Zukunft entsteht nicht durch Strategien, sondern durch Machen - Elke Anderl, T-Systems
Shownotes
Führung definiert sich über Wirkung, Verantwortung und Entscheidungen. Elke Anderl ist Chief Commercial Officer & Board Member bei T-Systems und verantwortet Kunden, Märkte und Transformationen in 26 Ländern.
In dieser Episode sprechen wir über:
- Führung in komplexen Systemen
- Kundenmehrwert statt Technologie-Buzzwords
- KI als Werkzeug für echte Wirkung
- Haltung, Lernen und Umsetzungskraft
Entstanden im Übergang von Wirtschaftsversprechen Deutschland zu CEO 500 – und ein starkes Beispiel dafür, worum es im neuen Format geht: Gestaltung statt Verwaltung.
Kapitel: 00:00 Innovation und Verantwortung im Unternehmen 02:59 Der Werdegang von Elke Andal 05:57 Führung und Teamaufbau 11:55 Entscheidungsfindung und Haltung in der Führung 17:40 Die Rolle der Künstlichen Intelligenz in der Industrie 23:19 Zukunftsvisionen und Herausforderungen 29:24 Praktische Anwendungsbeispiele von KI 35:11 Die Bedeutung von digitaler Souveränität 41:06 Kundeninteraktion und Akzeptanz von KI 46:44 Zukunftsperspektiven und persönliche Ansichten
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00:00:00: Wenn du sagst, wer treibt Innovation, da wollen wir schon als Unternehmen, sei es die Deutsche Telekom, die T-Systems oder dann auch jeder einzelne von uns jemand sein, der wirklich auch Innovation vorantreibt.
00:00:15: Und zu schauen, wo geht es eigentlich hin, die nächsten zwei, drei Jahre, mit welchen innovativen Themen wollen wir zu unseren Kunden.
00:00:25: Wie schaffe ich intern, unsere Mitarbeitenden mitzunehmen auf diese Innovationsreise?
00:00:32: Wie schaffe ich ein?
00:00:33: Abskilling, ja, ein Enablement auf diese neuen Themen.
00:00:38: Wie schaffe ich aber auch letztendlich das Warum?
00:00:41: Warum müssen wir das tun?
00:00:43: Und und zwar dann im großen Ganzen, was aber auch ein Impact auf den jeweiligen Arbeitsplatz hat, natürlich.
00:00:50: Es geht ums Tun, es geht ums Machen.
00:00:53: Und da müssen wir hinkommen.
00:00:55: Und ich glaube, alle, die so ins Machen kommen, die werden Innovation treiben.
00:01:05: Herzlich willkommen bei CEO-Fivehundred.
00:01:09: Heute ist eine ganz besondere Episode.
00:01:12: Sie ist im Übergang vom Wirtschaftsversprechen Deutschland hin zu CEO-Fivehundred entstanden und wir haben uns ganz bewusst für die Ausstrahlung entschieden.
00:01:21: Warum?
00:01:22: Weil Rolle, Wirkung, Verantwortung und Storytelling dieser Gästin genau das vor Körpern, wofür CEO-Fivehundert steht.
00:01:31: Unsere Gästin ist keine klassische CEO und doch verantwortet sie mehr Menschen, Märkte und Entscheidungen als viele mittelständische CEOs zusammen.
00:01:42: Elke Andal ist Chief Commercial Officer und Member of the Board bei T-Systems.
00:02:02: Sie ist seit über twenty-fünf Jahren in der Technologiebranche tätig als Frau, als Führungskraft, als Gestalterin.
00:02:10: Viele Jahre davon im Automotive-Umfeld, noch mehr in Sales und Service-Liedershiprollen.
00:02:15: Immer an der Schnittstelle von Markt, Kunde und Transformation.
00:02:20: Geprägt wurde sie auch international.
00:02:22: Ihre
00:02:22: beruflichen Wurzeln, über die wir gesprochen
00:02:24: haben,
00:02:25: in Singapur
00:02:26: und Japan,
00:02:27: haben ihre Perspektive auf Märkte, Kunden und Zusammenarbeit
00:02:30: nachhaltig geformt.
00:02:32: Nicht
00:02:32: ohne Grund, nennen ihre Boardkollegen sie intern auch gerne die Chief Customer
00:02:36: Officerin.
00:02:38: Im Konzern der Deutschen Telekom gilt sie als klare Stimme für female leadership, Verantwortung und Leistung.
00:02:44: Sichtbar, wirksam und ohne Attitude.
00:02:47: Damit ist diese Folge wohl die einzige bewusste Ausnahme im neuen CEO-V-Fundret-Format.
00:02:54: Und zugleich eine, die zeigt, dass Führung heute nicht am Titel endet, sondern Anwirkung beginnt.
00:03:02: Los geht's!
00:03:08: Ich freue mich hier zu sein und gemeinsam mit dir eine schöne Aufnahme zu machen und ich habe die erste Frage an dich.
00:03:16: Warum bist du Chief Commercial Officer geworden?
00:03:20: Warum gerade du?
00:03:21: Das ist eine hervorragende Frage natürlich und eine hervorragende erste Frage.
00:03:27: Warum bin ich die Commercial Officer geworden?
00:03:31: Ich glaube, es hängt so ein bisschen mit meinem gesamten Lebenslauf zusammen.
00:03:35: Chief Commercial Officer heißt ja letztendlich, du kümmerst dich in allererster Linie um deine Kunden.
00:03:42: Und das ist das Wichtige.
00:03:44: Baust Vertrauen mit Kunden auf, um letztendlich zu zeigen, dass du als Person, aber eben auch als Firma optimale Lösungen hast, die letztendlich dazu beitragen, die Herausforderung meiner Kunden zu lösen.
00:04:02: Ich glaube, so in meinem Werdegang konnte ich da ganz gut zeigen, dass das genau das ist, was mir am Herzen liegt.
00:04:10: Alles, was so kunde ist, hat sich immer wie so ein roter Faden letztendlich durch meinen Werdegang durchgezogen.
00:04:17: Und ich hatte eben da auch verschiedene Stationen.
00:04:23: die schon prägend waren.
00:04:24: Eins war, als ich drei Jahre in Japan gearbeitet habe und einfach die Kultur dort und dieses Kundenverständnis, das so weit darüber hinausgeht, als was wir unter Kundenfokussierung oder Kundenzentrierung verstehen.
00:04:43: Das fand ich für mich schon sehr, sehr... prägend im Sinne von sehr viel gelernt.
00:04:48: Also ich hatte ja drei Jahre dort, habe dort auch den Vertrieb geleitet und musste dort natürlich auch einen Weg finden, genau diese Kundenbeziehung aufzubauen, diese Nähe zu finden, das Vertrauen.
00:05:03: Und dort gibt es natürlich auch so ein Wort, was Japaner nutzt, das nennt sich Omotenashi.
00:05:09: Und das versuche ich immer wieder, noch für mich mitzunehmen in jeder Kundenbeziehung, in jedem Termin, ehrlicherweise.
00:05:17: Wie kannst du dich so gut vorbereiten auf jeden Kundentermin, um letztendlich zu sagen, du bringst wirklich einen Mehrwert mit?
00:05:26: Ist die Zeit, die dein Kunde mit dir investiert?
00:05:29: Das sagt der Kunde nachher, das war eine gut investierte Zeit.
00:05:33: Und das ist einfach mein Anspruch.
00:05:36: Und ich glaube so das andere, was mich jetzt gut vorbereitet hat, sage ich mal, auf diese Rolle jetzt, die ich seit letzten Jahres habe hier in der Geschäftsführung der T-Systems, war, dass ich selbst fünf Jahre lang bei uns im Kundenservice das Thema Digitalisierung und Innovation gemanagt habe.
00:05:55: Das heißt, Ich war letztendlich selbst diejenige, die umsetzen musste.
00:06:00: Ich war selbst diejenige, die sich entscheiden musste, welche KI-Projekte machen wir.
00:06:05: Die selbst entscheiden musste, wie bringe ich das Herzstück unseres Kundenservice, unsere Contact-Center-Plattform in die Cloud.
00:06:14: Was sind die Risiken?
00:06:15: Die selbst entscheiden musste, mit welchen Partnern möchte ich zusammenarbeiten.
00:06:20: Die auch sehen konnte, wie es sind dann ... Partner, Vendoren, wie auch immer.
00:06:29: Wie stellen die sich auf in der Sicht als Kunde?
00:06:33: Und diese Kundensicht hilft mir jetzt natürlich auch, mich viel besser in meine Kunden noch reinzuversetzen.
00:06:40: Und ja, das sind so ein paar prägende Momente.
00:06:43: Ich könnte natürlich noch viel mehr erzählen aus meinem Leben.
