Warum kaufen, wenn es Workwear as a Service gibt? Hartmut Engler, CEO CWS Workwear

Shownotes

Transformation passiert nicht in Slides – sondern im Betrieb.

Hartmut Engler verantwortet mit CWS Workwear einen Bereich, der für viele unsichtbar ist – aber zur kritischen Infrastruktur gehört: Arbeitskleidung für Industrie, Healthcare, Food & Pharma in 15 europäischen Ländern.

In dieser Episode sprechen wir u. a. über:

  • Warum Workwear as a Service ein echtes Geschäftsmodell ist – kein Marketinglabel
  • Wie CWS Komplexität nach Akquisitionen radikal reduziert hat
  • Was Nachhaltigkeit bedeutet, wenn Kleidung möglichst lange im Kreislauf bleiben soll
  • Warum Standardisierung Voraussetzung für Skalierung ist
  • Wie KI, Robotik und Automatisierung reale Produktivitätshebel werden
  • Weshalb Performance Culture ohne Feedback- und Streitkultur nicht funktioniert

Und warum Führung heute vor allem mentale Arbeit ist: Risiko oder Chance? Stress oder Gestaltung?

Ein Gespräch über Umsetzung, Verantwortung – und den Unterschied zwischen mitmachen und gewinnen.

Transkript anzeigen

00:00:00: Also klar brauchen wir für die neuen Themenfelder auch Experten, die wir heute noch nicht an Bord haben.

00:00:07: Ich glaube, es ist eine große Frage auch vom Mindset von dem Topführungsteam.

00:00:14: Also klar, intrinsisch motiviert müssen wir da alle sein, aber eben auch wie visionär sind wir eigentlich.

00:00:20: Also wie weit können wir voraus denken und uns Dinge vorstellen?

00:00:24: Also man scheidet ja immer an den eigenen Limits, die man sich im Kopf setzt.

00:00:29: Und ich glaube, da sind wir gut weitergekommen, dass wir uns ganz, ganz viel vorstellen können, wie das hier mal in fünf Jahren aussehen kann.

00:00:36: Also das ist es so wichtig, weil wir sind ja immer noch auf in der Beschleunigung.

00:00:41: Also wir alle sind die Stress durch die Veränderungen, die wir alle hier spüren, den ganzen Tag, ob in der Firma oder außerhalb.

00:00:47: Aber ich glaube, das wird noch in den nächsten paar Jahren zunehmen.

00:00:50: und da den Spaß nicht oder den Spaß dran zu gewinnen, zu sagen, wow, das sind ja super Chancen, die sich da für mich eröffnen, das ist eben auch eine mentale Frage mehr, wie gehe ich damit um?

00:01:03: Sehe ich das alles als Risiko und als Stress?

00:01:06: Oder ist das, wow, da gibt es ja Möglichkeiten, von denen ich vor zehn Jahren nur träumte, was ich halt heute, was heute möglich wird.

00:01:18: Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Episode CEO-Fivehundred.

00:01:23: Was unterscheidet Manager von Machern?

00:01:26: Es ist nicht die Vision auf dem Papier, sondern das, was man bereit ist, wirklich zu verändern, zu investieren.

00:01:32: Und heute spreche ich mit Hartmut Engler, CEO von CBS Workwear.

00:01:38: Hartmut hat tatsächlich Transformation über die letzten Jahre massiv innerhalb der Organisation getrieben und wir sprechen über die Umsetzung, wie er es getan hat, Schritt für Schritt und mit welcher Konsequenz.

00:01:51: Ebenso sprechen wir darüber, wie man ein gewachsenes Geschäftsmodell wirklich neu ausrichten kann.

00:01:56: Warum in seinem Fall Workware as a Service mehr ist als ein Busword und was es bedeutet Verantwortung zu übernehmen, wenn Widerstände im Markt aber auch teilweise in der eigenen Organisation

00:02:08: real sind.

00:02:09: Wir sprechen über Entscheidungen, über Kontrolle, wie man sie loslässt und über sein Team, das er befähigt hat, Zukunft in der eigenen Organisation zu gestalten.

00:02:20: Es war ein Gespräch, das alle Facetten mitbringt, die wir eigentlich im Format CEO Five Hundred wirklich sehen wollen.

00:02:28: Eine starke Führungsrolle, ein wirkliches Macher-Gen und eine, ich würde sagen, tolle Story, die sich hinter dieser Transformation bewegt hat.

00:02:39: Ich wünsche euch vor allem jetzt viel Spaß bei dieser Episode.

00:02:43: in einem Bereich, der nicht so hell am Leuchten ist, aber zur kritischen Infrastruktur Deutschlands definitiv zählt.

00:02:52: Los geht's.

00:02:57: Moin Hartmut.

00:02:58: Ja, guten Morgen.

00:02:59: Ich freue mich, dass ich hier bin, hier im schönen Dreierach, sozusagen euren heiligen Hallen.

00:03:05: Meine erste Frage an dich ist, warum bist du der CEO von CWSW, wer bist du hier reingekommen?

00:03:13: Gab es Alternativen?

00:03:14: oder wie ist man auf dich gekommen?

00:03:16: Es gibt immer Alternativen im Leben, aber ich fand die Aufgaben ist an mich auch nicht treten und ich frage, ob ich den Job machen will.

00:03:24: und mit dem Erfahrungsschatz, den ich gesammelt habe, ich bin ja mein ganzes Leben eigentlich im BtoB-Servicegeschäft unterwegs, hat es wunderbar gepasst, also eine herausfordernde Aufgabe, eine Menge zu tun und habe hier gesagt, ja das ist spannend, eine Challenge.

00:03:42: Ich bin einer der was entwickelt und aufbauen kann und wenig der einfach nur die Flughöhe halten will.

00:03:48: Absolut spannend, weil das ist ja auch eine Frage, wir haben gerade eben auch ein bisschen gesprochen, wer will eigentlich noch in Führung, ja und was ist eigentlich die Motivation, wenn ich dich fragen würde, was ist die Motivation auch für dich in der Rolle genau das, was hier zu bewegen, was zu verändern, was anzutreiben oder was hat sich dann am Ende genau in diese Rolle auch ein Stück weit bewegt, da auch wirklich rein zu gehen.

00:04:11: Was ich hier sehen habe, ist eben das Potenzial, was in der Company steckt.

00:04:15: CWS ist ja ein Mega-Brand, kennen fast alle Leute, aber wen ihr wissen, dass die CWS auch ein ganz tolles Workware-Echef hat.

00:04:26: Die meisten kennen es halt von dem Hygiene-Echef, die Handtuchrolle, die berühmte Verbindung wird mit CWS verbunden.

00:04:32: Und da einzusteigen und zu sagen, okay, wir entwickeln jetzt die Workware als separate separates unternehmen eben weiter und machen es erfolgreich am markt das ist eine tolle tolle schichte für mich gewesen oder ist es ja immer noch.

00:04:50: Das treibt mich auch jeden tag an hier.

00:04:53: Damit vielleicht die zuhör so ein blick mal kurz auf cws bekommen gerade auf den auch wirkbereich.

00:05:00: Geben wir mal so einen kurzen überblick.

00:05:02: was eigentlich das geschäftsmodell?

00:05:04: wo befinden wir uns?

00:05:05: wie so ein bisschen die die company aufgebaut?

00:05:08: ja also.

00:05:09: Wir sind in fünfzehn Ländern in Europa aktiv, mit fünftausend dreihundert Mitarbeitenden ungefähr.

00:05:16: Wir haben thirty-fünftausend Kunden und anderthalb Millionen Menschen tragen unsere Arbeitskleidung jeden Tag in der Firma.

00:05:27: Und sind schon ganz beeindruckende Zahlen.

00:05:30: Wir sind gut aufgestellt.

00:05:32: Wir haben unsere eigene Wäschereien als Kernstück.

00:05:35: Unser, unser Dienstleistung und waschen da vierhundert Tonne Kleidung.

00:05:42: Jeden Tag.

00:05:44: So, das ist schon insgesamt eine Hausnummer.

00:05:47: und am Ende sagen wir, wir sind jetzt nicht der Arbeitskleidungslieferanz, sondern wir liefern den Service.

00:05:55: So, wir nennen das Workwear as a Service.

00:06:00: Und ich glaube, das macht auch ganz viel Sinn, weil die Arbeitskleidung, die wir vermieten, ist ja nur ein kleiner Baustein in der gesamten Leistungserbringung und in dem Service, den wir den Kunden anbieten.

00:06:13: Wir bieten ja viel, viel mehr an, als nur ein Stück Arbeitskleidung.

00:06:18: Wo war die Organisation, als du gestartet hast?

00:06:20: Du hast gerade gesagt, auch Workware ist ein Service.

00:06:22: Ihr habt auch die Transformation oder auch die Zukunftsausricht in sehr stark Richtung Nachhaltigkeit gemacht.

00:06:29: Gehen wir mal die Themen einzeln durch.

00:06:31: Wo habt ihr gestartet?

00:06:33: Was war tatsächlich so der erste Impuls, der auch mehr oder weniger in die Organisation reingegangen ist, auf dem Weg, auf dem ihr euch aktuell befindet?

00:06:41: Weil ich denke, das Service war vor ein paar Jahren noch nicht Teil der Agenda oder was?

00:06:46: Doch, das war es, aber wir haben das Profil danach geschärft.

00:06:50: Also es war klar, wir haben sehr viel Aufwand in unsere Kollektion gesteckt.

00:06:56: Eben, das war ja der Druck im Markt, dass auch Arbeitskleidung schön sein kann und nicht nur zweckmäßig.

00:07:03: Ich glaube, da haben alle Anbieter im Markt Druck gespürt und mussten nachziehen.

00:07:11: Was hier eben auch der Fall war, ist dadurch, dass wir ja auch eine große Akquisition hatten und zusammengewachsen sind, wir hatten ein Komplexitätsthema.

00:07:19: Das heißt also, wir haben so viel Kleidung, unterschiedliche Kleidungsstücke gehabt.

00:07:25: die kaum noch zu beherrschen waren.

