gleichen Mannschaft anzuziehen hat bei mir große Probleme und sollte vielleicht dann auch das Team verlassen.
00:49:08: Und ich glaube, dass Fachlichkeit in der heutigen Zeit lernbar ist – ein Wertegerüst bei.
00:49:16: kulturelles Mindset ist in meinen Augen nicht lernba.
00:49:19: Wenn man sich fragt was hält eine Firma zusammen gerade in Form von Veränderungen, die wir gerade sind?
00:49:25: Dann ist es das gemeinsame Wertegeröst!
00:49:27: Das ist das Einziges Wichtige wenn die Leute miteinander sich angucken und auch mal unterschiedlicher Meinung sagen aber eigentlich tickt unser Herz Oder bauch doch in die richtige Richtung, das ist das Wichtigste.
00:49:38: Was hat dich zusammen?
00:49:40: Also am Ende hast du es mit zig Themen zu tun.
00:49:43: Dein Kalender ist voll bis ohnehin... Wie schaffst Du Balance ausgleichen und so weiter?
00:49:48: Es ist Familie, es ist Sport, wie bleibst du up to date?
00:49:52: Ich glaube dass es wichtig ist, dass jeder sich ahin und wieder erdet Und dass jeder etwas hat was ihm positive Energie
00:50:00: bringt.
00:50:02: Wir bringen meine Kinder, meine Familie bringt mehr positive Energie.
00:50:05: Ich bin im Ehrenamt sehr aktiv.
00:50:06: Ich bin der Freiwilligen Feuerwehr seit ich sechzehn bin, bin das auch weiterhin, bin da sehr aktiv und das erdet mich.
00:50:10: Das bringt mir Ausgleich.
00:50:15: Ich glaube gerade in den Rollen, denen wir uns hier im CEO-Podcast wünschen, wenn ich ihn so reden höre dass es sich wieder mal erdet mit normalen Menschen, mit normalem Problem spricht.
00:50:25: Ich glaub das wird dem einen oder anderen ganz gut helfen.
00:50:28: Das war meine ganz persönliche Meinung.
00:50:30: Aber ich glaube, dass dieser Ausgleich, das man eben sich nicht nur mit den Problemen der Firma beschäftigt sondern ein bisschen auch versteht.
00:50:37: Was draußen um uns rum gerade passiert ganz wichtig ist.
00:50:41: Ehrlicherweise bin ich aber für das Thema Balance sicherlich nicht das Role Model.
00:50:44: Das gehört auch dazu.
00:50:46: wenn ich mir meine Zeit und Arbeitsbelastung anschaue dann sage ich mir manchmal auch das müsste eigentlich besser gehen.
00:50:52: also von daher habe ich da noch etwas lernen.
00:50:54: wir darf.
00:50:56: Letzte Frage was liebst du am meisten?
00:50:59: ... in Deine Rolle.
00:51:00: Ist es der Gestaltungsspielraum, ist es am Ende die Abwechslung?
00:51:04: Ich trage sehr gern Verantwortung... immer schon!
00:51:07: Ich hab mich nie auch im jungen Jahr nie in Rollen vor Verantwortung gedrückt.
00:51:12: wenn sich alle wegdrucken habe ich die Hand gehoben und gesagt ich mach das.
00:51:14: Ich regle das, ich stehe dafür gerade in guten wie in schlechten Zeiten.
00:51:18: aber ich treffe da noch die Entscheidung.
00:51:22: Und ich gehöre auch zu denen die trotzdem nachts ruhig schlafen können.
00:51:26: Das macht mir Freude im privaten Führerberuflicht Und das ist auch etwas, was mich antreibt.
00:51:31: Diese Möglichkeit – Tonenz ist Gestaltung aber die Möglichkeit zu sagen ich bin fest davon überzeugt, wenn wir jetzt rechts abbiegen es ist richtig und dann biegen wir jetzt auch rechts ab.
00:51:38: Da brauchen wir keine drei Wochen zu diskutieren.
00:51:41: Das haben wir jetzt in dieser Sekunde entschieden und wir biegen jetzt rechtsab.
00:51:43: Das macht mir Spaß!
00:51:45: Also ich gehöre nicht zu denen, die werden alle meine direkten Funkskräfte bestätigen können.
00:51:51: Ich brauche nicht lange ums zu entscheiden.
00:51:53: Ich entscheide sehr schnell und das macht mir Spass.
00:51:56: Okay, dann habe ich tatsächlich noch eine Frage Wenn du sagst, du entscheidest schnell.
00:52:01: Es ist dann eher weil du die Themen natürlich schnell fast im Sinne von.
00:52:05: ich habe sie verstanden und dann brauche ich auch nicht mehr lange im Sinne der Abwägung oder es dann oftmals auch einfach das Bauchgefühl?
00:52:13: Nein, ich würde
00:52:14: sagen, ich hab eine recht gute Auffassungsgabe.
00:52:16: Ich glaube durchdrehen den Kram schon relativ fix.
00:52:19: Und wenn ich's gelesen und einmal verstanden habe, dann hilft es nichts noch drei Nächte drüber zu schlafen, weil die Argumente liegen auf dem Tisch.
00:52:28: Erfahrung sind wir wieder bei Achtzigzwanzig.
00:52:32: Eine schnelle Entscheidung ist vielleicht ein Ticken schlechter als die über die ich drei bis vier Wochen drüber nachgegrübelt habe, aber den Vorteil, den ich die Geschwindigkeit geworden habe, kompensiert das überhaupt und deshalb will ich einen Freund davon lieber schnell zu entscheiden.
00:52:49: Da geht auch Marwa schief?
00:52:51: Ist alle mal besser als nicht zu entscheiden!
00:52:55: Ich glaube hervorragend bei der letzten Satz.
00:52:58: Timo, Herzlichen Dank für deine Zeit!
00:52:59: Hat richtig Spaß gemacht.
00:53:00: Danke schön.
00:53:01: Gleichfalls.
00:53:13: Denn wissen wird wertvoll, wenn wir es weitergeben.
00:53:30: So oder so – ich sage Dank für Deine Unterstützung!
00:53:33: Geh gerne mit uns in den Austausch, gib uns Anregungen,
00:53:36: Fragen
00:53:37: und Gästevorschläge.
00:53:39: Wir freuen uns drauf.
00:53:40: Und bis zum nächsten Episode von
00:53:44: CEO-Fivehundert.
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