00:06:46: Bin so im Schwaben ländlich geboren, jetzt hier in Bonn.
00:06:51: Und da gibt es natürlich viel zu erzählen, aber ich glaube, das würde ...
00:06:55: Das komplett sprengt dann irgendwo.
00:06:58: Aber du hast jetzt gerade Japan erwähnt, auch gerade im Werdegang, gab es noch eine andere Station, das auch gerade im Schwabeländen unterwegs gewesen ist.
00:07:06: Ich bin ja auch selbst in Stuttgart geboren, die Ecke daher sehr gut.
00:07:10: Was würdest du selber sagen in dem Werdegang, was waren die Prägenzmomente neben vielleicht Japan und auch den Aufenthalt in Singapur
00:07:15: etc.?
00:07:16: Also prägende Momente waren natürlich für mich schon, dass ich relativ früh immer raus wollte.
00:07:23: Ich habe, wie gesagt, bin in Esslingen am Neckar geboren, habe in Stuttgart und Hohenheim studiert, habe, wie es sich natürlich für viele aus der Region meistens so ergibt, sage ich mal, oder der Wunsch auch da ist, habe damals noch Daimler Chrysler bei Daimler Chrysler gestartet.
00:07:43: und prägende Moment war schon, dass ich dann hab zu deutschen Telekom zu gehen, das ist jetzt ... Lange Zeit her ist, dass ich hier gestartet bin und hatte eben die Chance, sehr schnell nach so einem internationalen Führungskräfteprogramm in Singapur zu starten.
00:08:01: Ich habe dort drei Jahre ganz früh eben in meiner Karriere auch Verantwortung übernehmen dürfen.
00:08:07: Kundenverantwortung, aber auch interne Verantwortung durfte damals auch den Launch der T-Systems organisieren und begleiten.
00:08:16: Das war sicher ein sehr prägender Moment.
00:08:19: Weil es solche Events, solche Möglichkeiten gibt es natürlich nicht allzu oft dann in der Karriere.
00:08:29: Und das war sicher prägend.
00:08:31: Ich habe dann sechs Jahre in Wolfsburg verbracht.
00:08:33: Das als Schwer bin auch ein bisschen anders.
00:08:37: Und ich glaube, was viele bei mir immer wieder zum Schmunzeln bringt, ich war auch drei Jahre bei uns in der HR-Abteilung hier in der Zentrale der Deutschen Telekom verantwortlich für Performance Management und Zielemanagement.
00:08:54: Und das ist natürlich, viele sagen, dass ja schon was ganz anderes.
00:08:58: Wobei ich sagen muss, das war schon prägend, weil in keiner anderen Rolle.
00:09:06: die ich bisher gemacht habe, wurde ich so oft gefragt, was ist eigentlich dein Mehrwert?
00:09:12: Und ich finde es eine richtig gute Frage, weil die sollten wir uns alle immer wieder stellen, aber das war natürlich schon spannend, weil ich finde, Alle im HR bringe einen unglaublichen Mehrwert jetzt in der ganzen Transformation, im Skillmanagement, im Mitnehmen der Menschen, der Mitarbeitenden.
00:09:32: Und das war natürlich schon sehr spannend.
00:09:34: Und wir hatten dann in dem Zeitraum auch unsere Führungskräfte, unsere Ziele umgestellt auf Kollektivziele, dass dieses Thema One Team, One Magenta noch mehr auch sich auswirkt für alle.
00:09:49: Und das war eine sehr, sehr... spannende auch lehrreiche zeit
00:09:53: absolut wenn ich das umdrehen würde auf heute.
00:09:57: und wir gehen zwei drei jahre nach vorne.
00:10:00: was ist dein mehrwert die nächsten zwei drei jahre in deiner heutigen rolle für die systems?
00:10:05: was ist deine aufgabe?
00:10:06: also mein mein mehrwert ist der mehrwert zuallererst mal für den kunden Mehrwert zu schaffen mit dem, was in unserer Strategie als Deutsche Telekom letztendlich auch als Rahmenbedingungen da ist und auf unsere Strategie einzahlt.
00:10:29: Das heißt, ich habe einerseits natürlich eine Führungsaufgabe, das beste Team zu schaffen.
00:10:37: Und das entsteht nie zufällig.
00:10:41: Du baust ein Team und entwickelst ein Team, um letztendlich wirklich mit unseren Kunden gemeinsam zu wachsen, in den Fokusindustrien zu wachsen und das mit dem richtigen Portfolio und eben auch immer.
00:10:59: Am Puls der Zeit zu sein, das heißt für mich wirklich ein tägliches Lernen.
00:11:03: Was passiert in den nächsten zwei bis drei Jahren?
00:11:06: Was passiert im Umfeld KI?
00:11:09: Was ist das Relevante im Moment für den jeweiligen Kunden oder die Industrie?
00:11:15: Was passiert dem Bankensektor mit Dora, mit den ganzen Regularien?
00:11:19: Was passiert dem Hellscare-Sektor im Umfang mit?
00:11:23: Wie wird KI dort Wirkung zeigen?
00:11:26: Wie werden Interoperabilität der ganzen Netzwerke, wie wird das gewährleistet?
00:11:32: Und mein Mehrwert ist genau diese Themen zusammenzubringen.
00:11:37: im Sinne unserer Portfolio, unserer Strategie und das mit Kunden gemeinsam zu entwickeln und zu wachsen.
00:11:44: Wir gehen ja gleich nochmal ein bisschen tiefer genau auch das ein, was ist eigentlich wirklich gerade die Kundenperspektive, wo stehen wir auch gerade ein Stück weit im Markt.
00:11:51: Lass uns nochmal kurz davor, weil ich das total spannend finde.
00:11:53: Du stehst ja selber auch in der Verantwortung, Dinge nach vorne zu treiben, genau wie du es gerade gesagt hast.
00:11:59: Dafür braucht man, du hast es ebenfalls erwähnt, das passende Team.
00:12:03: Das ist nicht zufällig passiert, sondern im besten Fall ein Stück weit geplant.
00:12:07: Worauf achtest du persönlich gerade extrem stark, wenn es darum geht, ein Team aufzustellen?
00:12:13: Das mit den Herausforderungen, aber auch vielleicht mit der Situation, die Ziele zu erreichen, tatsächlich auch lieferfähig hin.
00:12:20: Es ist also wirklich auch eine Performance abbildet.
00:12:23: Was ist so dein Rahmen, deine Gedanken, wenn du denkst, okay, wenn ich ein Team denke, denke ich an diese Art von Konstellation, diese Art von Kompetenzen?
00:12:33: Also für mich spielt das Thema Diversität schon eine sehr große Rolle.
00:12:37: Das heißt, ich brauche eine gewisse Vielfalt.
00:12:40: in den Kompetenzen und damit meine ich nicht nur jetzt eine Fachkompetenz auf eine spezielle Industrie oder einen technologischen Skill.
00:12:50: Das spielt schon alles eine Rolle.
00:12:52: Aber ich brauche auch unterschiedliche Charaktere, Denkweisen.
00:12:57: Ich brauche mehr die strukturierten Kolleginnen und Kollegen, aber auch die innovativen, die nach vorne, die nach vorne gehen.
00:13:06: Wir arbeiten da sehr gern auch mit Das nennt sich Profit Profiling zusammen, um einfach zu sehen, welche Stärken hat das Team, wie agiert ein Team letztendlich in Zeiten, wo es relativ gut läuft, sag ich mal, oder auch wenn wir in einer schwierigen Situation haben, um uns so auch gut ausgleichen und ausbalancieren zu können.
00:13:28: Also darauf achte ich schon, wenn ich sind zwei Worte fassen müsste, gucke ich auf Kompetenz und Attitude.
00:13:35: Das Thema Haltung ist mir persönlich unglaublich wichtig.
00:13:43: Haltung übertrifft sogar noch das Thema Kompetenz, weil Dinge kannst du lernen.
00:13:49: Du kannst alles lernen.
00:13:50: Du musst schon den Spaß daran haben, das zu lernen.
00:13:53: Aber die Haltung, die entsteht immer bei dir selbst.
00:13:56: Du stehst jeden Morgen auf und entscheidest, mit welcher Haltung du in dein Job gehst, dein Kundengespräch machst, dich vorbereitest.
00:14:06: Und das ist mir einfach wichtig.
00:14:09: Mir hat einmal ein Coach gesagt, das Wichtigste ist, be a learner, not a knower.
00:14:15: Also, mach dir immer wieder bewusst.
00:14:18: Du musst jeden Tag dich mit neuen Augen, mit den Themen beschäftigen.
00:14:23: Du musst dazu lernen.
00:14:24: Sobald du anfängst zu sagen, weiß ich doch alles schon.