00:07:28: Einfach mal eine Idee zu geben.

00:07:33: Man zählt Stock-Keeping-Units.

00:07:35: Also wie viele verschiedene Stücke habe ich am Lager-Nummern?

00:07:40: Wir hatten zu der Zeit mehr Lager-Nummern, als der gesamte Volkswagenkonzern als Anersatzteilen hat.

00:07:48: Das ist eine Ansage.

00:07:49: So, und das eben zu beherrschen ist eine Herausforderung, bzw.

00:07:52: das dann eben zu reduzieren, beherrschtbar zu machen wieder.

00:07:55: Also Thema Standardisierung ist eine große Herausforderung, aber eben auch gleichzeitig die Flexibilität zu behalten, beim Kunden eine maßig schneiderte Dienstleistung anbieten zu können.

00:08:09: Wie funktioniert das Modell?

00:08:11: Wenn ich jetzt Kunde bin, nehmen wir es mal, ich bin es... Ein Zulieferer als Beispiel, ich brauche Arbeitskleidung und so weiter.

00:08:20: Wie sieht so ein normaler Prozess bei euch aus?

00:08:23: Ich definiere, was ich für meine Mitarbeiter brauche.

00:08:25: Ich gucke mir, ich sehe auch hier gerade eine riesengroße Kollektion, was ein irgendwie Schutzmaßnahmen, Hygienemaßnahmen oder sonstiges.

00:08:32: Und dann schließe ich mit euch ein Art Paket, wie dann sozusagen Arbeitskleidung, SS Service funktioniert.

00:08:38: oder wie ist dann der Ablauf?

00:08:41: Ja, ich glaube, viele Kunden unterschätzen die Komplexität.

00:08:44: Also erst mal geht es... um eine gute Beratungsleistung.

00:08:49: Also viele Kunden glauben zu wissen, was sie brauchen und lernen dann in der Beratung, das Thema ist viel anspruchsvoller, als man dachte.

00:08:57: Also es sind ja viele Regeln, Normen, Gesetze einzuhalten, um die Mitarbeiter vernünftig fachirecht zu schützen und auszustatten mit Arbeitskleidung in vielen Bereichen.

00:09:10: Gerade wenn es um Arbeitsschutz geht, ist das ja ein elementares, elementarer Baustein.

00:09:17: Also wir leisten erstmal eine tolle Beratungsleistung beim Kunden.

00:09:20: Wir stellen gemeinsam fest, wie der Bedarf ist.

00:09:24: Und basierend darauf gibt es dann Tragetests.

00:09:28: Also wir stellen Muster bereit und der Kunde probiert es einfach mal aus, wie die Kleidung sich anfühlt, wie das täglichen Umgang ist.

00:09:39: So basierend darauf gibt es dann einen Servicevertrag.

00:09:44: der inzwischen auch viel flexibler ist als noch vor ein paar Jahren.

00:09:47: Da war eigentlich immer das Servicepaket, bitte unterschreiben.

00:09:52: Und da war halt alles drin.

00:09:55: Und der Kunde kann ja sagen, ich leg da mehr Wert drauf und da weniger Wert drauf.

00:09:59: Also wir haben das flexibilisiert, auch unser Service an den Boot.

00:10:03: So basierend auf diesem Servicevertrag wird dann eine Größenaufnahme gemacht.

00:10:10: Welche Größen haben die einzelnen Mitarbeiter?

00:10:14: und die Kleidung wird dann bestellt und Customized, also da kommt das Firmlogo auf, da kommt das Namenschild ran, also es wird individualisiert.

00:10:26: und das ist halt die Komplexität, die nachher entsteht, dass wir sicherstellen müssen, dass jeder Mitarbeiter in der Firma zur richtigen Zeit das richtige Kleidungsstück in der richtigen Größe zur Verfügung hat.

00:10:40: Da steht mir auch als größere Komplexität vor halt immer wieder, just in time genau das vorzufinden, was dann halt irgendwie gebraucht wird.

00:10:46: Also das sieht dann einfach aus, wenn es funktioniert.

00:10:48: Aber die Komplexität ist natürlich das auch irgendwie herzustellen.

00:10:50: Ja, weil wenn ein Stück Seife irgendwo fehlt, dann kriegt man die organisiert.

00:10:54: Aber wenn die Hose des Mitarbeiters fehlt, dann hat es einen anderen Stresslevel.

00:11:02: Bevor wir nachher so ein bisschen in die Kleinigkeiten reingehen, weil mich natürlich auch noch interessiert, was eigentlich das... Die anspruchsvollste, ich sag mal, tatsächlich Leistung, die man erbringt, also bei welcher Art von Dienstleistung, was das ich im Krankenhaus oder sonstiges, wenn so ein bestimmter Hygieneprozesse geht, aber lassen wir mal kurz zwei Sachen davor machen.

00:11:19: Du hast vorhin gesagt, ihr müsst die Komplexität ein Stück weit reduzieren.

00:11:22: Was habt ihr gemacht, um das zu tun?

00:11:24: Du hast von der Akquisition gesprochen.

00:11:26: Was habt ihr dazu geholt, um das zu vereinfachen?

00:11:29: Die Akquisition hat dazu geführt, dass die Komplexität so groß geworden ist, weil ... die Firma, die wir akquiriert hatten, hatte ein eigenes Produktportfolio.

00:11:37: Und

00:11:37: das ist dann dazugekommen?

00:11:38: Und das ist dazugekommen und dadurch ist das dann im Prinzip explodiert.

00:11:43: Und wie geht ihr jetzt damit um, damit das am Ende wieder

00:11:47: einfacher wird?

00:11:47: Wir haben jetzt einen Prozess, eine Systematik erarbeitet, dass wir alte Kollektionen eben ausfäsen, also dass wir die abmählen, mit den Kunden gemeinsam danach eine Alternative suchen.

00:12:00: die dann eben das Spektrum für uns reduziert.

00:12:04: Also manche Kollektionen sind seit den achtzehn Jahren auf dem Markt.

00:12:09: Und dann wird es mal Zeit für was Neues, würde ich mal Salop sagen.

00:12:14: Absolut.

00:12:14: Und was ich ja total spannend finde, was ihr ja wirklich anders macht, ist ein Stück weit... wie der Blick auf die Dinge ist.

00:12:21: Andere versuchen die Kollektion schnell zu drehen, immer mal so ein Engelbeer hat, ja.

00:12:25: Und Strauß, die natürlich eine ganz andere Art von Dienstleistung haben, beäußer eher so, ihr versucht ja am Ende die Textil so lange wie möglich es ist, irgendwie am Markt zu halten, in Gebrauch zu halten, auch durch eure Aktivitäten.

00:12:38: War das irgendwann auch ein wichtiger Punkt auch für eine klare Positionierung im Markt?

00:12:43: Ja und unbedingt, also das ist eigentlich die Kernfrage.

00:12:45: Wir sind das Gegenteil von Fast Fashion.

00:12:47: Also Textil ist ja insgesamt im Fokus, weil eben so viel Müll produziert wird.

00:12:55: Die Leute tragen zweimal ein Kleidungsstück und schmeißen es dann weg.

00:12:58: So, unser Business-Modell lebt ja eigentlich davon, dass die Kleidung möglichst lange hält.

00:13:03: Das war auch der Grund, warum wir vor zwei Jahren in Innovation Lab hier in Dreieich, im Nebengebäude, ihr gründet haben mit der Aufgabe, die Lebensdauer der Kleidungsstücke zu erhöhen.

00:13:15: Weil das ist jetzt nicht nur gut für die Umwelt, sondern ist auch gut für unser Business-Modell.

00:13:19: je länger die Kleidung in Zirkulation im Kreislauf drin bleiben kann, da gewinnen alle.

00:13:26: Also das ist für mich eine der schönsten Beispiele, wo Ökologie und Ökonomie wunderbar zusammengehen.

00:13:33: Absolut.

00:13:35: Was wäre, weiß ich nicht, gibt es ein, zwei Materialen, wo du sagst, das sind eigentlich, mit den ein, zwei Bausteinen kann man alleine schon ein Kleidungsstück sozusagen, was die Haltbarkeit oder die Lebensdauer angeht.

00:13:48: Signifikant erhöhen.

00:13:49: oder was war die Erkenntnis aus dem Lab?

00:13:53: Ich bin ja quer einsteiger ich bin jetzt seit fünf Jahren dabei und ich bin ja Ingenieur von Haus aus.

00:13:58: und ich dachte auch naja, wir suchen mal nach einer neuen Textil nach einem neuen Gewebe, was leistungsstärker und widerstandsfähiger ist.

00:14:06: und dann war es das.

00:14:09: Was ich hier lerne ist, es ist viel komplexer also es kommt viel mehr Parameter eigentlich rein in das Thema.

00:14:16: wie Erhöre ich die Lebensdauer.

00:14:18: Zum Beispiel ist mein Kleidungsstück so design, dass es reparaturfreundlich ist.

00:14:23: Was bedeutet das?

00:14:25: Wenn zum Beispiel ein Reißverschluss kaputt geht.

00:14:28: Wie schnell kann ich den ersetzen?

00:14:30: Dauert es zwei Stunden oder dauert es zehn Minuten, den auszutauschen?

00:14:36: Das eine ist dann sozusagen das Todesrouteil, weil das einfach... Ein total Schaden ist, wenn der Reißverschluss kaputt ist.

00:14:43: Und im anderen Fall, wenn er baue ich einen neuen Reißverschluss ein und das Kleidungsstück kann weiterleben.

00:14:48: Oder auch dann das Thema Nahtqualität.

00:14:51: Also wie sind die Nähte?

00:14:54: Erst mal, wie definiere ich die Nähte?

00:14:57: Mit welchem Garnen nähe ich die?

00:14:58: Habe ich eine Doppelnaht oder eine Einfachnaht?

00:15:00: All das sind nachher Parameter, die zu einer Lebensdauer.

00:15:06: Verlängerung oder Verkürzung führt.

00:15:08: Wir haben dann zusätzlich natürlich angefangen zu systematisieren die Schadensfälle.

