Wie führt man einen Traditionsclub zwischen Emotion, Wirtschaft und Aufstiegsträumen - Michael Becker, CEO Karlsruher SC

Shownotes

CEO 500 – Michael Becker, CEO Karlsruher SC

Profifußball ist Emotion. Aber hinter der Leidenschaft steckt ein Business.

In dieser Episode spreche ich mit Michael Becker, CEO des Karlsruher SC, über die Realität hinter dem deutschen Profifußball: Führung, wirtschaftliche Risiken und die strategische Entwicklung eines Traditionsvereins.

Der KSC hat sich in den letzten Jahren massiv verändert – vom Drittligisten zu einem strukturell neu aufgestellten Club mit neuem Stadion, wachsender Organisation und einer klaren Zukunftsstrategie.

Doch Fußball bleibt ein Geschäft voller Unsicherheit.

Sportlicher Erfolg ist nie garantiert – wirtschaftliche Stabilität dagegen Pflicht.

In dieser Episode sprechen wir über

• warum ein Fußballclub heute ein mittelständisches Unternehmen mit über 100 Mitarbeitenden ist • das Geschäftsmodell Profifußball – von Ticketing über Sponsoring bis zu Transfererlösen • warum viele Clubs früher „mit geliehenem Geld auf sportlichen Erfolg gewettet“ haben • wie der KSC heute eine Strategie verfolgt, die ohne Glücksspiel funktioniert • die Herausforderung, Tradition und Innovation gleichzeitig zu managen • warum Leidenschaft in der Organisation oft wichtiger ist als perfekte Lebensläufe • wie ein Club gleichzeitig für Aufstieg, Klassenerhalt und Abstieg planen muss • welche Strategie der KSC verfolgt, um langfristig wieder Teil der Top-20 Clubs in Deutschland zu werden

Ein Gespräch über

  • Führung unter öffentlichem Druck
  • Unternehmenskultur im Profisport
  • wirtschaftliche Realität im Fußball
  • und die Frage, wie Traditionsvereine auch morgen relevant bleiben.

Transkript anzeigen

00:00:00: Also wir sind natürlich jetzt mit dem Stadion, mit fast fünfundreißigtausend Zuschauer.

00:00:04: Mit zwanzigtaussend Mitgliedern.

00:00:06: als Traditionsfeind in so einer Stadt Da müssen wir schon mindestens zweite Bundesliga spielen.

00:00:11: Wir können in der zweiten Bundesliga auch rentabel spielen, das funktioniert also wir können da erste Tabellenhälfte würde ich jetzt sagen wenn es unser Ziel ist Jahr für Jahr dann schaffen was wahrscheinlich mindestens eine schwarze Null oder sogar einen kleinen Gewinn zu erwirtschaften.

00:00:30: aber natürlich ist das große Ziel mit diesem Potenzial dass dieser Club auch hart und die Region hat perspektivisch auch wieder in die Bundesliga zu kommen.

00:00:39: Was jetzt den Weg in die andere Richtung geht, im Drittelieger darf man natürlich auch nie vergessen und muss dieses Szenario im Blick halten dass das mal passieren kann.

00:00:49: aber es ist natürlich für so einen großen Club Brutalspiel in der dritten Liga auf Dauer zu überleben weil mit einem aufstiegsfähigen Kader in unserer Größe bewege ich mich irgendwo auf dem Defizit von drei bis fünf Millionen in der.

00:01:04: Deswegen ist es heute schon immer nendwichtig, erst gar nicht abzusteigen und wenn halt alles daran zu setzen direkt wieder aufzusteiken weil man im ersten Jahr natürlich noch so ein bisschen Übergangsgelder hat.

00:01:15: Da kommt schon noch ein bissel was Förderung für die NLZ und auch so einen Sicherungsvorderz weitlegisten.

00:01:22: aber es hat ja fast bisher keiner geschafft wieder direkt aufzustreigen.

00:01:27: das sind eher die Ausnahmeclubs die das direkt wieder schaffen.

00:01:32: Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Episode CEO-Fivehundred.

00:01:38: Heute sprechen wir über Führung unter Druck, über Identität, Emotion und wirtschaftliche Realität im Profisport.

00:01:46: Mein Gast ist Michael Becker, CEO des Karlsruher Sportclub Ein Traditionsverein, ein Mythos aber eben auch ein Wirtschaftsunternehmen im Hochleistungsmodus.

00:01:58: Was bedeutet es Verantwortung für einen Club zu tragen

00:02:01: der

00:02:01: für tausende Menschen mehr ist als nur ein Fußballverein?

00:02:05: Wie führt man zwischen Aufstiegsträumen Fan-Erwartungen und finanziellen Grenzen und vor allem der brutalen Logik des Marktes?

00:02:13: Wir sprechen gemeinsam über schwierige Entscheidungen, über Investoren, Strukturfragen und strategische Klarheit.

00:02:20: Es war ein wirklich

00:02:21: spannendes Gespräch wo wir natürlich auch den Blick nach vorne gewagt haben denn die Frage ist

00:02:27: wie bleibt

00:02:28: ein Traditionsclub in der Zukunft

00:02:30: relevant?

00:02:31: Was muss

00:02:31: bleiben?

00:02:32: was muss sich verändern?

00:02:33: was braucht es neu?

00:02:35: Wo muss man loslassen?

00:02:36: Auch diese Fragen habe ich Michael Becker

00:02:39: gestellt Denn er

00:02:40: ist definitiv einer der Macher hinter den Kulissen des deutschen Profifußballs.

00:02:45: Viel Spaß bei der Folge mit Michael.

00:02:51: Moin, Michael!

00:02:52: Guten Morgen.

00:02:53: Hallo

00:02:54: Ich freue mich hier zu sein.