00:14:29: I know.
00:14:30: Sobald das passiert, bist du nicht mehr offen genug für alles, was um dich herum passieren kann.
00:14:37: Uns passiert einfach so viel.
00:14:38: Uns passiert so schnell.
00:14:39: Absolut.
00:14:41: Wie testest du Haltung?
00:14:43: Also, was würdest du sagen, sind für dich keine Ahnung.
00:14:46: Wenn wir sagen, wir sind natürlich, einer ist positiv, er ist vielleicht Resilienz im Umgang mit Druck, er ist irgendwie von sich aus.
00:14:53: auf einer Ebene eingestellt, wo du sagst, das resoniert mit meiner Vorstellung.
00:14:57: Das hat dir auch viel damit zu tun, wenn du auch deiner Vorstellung von der Haltung sprichst.
00:15:02: Aber was ist so der, ich sag mal, im Prozess stell ich mir vor, ihr habt irgendwie neue Teams, die ausgeschrieben werden, ob jetzt intern oder extern, völlig egal.
00:15:10: Es gibt eine Vielzahl an Bewerbern, die vielleicht sagen, genau auf diese Stelle möchte ich irgendwie hingehen und die haben alle eine gute, ich sag mal, Vita, die sie mitbringen.
00:15:18: Wie testest du dann in dem Kontext Haltung?
00:15:21: Ist das Haltung, was aus dem Gespräch entsteht, ist Haltung, wie du auf, wie sind die Themen in der Vergangenheit umgegangen?
00:15:26: Oder wo schaffst du für dich den Kompass?
00:15:28: Okay, ist das eine Haltung, die ich sozusagen wirklich als herausrang und geeignet sehe?
00:15:35: Oder ist das irgendwie, naja... Der ist zwar irgendwie ganz nett, dieser Kandidat oder die Kandidatin, aber am Ende ist, glaube ich, nicht die richtige oder der richtige für das, was wir vorhaben.
00:15:44: Und das ist eine super Frage, weil es zwei Themen beinhaltet für mich.
00:15:49: Das eine, was du gerade gesagt hast, ist die Haltung so, wie ich, das letztendlich für mich als gut entschieden habe.
00:15:58: Genau, kommt
00:15:59: ja mehr zu dir persönlich.
00:16:00: Genau, genau.
00:16:01: Ich glaube, es ist eine ganz wichtige Frage im Sinne von Auch hier muss man immer vorsichtig sein, sein unconscious bias im Hinterkopf.
00:16:11: Deshalb führen wir diese Gespräche auch immer zu zweit oder haben eben mehrere Gespräche, um so ein Gesamtbild von einem Kandidaten oder einer Kandidatin zu bekommen.
00:16:22: Also das finde ich auch ganz, ganz wichtig, weil jeder hat natürlich so sein eigenes Framework und wahrscheinlich so seine eigene Schublade.
00:16:31: Aber es ist immer gut, nochmals sich da zu challenging, wie hört es jemand anders und was ist der Blick von Kolleginnen und Kollegen?
00:16:41: Das ist das eine.
00:16:41: Und wie testen wir es?
00:16:43: Wir machen das schon in persönlichen Gesprächen.
00:16:46: Es gibt natürlich auch einen Assessment, wo man auch nochmal auf bestimmte Leadership Skills schaut und inwiefern wirklich wir als Unternehmen auch passen mit unserem Wertesystem.
00:16:59: Aber am besten geht es natürlich schon im persönlichen Gespräch, in der Schilderung tatsächlich, wie man mit Situationen umgegangen ist, in der in der Aussage, wie man letztendlich das ist, ja, Ken du, Mentalität auch zeigt und vor allem, wie reflektiert man tatsächlich auch mal mit Fehlern oder Fehlentscheidungen umgeht?
00:17:25: Wie man agiert, ist es, waren es immer die anderen oder die Umstände oder hat man für sich auch daraus gelernt und lernen können?
00:17:35: Das sind, das sind schon die Themen, die wir besprechen.
00:17:39: und Ich sag auch immer, es ist wichtig, dass diese Gespräche offen geführt werden, weil es muss ja für beide passen.
00:17:47: Und nur dann wird jemand auch erfolgreich sein können.
00:17:51: Und da ist natürlich auch meine Aufgabe, das zu tun und zu unterstützen und Vertrauen auch aufzubauen.
00:17:58: Ich finde Vertrauen ist eine wichtige Währung, auch wenn man so ein Team aufbaut.
00:18:05: Aber ja, das sind so die Punkte, die ich mir anschaue.
00:18:08: Du beschreibst gerade so ein bisschen eine kollektive Auswahl, dass man gemeinschaftlich auch drauf guckt, dass es nicht nur jetzt rein von dir alleine auch vielleicht bei Schüsselpositionen passiert.
00:18:19: Wie ist das generell, wenn ich jetzt frage, wie werden Entscheidungen getroffen?
00:18:22: Also wie kollektiv können die getroffen werden?
00:18:26: Weil am Ende ist es ja auch oftmals dein Kopf, der am Ende dafür gerade stehen muss.
00:18:30: Also wie weit ist eigentlich kollektive Entscheidungsfindungen für dich etwas, was ... extrem wichtig ist, um den Konsens zu wahren, vielleicht auch innerhalb des Teams, aber was ist auch da so ein Stück weit dein Führungsstil, den du auch selber an den Tag legst?
00:18:45: Also bei Entscheidungen ist es erstmal wichtig, dass auch Entscheidungen getroffen werden und Entscheidungen zeitnah getroffen werden.
00:18:52: Und vor dem Hintergrund hängt es dann ab, wie kritisch eine Entscheidung ist, wie stark ich auch eine Entscheidung mal alleine treffen kann und sicher auch basierend auf Zahlen, Daten, Fakten, aber auch meine eigenen Erfahrungen.
00:19:10: Und wie stark wir die im Kollektiv auch treffen können.
00:19:14: Es gibt wichtige Unternehmensentscheidungen, die treffen wir in unserer Geschäftsleitung.
00:19:19: Und das ist auch wichtig.
00:19:20: Es gibt wichtige Entscheidungen bei dir.
00:19:23: Sie treffe ich mit meinem Team, mit meinem Leadership Team.
00:19:26: Aber letztendlich, es gibt Zahlen, Daten, Fakten und Factor Friendly, die lügen auch nicht.
00:19:33: Und dann gibt es Argumente dafür und dagegen.
00:19:36: Und irgendwann ist dann aber auch der Erkenntnisgewinn null.
00:19:40: Und dann treffe ich auch die Entscheidung auf der Basis.
00:19:45: Was ich total spannend finde ist, gerade wenn es um Entscheidung geht, um Führung geht, um dich in Führungsrolle geht, du kommst ja aus den Industrien, Automotive, auch in anderen Bereichen, wo natürlich eigentlich, wenn man so ein bisschen gerade mal quer beet durchguckt, eigentlich nur männliche Kollegen sind, mit denen man in den Austausch geht.
00:20:03: Was würdest du sagen, ist da auch vielleicht so ein bisschen dein Geheimnis, genau da auch die richtigen Punkte zu setzen?
00:20:11: Wie viel Klarheit braucht es auf der einen Seite, aber auf anderen Seite auch, wie gut ist es auch, eine Stück weit andere Perspektive in genau diese Art von Gesprächen reinzubringen, die dann auch vielleicht den Unterschied machen?
00:20:22: Ja, ich glaube genau, das ist wichtig.
00:20:24: Ich glaube, ein Geheimnis gibt es nicht.
00:20:28: Und das verändert sich ja auch gerade viel.
00:20:31: Das finde ich auch schön.
00:20:32: Wenn ich so jetzt fünfundzwanzig Jahre zurückdenke, da waren noch relativ wenig Frauen jetzt in den Domänen.
00:20:42: Das verändert sich und das ist auch gut so.
00:20:46: Es gibt in meinen Augen schon oft noch so ein unconscious bias gegenüber Frauen in der Automobilbranche oder wenn man jemand zum ersten Mal sieht.
00:20:58: Aber ich habe einfach gelernt, damit gut umzugehen und für mich zu entscheiden, ich gebe einfach immer mein Bestes oder einfach ein bisschen mehr.
00:21:09: Und das ist auch immer noch so und vielleicht dauert es auch ein bisschen länger, um sich manchmal das Vertrauen zu erarbeiten.
00:21:16: Aber meine Erfahrung ist, das Vertrauen, das dann entsteht, weil man sich wirklich wenn man sich wirklich in der Verantwortung sieht und unglaubliche Verlässlichkeit auch hat.
00:21:29: Und ich will jetzt nicht sagen, dass es Männer nicht haben, aber für mich ist es einfach wichtig.