00:15:13: Also wann und wo gehen Kleidungsstücke kaputt.

00:15:16: Das wird in dem Labor auch untersucht, um daraus Rückschlüsse zu ziehen für die nächsten Designs.

00:15:21: Also was muss ich besser machen, damit die Schadensfälle nicht auftreten.

00:15:26: Manchmal kommt auch dabei raus, dass der Kunde dann doch mit der Arbeitskleidung anders umgeht, als das mal diskutiert und geplant war.

00:15:36: Also, die eine höhere Belastung ausgesetzt ist, aber das ist dann auch ein guter Enigkater, wo dann der Vertrieb noch mal zum Kunden geht und da guckt man die Arbeitskleidung, die du ausgesucht hast, die passt nicht zu dem tatsächlichen Arbeitsumfeld und deswegen geht die zu schnell kaputt und wir tauschen die dann aus durch eben dann die richtige und passende Arbeitskleidung.

00:15:55: Das ist ein spannendes und komplexeres Thema, als ich mir das am Anfang vorgestellt habe.

00:16:02: Was gab es noch, gab es eine andere Überraschung?

00:16:05: Ich finde das auch total spannend, wie man, wenn man von außen kommt, vielleicht auch aus einem anderen Duktus, wie sich dann doch tatsächlich Themen für herausstellen, wenn man dann irgendwie mal angekommen ist.

00:16:19: Gab es noch irgendwie so ein, zwei Themen, wo du vielleicht gesagt hast, das hättest du dir anders vorgestellt, also von außen irgendwie noch auf CBS Workbook geguckt hast, als du dann wirklich, was ich, vier, fünf Monate später dann irgendwie auch mal wirklich angekommen bist?

00:16:32: Ja, ich war erstaunt, wie der Vertrieb funktioniert.

00:16:35: Ich hatte mal nach meinen ersten hundert Tagen so ein Summary gemacht, der hat unser Vertrieb funktioniert wie Bayreuth-Royce.

00:16:42: Dann hat er gesagt, wie funktioniert der Vertrieb Bayreuth-Royce?

00:16:47: Da sagt der Verkäufer, lieber Kunde, meine Antwort ist ja, wie lautet deine Frage?

00:16:53: Das heißt, es wird einfach alles möglich gemacht und so haben wir auch funktioniert.

00:17:00: Egal, wie schwierig das nachher in der Umsetzung für uns wurde, haben wir versucht, auch jeden möglichen und unmöglichen Wunsch dem Kunden zu realisieren.

00:17:11: So dass das betriebwirtschaftlich jetzt nicht so perfekt ist, da mussten wir halt nachsteuern.

00:17:17: Was ich dann hier verstanden habe ist, dass eben Textil eben auch ein Stück und Fashion, wozu ja letztlich Arbeitskleidung inzwischen auch gehört, ja ein Kunsthandwerk ist.

00:17:29: Künstler oder Designer am Werke, die nicht zwingend immer betriebswirtschaftliche Themen im Kopf haben als erstes.

00:17:38: Und die Sachen besser miteinander zu verheiraten, zu sagen, okay, wie viel Individualität brauche ich und ist auch akzeptabel und wie viel Standardisierung brauche ich auf der anderen Seite, damit ich damit gut klarkomme und nicht an der Komplexität kaputt gehe.

00:17:56: Das war eine Herausforderung am Anfang.

00:18:00: Kann ich mir richtig vorstellen, wir sind heute ja zwanzig-fünfundzwanzig, sagen wir mal fünf Jahre nach nach nach vorne.

00:18:10: Was ist das Ziel?

00:18:11: Ihr seid aktuell in fünfzehn Ländern, hast du gesagt in Europa unterwegs mit sehr sehr vielen Standorten, auch wahrscheinlich immer sehr lokal nah und natürlich auch wahrscheinlich dann auch relativ zügig da auch mehr oder weniger den Kunden bedienen zu können.

00:18:23: Was ist die eigene Vision?

00:18:25: Also geht es eher in Wachstum geht es eher in Effizienzsteigerung der Themenfelder.

00:18:31: Wo ist ein bisschen gerade jetzt euer Prozess nach vorne?

00:18:36: Wir arbeiten parallel an verschiedenen Themen.

00:18:38: Also jede gesunde Company muss eigentlich wachsen.

00:18:42: Also Wachstum ist eine wichtige, richtige und gute Sache.

00:18:47: Wir können das noch in den Märkten, in denen wir unterwegs sind.

00:18:50: Aber wir gucken natürlich auch, gibt es noch andere Länder, in denen man aktiv werden kann und sollte.

00:18:58: Das ist natürlich auch Teil der Strategie auf der anderen Seite.

00:19:01: Ich glaube, es ist ganz viel in den kommenden fünf Jahren Thema Automatisierung und Effizienzsteigerung.

00:19:10: Also jetzt Thema KI, Robotik, das trifft uns mit voller Härte und bietet unendlich viele Chancen, die wir halt auch nutzen werden.

00:19:22: Was ist da euer Berit, also wenn du sagst... Wenn ihr euch das anguckt, habt ihr selber auch schon überlegt, wo gibt es wirklich gute Einsatzpotenziale für, was das ich, Robotik in einem Werk oder mehr oder weniger AI-Gestützte, was ich, predictive Analytics-Themen oder sonstiges, wo man natürlich ein bisschen mehr den Aufwand vielleicht irgendwie kalkulieren kann.

00:19:43: Was sind die Themen, die da bei euch gerade, oder was wird heute schon getestet, um irgendwie in den nächsten vier, fünf Jahren da auch wirklich dann dabei zu sein?

00:19:53: Wir testen Interfaces mit unseren Kunden, also Kundensupportstandardisierter, wenn jemand neuen Mitarbeiter hat und den ausstatten muss, dass der im Prinzip dann voll automatisiert hier die Nachbestellung machen kann.

00:20:08: Das ist ein Thema.

00:20:10: In den Wäschereien, zum Beispiel die Inspektion von Kleidung, gibt es Beschädigung an der Kleidung, muss die repariert werden.

00:20:17: Das kann ich super mit AI und Kameratechnik machen.

00:20:21: oder auch feststellen, ob Gegenstände noch in Hosentaschen sind, was ne Gefahr für unsere Mitarbeiter darstellt oder auch ne Gefahr für unsere Waschtechnik.

00:20:32: So, und das ist heute, müssen manuell in jede Hosentasche gegriffen werden und wir haben jetzt mit X-Ray und AI erste Systeme, die das automatisiert, dann das Kleidungsstück, was betroffen ist, dann rausbringt.

00:20:49: Und eben über das Röntgenbild, auch die Mitarbeiter zeigt, was ist da drin?

00:20:52: Ist jetzt da das Katamesser?

00:20:55: Oder ist es eine Kanüle?

00:20:56: Oder was ist es?

00:20:57: Also man sieht es vorher und kann sich eben entsprechend da besser schützen und darauf einstellen.

00:21:01: Das sind jetzt schon Dinge, und ich glaube auch an den Humanoidenroboter, dass der bestimmt in den nächsten fünf Jahren am Start ist, wird dem dann ja auch weiter viele neue Möglichkeiten sicher geben.

00:21:15: Was hast du?

00:21:17: Genau um am Ende auch glaube ich diese Themen sauber bespielen, aber auch letztendlich validieren zu können für die eigene Company.

00:21:26: Wie hast du das Team verändert?

00:21:28: Hast du das Team verändert?

00:21:29: Hast du Kompetenzen neu dazu geholt?

00:21:32: Wenn du gerade von solchen, ich sag mal, auch wirklich fachspezifischen Themen jetzt auch dann dann sprichst, wo ihr auch schon mittendrin seid, hat es wahrscheinlich auch irgendwie neue Arten von Teams gebraucht.

00:21:42: Du hast gesagt, das Innovation Lab wurde irgendwie auch dann mit mit hochgezogen.

00:21:46: Was wurde auch verändert, um zum Ende den Prozess jetzt auch sauber gehen zu können?

00:21:50: Ist es technischer geworden oder sind es einfach nur andere Arten von Blickwinkeln, Perspektiven, Kompetenzen, die reingeholt wurden?

00:21:57: Wie stark wurde...

00:21:58: Es ist eine Mischung, also klar brauchen wir für die neuen Themenfelder auch Experten, die wir heute noch nicht an Bord haben.

00:22:08: Ich glaube, es ist eine große Frage auch vom Mindset von dem Topführungsteam.

00:22:16: Also klar, intrinsisch motiviert, müssen wir da alle sein, aber eben auch, wie visionär sind wir eigentlich?

00:22:22: Also wie weit können wir voraus denken und uns Dinge vorstellen?

00:22:26: Also man scheidet ja immer an den eigenen Limits, die man sich im Kopf setzt.

00:22:32: Und ich glaube, da sind wir gut weitergekommen, dass wir uns ganz, ganz viel vorstellen können, wie das hier mal in fünf Jahren aussehen kann.

00:22:39: Und das ist so wichtig, weil wir sind ja immer noch auch in der Beschleunigung.

00:22:44: Also an Veränderungen.

00:22:47: Wir alle sind die Stress durch die Veränderungen, die wir alle hier spüren, den ganzen Tag, ob in der Firma oder außerhalb.

00:22:53: Ich glaube, das wird noch in den nächsten paar Jahren zunehmen.

00:22:57: Spaß nicht, oder den Spaß dran zu gewinnen, zu sagen, wow, das sind ja super Chancen, die sich da für mich eröffnen.

00:23:04: Das ist eben auch eine mentale Frage mehr, wie gehe ich damit um?

00:23:08: Sehe ich das alles als Risiko und als Stress?

00:23:12: Oder ist es, wow, da gibt es ja Möglichkeiten, von denen ich vor zehn Jahren nur träumte, was ich halt heute, was heute möglich wird.

00:23:21: Es ist ein wichtiger Punkt auch der Auswahl von Führungskräften, Entwicklung von Führungskräften, aber auch letztendlich, wenn im klassischen Recruiting-Prozess das wirklich auch, was du gerade auch gesagt hast, eine vernünftige Vorstellungskraft und auch sozusagen die intrinsische Motivation für die Themen elementar da sind, also worauf achtest du?