00:02:56: Meine erste Frage an dich ist bevor wir in die Vorstellung ein bisschen dein Werdegang reingehen wie bist du in deiner heutige Rolle als CEO gekommen?

00:03:05: Warum du?

00:03:06: Das ist eine sehr gute Frage.

00:03:09: Ich würde sagen eher zufällig ist das passiert.

00:03:12: Es war jetzt nie das klare Ziel.

00:03:13: irgendwie, ich muss unbedingt in den Sport kommen oder ich will mal CEO von einem Fußballbundesligist werden.

00:03:20: Das war jetzt nicht das klaren Ziel sondern eben über Umwege passiert.

00:03:23: Ich hatte ja verschiedene berufliche Positionen quer bett und bin dann beim anderen Zweitligist in eine Position gerutscht als Marketing- und Vertriebsleiter nach drei Jahren abgeworben worden zum KSC, von quasi meinem Vorgänger als Geschäftsführer und der hat uns dann nach einem Jahr schon wieder verlassen.

00:03:43: Und ja ist eines zum anderen gekommen und die Wahl fiel dann auf mich.

00:03:49: das Vertrauen war da.

00:03:50: und ja dann folgten sieben sehr intensive Jahre bis heute.

00:03:55: Spannend!

00:03:56: Bevor wir gleich auf die Sieben Jahre im Antkommen erzähl mal ein bisschen was zum Werdegang War schon immer Fußball, Sport irgendwie Teil deiner Agenda oder so.

00:04:07: Erzähl mal ein bisschen wie war die Geschichte vor dem KSC?

00:04:10: Ja, also im privaten Umfeld war Sport natürlich und Fußball immer ein Thema.

00:04:14: Auch in jungen Jahren schon anfangend Fußball zu spielen – im klassischen Heimatverein ist eher ein kleinerer Klub mit fifteenhundert Mitgliedern und da natürlich mit Freunden.

00:04:25: dann Fußball gespielt hat sehr viel Spaß gemacht auch sehr lange gespielt aber es hat jetzt nie gereicht um irgendwie die Profikarriere einzuleiten was aber gar nicht schlimm war parallel angefangen Wirtschaftsinformatik zu studieren in Karlsruhe, also wirklich auch mal klassisch programmiert am Rechner ist allerdings schon ein paar Jahre her und bin dann auch in den Unternehmen gegangen als Softwarekonsultant.

00:04:56: programmiert und hab dann den nächsten Schritt gemacht.

00:04:58: Und habe noch einen berufsbegleitenden Master gemacht, wo es um das Thema General Management geht.

00:05:04: Ja, dann schon eher auch in die Unternehmensberatung gegangen beim großen Konzern aus dem Schwäbischen.

00:05:10: Das darf man ja in Karlsruhe nicht so laut sagen!

00:05:13: Und ja, dann im nächsten Schritt ein eigenes Unternehmen gegründet.

00:05:19: Klassisch in einer Eigentumswohnung mit dem Partner zusammen und zu zweit angefangen und am Ende waren wir dann fünfzehn Mitarbeitende, eigenes Büro gehabt haben das Unternehmen verkauft nach Berlin.

00:05:32: Da war noch eine Weile zum Übergang und in diesem Zuge ... sind wir dann eben auch Sponsor geworden beim anderen Zweitligisten.

00:05:41: Damals beim Esfassantausen, der da auch gerade am Aufstreben der zweite Gist war und in diesem Zug kam, war die Tätigkeit irgendwann mal fertig nachdem wir das Unternehmen übergeben hatten.

00:05:52: und ja, da wurde da ein magazine Vertriebsleiter gesucht und da fiel dann auch die Wahl auf mich und so ist quasi der Einstieg an den Fußballern am Ende gelungen.

00:06:05: Wie kam dann die Ansprache Sandhausen, KSC?

00:06:09: Du meinest an Vorgänger hatte ich am Ende des Tages angesprochen und ein Stück weit auch vielleicht überredet.

00:06:16: Aber wie war denn für dich die Entscheidungslobbing?

00:06:18: Warum ist es dann Karlsruhe geworden?

00:06:21: Ja, ich glaube das hatte dann zwei Gründe.

00:06:23: Die Anfrage kam auch zur rechten Zeit.

00:06:25: also die Zeit in Sandhausen war auch sehr intensiv man konnte unheimlich viel bewegen aber man hatte dann irgendwann gemerkt dass der Wachstum auch endlich ist einfach von dem Club als Größe und zeitgleich kann dann die Anfrage vom Helmholtz-Sandruck der damals beim KSC Geschäftsführer war Da musste ich jetzt auch gar nicht so lange überlegen.

00:06:49: Ich bin gebürtiger Karlsruher, komme hier aus der Region und der Verein hat natürlich immer eine gewisse Reuder gespielt, Freunde, bekannte Familie... sind natürlich auch teilweise Fans.

00:06:59: Das macht es nicht immer ganz einfach, muss man auch dazu sagen jetzt in der heutigen Zeit weil natürlich dann berufliches und privates total verschwimmt und der KSC halt immer Thema ist.

00:07:09: aber wie gesagt das war dann eigentlich eine einfache Entscheidung diesen Weg zu gehen und der ksc hat schon immer ne Rolle gespielt an ihm leben und da gab's immer schon Berührungspunkte und ist natürlich auch nochmal ein größerer Club gewesen um dann den nächsten Schritt zu machen.

00:07:23: dass es dann so schnell geht noch mal den nächsten schritt zu machen als Geschäftsführer war natürlich da.

00:07:32: Wenn du die Reise beim KSC von Anfang bis heute so ein bisschen wie einen Aktienindex beschreiben müsstest, aber versuch dich mal daran zu orientieren... Wenn du die Zeit so durchläufst, was waren wirklich prägende Momente in den letzten Jahren bis heute?

00:07:50: Ja da sind viele Momente.