00:21:34: Das wird schon wertgeschätzt, egal ob Mann oder Frau.
00:21:39: Und das ist wichtig.
00:21:41: Für mich war einfach auch wichtig zu lernen, mir den Raum zu nehmen, dieses Mutig sein, Präsent zu sein und keine Selbstzweifel zu haben, weil ich habe die Ausbildung, ich kenne mich in der Industrie aus, ich lerne jeden Tag weiter und dann ist es eben auch wichtig sein Beitrag zu leisten und nicht sich dann irgendwo zu denken, man versteckt sich irgendwo in der rechten Ecke da hinten und kommt da nicht zuvor.
00:22:15: Das liegt schon auch an einem selbst und das gebe ich auch vielen... jüngeren Kolleginnen mit, die ich auch begleite auf ihrem nächsten Schritt.
00:22:25: Ich mache viel Mentoring, dass man sich auch wirklich diesen Raum nimmt, das Selbstbewusstsein auch erarbeitet und auch wirklich einfach mal seinen Beitrag leistet, sichtbar.
00:22:38: ist und wird und das hängt mit ganz vielen Dingen zusammen.
00:22:42: Das hängt mit deinem Auftreten zusammen, mit dem was du sagst, mit dem was du tust, mit dem was du wahrscheinlich auch anhast.
00:22:48: Das hängt mit vielen Dingen zusammen.
00:22:49: und das Bewusstsein.
00:22:52: Das ist das Wichtige.
00:22:55: Wenn du jetzt so ein bisschen, wir leben ja in, und wir kommen auch gleich so ein bisschen mal auf die Welt und die Kundenseite und all diese Elemente.
00:23:04: Und die ist ja komplett komplex geworden.
00:23:05: Also sehr fischig geworden.
00:23:07: Wir leben ja in Poli-Krisen.
00:23:08: Es ist ja wahnsinnig, wenn wir sagen, heute in Führung zu gehen, das muss man sich auch trauen und muss man auch wollen ein Stück weit.
00:23:17: Wenn du jetzt sagen würdest aus deiner heutigen Perspektive und wenn du auch gerade viele Mentoring unterwegs bist, auch mit jüngeren Kolleginnen in dem Kontext, was deiner Meinung nach die fünf oder drei Fähigkeiten, die eigentlich heute immer wichtiger werden, diese auch vielleicht... weiterzuentwickeln oder auch da irgendwie wachsam zu sein, um wirklich gut in Führung zu sein, weil die Situation ist ja sehr unterschiedlich.
00:23:42: Ja, mal hast du irgendwie den Führungsstil, du kannst da irgendwie relativ entspannt irgendwie unterwegs sein in guten Zeiten, dann auf einmal dreht sich aber der Wind und eigentlich am Ende geht es eher in so ein Management-Element rein und oftmals ist es ja alles in einer Person.
00:23:57: Genau.
00:23:58: Zur gleichen Zeit, teilweise sogar am gleichen Tag, innerhalb von wenigen Stunden.
00:24:02: Welche Fähigkeiten würdest du sagen sind wirklich wichtig, um in Führung zu bestehen?
00:24:09: Also man spricht ja bei Führung im Moment stark von den Themen, du musst immer situativ oder adaptiv führen.
00:24:18: Das ist so ein Schwerpunkt, den ich schon sehe.
00:24:21: Diese Adaptionsmöglichkeit auf... Diejenigen, die du führst auf dein Team im Gesamten, auf die aktuelle Situation im Unternehmen, wenn du unter Druck bist, ist es vielleicht ein bisschen eine andere Art von Führung, als wenn wir gerade das Jahr super gut abgeschlossen haben.
00:24:42: Dann ist für mich immer wichtig, dieses Thema, auch wenn es sich ein bisschen banal und abgetroschen anhört, aber dieses Purpose immer klar zu sein, Was wollen wir als Team und jeder Einzelne erreichen?
00:24:58: Warum, dieses Warum?
00:25:00: Und dann kommt das wie tun wir es und was sind dann daraus abgeleitete Ziele?
00:25:06: Aber dieses Warum, alle dahinter zu kriegen.
00:25:09: Warum tun wir das?
00:25:11: Und was wir tun, zahlt das dann immer darauf ein?
00:25:15: Also es geht ja auch ganz stark darum, dass wir nicht so sehr immer nur den Menschen die Arbeit steuern, sondern die Energie richtig lenken.
00:25:26: Also tu das, was auf dein Ziel einzahlt.
00:25:31: und tut es in der richtigen Art und Weise und sich.
00:25:36: das sind so glaube ich Fähigkeiten, die jemand, der in Führung geht und in der Führungsrolle ist, sich einfach bewusst machen muss.
00:25:45: Wie lenke ich diese Energie richtig?
00:25:48: Ist wirklich der Purpose klar, warum wir als Team das so tun und wie leite ich das ab und wie mache ich es dann aber auch messbar?
00:25:58: Vertrauen finde ich persönlich ein wichtiges Thema.
00:26:01: Also ich mache sehr viel Arbeit.
00:26:04: Also es ist für mich wirklich eine Arbeit am Vertrauen im Team.
00:26:07: Wir nutzen dazu auch Zeit, Quality Time, auch mal in einem Offside, um wirklich dieses Vertrauen zu haben, gemeinsam auch ein Ziel zu erreichen.
00:26:20: Und dann sind so Themen für mich noch wichtig zu verstehen.
00:26:26: Wie viel Rolle spielt Motivation und dann auch Execution zu machen?
00:26:32: Und ich habe da vor Kurzem einen ganz interessanten Spruch gelesen, den ich aber sehr gut finde.
00:26:39: Der sagt motivation without execution.
00:26:45: Es bleibt ein Wunsch, bleibt eine Absicht.
00:26:48: Es ist ein Wunsch.
00:26:50: Aber Execution without motivation, das führt oftmals entweder zu einem Burnout, weil du irgendwas einfach nur umsetzt oder, das finde ich fast noch schlimmer, zur Mittelmäßigkeit.
00:27:04: Und Mittelmäßigkeit, damit wirst du immer verlieren.
00:27:08: Und deshalb, das sind so die Dinge, die, glaube ich, die man als Führungskraft, als Innerführungsrolle für sich einfach, ja.
00:27:17: immer wieder ins Bewusstsein rufen muss und auch für sich entscheiden muss, bin ich der oder diejenige, die da auch mit einer Vision nach vorne geht, aber gleichzeitig die Leute mitnimmt.
00:27:31: Also ich glaube, so eine Führungskraft ist immer der Katalysator zwischen Vision und Aktion.
00:27:37: Beides muss passieren.
00:27:39: Genau.
00:27:40: Das ist ein schöner Übergang vielleicht auch in die praktischen Themen rein.
00:27:46: Wir sehen jetzt gerade Themen, die ganz nach vorne gerichtet sind, wie mit der Industrial AI Cloud, ja, mit Nvidia, das große Announcement, die Tage.
00:27:57: Wir sehen große Themen, die generell getrieben werden, ob es von T-Systems, von der Telekom und so weiter.
00:28:03: Wenn ich dich jetzt frage, wer treibt eigentlich gerade tatsächlich die Zukunft?
00:28:07: Sind es Unternehmen wie ihr seid, oder ist es tatsächlich die Nachfrage des Marktes nach Veränderung?
00:28:13: Kann der überhaupt darüber nachdenken?
00:28:15: Lass uns mal so ein bisschen in die unterschiedlichen Perspektiven reingehen.
00:28:19: Wenn ich jetzt mit dir anfange, was ist die Vision, was ist der eigene Purpose?
00:28:24: Wo soll die Organisation in drei, vier Jahren stehen?
00:28:28: Ich glaube, mich als eigene Person ist das eine.
00:28:33: Ich glaube, da muss man schon auch letztendlich so ein Unternehmen als Ganzes betrachten.
00:28:41: Und da wollen wir natürlich, wenn du sagst, wer treibt Innovation, da wollen wir schon als Unternehmen, sei es die Deutsche Telekom, die IT Systems oder dann auch jeder einzelne von uns jemand sein, der wirklich auch Innovation vorantreibt und dieses Thema.
00:29:00: Leading und immer wieder nach vorne gehen.
00:29:04: und wenn du Leading sein möchtest, musst du dich immer wieder mit Innovation auseinandersetzen und zu schauen, wo geht es eigentlich hin, die nächsten zwei, drei Jahre?
00:29:14: Am besten auch noch länger, wobei das wird immer schwerer voraus zu sehen, welchen Impact dann KI oder was auch immer in vielleicht zehn Jahren dann... zusätzlich da ist, wie das die Welt verändern wird.