00:23:39: Ist das ein großer Punkt, der für dich wichtig ist, dass es Mindset auch sozusagen im Team sozusagen, das ist mit dem man auch tatsächlich Wachstum anstreben kann?

00:23:48: Ja, der Mindset ist... Sehr sehr wichtig.

00:23:52: Und auch, dass das Team Diverse ist.

00:23:57: Also Diverse im Sinne von, ich habe unterschiedliche Erfahrungshorizonte, kommen aus vielleicht auch aus unterschiedlichen Branchen, habe unterschiedliche Talente und eben auch eine klare Sicht und eine eigene Meinung.

00:24:14: Also viele versuchen ja irgendwie so konstruktiven Streit aus dem Weg zu gehen oder sehen das als ein Problem und das ist eine Stärke.

00:24:22: Also das Schlimmste wäre, wenn ich meine Leute so oder so, dass die alle so sind wie ich, oder alle sagen ja, ja, Hartmut, ja, wohl, Hartmut, wunderbar, Hartmut, nee, wir müssen uns gegenseitig challenging können und eben nach der besten Lösung auch streiten.

00:24:39: So, und das zu moderieren, das ist ja meine Aufgabe am Ende, dass aus all den verschiedenen Blickwinkeln es A zu einer Entscheidung kommt und B, die dann smart und clever ist.

00:24:53: Wenn du sagst, man muss das moderieren, man muss auch ein Stück weit diese Streitkultur hinzubekommen, das ist ja oftmals gar nicht so einfach.

00:25:00: Das ist ja, ich sag mal, oftmals einfacher gesagt als getan.

00:25:05: Musstest du dich selber in deiner Rolle auch ein Stück weit verändern, um das zu ermöglichen?

00:25:11: Weil die Frage ist ja wirklich, wer gibt dir so offen Feedback, mit dem du auch wirklich dich selbst entwickeln kannst, so weiß ich, oder auch die Company weiterentwickeln kannst?

00:25:21: Oftmals ist das ja dann teilweise schwierig, wenn man in bestimmten Beziehungen, in bestimmten Hierarchien mehr oder weniger unterwegs ist.

00:25:29: Was ist da so ein bisschen dein, ich würde nicht sagen, deine Strategie, aber dein Weg um tatsächlich auch ein echtes Feedback, echtes Streitkultur, um einen guten Diskurs hinzubekommen, wenn es um die Entwicklung der Company geht?

00:25:45: Ja, also ich glaube erstmal ist, man darf sie nicht selber zu wichtig nehmen.

00:25:50: So und nur zu sagen, ich bin der CEO, ich bin Teil des Teams und wir geben uns offenes und ehrliches Feedback.

00:25:59: So gegenseitig, weil sonst kommen wir ja auch nicht voran.

00:26:01: Also das ist elementarer Teil und ich erwarte auch von meinem Team, dass wenn irgendwas bei mir nicht gut läuft, dass man mir das sagt.

00:26:11: Also ich hatte mal einen Kollegen, der hat gesagt, Teil meines Gehalts beziehe ich dafür, meine ehrliche Meinung zu sagen.

00:26:17: Auch wenn sie dir nicht gefällt, das finde ich ist ein schöner Spruch und bringt es auf den Punkt.

00:26:23: Weil wenn wir alle nur irgendwie versuchen, Stromlinien förmig und möglichst stressfrei durchzukommen, dann kann sich ja nichts entwickeln.

00:26:30: Und ich glaube gerade diese Teamentwicklung, die wird in vielen Firmen unterschätzt.

00:26:34: Ich habe jetzt zwanzig Jahre im amerikanischen Konzern gearbeitet und sind die amerikaner Lichtjahre besser.

00:26:42: Als die deutschen Firma, muss man sagen, was das Thema Performance und Mitarbeiterentwicklung angeht und Feedback Kultur und die ganze Sache eben auch sportlich zu nehmen.

00:26:55: Ist es was, was du selber irgendwie mitgebracht hast, dann auch gerade aus deiner Erfahrung, wie man so ein bisschen Performance-driven, aber trotzdem irgendwie auch Spaß bei der Sache irgendwie, wie man auch so das in einer Kampagne wirklich leben kann?

00:27:07: Ja, also eindeutig, also es ist mein Stil auch, also ich würde mal sagen an der Stelle bin ich da durch und durch amerikanisiert.

00:27:16: Ich glaube aber auch an die Stärken vom deutschen Mittelstand.

00:27:18: Also ich glaube, die Kombination aus den Stärken, was die Amerikaner gut können und die Stärken der deutschen Mittelstand hat da, da lässt sich was draus machen.

00:27:25: Und das begeistert mich auch, die zwei Welten eigentlich zusammenzubringen.

00:27:29: Und da sind wir hier in den letzten fünf Jahren mit großen Schritten eben voran gekommen.

00:27:34: Weil Performance Kälscher, das ist es.

00:27:36: Wir sind ja nicht da, um irgendwie teilzunehmen.

00:27:39: Wir sind da, um zu gewinnen.

00:27:41: Und mit dem anderen Mindset, das macht was.

00:27:45: mit den Leuten und wir sehen es auch am Feedback.

00:27:49: Wir machen ja regelmäßig zweimal mehr Mitarbeiterumfragen und wir haben in den letzten fünf Jahren eine fantastische Entwicklung dahin legen können.

00:27:59: Die Mannschaft versteht es, was wir machen.

00:28:02: Die Mannschaft versteht, wo wir hinwollen.

00:28:04: Die ziehen halt alle mit und geben uns da auch ein tolles Feedback, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

00:28:08: Oder kritisieren uns auch an Stellen, wo wir sagen, okay, haben wir noch nicht genau hin geguckt.

00:28:15: Wenn wir sagen, wo die Reise hingeht, wo es für dich gerade Wachstum möglich ist im Markt.

00:28:21: Es ist wirklich die Erweiterung in Märkte, also neue Standorte.

00:28:26: Es ist die Performance der bestehenden Strukturen komplett hochzufahren oder den bestehenden Kunden auszubauen, mit dem Service Gedanken, also sozusagen ein umfangreicheres Produkt abzuliefern oder Service.

00:28:42: Wo ist Wachstum?

00:28:43: Sind es unterschiedliche Säulen?

00:28:45: Was ist der Fokus?

00:28:47: Einmal das Service-Erlebnis natürlich zu verbessern.

00:28:49: Wir sind ja alle ein Stück weit im Konsumermarkt unterwegs und kennen da die tollen Beispiele.

00:28:55: Ich will jetzt keine Werbung hier machen.

00:28:57: Tolle Beispiele, wie ein Kundenerlebnis erzeugt, wird ein gutes, wo man sich gerne daran erinnert und wo man ein gutes Gefühl hat.

00:29:05: So, da können wir sicherlich noch besser werden.

00:29:08: Und uns auch abheben, also einfach auch diese Customer Journey, wie man das so auf Neudeutsch nennt.

00:29:15: Also dieses Kundenerlebnis nochmal zu verbessern.

00:29:18: Dann glaube ich, der Hauptpunkt ist, dass in vielen Märkten die meisten Firmen immer noch Arbeitskleidung kaufen.

00:29:27: Also überhaupt unser Mietmodell im Markt weiter bekannt zu machen und auszubauen.

00:29:33: Das ist die riesen Chance für Wachstum.

00:29:35: Wie groß ist der Markt insgesamt in Deutschland oder in Europa?

00:29:40: Ich glaube man unterschätzt das immer, weil es ja wirklich riesig ist.

00:29:43: Also im Sinne von wie viele Unternehmen eigentlich am Ende Arbeitsmaterial.

00:29:48: Das

00:29:49: sind mehrere Milliarden Euro, die da im Jahr im Prinzip im Markt verfügbar sind.

00:29:57: Und wie nach Markt?

00:30:00: in Osteuropa ist es zum Beispiel, achtzig Prozent Kaufmarkt und zwanzig Prozent Mietmarkt.

00:30:08: Und in Westeuropa ist es eher sechzig Prozent Mieten und vierzig Prozent kaufen.

00:30:15: Aber es ist trotzdem der Markt, den wir noch erschließen können für uns, der ist riesig.

00:30:19: Was ist der Vorteil, wenn du jetzt am Ende jemanden hast, größere Organisationen, die aktuell heute noch kauft?

00:30:26: Wenn du reingehst und sagst, pass auf, eigentlich habe ich für dich das attraktivere Modell, wenn wir über Zukunft sprechen, mit unserem Angebot.

00:30:33: Was ist der Pitch?

00:30:34: Ja, der Pitch ist, dass es am Ende kostengünstiger wird für den Kunden.

00:30:39: Und ökologischer, also der CO-Zweifußabdruck wird kleiner.

00:30:44: Wir haben einen CO-Zweirechner gebaut, der ist auch übertragend.

00:30:48: Wir können es übertragen, der Kunde kann ausrechnen, wie er seinen Fußabdruck verkleinert, wenn er mietet, anstatt zu kaufen.

00:30:56: Das ist ein Beitrag.

00:30:57: und dann ist natürlich die Kapitalbindung nicht da, der Aufwand, den intern, den ich habe, weil irgendeiner muss es ja machen heute.

00:31:03: Also auch wenn ich Arbeitskleidung kaufe, muss da Mitarbeiter geben, die sich darum kümmern, dass es dann da ist, die Größenaufnahme machen,

00:31:10: etc.,

00:31:11: etc.

00:31:11: Und wir bieten ein rundum sorglos Paket an und berechnen wirklich im Wasser des Wortes Centbeträge die Woche pro Kleidungsstück.

00:31:20: Und da ist dann eben alles drin, wir holen die Dreckgewäsche ab, wir waschen die, wir reparieren die, wir setzen den Stand, wir ersetzen die, wenn notwendig.

00:31:28: Und das über den gesamten Zeitraum, den wir mit den Kunden vereinbart haben im Servicevertrag.

00:31:34: Und das ist unterm Strich tatsächlich ökonomischer und umweltfreundlicher.