00:07:52: Ich glaube man kann aber schon ein paar herausgreifen und ich glaube der wichtigste am Anfang war dass wir eben nicht aufgestiegen sind direkt wieder in die zweite Bundesliga.

00:08:03: also man ist ja abgestiegen in die dritte Liga hat dann am Ende Religation in Erzgebirge auch gespielt nicht den Aufstieg geschafft und in der Vergangenheit war es immer so, dass ... Der Klub ist ja vorher schon mal zweimal abgestiegen.

00:08:18: Und man ist direkt wieder aufgestiegen und hat einfach so weitergemacht.

00:08:21: In diesem Moment kam aber dann das Thema, dass man so nicht weitermachen kann.

00:08:27: Der Druck von außen wurde extrem hoch und man musste sich eben verändern.

00:08:31: Es war die Bereitschaft da, sich zu verändern.

00:08:33: deswegen im Nachhinein-Rückblick gedacht war das sicherlich Der richtige Move, dass das nicht geklappt hat.

00:08:40: Es hat ja dann ein Jahr später geklappt was auch sehr wichtig war.

00:08:45: noch wichtiger war aber sportlich dann des Jahres später wo man ganz knapp die Klasse gehalten hat und auch die zweite Bundesliga.

00:08:53: Das war natürlich für den Weg absolut entscheidend auch, dass es sportlich gelaufen ist.

00:08:59: Ich glaube man hat es dann mal in der Erzwungen insgesamt als Club in dem er vieles angeschoben hat.

00:09:04: parallel wenn wir jetzt diesen Weg weitergehen natürlich dann die Ausgliederung in der Kapitalgesellschaft.

00:09:10: Wir hatten ja noch Strukturen, die eher im kleinen Verein geähnelt sind und nicht in einem Profifußballunternehmen.

00:09:18: Und deswegen war natürlich die Ausglierung normal ins ganz klarer Krisen-Schritt.

00:09:23: und dann viele kleine Schritte gibt es noch aber ich glaube der wesentliche war natürlich am Ende jetzt.

00:09:32: der letzte war die Fertigstellung des neuen Stadions.

00:09:34: Das ist ja parallel gelaufen zu unserem Weiterentwicklungsprozess in allen Bereichen und wir konnten dann Mitte des Stadions im Jahr, das glaube ich wirklich klasse ist.

00:09:44: Wir sitzen ja gerade in einer wunderschönen Loge auch mit direkten Blick auf unsere Südtribüne mit Zehntausend Stehplätzen.

00:09:51: Und das war wahnsinnig wichtig!

00:09:54: diese Stadien zu eröffnen.

00:09:55: Es hat ja dann doch glaube ich zwanzig Jahre gedauert bis man neue Stadion hatten, andere haben in der Zeit zwei Stadionen gebaut oder umgebaut und wir haben da ein bisschen länger gebraucht.

00:10:05: aber umso stolzer sind wir jetzt natürlich was hier entstanden ist und es eine absolute Baustein für den zukünftlichen Erfolg.

00:10:12: Du hast gerade so ein bisschen viele sportliche Ereignisse erzielt dass natürlich auch am Ende den Stadionsausbau- und Umbau der Stadt gefunden hat wenn Wir so ein bisschen auf deine wichtigsten Aufgaben gucken.

00:10:26: Wir gucken uns einen Fußball-Ligisten an, am Ende ist ja ein Mittelständiges Unternehmen was du leitest.

00:10:32: Was sind eigentlich so wenn du eine normale Woche reinguckst?

00:10:34: Was wirklich wichtige Themen für dich?

00:10:37: also wenn du morgens aufstehst und am ende neben dem sportlichen Erfolg auf die wichtigsten sei ich mal Kennzahlen blickst welche sind das für dich?

00:10:47: Gut, also wir waren ja damals zu Beginn fünfzehn Mitarbeitende.

00:10:52: Jetzt sind wir hundertzehn und ich glaube da kommt schon ein ganz wichtiger Punkt an.

00:10:56: rein am Ende ist es ja keine One-Man Show.

00:10:59: Also man kann natürlich an der Spitze Dinge bewegen und versuchen Dinge zu realisieren.

00:11:06: wenn man's aber nicht schafft einen Team hinter sich zu kriegen auch in diesem massiven Wachstum dann hat man keine Chance.

00:11:13: So als Kernaspekt ist für uns schon das Wichtigste, dass wir wirklich extrem gutes Personal haben auf den Führungsebenen.

00:11:21: Insbesondere auf der zweiten Führungs-Ebene wo wir im kaufmännischen Bereich jetzt fünf Direktoren haben im sportlichen Bereich zwei Direktoren die maßgeblich an diesem Erfolg auch beteiligt sind.

00:11:33: und für mich geht es natürlich dann, diese Direktoren bei Laune zu halten.

00:11:37: Für die Sparingspartner zu sein und halt eben die großen strategischen Themen mitzugestalten.

00:11:44: Klar, die Kindzahlen sind auch immer relevant.

00:11:46: da gibt's natürlich im Fußballverein so klassisch was nehm ich in B-to-B Bereich ein?

00:11:53: Da haben sich natürlich die Zahlen exorbitant gestiegen, Mitgliederzahl ist noch so eine klassische Kennzahl.

00:12:00: Da kann man das natürlich in Werte messen.

00:12:03: aber das ist alles ein Ergebnis aus eben dieser personellen Aufstellung weil diejenigen haben natürlich dieses Ganze erst ermöglicht.

00:12:12: Wenn wir jetzt auch einen Verein gucken du hast gerade eben gesagt die strategischen Themenfelder Was sind eigentlich für dich die wichtigsten strategischen Felder, um am Ende einen Verein zukunftsfähig aufzustellen?

00:12:27: Wettbewerbsfähig ist das eine sportlich.

00:12:29: Das andere ist natürlich auch nachhaltig wirtschaftlich aufzustehlen.