00:29:30: Aber sich damit auseinanderzusetzen, das ist schon für uns ein ganz wichtiges Thema.
00:29:35: Auch für mich ist es ein wichtiges Thema, mit welchen innovativen Themen wollen wir zu unseren Kunden.
00:29:43: Wie schaffe ich intern, unsere Mitarbeitenden mitzunehmen auf diese Innovationsreise?
00:29:49: Wie schaffe ich ein Abskilling eines, ein Enablement auf diese neuen Themen?
00:29:57: Wie schaffe ich aber auch letztendlich, dass warum, warum müssen wir das tun?
00:30:02: Und und zwar dann im Großen Ganzen, was aber auch ein Impact auf den jeweiligen Arbeitsplatz hat natürlich.
00:30:09: Insofern, du hast vorhin angesprochen, das Thema Industrial AI Cloud.
00:30:14: Warum?
00:30:15: Warum finde ich das so spannend und warum freue ich mich auch ehrlicherweise so?
00:30:21: Weil ich einfach sage, dieser Moment vor ein, zwei Wochen, als wir in Berlin das Announcement hatten, war für mich ein ganz besonderer Moment.
00:30:30: Muss ich wirklich sagen, wir sind einfach sechs, zwanzig Jahre auch in der T-Systems.
00:30:34: Aber der Moment, dass wir dort gemeinsam mit unseren Partnern jetzt gesagt haben, wir gehen mal voran, das sind nicht nur ... PowerPoints und Versprechen, sondern da wird wirklich was getan, das wird jetzt umgesetzt, zumindest mal in einem ersten KI Factory, ja mit Zehntausend GPUs, aber das wird gemacht und ab Anfang, zwanzig, sechsundzwanzig steht es auch zur Verfügung.
00:31:02: Das ist schon ein stolzer Moment, weil es geht ums Tun, es geht ums Machen und da müssen wir hinkommen.
00:31:10: und ich glaube alle, die So ins Machen kommen, die werden Innovation treiben.
00:31:17: Ob der Demand jetzt schon da ist, werden wir sehen.
00:31:21: Wir sind jetzt in vielen Kundengesprächen, wir helfen dort auch.
00:31:25: Wir sehen erste Verträge, die wir jetzt abschließen wollen auch.
00:31:31: Aber da ist es mehr drum, nicht dieses Henne-Eis, sondern wirklich jetzt mal nach vorne gehen.
00:31:39: Dinge tun und dann mit dem Markter auch arbeiten unterstützen, wie man die Technologie auch wirklich nutzen kann in Deutschland, für Deutschland und für Europa.
00:31:50: Was nimmst du da wahr?
00:31:51: Was treibt tatsächlich deine Kunden gerade an?
00:31:53: Wo stehen die?
00:31:54: Geht's danach immer noch irgendwie in die Cloud überhaupt erst mal zu kommen?
00:31:58: auf einem guten Level mit bestimmten Themen anzufangen.
00:32:02: Was wird gerade gefordert?
00:32:03: Wo wirst du auch gerade ein Stück weit angefragt in vielen Themen?
00:32:09: Was ist so ein bisschen dein Blick gerade auf deine Kunden oder generell auf den Markt?
00:32:13: Was brauchen die?
00:32:15: Also die Gespräche, die ich jetzt in den letzten Monaten geführt habe, jetzt, wo man auch im Planungsprozess fürs neue Jahr ist, sind dann mal ganz übergreifend tatsächlich immer wieder die zwei unterschiedlichen Aspekte, die CIOs, IT-Verantwortliche für sich auch immer wieder klären müssen.
00:32:37: Das eine ist, sie haben eine Rolle, die ist Ich sage jetzt mal operativ im Sinne, ich muss eine robuste, resiliente, sichere IT-Umgebung für mein Business zur Verfügung stellen, für die Demands, das Geschäftsbereich, das Geschäftsfeld, das für die Kunden.
00:32:58: Das muss sicher, es muss schnell gehen und flexibel sein.
00:33:03: Und ich muss in dem Spannungsfeld immer wieder agieren, im Sinne von, wie viel Innovation möchte und kann ich mir leisten, wie scharf ich es, Technical Depth abzubauen.
00:33:16: Und das ist eine eine wirklich eine herausfordernde Aufgabe auch, die jeder CIO zu tun hat.
00:33:23: Gleichzeitig hat jeder diese strategische Aufgabe zu sagen, ich bin So wichtig mit meiner Technologie geworden in der ganzen Transformation eines Unternehmens.
00:33:37: Nicht nur die digitale Transformation.
00:33:40: Was heißt es dann auch für die kulturelle Transformation?
00:33:43: Gibt es neue Geschäftsfelder, die ich erschließen kann?
00:33:46: Und das ist dann die zweite Herausforderung zu sagen.
00:33:50: Wie schaffe ich es mit meinem Bereich, dann die richtigen innovativen Themen zu besetzen?
00:33:55: Wie kriege ich KI wirklich in Wirkung?
00:33:58: Wie schaffe ich es aus den vielen Ideen, die jeder hat, auf das Richtige zu setzen?
00:34:04: Viele sagen ja auch immer, das war am Anfang mit KI so Mushrooming.
00:34:07: Überall ist so ein Pilz entstanden.
00:34:10: Der eine ist schneller gewachsen als der andere, aber es gab plötzlich halt so ein Wald voller KI-Pilzen.
00:34:18: Und das letztendlich wieder auch richtig zu lenken auf die richtigen Dinge und immer wieder zu fragen, ich mache das ja nicht zum Selbstzweck, sondern wirklich, weil ich eine flexiblere Lösung für mein Kundenservice brauche, weil ich mit Chatboards, Voiceboards oder Avatar arbeiten möchte.
00:34:38: Was ist da für notwendig?
00:34:40: Und das ist so, glaube ich, das Spannungsfeld, was mir viele Schildern im Sinne von Ja, Innovation, Flexibilität.
00:34:47: neues Denken und gleichzeitig natürlich hohe Kosten, hohe Kostendruck, Effizienzdruck.
00:34:54: mache ich das Richtige mit einer Mannschaft, die ich auch abschillen muss, wo ich immer mehr Fachkräftemangel habe und sehe und das ist schon ein großes Spannungsfeld.
00:35:08: Und es ist egal, ob ich jetzt sehr große Unternehmen höre oder vielleicht auch mehr im Mittelstand.
00:35:14: Ich glaube, das ist so der gemeinsame Nenner, der sich dann immer noch mal ein bisschen ausprägt, je nachdem, wo ich auch auf der Reise bin, hinsichtlich Digitalisierung, KI und so weiter.
00:35:26: Es ist ja gerade so ein bisschen die große Frage, bis wo?
00:35:29: und hat heute eigentlich auch künstligenische Wirkung gezeigt in der Effizienz, in der Gestaltung und so weiter.
00:35:36: Lass uns mal vielleicht in ein, zwei Beispiele reingehen.
00:35:38: Vielleicht, wo du sagst, da haben wir wirklich, das ist ein Pilz, der wirklich erfolgreich gewesen ist.
00:35:44: Oder wo wir sehen, da macht es tatsächlich extrem viel Sinn, sich mit der Technologie auseinanderzusetzen.
00:35:51: Welche zwei Beispiele würdest du nennen, wo du einfach siehst, da ist wirklich Wirkung heute schon so stark zu sehen, dass es eigentlich hier nicht um die Frage geht, ob, ja, so eine Ehe in welcher Form.
00:36:02: Ich gebe vielleicht mal zwei Beispiele für unsere Kunden und dann nochmal ein Beispiel, wie wir es als
00:36:08: Stil kommen müssen.
00:36:10: Bei Kundenbeispielen, da habe ich so ein Herzensthema, was mir einfach wichtig ist, wir nutzen KI im Health Care im Krankenhaus umfällt.
00:36:21: Und da gibt es ein Beispiel, wo wir mit zwei Krankenhäusern in Spanien zusammenarbeiten und auch wirklich eine sehr, sehr enge Zusammenarbeit brauchen und uns auch dafür entschieden haben.
00:36:33: Das heißt, es ging darum, wie und wo kann ich in einem Krankenhaus wirklich am besten und am schnellsten und auch am Wirkungsvollzene als im Sinne von Einsparung, Zeit, Wirkung erbringen.
00:36:51: Und wir haben dann gesagt, es ist im Intensivbereich, auf der Intensivstation, weil du eben zum einen dort durch die ganze Verkabelung die meisten Daten hast, aber natürlich auch dadurch die höchsten Kosten.
00:37:07: Und natürlich immer Druck, immer Krisensituation eigentlich.
00:37:12: Also Ärzte, Schwester, Pfleger müssen in sehr kurzer Zeit oft Entscheidungen treffen.