00:31:41: zu mieten, statt zu kaufen.

00:31:44: Wenn ich mir so ein klassisches Bandel angucke, da geht es ja nicht darum, wie oft wird eine Sache gereinigt.

00:31:49: Das ist ja wirklich auch das, was du gerade gesagt hast.

00:31:51: So ein Beratungsprozess schließt wahrscheinlich ein.

00:31:54: Wir nehmen die Quantität auf überhaupt, wir machen später die Ausmessung der Mitarbeiter, wir bestellen die Ware, wir liefern die Ware, wir holen sie ab.

00:32:02: Also das ist ja ein riesengroßes Paket, was da am Ende des Tages abläuft.

00:32:09: Wo findet dann am Ende bei euch Skalierung statt?

00:32:12: Wenn ich mir jetzt zum Beispiel angucke, was auch vorhin meint ist, die Komplexität ist, dass man sehr individuell in vielen unterschiedlichen Industrien unterwegs ist.

00:32:21: Und natürlich jetzt irgendwie, ich sag mal so, die eine Waschmaschine jetzt nicht irgendwie für fünf Industrien benutzt werden kann.

00:32:27: Oder wie geht ihr damit um?

00:32:29: Also gibt es wirklich Industrien, wo ihr ein Fokus drauf habt oder sagst du am Ende?

00:32:33: Nee, eigentlich nicht.

00:32:34: Es gibt vielleicht irgendwie ein, zwei Themen, die irgendwie sehr unterschiedlich bearbeitet werden müssen.

00:32:39: Der Rest ist ähnlich geartet.

00:32:40: Da läuft ja die gleiche Art der Produktionsstraße, wenn wir jetzt über die Wäscherei sprechen.

00:32:44: Oder wie komplex muss ich mir das vorstellen?

00:32:46: Es gibt schon Kernsegmente, wo wir uns darauf fokussieren.

00:32:51: Also das ist zum Beispiel eben Food.

00:32:54: Lebensmittelbranscher, wir haben eine eigene Company für den Hellscare Sektor, der eben nach anderen Standards funktioniert.

00:33:02: Wir müssen auch die Kunden, müssen ja eine bestimmte Hygiene und Qualitätsanforderungen erfüllen, die wir dann sicherstellen können auch.

00:33:10: Also insofern das Spektrum ist relativ groß und die Technik ist an sich... würde ich schon sagen, bis auf wenige Ausnahmen sehr universell einsetzbar.

00:33:20: Da kommt es dann auch darauf an, okay, wie groß sind die Firmen, wie viel Wäsche kommt da am Ende an und entsprechend haben wir dann die Wäschereien auch so gebaut, dass man das ökonomisch dann leisten kann.

00:33:32: Und ein großer Hebel ist auch in der Logistik.

00:33:36: Also wie plan ich die Routen von meinen Servicefahrzeugen, dass sie möglichst effizient die einzelnen Kunden beliefern kann und die Kleidung eben abholen kann?

00:33:47: zum Service.

00:33:48: Also da ist auch eine Menge Potenzial drin.

00:33:54: Wie viel,

00:33:55: also gibt es, ich weiß nicht, man hat ja oftmals in den Organisationen, wo man sagt, pass auf, es gibt irgendwie was ich bei der Logistik, im Personal oder sonstiges, das sind eigentlich die größten sozusagen Effizienztreiber, wenn wir das ein Stück weit intelligenter machen, ja, wenn wir jetzt zum Beispiel über Routenplanung oder sonstiges sprechen.

00:34:13: Wo ist das bei euch?

00:34:15: Es ist auch eher, wie holen wir ab, wie viele holen wir ab, eine bessere Planung dazu haben, was am Kunden und wie es mit dem Kunden abläuft oder sind das andere Prozesse?

00:34:25: Also Logistik ist ein ganz, ganz wesentlicher Baustein.

00:34:29: Also wie ist die Routenplanung, wie fahren wir die Kunden

00:34:33: an und

00:34:35: versorgen die Kunden mit der Arbeitskleidung, was dann auch die Organisation in der Wischerei letztlich entscheidend, wie effizient, kann ich dann waschen und sortieren.

00:34:50: Muss ich ja wirklich bildlich vorstellen, dass auf der einen Seite ein Lkw mit Schmutzwäsche reinkommt und auf der anderen Seite hängen dann Päckchen für Herrn Meier und Frau Müller, wo die Kleidungsstücke individuell dann als Paket in den Truck gehen und ausgeliefert werden.

00:35:07: Das ist schon Hightech.

00:35:09: Also ich habe es auch unterschätzt am Anfang.

00:35:11: So eine Wäscherei, eine Großwäscherei ist Hightech.

00:35:16: Und da liegt eben, wie organisiere ich das in der Wäscherei und wie mache ich die effizient, dass ich nachher die Kosten pro Kleidungsstück eben im Griff habe.

00:35:28: Das ist der Hebel auch mit zum wirtschaftlichen Erfolg.

00:35:33: Wie gut ist das Modell, wenn wir auch gerade so auf die Zahlen vorhin geguckt haben?

00:35:39: Wird SS Service heute schon im europäisch-deutschen Markt

00:35:45: verstanden

00:35:46: oder ist tatsächlich auch noch so ein Stück weit, ja, man braucht noch eine kleine Art der Übersetzung, ja, warum das sicher ist, warum das besser ist, warum es auch dadurch vielleicht flexibler ist und und und, oder ist das eher so, okay, wenn wir ins Gespräch gehen, versteht man eigentlich schon relativ schnell, was eigentlich der Vorteil ist.

00:36:06: Es gibt ein Lager, die haben das Businessmodell verstanden, die lieben das und werden das sicherlich auch nie verlassen, aber es gibt eben diesen Block, von dem ich vorhin gesprochen habe, die heute noch kaufen aus verschiedenen Gründen.

00:36:20: Das sind dann auch teilweise so Glaubenssätze, die man im Kopf hat, so, ah ja, wenn das Mainz ist.

00:36:28: Dann fühle ich mich da irgendwie wohler.

00:36:30: Ist ja auch die Frage, kaufe ich eben ein Auto oder liese ich das?

00:36:32: Ja, da gibt es ja auch die zwei Varianten und die einen sagen, ach ja, das ist irgendwie einfacher für mich, wenn ich liese und der andere sagt, nee, ich will das lieber selber haben.

00:36:41: Und ähnlich ist es hier auch bei der Berufsbekleidung.

00:36:45: Und da haben wir sicherlich noch eine Menge Arbeit vor uns, eben die Firmen, die noch heute noch kaufen zum Mietmodell.

00:36:56: zu führen.

00:36:56: Was ich aber festgestellt habe, ist eben der Glaube, dass jeder weiß, dass es dieses Mietmodell gibt, der ist schlichtweg falsch.

00:37:05: Ich war auf einigen Messen, habe da Tage verbracht und auch mit Kunden und mit potenziellen Kunden gesprochen und da wurde ich eigentlich bestätigt in meiner Annahme, dass viele überrascht sind, dass ich Arbeitskleidung eben mieten kann.

00:37:19: Ja, wahrscheinlich auch in der Qualität und wahrscheinlich auch in der Individualisierungsmechanik wahrscheinlich.

00:37:25: Da kommt wahrscheinlich eins zum anderen, wenn man das am Ende zusammenpackt.

00:37:31: Find ich spannend.

00:37:32: Wenn du gerade auf den Markt guckst, euer Markt ist natürlich auch ein Stück weit von externen Faktoren getrieben.

00:37:39: Was treibt euch gerade, wenn wir mal so ein bisschen auf die Veränderungen mal gucken?

00:37:44: Wie stark seid ihr geopolitisch mit Situationen irgendwie konfrontiert?

00:37:49: Ist Nachhaltigkeit der größte Treiber?

00:37:52: Sind technologische Themen, die auch mehr oder weniger reinkommen?

00:37:56: Was beschäftigt dich jetzt gerade, sag ich mal, wirklich von Veränderungsfaktoren?

00:38:01: Also, was wir deutlich spüren jetzt ist das Thema Deindustrialisierung.

00:38:09: Gerade in Deutschland, also unsere Kunden melden in einem unbekannten, aber sehr großen Ausmaß, also unbekannten in der Vergangenheit unbekannt.

00:38:22: Das Thema ist wirklich neu, Träger ab.

00:38:25: Also jeder Mitarbeiter, wir nennen die Träger, weil ich unsere Arbeitskleidung trage, und diese Trägerabmeldung bei Bestandskunden, die ist immens.

00:38:35: Das muss man schon sagen.

00:38:36: Also das ist eine Bremsspur, auch sehen wir bei uns auch.

00:38:40: Und das persönlich macht mir schon ein bisschen Sorgen und Kopfschmerzen.

00:38:46: Wir hoffen, dass sich das jetzt fängt und dann auch wieder dreht.

00:38:48: Aber zur Zeit ist es eben gerade im produzierenden Bereich, im Automotivebereich, in den zulieferten Bereichen im Automotive, sieht man, spüren wir das voll.

00:38:59: Absolut.

00:39:00: Ist ja auch eine Kernindustrie, auch wahrscheinlich auch mit einem relativ hohen Volumen, was Arbeitskleidung, auch natürlich der Rhythmus der Arbeitskleidung angeht.

00:39:07: Das ist eine andere Art des... Das Pakets, was man da hat, gibt es auf der anderen Seite, wo du sagst, da entwickeln sich gerade spannende Märkte auf der

00:39:15: anderen Seite?

00:39:16: Ja, klar.

00:39:17: Farmerbranche nimmt zu Lebensmittelbranche, sehen wir positive Trends.

00:39:23: Und wir sehen natürlich auch Trends in Osteuropa, dass da eben Produktion aufgebaut wird.

00:39:29: Also das Thema der Collapse, der Global Supply Chain durch Corona, der hat ja so das Nier-Shoring getriggert.

00:39:39: Als alle sagen, ah, also alles irgendwie in Asien zu produzieren ist jetzt nicht so clever.

00:39:42: Wir brauchen irgendwie auch eine Produktionsstelle in Europa.