00:12:33: Man hat jetzt ja auch in der Corona-Zeit sehr stark gemerkt wie hoch oder wie lange kann man auch ohne Spielbetrieb als Beispiel Apparat wie Fußball aufrecht erhalten, wo natürlich extrem viel ja auch natürlich investiert wird in Gelder und so weiter wenn es um die Spieler geht.

00:12:53: Was sind am Ende wichtige strategische Elemente um die Zukunftsfähigkeit eines Vereins aufrecht zu halten wirtschaftlich abzusächern über den sportlichen Erfolg hinaus?

00:13:04: Und am Ende ist es ja zum einen eine Spannungsverhältnisse, das sportliche und das wirtschaftliche.

00:13:09: Aber das eine funktioniert natürlich auch nicht ohne das andere.

00:13:11: Das muss immer ein Verbund

00:13:12: sein.

00:13:13: Und wenn man sich nicht verschulden will oder irgendwelche Gelder generieren möchte, die am Ende dann hohe Zinsen sind, da muss man glaube ich schon ein bisschen Durchhaltevermögen haben.

00:13:24: und am Ende – und das ist glaube ich das Relevante – ist sehr sportlicher Erfolg kann man sich nicht kaufen.

00:13:31: Das wird zwar immer schon gesagt am Ende schießt Geld doch Tore, das ist vielleicht auch manchmal so weil man natürlich dann die Beispiele ranzieht wo es klappt.

00:13:40: Aber für uns in unserer Strategie arbeiten wir immer nur mit Wahrscheinlichkeiten.

00:13:44: Wir können mit optimalen Rahmenbedingungen, mit einer besseren finanziellen Ausstattung immer nur die Wahrscheinlichkeit erhöhen.

00:13:51: versportlichen Erfolges gibt nie eine Garantie.

00:13:54: am Ende sind beim Casino es ist Innenpfosten Außenpfosten geht der Ball rein ist alles gut springt heraus ist alles schlecht und deswegen tun wir natürlich unsere wirtschaftliche Themen auch darauf abstimmen dass wir in den Sport investieren, auch bewusst investieren.

00:14:13: Auch die Investitionen immer gesteigert haben aber immer mit Augenmaß und ohne uns dann letztendlich zu verschulden oder zu großes Risiko zu gehen.

00:14:25: weil ich glaube der schlimmste Fehler und das ist glaube ich ja oft auch passiert In der Vergangenheit heute glaube ich sind die Fußballklubs einfach ein bisschen anders aufgestellt.

00:14:32: Aber es gibt immer wieder Beispiele.

00:14:35: Klassisch Wettet mit gelierendem Geld auf einen sportlichen Erfolg.

00:14:42: Der sportliche Erfolg bleibt aus.

00:14:45: in der Regel, also wenn man das statistisch belegt ist es wahrscheinlich in neun von zehn Fällen so und das Geld ist weg Und man hat eine Zins- und Tilgungsbelastung, die einem das operative Geschäft wieder kleiner macht.

00:14:59: Man geht vielleicht das nächste Risiko ein, vereinnahmt irgendwelche Einnahmen voraus oder solche Dinge.

00:15:07: Das war beim KST auch der Fall eigentlich klassisch.

00:15:10: Es haben viele Fußballvereine gemacht und wir haben da jetzt ne ganz klare... Strategie, dass wir das eben nicht machen.

00:15:17: Das ist natürlich, glaube ich, ja, es stößt beim Anderen oder anderen im Umfeld vielleicht auch nicht auf Zustimmung weil der Fan an sich und ich

00:15:27: kann mich in die

00:15:29: Rolle versetzen Der möchte natürlich maximal sportlichen Erfolg.

00:15:33: Der möchte am liebsten, dass der KSC aufsteigt.

00:15:35: Das möchte ich auch als Fehn.

00:15:38: Als CEO möchte ich es natürlich auch aber da ist er wegen anderer.

00:15:41: Da geht er nur unter unseren Rahmenbedingungen und wir werden einfach als Club... Da hat sich auch die Klubspitze mit unseren Aufsichtsgrämen dahinter versammelt, nicht mehr ins Casino gehen.

00:15:53: Das ist eigentlich das Zentralelement zumal der Klub ja auch vergessen.

00:15:58: Der eine oder andere wieder in diesem Weiterentwicklungsprozess auch schon mal kurz vor einer Insolvenzstand in den Corona-Zeiten und da möchten wir alle nie mehr hinkommen.

00:16:07: Absolut nachvollziehbar!

00:16:09: Um so ein bisschen das vielleicht Plausitblatt zu machen Was sind denn eigentlich die wirklich fundamentalen Säulen, die einen Fußballverein ausmacht?

00:16:20: Also das klassische was wahrscheinlich Leute kennen ist.

00:16:22: Der Zuschauer der auf die Tribüne kommt also eine klassische Ticketpreise dann gibt es wahrscheinlich viel was über Sponsoren läuft und so weiter für uns einmal so minimal durch.

00:16:33: Was sind wirklich wichtige Säule?

00:16:35: wo du sagst da brauchen wir Support ne gute Auslastung ein volles Haus im besten Fall auch.

00:16:41: Dementsprechend macht mir auch so ein Stadionausbau, um noch mehr möglich zu machen.

00:16:45: Nicht nur eine bessere Atmosphäre sind natürlich den anderen wirtschaftlichen Aspekt daraus zu holen.

00:16:51: Was treibt das Geschäftsmodell?

00:16:52: Was sind wirklich die großen Felder?

00:16:54: Ja also man muss ja immer sehen in welcher Spielklasse man spielt.

00:16:56: jetzt in der zweiten Bundesliga kann man diesen Einnahme Bausteine eigentlich ganz gut auflisten.