00:37:19: Und wir haben dann über ein Jahr eben wirklich mit allen, egal ob wirklich den ganzen Krankenhauspersonal, mit Ärzten, mit Pflegern, mit allen... gemeinsam ein Projekt aufgesetzt.
00:37:33: Wie können wir Sex-Use-Cases generieren, damit du eben genau all die Daten nutzt, um beispielsweise, jetzt mal so ein Effizienzcase zu sagen, was ist die optimale Dauer, die ein Patient bleiben soll anhand der Daten?
00:37:51: Weil wenn du zu früh entlässt, ist es nicht gut, weil dann ... passiert doch was, ein Rückfall umso schlimmer und eigentlich auch umso teurer.
00:38:00: Zu lange hat das Krankenhaus natürlich ein Problem, weil es sind einfach enorm hohe Kosten.
00:38:07: Das ist so ein Effizienzcase, der im Moment sehr gut aufgeht.
00:38:10: Es ist gerade erst live, deshalb sind es die ersten Daten.
00:38:13: Und das andere ist, dass man mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit voraussehen kann, wann beispielsweise in den Nieren Insuffizienz eintreten würde und kann dann natürlich dem Pflegepersonal Ärzten eine ganz andere Entscheidungsbasis für die Medikamente und wann, welche Medikamente zu geben sind, eben an die Hand geben.
00:38:34: Und das Entspannung, glaube ich, ist in dem Umfeld wahrscheinlich nicht das richtige Wort, aber das gibt natürlich eine ganz andere Unterstützung und Sicherheit, wie man in so einer Drucksituation umgehen kann.
00:38:47: Und das ist für mich ein ganz tolles Beispiel, weil ich glaube, es kann einfach Leben retten.
00:38:52: Und es kann den Arbeitsalltag erleichtern für viele.
00:38:57: Und natürlich, ehrlicherweise, wenn ich als Patient irgendwo auf einer Intensivstation liege, wo so eine KI im Einsatz ist, fände ich das eigentlich ehrlicherweise auch ziemlich gut.
00:39:07: Also es ist mal ein Beispiel, das ich immer wieder gerne erzähle, weil ich es wirklich wertvoll finde.
00:39:12: Und das ist für mich so ein Beispiel.
00:39:15: ist es einfach viele Komponenten verbindet, was KI auch wirklich Gutes bewirken kann.
00:39:21: Das ist mal kurz den Switch.
00:39:23: Also ich finde das auch super.
00:39:24: Wir haben auch tatsächlich mehrere Projekte, wo es auch darum geht.
00:39:27: Also auch selbst auch wie weit auch ein Arzt im OP in der Zukunft eine AI tatsächlich um Rad oder Empfehlung zumindest gefragt haben muss, bevor sozusagen wieder daraus geht.
00:39:36: Auch spannende Aspekte.
00:39:38: Was mich aber interessiert ist, du hast Spanien gesagt.
00:39:42: Ist sowas in Deutschland heute schon mit den aktuellen Themen, die wir in den Krankenhäusern haben und auch letztendlich den Möglichkeiten, die teilweise da sind?
00:39:50: Wäre das genauso hier möglich?
00:39:51: Weil am Ende geht es darum, wir brauchen hier ein Beispiel, um wirklich zu gucken, funktioniert das?
00:39:56: Kriegen wir es besser hin?
00:39:57: Kriegen wir die Qualität, die Geschwindigkeit rein?
00:40:00: Ist das ein Ding, was in anderen Ländern momentan ein Stück weit schneller geht?
00:40:02: Oder ist das eher so eigentlich nicht der Fall?
00:40:06: Wir müssen nur genau hingucken, wo man ist.
00:40:08: Das ist schwer zu beantworten.
00:40:10: Ich glaube, das sind unterschiedliche Kliniken auf einem unterschiedlichen Stand auf ihrer Digitalisierungsreise einfach.
00:40:17: Ich glaube schon, dass es, man muss sich das einfach genau angucken, machbar ist, was ja auch viel schon gemacht wird.
00:40:24: Wenn wir mit Ärzten auch arbeiten oder Krankenhäusern, haben wir auch unterschiedliche KI-Projekte bei der Wunderkennung, wo viel manueller Aufwand bisher da war.
00:40:34: Mit der KI geht es relativ einfach und fix.
00:40:38: und arbeitserleichternd oder gerade so typischerweise beim Hautarzt, zu Anomalieerkennung von Muttermalen.
00:40:46: Das wird ja auch heute schon eingesetzt.
00:40:48: Wichtig ist in den Krankenhäusern in meinen Augen aktuell diese Interoperabilität der Plattform, dass man wirklich auch all die Informationen, die dann kommt von Krankenversicherungen, von Patienten über die unterschiedlichen Apps, die entstehen, das dort.
00:41:07: einfach eine gute Basis entsteht.
00:41:10: und da gibt es auch gute Programme, die ich höre von den Kliniken, von den Programmen.
00:41:16: Wir sind auch in einigen mit dabei, um letztendlich eine sichere Infrastruktur zu liefern, aber eben auch bei den KI-Projekten zu unterstützen, weil wir eben eine KI Foundation haben, wo man relativ schnell auch ausprobieren umsetzen kann, so eine Patientin an einem Nese beispielsweise.
00:41:35: Absolut.
00:41:36: Du hast von erwähnt auch ein Case aus dem Eigenhaus.
00:41:38: Welchen würdest du da betiteln?
00:41:40: Da hab ich natürlich viele.
00:41:43: Also mein Lieblingsthema, was erzähle ich jetzt nicht, mein Lieblingsthema, was ich selbst mit entwickelt hab, ist ja unsere Frage Magenta, unser Chatbot, der jetzt zum Voicebot wird und wo wir auch schon mit Avatar ausprobiert haben, welche Wirkung das hat.
00:41:59: Das ist das eine.
00:42:00: Aber was wirklich fürs ganze Unternehmen ein toller Use-Case ist, weil die die die Akzeptanz so super ist, ist unser Ask T, also eigentlich unser interner Chatbot, der wirklich das ganze Telekom wissen in... hat und trainiert wurde und dort wirklich Aufwendige suchen.
00:42:25: Irgendwo braucht man nicht mehr.
00:42:28: Man kann wirklich Aston nutzen und es wird auch ganz, ganz viel genutzt.
00:42:33: Und wenn du so Mitarbeiterbefragungen hast, wie gut sie das finden, dann ist es einfach so positiv und so ein Mehrwert für alle und ein relativ schönes Beispiel, wie man auch selbst solche Themen schnell umsetzen kann.
00:42:51: Und das wurde von dem Team hier entwickelt, war auch ganz viel mit HR unterstützt, weil da gab es natürlich ganz viele Use Cases, wo früher mal, wo finde ich denn den Antrag oder den Antrag?
00:43:03: oder wie muss ich das machen oder wie viel Urlaub habe ich noch und wie beantrage ich irgendwas.
00:43:09: Und das geht jetzt einfach wirklich schnell und ich nutze es auch und ich bin auch total begeistert.
00:43:15: Ich habe letztens ... Das letzte Angebot, das ich euch geschickt habe, habe ich mit Nelson verhandelt, dem KI sozusagen Einkaufsbott.
00:43:24: Wie wird das angenommen bei den Kunden?
00:43:26: Weil das eine ist ja, was ich ja momentan total spannend finde, ist ja auch ein Stück weit der Spagat.
00:43:31: Was ist technisch möglich?
00:43:33: Da muss man ja schon was gucken, was ist nicht mehr möglich.
00:43:35: Auf anderen Seite, was ist aber akzeptiert?
00:43:37: Also was, wo geht der Kunde auch wirklich in Interaktion?
00:43:41: Wie geht der da rein?
00:43:43: Wie sind da eure Erfahrungen?
00:43:44: Also testet ihr auch viele Sachen?
00:43:46: Wie ist die Akzeptanz mit neuen Themen, die ausprobiert werden?
00:43:50: Ich habe mich tatsächlich am Ende gefragt, nachdem ich im Nelzen rausgegangen bin, war das jetzt, habe ich es wirklich gut gehandelt?
00:43:56: Ich habe ja schon öfters mal mit Bots sozusagen auch verhandelt.
00:43:58: Aber dann habe ich mich gefragt, es wäre eigentlich passiert, wenn ich mal einen persönlichen Bot geschickt hätte.
00:44:02: Was irgendwann kommen wird, wahrscheinlich.
00:44:05: Höchstwahrscheinlich sogar, weil du das System ja auch darauf dann auch ganz klar auch die Schnüsstel herstellen kannst.
00:44:12: Zurück zur Frage, wie kommt das in Summe an, wenn auf einmal die Komponente Mensch vielleicht technisch ersetzt wird oder zumindest unterstützt wird, in bestimmten Sachen.