00:39:45: Und die meisten Firmen bauen das in Oster-Europa auf.

00:39:48: Und da sind wir präsent und richtig gut vorbereitet.

00:39:52: Das wird Spaß machen in den kommenden Jahren, den Markt dann entsprechend zu bedienen und das Wachstum, mit dem Wachstum, was wir da erwarten, dann eben mit dabei zu sein.

00:40:05: Hilft euch auf der anderen Seite, ihr habt das ja auch Glückwunsch den Sustainability Award gewonnen, wo ja auch eine spannende Konkurrenz am Ende dabei ist, da muss man erstmal irgendwie auch da oben am Podium stehen.

00:40:20: Aber hilft euch auch sowas natürlich dann am Ende Märkte zu bespielen, Aufträge aus sozusagen gute Pitches durch umzusetzen, weil ihr an dem Thema extrem weit vorne seid, ihr die Optionen, wie auch sozusagen Nachhaltigkeitseffekte von euch übertragen werden können auf die Organisationen, die euch am Ende, sag ich mal, ein Stück oder auch ein Wettbewerbsvorteil dann im Pitch geben.

00:40:41: Merkt ihr das schon?

00:40:43: Also ich würde mir wünschen, dass es

00:40:44: mehr wäre.

00:40:45: Mehr wäre.

00:40:45: Mehr wäre.

00:40:47: In vielen Fällen zählt am Ende der Preis.

00:40:50: Aber es gibt eben mehr und mehr Fälle, wo das ein wichtiges, vielleicht sogar ausschlaggebendes Merkmal wird.

00:40:59: Also je größer die Firmen sind, desto mehr Interesse ist an dem Thema, weil wir ja auch einen Beitrag für deren CO-Zweiziele leisten können mit unserem Businessmodell.

00:41:14: Und dann sehen wir auch Unterschiede in den einzelnen Ländern.

00:41:19: Niederlanden oder auch in Schweden sind die Themen viel prominenter inzwischen als in anderen Teilen Europas.

00:41:27: Also da sehen wir auch Unterschiede.

00:41:28: Also insofern ja, das hilft uns.

00:41:31: Aber ich würde mir wünschen, dass das noch mehr Augenmerk auf der Kundenseite hat und die Wertschätzung dafür noch größer wird.

00:41:41: Also sagen wir, glaube ich, noch potenziell.

00:41:43: Da ist noch potenziell nach oben.

00:41:45: Was macht das?

00:41:46: Auf der anderen Seite, wenn ihr merkt, zum Beispiel auch in der Corona-Zeit, ihr wurdet auf einmal dann sehr schnell auch zur kritischen Infrastruktur gezählt, weil wenn am Ende, sagen wir mal, ihr nicht funktioniert, funktionieren Teile des Marktes nicht.

00:42:00: Wie geht man damit um eigentlich irgendwie auch als Kamping?

00:42:04: Ist es was, was tatsächlich auch so insgesamt die Motivation in einem Team, also wenn man auch so eine, ich sag mal, Wertsteigerung oder überhaupt einen anderen Wert bemessen bekommt, macht das was mit einem?

00:42:16: Oder ist es einfach nur ein Teil des Jobes?

00:42:19: Nein, würde ich nicht sagen.

00:42:20: Wir sind ja so ein bisschen Hidden Champions.

00:42:25: Also wenn man uns nicht wahrnimmt, machen wir einen perfekten Job.

00:42:29: Richtig.

00:42:30: So, man nimmt uns ja erst wahr, wenn irgendwas nicht funktioniert hat, wenn in dem Spind von den Mitarbeiter nicht mal unter Frühe die frische waschende Hose ist, dann nimmt man uns wahr.

00:42:40: So, und das ist jetzt mal eine andere, wo wir exponiert sind, wo allen klar wird, oh.

00:42:45: Ohne die geht es ja gar nicht.

00:42:46: Also es war ja auch ein Entwicklungsprozess in der Corona-Zeit, wo man festgestellt hat, erst mal als es darum ging, oh wer kriegt denn eigentlich jetzt noch Gas, wenn Gas knapp wird?

00:42:55: Mhm.

00:42:56: Dann wurde erst gesagt, nee, also Laundries Wäsche rein brauchen das nicht.

00:43:00: Und dann haben wir gesagt, ja, warte mal, aber dann sind die im Krankenhaus relativ schnell ohne Kleidung oder in der Pharmaindustrie.

00:43:08: Wer produzierten dann die Impfstoffe?

00:43:10: Und dann wurde gesagt, oh, ist ja doch systemrelevant in einigen Bereichen, wo wir halt eingreifen.

00:43:16: Das macht einen schon ein bisschen stolz, würde ich sagen.

00:43:20: Und das zeigt auch, wie wichtig die Industrie ist und wie wichtig es auch mehr Werbung dafür zu machen, dass es uns gibt.

00:43:26: Also ich bin ja jetzt in unserem europäischen Verband auch

00:43:28: aktiv.

00:43:30: Und wir waren bei der EU-Kommission kürzlich und man wirft uns halt einfach in dieselbe Schublade.

00:43:39: Wie gesagt, die gesamte Textilbranche ist in einer Schublade.

00:43:42: Und wir sagen einen Moment, wir sind zwar im Vergleich zum Textilbranche in sehr, sehr klein, aber wir sind die Guten.

00:43:49: Wir sind ja letztlich die, die eben genau das Gegenteil von Fast Fashion sind.

00:43:55: Und dann war auch so ein bisschen erstaunen da und ja, das ist ja gut, dass ihr vorbeigekommen seid.

00:44:03: Wir fühlen uns immer ja, wir sind eine große Industrie, aber jetzt in den Verhältnissen mit Fast-Fashion sind wir mikroskopisch klein und deswegen müssen wir mehr die Werbetrommel rühren und lauter werden, dass man weinommen wird.

00:44:18: Das ist eigentlich so, die lessons learned auch da draus.

00:44:22: Heutzutage ist ja sowieso alles laut und sich da durchzusetzen.

00:44:26: Auch medial ist eine Aufgabe, eine echte.

00:44:31: Das macht sich nicht von selbst und das kann man auch nicht so irgendwie nebenbei machen.

00:44:35: Naja, du hast ja auch selber gerade gesagt, also den Prozess, den man anwendet, ob es das SS Service-Modell ist, ob es eine hohe Nachhaltigkeitsaffinität ist oder auch letztendlich mit Zertifikaten und haste nicht gesehen, letztendlich zählt der Preis.

00:44:48: Ja, irgendwie Preis leistungsmäßig da, irgendwie auch gerade in einer wirtschaftlich wahrscheinlich angespannten Situation, in der wir uns auch ganz europäisch sozusagen gesehen befinden.

00:44:58: Ist das natürlich immer ein Stück weit schwierig, das hinzubekommen?

00:45:02: Wenn ich dich jetzt frage, auf der anderen Seite, was ist der KPI, den du dir am Tag anguckst, der dir am meisten ein Gefühl dafür gibt, laufen wir in die richtige Richtung?

00:45:16: Ist es ein Umsatzindikator?

00:45:18: Was ist für dich die wichtigsten Zahlen, die für dich relevant sind?

00:45:25: Wichtig ist eigentlich der... Kastet man net promoter score cms also wie happy ist.

00:45:32: Der kunde mit unserer dienstleistung.

00:45:36: Weil da hängt am ende alles dran.

00:45:38: so der kunde der bezahlt die party so und wenn der nicht zufrieden ist mit unserer dienstleistung dann ist das eigentlich das wichtigste signal was man früher noch.

00:45:50: Ja empfangen muss um eben gegen zu steuern.

00:45:54: Dann natürlich unser.

00:45:56: Employee Net Promoterscon, also wie gut ist die Mannschaft ausgerichtet und fokussiert auf die richtigen Sachen?

00:46:04: und vor allem auch eben der Fun Faktor, so macht Spaß den Leuten hier zu arbeiten.

00:46:09: oder was können wir noch verbessern, um hier ein Zusammenhalt zu erzeugen und die Sinnhaftigkeit.

00:46:19: Ich glaube, das ist ja eben auch die entscheidende Frage, wie sinnhaft ist das, was ich tue.

00:46:26: So, das sind zwei wesentliche Themen, da natürlich klassische Auftragseingang, wie viele Verträge haben wir erholt, wie sind die Umsätze, wie sind die Produktivitätskennzahlen in den Lornbricks?

00:46:38: Da gibt es dann einen riesen Set, aber am Ende, es beginnt alles beim Kunden und muss da auch enden.

00:46:45: Ist es auch damit für dich die Entscheidungsmatrix, wenn du jetzt sagst, okay, ... wenn Fokus irgendwie geschaffen werden muss.

00:46:52: Ja, das ist irgendwie ... ... diverses der Themen irgendwie, die auf dem Tisch liegen.

00:46:55: Aber am Ende können dann irgendwie nur zwei umgesetzt werden.

00:46:58: Was ist da ... ... ist dann auch am Ende ... ... okay, was ist für den Kunden das Beste sozusagen ... ... und daran abgelehnt auch am Stück weit, ... ... wo holen wir die ... ... ja, die Möglichkeiten des größten ... ... Wachstums und auch der Dragsteigerung raus?

00:47:11: Oder wie bemisst du am Ende ... ... für dich Fokussierung?

00:47:14: Also, gibt's da irgendwie bestimmte Themen?

00:47:17: Ja, Kunden und Wettbewerbsfähigkeit, so ein Wettbewerbsfähigkeit ist ja vielschichtig.

00:47:22: Das ist ja einmal Effizienzsteigerung, Kosten gut managen, aber das ist auch eben Innovation vorantreiben, dass es an neuen Kollektionen arbeiten, die schick und nachhaltig sind.

00:47:36: Also das sind, ist ein ganz breites Spektrum, aber das macht es am Ende aus eben.

00:47:42: Absolut.

00:47:43: Was ist für dich das?

00:47:45: Ich sag mal, zukunftsorientierteste Bild, was sich Kleidung, die selber erkennt, wie träckig sie ist, ob sie überhaupt gereinigt werden muss anhand von Sensorik.