00:17:04: Wir haben natürlich den BtoC Bereich, wo im Grunde genommen das Public-Ticketing also die klassischen Zuschauer den größten Anteil ausmachen.

00:17:13: und dann haben wir da noch das Merchandising drehen und so begleitende Themen wie zum Beispiel eine Fußballschule her.

00:17:19: aber das sind eher kleinere Punkte.

00:17:21: Die großen Treibern sind natürlich schon Merchandaising und Public Ticketing, also im Bereich B to C. im Bereich BtoB sind natürlich die großen Flaggschiffe.

00:17:29: Die Werbung, klassische Werbungen, Obstrikowerbung ist, ob es Werbung im Stadion ist oder irgendwelche Aktivierungen und Social Media drumherum.

00:17:37: Da der Hospitality-Bereich, wo wir jetzt hier heute auch drin sitzen in einer der Loge was etwa gleich viel bei uns ausmacht wie die Werbung.

00:17:46: Dazu kommen noch so ein bisschen externe Events.

00:17:47: also der BTOB Bereich ist im Moment in unserem Umsatzsplit der größte Bereich Und als drittes großes haben wir dann die TV Die natürlich kommen, die aber eins zu eins in den sportlichen Bereich fließen.

00:18:01: direkt und aus diesen drei großen Soilen setzt sich dann ein Gesamtumsatz eines Zweitegisten zusammen.

00:18:10: eben ergänzt um das Thema Transfair-Erlöse, was natürlich insbesondere für das Thema Investment in den Sport auch für uns sehr wichtig ist.

00:18:18: Also kein Club mehr in der ersten oder zweiten Bundesliga kann sagen er ist nicht drauf Transfärerlösung angewiesen.

00:18:26: Vielleicht mit Einschränkungen.

00:18:27: noch Bayern München, aber auch Bayern-München bekommt ja jetzt nicht mehr die Spieler diese unbedingt haben wollen.

00:18:32: Stichwort Wirt.

00:18:33: hat sich die Zeit auch weiter gedreht und am Ende gehen ja meistens immer die besten Spieler weg ist natürlich auch klar und das gehört natürlich auch zum Geschäftsmodell dazu.

00:18:42: also wenn man keine Transfererlöse generiert.

00:18:44: es ist ungefähr das gleiche wie wenn ich morgen keine Trikots mehr verkaufen würde.

00:18:48: genau das Gleiche

00:18:51: was mich nochmal interessiert.

00:18:53: ihr habt natürlich genau diese Elemente Abstieg, Aufstieg.

00:19:00: Wie wichtig ist es?

00:19:02: Weil man noch sagt ja ganz oft auch im Fußball nicht zu lange in einer tieferen Liga weil ansonsten genau das Thema der TV-Gehle was ein großer Effekt oftmals abbildet... Ist das ein realer Case dass es wirklich der Fall ist dass die TV-Gehle dann wenn man irgendwie von den zweiten in die drittelige Absteigen als Beispiel Dann sind sie ja weitaus geringer, die stattfinden.

00:19:23: Aber man bekommt ihr dann irgendwie... Ich weiß nicht, anteile ich noch am Anfang ein bisschen was.

00:19:26: aber die fallen dann weg wenn man das zweite Jahr drin bleibt.

00:19:31: Vorhin hast du gesagt für uns war es gut als Verein vielleicht nicht nochmal aufzusteigen weil wir waren gezwungen in der Struktur neu aufzustellen und gestärkt mit beiden Elementen nach vorne zu gehen.

00:19:46: Wie wichtig ist sozusagen Wenn man absteigt, ist schneller Aufstieg.

00:19:51: Ja bei uns war es ja ein Sonderfall mit dieser strukturellen Thematik jetzt heute natürlich wenn der Abstieg kommen würde dann wäre es eminent wichtig direkt wieder aufzusteigen in die zweite Bundesliga.

00:20:03: Man muss ein bisschen unterscheiden.

00:20:04: ich glaube das liegt auch so ein bisschen an der Struktur und einer Größe eines Clubs.

00:20:08: also wir sind natürlich jetzt mit dem Stadion mit fast fünfundreißig tausend Zuschauer mit zwanzigtausend Mitgliedern als Traditionsfall in so einer Stadt.

00:20:17: Da müssen wir schon mindestens zweite Bundesliga spielen.

00:20:20: Wir können in der zweiten Bundesliga auch rentabel spielen, das funktioniert.

00:20:25: also wir können da erste Tabellenhälfte würde ich jetzt sagen wenn es unser Ziel ist Jahr für Jahr dann schaffen was wahrscheinlich mindestens eine schwarze Null oder sogar einen kleinen Gewinn zu erwirtschaften.

00:20:39: aber natürlich ist das große Ziel mit diesem Potenzial dass dieser Club auch hat und die Region hat perspektivisch auch wieder in die Bundesliga zu kommen.

00:20:48: Was jetzt den Weg in die andere Richtung geht, im dritten Liga darf man natürlich auch nie vergessen und muss auch dieses Szenario im Blick halten dass das mal passieren kann.

00:20:58: aber es ist natürlich für so einen großen Club brutal schwierig in der dritten liga auf Dauer zu überleben.

00:21:04: wir haben ja Das Beispiel erster FC Kaiserslautern, die längere Zeit in der dritten Liga waren, die das dann nur mit massiver externer Hilfe geschafft haben.

00:21:13: Dass das Investoren reingekommen sind und dass man das Intrinsis schafft aus den klassischen Einnahmen.

00:21:19: Das wird man in der Dritten Ligas nicht schaffen auf Dauer weil mit einem aufstiegsfähigen Kader in unserer Größe bewege ich mich irgendwo auf dem Defizit von drei bis fünf Millionen in in unserer Clubgröße mit unseren Mitarbeiter anzahlen.