00:44:23: Also ich bin ja weit weg davon zu sagen, KI ersetzt die Menschen, aber es ist natürlich ganz klar KI ersetzt Aufgaben.
00:44:30: Und Aufgaben, die technisch abgebildet werden, wie nehmt ihr das wahr, wie nehmen Kunden, ihr habt ja natürlich einen größeren Blick drauf, wie ist da die Annahme.
00:44:40: Ich glaube, da muss man letztendlich unterscheiden, wie stark du wirklich dann selbst im Kontakt mit der KI bist.
00:44:48: Was Kunden natürlich sehr gut annehmen, weil es einfach eine große Hilfe und Unterstützungsleistung ist, ist beispielsweise KI in dem ganzen IT-Betrieb, also Monitoring KI unterstützt oder Testing KI unterstützt, weniger fehleranfällig.
00:45:06: Du hast natürlich eine ganz andere Möglichkeit.
00:45:09: AI-Engineer, der letztendlich virtuelles Grumteams ersetzt und so viel schneller dann auch letztendlich was weiß ich, Mainframe-Applikation auf Kobel programmiert, dann in eine Microsoft-basierte Architektur und auf Java umschreiben kann.
00:45:29: Also solche Dinge, die werden sehr geschätzt, weil man letztendlich gut den Mehrwert erkennen kann.
00:45:36: Wenn ich jetzt zurückdenke an meine frühere Rolle im Kundenservice, als wir die ersten Versuche gemacht haben, auch egal ob im Chat oder im Voice, also im Telefon der Hotline letztendlich KI, einzusetzen, da muss ich sagen, da ist schon immer noch so eine gewisse... Ja, eine gewisse Zurückhaltung manchmal da.
00:46:00: Es gibt beides.
00:46:01: Es gibt viele, auch viele Jüngere, sind aber nicht nur Jüngere, die sagen, ich schätze das, wenn der Bot gut gemacht ist und ich kriege da meine Lösung.
00:46:10: Perfekt, muss ich nirgends mal anrufen.
00:46:12: Anrufen finde ich eh doof, mache ich eh nicht mehr.
00:46:14: Dann funktioniert das ganz gut.
00:46:16: Was wichtig war... dass man weiß, dass man natürlich mit einer KI spricht, dass man immer einen Weg raus hat.
00:46:24: Wir hatten immer Angeboten, wenn man mit dem Chatbot gestartet ist und haben dann letztendlich, wenn der zweimal irgendwie gesagt hat, ich habe sie nicht verstanden, dass man dann relativ schnell sagt, möchten Sie mit einem Kunden beraten, chatten oder reden und hat dann die Historie des Verlaufs auch mitgegeben, damit man nicht wieder von neuem... Und das ist wichtig.
00:46:48: Also nicht dieses, ich bin gefangen in so einem KI-Konversation und komm da nicht mehr raus und es ist zwei Zeitverschwendung.
00:46:55: Das ist, glaube ich, das, was nicht passieren darf.
00:46:58: Und ähnlich an der Hotline.
00:46:59: Das sind andere Beweggründe.
00:47:01: Da ist es dann eher, obwohl die Wartezeiten eigentlich kaum mehr da sind, war die Zusicherung, wenn du es probierst, über eine KI zu lösen, behältst du dein Platz in der Warteschleife.
00:47:14: Also du hast keinen Nachteil.
00:47:17: du es jetzt probierst und das probieren in bestimmten Situationen, also wenn so Fälle wie man hat eine Frage zur Rechnung, die haben sich relativ schnell lösen lassen, weil meistens war es keine Frage zur Rechnung, sondern sie haben vergessen, dass sie irgendwie was zugebucht hatten oder sich der Preis verändert hat und das konnte dann wirklich schnell über eine KI gelöst werden.
00:47:41: und dann ist eigentlich auch die Zufriedenheit ganz gut, weil man hat dann zum ersten Mal so mit einem Woisbott gesprochen, man hat seine Lösung erreicht und es war eigentlich dann ein ganz gutes Erlebnis.
00:47:53: Lass uns mal kurz einen Schritt nach vorne gehen, was ich ja total spannend finde ist eigentlich, und du hast es vorhin schon erwähnt, ist eigentlich, dass ja künstliche Gänse mehr wegen Schlüsseltechnologie ist für ganz andere, oder sie hebelt ja auch ganz andere, also KI, wenn sie auf Cyber Security trifft oder KI, wenn sie auf Robotik, auf Quanten Computing oder oder oder trifft.
00:48:12: Wenn ich dich jetzt frage, Worauf freust du dich in der Zukunft, wenn es darum geht, das ist eigentlich total spannend zu sehen, wie sich das entwickelt, wo der Einsatz von Künstligen Gens heute, was das sich bei so einem Teenage-Alter unterwegs ist, aber eigentlich, wie sich gerade es entwickeln muss, um wirklich diese Mehrwerde zu erziehen.
00:48:33: Aber wenn es wirklich da ist, es ist tatsächlich für uns etwas Gamechanger-mäßiges, ob das jetzt in der Gesundheit ist oder woanders.
00:48:42: Welchen Aspekt sagst du, der ist wirklich richtig spannend?
00:48:46: Also ich habe da tatsächlich eine sehr persönliche Sicht darauf, ehrlicherweise.
00:48:52: Also für mich und das verfolge ich auch sehr, ich, für mich sind Game Changer in dem ganzen Umfeld pflege, weil... Wir werden alle natürlich älter und ich mache mir natürlich da schon Gedanken, wie das einmal sein wird, wenn du letztendlich im Alter mehr Unterstützung brauchst.
00:49:18: Und es ist vielleicht niemand da.
00:49:20: Jetzt habe ich beispielsweise keine Kinder, wo du dann mal schnell sagen kannst, kannst du mir mal helfen.
00:49:27: Und da ist es für mich schon ein Thema, wo ich wirklich sehr stark Auf so Themen wie KI und Robotik schaue und hoffe, dass eben das älter werden oder auch das vielleicht mehr Unterstützung und gewisse Pflegebedarfe hinzukommen, dass das durch eine KI unterstützt wird.
00:49:50: Und da glaube ich, Das wird uns helfen.
00:49:56: Das hoffe ich persönlich, weil ich auch einfach sehe.
00:49:59: Wir haben wenig Pflegepersonal und es gibt da auch schwere Arbeiten oder mit Unterstützen heben, wie auch immer.
00:50:08: Und das ist so ein Thema da.
00:50:11: Da hoffe ich, dass wir sehr schnell unterwegs sein werden, nicht nur für mich.
00:50:15: Absolut nachvollziehbar.
00:50:18: Du hast vorhin ein Projekt und nennen wir es mal gerade, weil es auch so aktuell ist, das Leuchtturmprojekt auch mit der AI Cloud und der Factory.
00:50:27: Was ist so ein bisschen das Ziel dahinter?
00:50:31: Also sie wird in München erstellt, sie hat auch andere Factories folgen.
00:50:38: Was ist eigentlich das intrinsische Ziel?
00:50:41: Viele reden ja momentan auch so ein bisschen von der souveränen Cloud, also generell digitale Souveränität Deutschland, Europas.
00:50:47: Wie wichtig ist das?
00:50:48: Ist das ein Teilschritt dahinter oder geht es natürlich auch darum, die Industrie, also die, die wirklich von Schlüsselmäßig agiert, am Ende auch wettbewerbsfähig zu halten durch AI-based Möglichkeiten, die dadurch überhaupt erst möglich werden?
00:51:01: Was ist so ein bisschen... Hinter eurem Leuchtturm projekte ich mal die Schlüsselfunktion, die das ganze Thema auch einnehmen kann für die deutsche Industrie und für Europa.
00:51:10: Also ich glaube es genau beide Aspekte, die du gerade genannt hast, das eine ist natürlich, dass wir sehen, dass der Bedarf an souveräne KI... An einem souveränen KI Ökosystem nenne ich es mal, weil es ist ja nicht nur letztendlich die Cloud, sondern sind auch letztendlich die gesamten Stacks, die da drauf sind und auch die Partner- und Partner-Ökosysteme, die wir uns da gerade anschauen.
00:51:37: Das ist wichtig, dass wir den Bedarf auch abdecken können in Deutschland und für Deutschland und für Europa.
00:51:44: Ich glaube, das ist ganz wichtig.
00:51:46: Natürlich wollen wir jetzt auch als Unternehmen hier eine entsprechende Rolle einnehmen, wenn es auch um die Themen Gigafactory geht und das ist einfach ein guter erster Schritt dahin.
00:52:00: um letztendlich zu zeigen, wie das funktioniert.