00:47:57: Bis wohin kann man eigentlich denken und ab wann?

00:48:00: wird es eigentlich irgendwie nicht mehr sinnstiftend, weil die anderen Prozesse darauf gar nicht ausgerichtet sind.

00:48:06: Also du hast gesagt, hast jetzt irgendwie... Kleidung, ja, wo natürlich bestimmte Affen und Sensorik reingehen kann.

00:48:12: Ist ja sofort dann auch die Frage, ist das überhaupt waschbar?

00:48:14: Ja, wie kann das mit anderen Themen sein?

00:48:16: Wo hört bei dir die Vorstellungskraft aus?

00:48:18: Auf.

00:48:20: Wir chippen ja heute schon Kleidung, um die Trackbar zu machen, um klar zu sagen, wo befindet sich das Kleidungsstück?

00:48:27: Kann man sich hervorstellen bei diesen Millionen von Kleidungsstücken, die wir im Umlauf haben, immer zu wissen, wo welches Kleidungsstück ist, ist eine Herausforderung.

00:48:37: Aber da geht noch, glaube ich, ganz viel mehr.

00:48:39: Also die Frage ist ja, wie sieht die Fabrik unserer Kunden morgen aus?

00:48:46: Und ich sage mal, jetzt ist ja Einsatz von humanoiden Robotern jetzt in aller Munde und alle erwarten das jetzt in den nächsten Jahren, dass es kommt.

00:48:56: Das ist für mich die Frage eigentlich, ein humanoidiger Roboter braucht eigentlich auch Arbeitskleidung.

00:49:01: dass der nicht kaputt geht.

00:49:03: So wie sieht denn die aus für humanoider Roboter?

00:49:06: Brauchen die wirklich welche?

00:49:08: In welcher Form?

00:49:09: In welcher Form?

00:49:10: Wie sieht das aus?

00:49:11: Sind die dann unsere Kunden in Mischung mit der heutigen Grundschaft?

00:49:18: Das sind schon spannende Themen, die da auf uns zukommen.

00:49:21: Ich glaube eben auch, wie sieht unsere Wäscherei der Zukunft aus?

00:49:28: Ich glaube, da werden sich auch... Dramatisch noch Veränderungen geben, da glaube ich eben auch, wir sind ja meistens an Gas gebunden als Energiequelle heute.

00:49:41: Da glaube ich ganz fest, da wird es Alternativen geben, Wasserstoff etc.

00:49:45: Das ist ein spannendes Feld, also wir sind da mittendrin.

00:49:50: Und ich als alter Ingenieur habe da irre Spaß dran, die Themen auch voranzubringen und dann eben auch möglichst frühzeitig mal zu testen, inwieweit die dann wirksam sind.

00:50:01: Also es ist ja nicht die, da hat irgendeiner so einen humanoiden Roboter gebaut und dann kaufe ich den und dann sind meine Probleme alle weg, das ist ja viel viel komplexer.

00:50:09: Und da rechtzeitig zu starten, das ist glaube ich schon ein ganz spannendes Feld, was da auf uns zukommt.

00:50:16: Wenn du dich jetzt generell mit neuen Themen auseinandersetzt, was ist so ein bisschen bei euch, ich sage mal die Priorität in der Abwägung, weil man hat ja ganz oft die Themen, egal ob das jetzt... technologische Themen sind oder jetzt auch die auch auch Nachhaltigkeitsthemen.

00:50:29: Man kommt immer zu der Frage, machen wir das in der Eigenorganisation alleine, sozusagen dieses Partner-Build-or-By-Strategie-Element.

00:50:35: Also haben wir die Ressourcen, haben wir die Themen, um das irgendwie alleine anzugehen, müssen wir über Partner nachdenken, wenn ja wen, also wo können wir sozusagen Themen gemeinsam hebeln?

00:50:44: oder ja auch die eine andere Akquisition, aber das kann ja Mensch, Software bis ganze Organisationen hin sein.

00:50:51: Was ist so ein bisschen... Eure Strategie, ja auch gerade nach nach vorne hin, wenn es mit den neuen Themen geht.

00:50:58: Versucht man da, partnerschaftlich sich weiter zu entwickeln, denkt man da im Eigenhaus darüber nach, wie ist das so ein bisschen die Abwägung?

00:51:06: Ja, das verschiebt sich auf der Zeitachse.

00:51:08: Ich glaube, wenn es neue Themen gibt, macht das ja Sinn, mit Partnern zu arbeiten.

00:51:13: Um A, relativ schnell an Start zu kommen mit einer Lösung und B auch zu lernen.

00:51:18: Wenn sich dann rausstellt über die Zeit.

00:51:22: Oh, das ist eigentlich eine Kernkompetenz, die ich brauche, heute als Firma um erfolgreich zu sein.

00:51:27: Dann holen wir das rein und insorzen und bauen eigene Ressourcen auf.

00:51:33: Und ich glaube, das ist immer gut zu monitoren.

00:51:36: Und da ist ja eine große Veränderung auch.

00:51:38: So jetzt das ganze Thema Digitalisierung unserer Wertschöpfungskette.

00:51:42: Das haben wir auch mit externen Ressourcen gemacht.

00:51:47: Aber es ist klar geworden, ja, das ist heute Kernkompetenz, die ich in Haus haben muss.

00:51:55: Das macht keinen Sinn, übertriebswirtschaftlich das Zeitlebens dann draußen zu haben, sondern nee, das ist Teil unserer Kerndienstleistungserbringung.

00:52:06: Deswegen brauchen wir das nur hau in Haus.

00:52:09: Und beim Talentwettbewerb ist ja dann eh die Frage so, wie kriege ich denn Leute begeistert, in meiner Firma oder meiner Industrie dann auch anzuhäuern und das spannend zu finden.

00:52:20: Wie ist da die Nachfrage bei euch?

00:52:23: Ist es nachgefragt?

00:52:24: Ist es nicht so einfach, neue Talente reinzubekommen?

00:52:27: Wenn man da wirkt, dann vielleicht auch dann genau solche Elemente wie Nachhaltigkeit und auch andere Themen, auch gerade mit den Tech-Elementen und so weiter, vielleicht dann doch ganz attraktiv, auch so gerade hier in der Region?

00:52:38: Oder wie muss ich mir das vorstellen?

00:52:40: Ist es ein nachgefragter Markt?

00:52:48: Wir sind ja kein mega Brand und auch keine mega Industrie wo alle irgendwie.

00:52:54: Wir müssen sagen hallo uns gibt es und übrigens.

00:52:56: Das ist spannender als man sich das von außen vorstellt.

00:53:00: also die Leute den hier anfangen und auch Diplomarbeiten schreiben Studienarbeit Master die bleiben dann zum Großteil sind total begeistert.

00:53:09: Aber ich glaube das ist eben diesen Bekanntheitsgrad zu steigern sofern.

00:53:13: Nutzen wir eben die Chancen wie heute, dass wir miteinander sprechen, dass es interessanter Markt ist, der eine Zukunft hat und der auch robust und stabil ist und wo man was machen kann.

00:53:27: Was denn, wenn für dich ein kleines Fazit ziehen würdest, so im Recap, was bist du richtig stolz, was dir in den letzten fünf Jahren hier passiert ist?

00:53:37: Ach, das ist eine schwierige Frage, also ich bin oft ganz viel, denfalls glaube ich, wir sind enorm voran gekommen im Thema Performance Culture und vor allem bin ich sehr stolz auf das Feedback unter fünftausend, dreihundert Mitarbeitenden, was eben signifikant besser geworden ist über die letzten fünf Jahre.

00:54:00: Wirklich, das sind Welten dazwischen, zwischen dem Startpunkt.

00:54:04: wo viel Unklarheit und Zufriedenheit etc.

00:54:06: da waren.

00:54:07: Und jetzt haben wir in fünf Jahren ein Team daraus gemacht, ein internationales

00:54:12: Team.

00:54:13: Die Leute kennen sich alle untereinander und tauschen sich aus.

00:54:18: Best Practices, also das hilft dem Unternehmen.

00:54:21: Also da haben wir kulturell irre viel geschafft.

00:54:25: Und auch technologisch sind wir eben weitergekommen.

00:54:27: Wir haben da unsere Hausaufgaben gemacht.

00:54:30: Wir hatten ja einige Herausforderungen.

00:54:32: Wir waren ja betroffen von der Cyberattacke und hatten da Monate wirklich hart zu kämpfen dran.

00:54:39: Und

00:54:40: da haben da auch sehr viel gelernt und sind da gestärkt eigentlich draußen voll gegangen.

00:54:44: Das sind so Themen, wo ich sage,

00:54:46: wow,

00:54:47: das geht nur mit einem tollen Team.

00:54:50: Und das ist Mannschaftssport.

00:54:52: So und deswegen so CEO ist halt nur eine eine Rolle.

00:54:57: Indemisant Orchester und jeder ist hier wichtig.

00:55:02: Wie gehst du selber damit Druck um wenn du gerade so was wie Cybertacken du redest von teilweise den Industrialisierungsthemen.

00:55:10: Das sind natürlich Sachen wo sich natürlich auch alle ein Stück weit darauf verlassen.

00:55:14: Ja am Ende bist du Teil des Teams aber am Ende legst du ja schon ein Stück weit auch den den Kurs fest.

00:55:20: ja was dann wirklich passiert.

00:55:22: Wie gehst du mit den Themen um?

00:55:26: Ich nehme mir schon Zeit, über bestimmte Themen auch mal länger nachzudenken und zu reflektieren.

00:55:32: Ich rauche am Wochenende mal eine Zigarre.

00:55:35: Das ist ein guter Moment, um so ein paar Themen mal zu ventilieren.

00:55:40: Ich breche nie was übers Knie.

00:55:44: Ich kann Entscheidungen ganz schnell treffen, wenn sie notwendig sind, aber die allermeisten Entscheidungen kann man sich ein bisschen Zeit nehmen.

00:55:51: Triffst er sehr bewusst an.