00:21:35: Klar, wenn ich jetzt aus den Hundertzehn Mitarbeiter noch zehn mache das kann ich aber auch nicht von heute auf morgen dann wäre es natürlich eine andere Situation und den Spieler Kader die Hälfte mache und im Star von dem Sport die Ausgaben herunternehmen.

00:21:47: Dann funktioniert es natürlich schon ein bisschen besser, aber dann bin ich wahrscheinlich immer noch bei drei Millionen Verlust.

00:21:52: Deswegen ist es heute schon immer nenn wichtig zumal erst gar nicht abzusteigen und werden halt alles daran zu setzen direkt wieder aufzusteiken weil man im ersten Jahr natürlich noch so ein bisschen Übergangsgelder hat.

00:22:03: da kommt schon noch ein bisschen was Förderung für die NLZ So ein Sicherungsvoller, zweitligisten.

00:22:10: Aber es hat ja fast bisher keiner geschafft wieder direkt aufzusteigen.

00:22:15: Es sind eher die Ausnahmeklubs, die das direkt wieder

00:22:17: schaffen.".

00:22:17: Das ist auch tatsächlich dann auch wirklich schwierig was ich faszinierend finde an dem Beispiel was du gerade erzählt hast.

00:22:24: Eigentlich muss man sich auf drei Szenarien vorbereiten.

00:22:26: Was passiert, wenn wir aufsteigen?

00:22:28: Was passiert?

00:22:29: werden wir einfach in der Liga bleiben und erfolgreich weiterspielen wollen?

00:22:31: Und was passiert im schlimmsten Fall mal im Ernstfall bei?

00:22:34: die Tabellen sind die auch teilweise gar nicht mehr so krass auseinander.

00:22:38: Das ist ein Unterschied ja gerade mal manchmal sieben Punkte von drei auf zwölf und das gleiche von zwölfe auf irgendwie keine Ahnung, fünfzehn.

00:22:46: Hat man wirklich drei Scenarien oder ist es dann okay?

00:22:49: Wir wissen einigermaßen was die Grundpfeiler sind in all den drei Aspekten weil wir haben sie alle schon mitgemacht.

00:22:56: oder bereitet man sich tatsächlich gibt es Plan A, B und C?

00:22:59: Ja ist ja so.

00:23:00: Wir sind ja ein Stück weit auch gezwungen für alle drei Ligen zu planen durch die Lizenzierung DFL Bundesliga II-Liga und DFB der dritte Liga.

00:23:10: Jetzt ist es natürlich so, dass mir die Planungsrunde beginnt immer im Dezember und geht dann bis Ende Februar.

00:23:16: Im März ist ja Abgabe was die Lizenzierung angeht und da planen wir im Grunde genommen schon alle drei Liegen wirklich im Detail durch.

00:23:23: also wir haben eine Bodenabplanung.

00:23:26: Jeder Teamleiter gibt quasi seine Budgets ab, egal ob es jetzt hundert Euro sind oder zweihundertausend Euro was ein Budgetposten ist Und dann wird es eben pro Liga abgeschiftet.

00:23:39: Es ist natürlich schon so, dass wir je nach Tabellen standen.

00:23:41: zu dieser Zeit die eine Liga intensiver und noch mal genauer planen wie die andere Liga.

00:23:49: also zu Beginn wo da mehr oder weniger schon aussichtslos war das man aufsteigen konnte haben wir mit pauschalen Aufschlägen gearbeitet.

00:23:55: mittlerweile auch im Sinne unserer Strategie dass man ja perspektivisch diesen Aufstieg realisieren wollen planen wir auch die Bundesliga genauer Umgekehrt, die dritte Liga.

00:24:04: Da haben wir schon mehr Erfahrungen auch in den letzten Jahren.

00:24:07: Der Planen war auch sehr detailliert.

00:24:09: aber es ist schon eine Herausforderung dann in der Zeit einfach drei Liegen durch zu planen.

00:24:13: Absolut!

00:24:14: Stellt mir doch nicht so einfach vor... Aber lass uns da mal genau zu dem Aspekt kommen was für ein Team braucht man um einen Bundesligisten?

00:24:24: In der Welt in dem wir heute befinden mit Social Media und unterschiedlichen Marketingsachen also auch nah am Team weit weg vom Team Was für Kompetenzen, was für Fähigkeiten braucht man hier?

00:24:36: Die Besonderheit ist ja eigentlich dass ein Fußballclub klaren mittelständisches Unternehmen ist.

00:24:42: Fünf Unternehmen in einem Unternehmen.

00:24:44: Richtig,

00:24:44: ich habe auch eine kleine Erlebnisswelt hier und das ist ja alles dabei.

00:24:47: Man

00:24:47: hat einen Eventbetrieb, man hat ein Einzelhandel... Das Produkt ist der Sportler oder der sportliche Betrieb, der nur bedingplanbar war bzw.

00:24:56: mit Wahrscheinlichkeiten wie wir eben gehört haben.

00:25:00: Wir hatten so ein bisschen das Glück dass wir natürlich als ich begonnen habe zehn-fünftzehn Mitarbeiter waren und dann Stück für Stück gewachsen sind.

00:25:11: auf Stellen konzentriert, die sich direkt wieder finanziert haben.

00:25:16: Also zum Beispiel wir haben keine Ahnung... ...fünfzigtausend Euro für Grafik ausgegeben im Jahr.

00:25:21: Dann haben wir eben einen Grafiker eingestellt.

00:25:23: Der hat sich mehr oder weniger gleich finanzieren.

00:25:26: Solche Themen haben er zu Beginn gemacht und ich glaube bei den ersten, müsste ich jetzt schätzen... Vorstellungsgesprächen war ich wirklich persönlich dabei und habe die Personen auch persönlich mit einstellen dürfen.