00:52:03: Auch Kunden, die uns Anfragen mitzunehmen, wie berechne ich denn eigentlich meine GPU-Bedarfe?
00:52:12: Ist es für mich relevant?
00:52:14: Wann kann ich das nutzen?
00:52:15: Es gibt Beispiele, wo das natürlich sehr klar ist.
00:52:18: Es war auch in der Presse.
00:52:21: Agile Robots zum Beispiel, die eben gesagt haben für meine neue Robotics und die Simulation und die gesamten Bedarfe.
00:52:30: die ich habe, an die Verarbeitung von Daten und Bildmenge, dies zu beschleunigen.
00:52:38: Dafür sind ja letztendlich die GPU-Stars, so das Perlstück der modernen KI.
00:52:44: Das ist jetzt das Wichtige, dass wir da eben mit dem Markt gemeinsam diese Themen auch bearbeiten, zeigen, was damit möglich ist und sehr schnell vorangehen und das auch wirklich zeigen, dass wir in Deutschland hier eine Rolle spielen.
00:52:59: Und das ist wichtig, auch in dem ganzen Thema Made for Germany.
00:53:06: unseren Beitrag leisten.
00:53:08: Und deshalb freue ich mich, dass wir hier diesen Beitrag auch leisten und so schnell leisten, in den sechs Monate alles aufgesetzt und jetzt Anfang zwanzig, sechsundzwanzig verfügbar.
00:53:22: Das ist, das ist schon ein wichtiger Aspekt.
00:53:25: Und dann werden wir in meinen Augen schon sehen, dass sich der Bedarf entwickelt und dann müssen wir weiter entscheiden, wie wir hier weiter machen wollen.
00:53:34: In dem Fall wirklich ein total schönes Beispiel, weil es A, sehr hands-on ist, ist die Geschwindigkeit, die man eigentlich im Land oftmals gar nicht mehr zugetraut hat.
00:53:41: Aber andererseits fand ich es auch ganz spannend, weil Politik da nicht so eine extreme Rolle gespielt hat bei dem ganzen Projekt.
00:53:47: Also zumindest ist es nicht, wenn man sieht, wenn man die Konzertia als Partner, die mehr oder weniger da, die die Ausgangsbasis gemacht haben, was ich auch ganz gut finde, weil man oft in der Zeit lang habe ich das Gefühl gehabt, sehr stark gewartet hat.
00:53:59: Wann sind auch die Rahmenbedingungen so gut oder unterstützt, subventioniert?
00:54:03: whatever, dass wir wirklich die Schritte machen können.
00:54:06: Das ist eigentlich ein schönes Beispiel, wo nicht explizit darauf gewartet wurde, was andere Hebel gab aus der Industrie heraus.
00:54:13: Von daher finde ich das wirklich ein tolles Projekt, was da ist.
00:54:18: Wir kommen ein bisschen zum Ende, wenn ich auch gerade ein bisschen auf die Zeit gucke.
00:54:21: Am Ende ist ja deine Rolle auch wahrscheinlich in irgendeiner Weise begrenzt auf Zeit.
00:54:26: Irgendwann wird sie sich verändern, wenn du selbst deine Rolle einen Kapitelnamen geben würdest.
00:54:32: Welches Kapitel wäre das?
00:54:37: Das ist jetzt eine interessante Frage.
00:54:39: Wenn du sagst Kapitel der Geschichte, die ich bisher geschrieben habe
00:54:43: oder die... Insgesamt, ja.
00:54:45: Und lass es beides.
00:54:46: Ich finde es ganz spannend.
00:54:47: Das ist eine gute Rückfrage.
00:54:48: Lass es einmal mal, was ist das für ein persönliches Kapitel vielleicht für dich?
00:54:51: Auf der anderen Seite, welches ist es eigentlich auch gerade für die Rolle, also bei der Telekom, bei die Systems?
00:54:58: Also für mich persönlich ist es tatsächlich... wirklich Kunden zu Fans zu machen und zwar wirklich wirklich zu Fans, also im Sinne von mit den richtigen Lösungen Mehrwert für den Kunden zu bringen.
00:55:20: Das ist mein Anspruch, das treibt mich.
00:55:25: Das ist das, was für mich wichtig ist.
00:55:28: Und wenn ich so generell für die Rolle eines Chief Commercial Officers oder einem jemand, der für den Kunden, das Wachstum, den Order Entry, den Auftragseingang verantwortlich ist, da würde ich auch sagen, es ist tatsächlich, der Faktor Mehrwert, der zählt durch Technologie, durch Vertrauen und die Wirkung, die du erzählen kannst.
00:55:57: und muss.
00:56:00: Super, find ich total schön.
00:56:02: Ich hab da zusammen gesagt, am Ende ist ja das Thema Kundenmähwert und das andere ist natürlich Wachstum, ja, Durchmähwert ein Stück weit.
00:56:11: Letzte Frage, was liebst du am meisten aktuell an deinem Job?
00:56:16: Genau, dass du diese beiden Hebel bewegen kannst oder was ist das, was dich wirklich antreibt, das auch zu tun?
00:56:22: Was liebst du daran?
00:56:24: Also ich generell liebe ich meinen Job unglaublich.
00:56:27: Also ich finde die Chance zu haben gemeinsam mit Kunden zu arbeiten, Lösungen zu erarbeiten, tolles Team zu haben und dann noch gemeinsam eben auch die Erfolge.
00:56:42: zu zeigen und wenn es auch mal einen kleinen Misserfolg gibt, daraus zu lernen, das motiviert mich.
00:56:49: Also ich stehe jeden Tag wirklich voller Energie auf, weil ich diesen Job sehr, sehr gerne mache und ich glaube auch, dass es das wichtig ist, weil ich muss ja auch meine Kunden von uns begeistern können.
00:57:05: Und ich bin begeistert von dem, was wir als Firma nach vorne treiben, was Verlösungen wir anbieten, wo Kunden uns sehr viel Feedback geben.
00:57:14: und dieses Feedback von Kunden.
00:57:18: Das ist für mich eine ganz wichtige Währung.
00:57:22: Du hast gerade eine Sache gefragt oder gesagt, die mich total interessiert.
00:57:26: Was lernst du gerade?
00:57:28: oder was ist das Letzte, was du gelernt hast, wo du gesagt hast, okay, da war irgendwie was oder... Da hatte ich schon nicht das Wissen.
00:57:35: oder bin ich jetzt irgendwie reingekommen in dem Bereich, wo ist gerade der Aspekt, wo lernst du gerade am meisten?
00:57:43: Wo lerne ich gerade am meisten?
00:57:46: Ich glaube am meisten lerne ich nochmal im Umfeld, wie schaffe ich es intern bei uns?
00:57:56: Noch mal die Kernthemen, die für den Kunden wichtig sind, noch besser umzusetzen.
00:58:02: Also sprich, wie schaffe ich bei uns intern auch durch KI dieses Time to Offer?
00:58:08: Wie schnell kriege ich ein qualitativ perfektes Angebot, das genau... die die Anforderung des Kunden trifft, an den Kunden zu bringen und das in einer Sprache, die der Kunde versteht.
00:58:23: Also wirklich ganz klar und präzise und keine... Hundert Folien, sondern wirklich das, was verlangt wird und da noch ein bisschen mehr im Sinne von Idee, wie es vielleicht noch besser geht.
00:58:37: Und da lerne ich gerade.
00:58:39: Und das ist für mich ein wichtiges Thema, schon nach außen zu gucken, aber auch ganz stark nach innen.
00:58:44: Was können wir verbessern, um das nach außen noch besser zu zeigen?
00:58:48: Schöne Antwort für mich und auch einen schönen Abschluss.
00:58:52: glaube ich, fünfzehn andere Fragen, aber ich glaube, dann sprengen wir das.
00:58:55: Kann ich sagen, ganz lieben Dank hat total Spaß gemacht.
00:58:58: Ja, auch.
00:58:58: Vielen Dank war wirklich super.
00:59:00: Vielen Dank dafür.
00:59:01: Sehr gerne.
00:59:07: Danke fürs Zuhören.
00:59:09: Und wenn dir diese Episode unser Format gefällt, dann unterstütze unseren Weg mit einem Like, einer Bewertung oder einer Empfehlung.
00:59:19: Teile unsere Inhalte mit Menschen in deinem Umfeld die Verantwortung tragen, Entscheidungen treffen oder Impulse für morgen suchen.
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00:59:30: So oder so, ich sage Dank für deine Unterstützung.
00:59:34: Geh gerne mit uns in den Austausch, gib uns Anregungen, Fragen, Gästevorschläge.
00:59:39: Wir freuen uns drauf.
00:59:40: Und in diesem Sinne bis zur nächsten Episode von CEO-Fivehundert.
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