00:55:52: Genau, also die Entscheidung muss ja nicht jedem hier fallen, er tut es auch nicht in der Realität.

00:55:57: Aber ich kann sie gut begründen, warum ich das dann am Ende so sehe und ich hole mir auch Rat.

00:56:02: Also ich bin nicht der Typ, der das alleine, sondern es ist ja eine intensive Konsultation mit meinem Team und auch mit Freunden, wenn es gravierende Entscheidungen sind.

00:56:13: Und da tut man sich ja nicht leicht, weil da hängen ja viele, viele Schicksale dran.

00:56:19: Wenn es gut geht, wenn es nicht gut ging, das wäre eine Vollkatastrophe.

00:56:24: Das braucht man ja nicht.

00:56:26: Also habe ich schon Erfahrungen gesammelt und hatte auch gute Mentoren in meinem Leben, die mir da auch sehr, sehr helfen haben.

00:56:35: Ich glaube, das ist auch einer der ganz, ganz wesentlichen Sachen, die man vorantreiben muss, dass man eben für uns Nachwuchskräfte ein gutes Mentoring gibt.

00:56:48: um die fit zu machen, dass dann eben die Leute damit gut umgehen können.

00:56:53: Wenn es also nur noch schlaflose Nächte bereitet oder so, dann geht es ja auf die eigene Gesundheit.

00:56:59: Damit umzugehen mit diesem Abstand und so, das kann man lernen.

00:57:03: Okay, spannend.

00:57:05: Wir hatten gestern auch eine Veranstaltung, die ist auch viel um Arbeitswelten und Führungskräfte.

00:57:12: Was ich ganz spannend fand, war von der Pagegruppe eine Aussage.

00:57:16: Dass man ja immer ein Stück weit in jeder Company so dreißig Prozent irgendwie als Führungskraft an eine Fans hat.

00:57:22: Vierzig, denen so, naja, so ein bisschen egal ist so.

00:57:24: Und dreißig, die irgendwie immer so dagegen sind.

00:57:27: Wie man halt sozusagen mit diesen unterschiedlichen Rollen ein Stück weit auch klar kommt.

00:57:34: Wenn ich dich jetzt frage, weil ich finde das immer ein ganz schönes Element.

00:57:38: Wenn man sehr stark eine Performance Kultur hat, dann wissen die Leute ja auch ein Stück weit, warum bestimmte Entscheidungen getroffen werden, weil sie sehr stark auch auf bestimmten Zahlen, Daten, Fakten basieren, umso mehr Transparenz ist, wo ich sage mal ein Stück weit die Organisation ganzheitlich steht, kann man natürlich auch bestimmte Entscheidungen besser nachempfinden, wenn sie getroffen werden.

00:57:59: Egal, wenn sie in Richtung Wachstum geht, in Investitionen oder auch was wir ja in vielen Bereichen, die auch gerade in Deutschland irgendwie merken, wo dann irgendwie man sich überlegt, naja.

00:58:07: macht in der standard noch sinn also ist es wirklich aktuell noch der stande dem wir brauchen.

00:58:13: Für das tatsächlich auch eine für eine bessere akzeptanz wenn man bestimmte grundmuster irgendwie einführt in der organisation merkst du

00:58:20: das ja berechenbarkeit das ist eine ganz wesentliche sache.

00:58:23: also dass man eben nicht irgendwie heute so morgen so sondern dass das das ist ein farbplan gibt.

00:58:32: An dem man auch festhält.

00:58:34: also wir haben.

00:58:35: Wir nennen es value creation plan.

00:58:38: Also wie wollen wir die Kampagne in den nächsten drei Jahren entwickeln?

00:58:41: Wir haben enorme Konstanz da drin.

00:58:44: Also Lob sagt man ja, es gibt ja Leute, die jeden Monat ne andere Sau durchs Dorf treiben.

00:58:49: Und da, das bringt nichts.

00:58:51: Das wird nichts, sondern wir haben einen Plan, der wo sich alle Leute hinterversammeln können und der eben die Kontinuität und die Konstanz hat, die die meisten Menschen erwarten und brauchen, um gut performen zu können.

00:59:06: So und das zahlt sich jetzt aus eben.

00:59:09: Nach fünf Jahren haben die Leute ja, guck mal, die wissen worum es geht, die haben die richtigen Ziele gesetzt und wir kommen auch hin.

00:59:19: Also dieser dieser Winning Spirit, den fühle ich jetzt in der Kampagne, den hatten wir vor fünf Jahren nicht.

00:59:26: Da haben alle so einen Kopf gesenkt und gesagt auch, das Leben ist schwer und alles ist so kompliziert und eigentlich geht nichts voran und ich weiß gar nicht woran hier erarbeitet wird und es ist alles Geschichte.

00:59:37: Wir sind jetzt hier gut organisiert, gut durchgetaktet und kommunizieren eben auch viel.

00:59:43: Es geht eben viel Zeit drauf vor Ort zu sein und mit unseren Menschen und Mitarbeitenden eben zu reden und in Austausch zu gehen.

00:59:54: Also wir sind einmal Monat, wir haben das nennen wir Country Review.

00:59:58: Da bin ich mit meinem Team in irgendeinem Land für zwei Tage.

01:00:01: Wir haben dann Meeting, aber wir gehen auch abends essen, sehen dann auch die Talente, die dann hinter den Eigenführungskräften stehen und sind dann intensiv in Austausch.

01:00:10: So, da können wir die Strategie gut erklären, aber kriegen auch ganz, ganz viele tolle Ideen.

01:00:16: Weil die Leute, die jeden Tag am Kunden sind, die haben eine andere Sichtweise aus Unternehmen, als wir hier.

01:00:23: Absolut.

01:00:23: Und das eben mitzunehmen und mal zuzuhören aktiv.

01:00:26: Das ist, glaube ich, auch eine Stärke, die wir haben.

01:00:30: Ja, das beschreibst du auch, glaube ich, ganz schön.

01:00:31: Also, wie man Kommunikation betreibt.

01:00:35: Natürlich, dass man auch so ein bisschen, sozusagen, walk-to-talk-mäßig dann natürlich auch dann nicht nur vor Ort ist, sondern natürlich auch für die Themen ein Stück weit einsteht.

01:00:43: Wenn wir jetzt noch mal fünf Jahre sind da, in den nächsten fünf Jahren, was würdest du sagen, was ist deine Aufgabe in den nächsten fünf Jahren?

01:00:53: Genau diese Value-Creation-Hinze bekommen, die auch vielleicht ein Stück weit im Wachstumsplan steht?

01:00:59: oder wie würdest du deine eigene Aufgabe in den nächsten fünf Jahren definieren?

01:01:06: Ja, das Team weiterzuentwickeln, Talente zu ihr Winnen auszubilden, aber dann eben auch die volle Bandbreite der technologischen Möglichkeiten, die es jetzt gibt.

01:01:16: irgendwie rein zu holen

01:01:17: und zu implementieren.

01:01:19: Weil das ist make or break glaube ich nicht nur in unserer Industrie überall.

01:01:26: Die schnellen fressen die langsam nicht mehr die großen die kleinen.

01:01:30: Aber ist Konjunktierung bei euch im Markt ein großes Thema?

01:01:36: Noch nicht.

01:01:37: Ich glaube das wird ein Thema.

01:01:41: Wenn die Leute die... die technologischen Möglichkeiten voll ausnutzen, werden einen gigantischen Wettbewerbsvorteil haben, den die anderen nicht mit anderen Mitteln kompensieren können.

01:01:49: Da wird es eine Konsolidierungswelle geben.

01:01:51: Bin ich sehr von überzeugt.

01:01:53: Okay.

01:01:55: Ja, sehr spannend.

01:01:56: Letzte Frage.

01:01:58: Was liebst du eigentlich am meisten in deiner Rolle?

01:02:00: Viele sagen, ja, es ist große Verantwortung, das zu machen.

01:02:03: Aber am Ende, man geht bewusst in diese Rolle rein als As CEO.

01:02:08: Was liebst du am meisten in deiner Rolle?

01:02:13: Die Rolle ist ja ein Privileg.

01:02:15: Am Ende, weil ich Dinge schneller und einfacher bewegen kann als andere in der Organisation und den Leuten zuzuhören und dann den Sand aus dem Getriebe zu holen.

01:02:28: Das ist eigentlich eine tolle Aufgabe und eben Leute zu empowern und zu enablen, ihren Job gut zu machen oder eben besser zu machen.

01:02:42: Ich habe immer als Kind und Jugendlicher klassische Musik gemacht, habe mit Symphonieorchester gespielt.

01:02:48: Und es gibt ganz viele Analogien zwischen Symphonieorchester und einer Firma.

01:02:53: Und ich bin jetzt halt der Dirigent.

01:02:55: Und wenn man das Orchester sieht, der Dirigent ist der Einzel, der an dem Abend keinen Ton von sich gibt und trotzdem der Chef ist.

01:03:04: Damit will ich es auch beenden, weil es ist ein ganz schöner letzter Satz.

01:03:08: Ich hab mir ganz viel im Dank, dass ihr die Zeit genommen hast.

01:03:10: Total spannend und euch erst mal ganz viel Erfolg auf dem weiteren Weg.

01:03:14: Ja, danke dir, Sven.

01:03:16: Danke schön.

01:03:21: Danke fürs Zuhören.

01:03:23: Und wenn dir diese Episode unser Format gefällt, dann unterstütze unseren Weg mit einem Like, einer Bewertung oder einer Empfehlung.

01:03:33: Teile unsere Inhalte mit Menschen in deinem Umfeld die Verantwortung tragen, Entscheidungen treffen oder Impulse für morgen zu.

01:03:41: Denn wissen wird wertvoll, wenn wir es weitergeben.

01:03:45: So oder so, ich sage Dank für deine Unterstützung.

01:03:48: Geh gerne mit uns in den Austausch, gib uns Anregungen,

01:03:51: Fragen,

01:03:52: Gästevorschläge.

01:03:53: Wir freuen uns drauf.

01:03:55: Und in diesem Sinne, bis zur nächsten Episode von

01:03:58: CEO-Fivehundert.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.