00:25:43: Und klar, wir hatten da nicht das größte Budget weil wir haben ja einfach gewisse Altlasten und haben dann viel auf junge Leute zurückgegriffen, die vielleicht nicht die fachliche Erfahrung hatten zu diesem Zeitpunkt aber einfach für die Sache gebrannt haben.

00:26:03: Die wollten einfach was bewegen und das hat man gemerkt, deswegen haben wir ja ich würde schon immer ein Stück Hand verlesen unser Personal in den letzten Jahren gerade zur Anfangszeit an Extrem und es ist auch so dass natürlich die Personen dann mitgewachsen sind.

00:26:24: also mein Ich war ja Marketing-Vertriebsleiter, wo ich hier gekommen bin.

00:26:31: Dann wurde ich Geschäftsführer und dann habe ich neue Marketingleiter eingestellt.

00:26:34: Der ist heute jetzt einer der Direktoren zum Beispiel, der ist auch über die Jahre mitgewachsen.

00:26:39: Wie gesagt eine relativ junge Struktur haben viele Führungskräfte dann einfach intern rekrutiert, die dann den nächsten Schritt gemacht haben was super war weil sie natürlich unsere Unternehmenskultur, unsere DNA natürlich schon verinnerlicht hatten.

00:26:55: Und wir haben jetzt natürlich in der gewissen Größe auch immer mal wieder das logischerweise, dass man Stellen extern besetzen müssen.

00:27:03: Weil es intern jetzt vielleicht keinen Kandidaten gibt.

00:27:07: Da tun wir uns natürlich zunächst ein bisschen schwieriger.

00:27:10: In dem Moment wo die Leute von Fußballvereinen kommen ist schonmal die höhere Fußballverein weg weil Leute, die natürlich von außen kommen...

00:27:18: Der Fußball-Zirk ist halt ein anderer für den Wochenende statt.

00:27:21: Wir sagen ja,

00:27:21: Fußball cool will ich unbedingt machen und habe ihn berufverbänden.

00:27:25: Es ist aber nicht für jeden was also?

00:27:26: das haben wir auch schon gemerkt.

00:27:29: Und wir haben natürlich diesen vier zu Unternehmenskultur.

00:27:32: die anderen haben halt diese Unternehnenskultur mit selbst entwickelt über die Jahre und haben sie quasi aufgesogen war ein Teil von dem.

00:27:41: Das sind halt diese Skills, einfach das maximale Brennen für den Club.

00:27:46: Immer jeden Tag die Energie zu haben, den Club weiterzubringen und nach vorne zu bringen.

00:27:51: Und ohne diese Kultur, die wir da erzeugt haben, wären wir nie und nimmer diesen enormen Erfolg erreicht in den letzten Jahren.

00:28:00: Glaubst du, dass ein Stück weit... Leidenschaften, Ticken über der vielleicht jeweiligen wirklichen Fachkompetenz fast in der Abwägung für dich irgendwie wichtig ist.

00:28:15: Es hat ja auch viel damit zu tun, ich will mal sagen wenn man hierfür brennt und gerade jetzt einen sportlichen Ehrgeiz mit sich bringt dann geht man auch diese extra Male die es auch ein Stück weit braucht denn viele Dinge passieren halt einfach auch innerhalb so einer Struktur nicht von nine to five

00:28:32: Ja, also würde ich absolut zustimmen.

00:28:35: am Ende wenn ich jetzt zwei Kandidaten habe und jemand ist... Fachlich Top aber passt vom Charakter nicht und der andere hat fachlich vielleicht wenig Erfahrung, brennt aber absolut für den Job.

00:28:52: Und will was erreichen?

00:28:53: Dann haben wir uns und werden uns auch immer für den Entscheidenden dafür den Job brennen.

00:28:57: Der wird Fehler machen das gehört dazu.

00:29:00: die Fehlerkultur gehört zu.

00:29:03: Was soll sie halt nicht öfters machen?

00:29:05: Das ist natürlich auch klar.

00:29:07: Aber das ist schon was, was bei uns natürlich Teil der Kultur ist, dass es eben Fehler gemacht werden.

00:29:13: Auch ich... Wahrscheinlich mache ich jeden Tag zehn Fehler.

00:29:17: Das ist ganz normal, das gehört dazu.

00:29:19: Wichtig ist glaube ich, dass man dann draus landet über die Zeit und wir haben natürlich nach wie vor wahnsinnig viele Herausforderungen.

00:29:26: auch und klar jetzt sind wir viel größer.

00:29:30: Wir haben am Anfang immer gesagt es hat so ein bisschen Startup-Charakter gehabt.

00:29:33: Es wird mit zunehmend größeren Strukturen also bis vor zwei Jahren gar keine Personalabteilung.

00:29:39: Jetzt haben wir eine eigene Personalabteilung vieles in geordnertere Prozesse bringt, aber ich glaube das ist im Unternehmen ganz normal.

00:29:47: Wenn es eben von zehn Mitarbeiter auf hundert Zehn Mitarbeiter dann auch

00:29:52: wächst.".

00:29:53: Du hast vorhin darüber gesprochen dass ihr am Anfang sehr stark euch darin orientiert hat wo gibt dir was aus?

00:30:00: Wo kann man sozusagen eigentlich sehr schnell es in die interne Struktur reinholen?

00:30:03: also müssen da die Themen in Haus machen.

00:30:06: wie denkst du heute bei bestimmten Themenfeldern?

00:30:08: wir leben eine Welt wo keine Ahnung Digitalisierung, Technologie, KI.

00:30:14: All diese Themen immer wichtiger werden?

00:30:16: Wie ist bei euch tatsächlich der Ansatz im Bereich von Partner-Bild oder Bye?

00:30:19: Also was machen wir selber mit unserer Ressource im Haus KSC?

00:30:24: Wo suchen uns auch strategisch Partner?

00:30:26: Wo müssen wir auch teilweise über neues Personal nachdenken?

00:30:30: Neues Software neue andere Elemente?

00:30:33: wie wegt ihr das ab?

00:30:36: Ja, ich glaube es ist dann immer im Individualfall zu entscheiden und was für ein konkretes Thema geht.

00:30:41: Grundsätzlich haben wir aber schon die Philosophie verfolgt viel mehr hinauszumachen weil dann einfach... die Leute für die Sache brennen.

00:30:52: Also Grafik ist übrigens ein tolles Beispiel, es ist so zum Beispiel wenn man unsere Trikots nimmt, die glaube ich relativ gut immer ankommen.

00:31:00: das ist zum Beispiel was wir komplett in Haus machen.

00:31:03: also das macht nicht unserer Ausrüster oder auch kein dritter Dienstleister sondern das entsteht hier intern und wird dann nur noch einen Ausrüster zur Umsetzung gegeben.

00:31:12: und wenn natürlich die Grafiker oder Grafierein die KSC DNA aufgesogen hat über die Jahre, dann kann sie das natürlich ganz anders damit arbeiten wie jetzt vielleicht eine externe Agentur.

00:31:27: Und deswegen haben wir uns in der Vergangenheit eigentlich immer dazu entschlossen und bisher war es immer die richtige Entscheidung.

00:31:34: Zuletzt haben wir zum Beispiel das Thema Recht intern geholt mit einer eigenen Justizärin.

00:31:42: Wenn ich jetzt das sehe, die ist knapp ein Jahr da, ärgere ich mich eigentlich rückwirkend, dass man das nicht schon viel früher gemacht hat weil es eine wahnsinnige Prozessverbesserung ist.

00:31:52: Es war noch mal so ein Thema intern zu holen und man hat immer noch externe Kanzleien mit denen zusammenarbeitet.

00:31:59: aber man arbeitet viel schneller kann viele Dinge im Vorfeld schon vermeiden.

00:32:06: Da hätte ich jetzt gesagt, am Ende hätten wir das vielleicht ein Tick früher sogar machen können.

00:32:11: aber da ist man natürlich... Das ist das was ich eben gesagt habe.

00:32:13: auch ich mache noch Fehler.

00:32:16: im Nachhinein ist man dann immer schlauer bei so etwas.

00:32:19: aber deswegen ist es die ganz klare Strategie und das werden wir uns auch beibehalten dass mal Dinge wenn möglich intern lösen.

00:32:27: Wenn ihr so ein bisschen rückwirkend reingest wo war eine Situation wo du dich wirklich ... weit aus dem Fenster gelegt hast, wo du geglaubt hast.

00:32:37: Das ist das Richtige aber es wird hier... Es hat da Zündstoff!

00:32:42: Was ich gerade mache und im besten Fall geht's gut aus.

00:32:45: Ja, ich glaube... Ich war schon immer sehr überzeugt von den Dingen, die ich umgesetzt habe mit dem Team gemeinsam und es ging eigentlich bisher auch immer gut zu Holzklopfen.

00:33:00: Aber es liegt vielleicht dann auch dran dass man so überzeugt waren, so dahinterstand und einen unbedingten Wille hatte.

00:33:07: Ich glaube, was schon jetzt in der Entwicklung, was wir spontan einfällt ist das Konzept für unsere Wippereiche.

00:33:15: Wo wir im dritten OG, das ist eines hier oben drüber ... eine Hospitality-Welt generiert haben, die diese so in Fußball Deutschland nicht gibt und erst recht nicht in der zweiten Bundesliga.

00:33:31: Was macht sie aus?

00:33:32: Schreibt ihr mal!

00:33:33: Wir sind da nahe am Sternenniveau, würde ich sagen.

00:33:36: Es ist extrem hochwertig.

00:33:38: also wir sind da in einem Preisgefüge von zehn tausend Euro pro Ticket pro Saison.

00:33:43: Weiß überhaupt nicht, es gibt's wahrscheinlich gar nicht in einer zweiten Liga bei anderen Clubs.

00:33:47: Haben da so rund fünfhundert Plätze Allein schon die Ausstattung mit Designermöbeln und Weinkühlschrank usw.

00:33:56: Da haben wir richtig, richtig investiert und waren aber immer überzeugt.

00:34:02: dass die Region für so ein Produkt bereit ist, dass eben auch die finanziellen Mittel da sind wenn die Qualität absolut top ist.

00:34:12: Also wie jede Region hat natürlich der Karlsruhe auch seine Spezialitäten und er zeigt auch nicht so gerne was er hat und ist aber schon bereit für gute Qualität dann auch Geld zu bezahlen.

00:34:24: und wir haben diesen Bereich geschaffen.

00:34:29: Er ist mittlerweile nahezu ausgelastet, aber das würde ich sagen war schon ein gewisses Risiko und ich muss aber in dem Zusammenhang auch sagen.

00:34:39: Entscheidend ist halt dann auch dass man die Rückentdeckung vom Aufsichtsgremium hat.

00:34:46: In diesem Umfeld ist es bei uns der Beirat.

00:34:48: Das heißt er über unterschiedlich.

00:34:49: Bei anderen Feiern heisst dann aufsichtsrat oder wenn sie als AG sind oder als EV bei uns ist eben eine Beirate Da einfach eine maximale Rückendeckung zu haben und einen Vertrauen, auch die Möglichkeit haben Dinge natürlich zu realisieren.

00:35:02: Natürlich auch ein Absprache und gewisse Dinge sind ja auch genehmigungsfähig oder zustimmungspflichtig aber da eben auch das Vertrauengeschenk zu bekommen diese Dinge umzusetzen weil diese extreme Entwicklung war ja wir mussten ja des aufholen innerhalb von fünf Jahren was andere Clubs zwanzig Jahre lang Zeit hatten Und es ging nur, dass wir extrem schnell unterwegs waren und wir halt eine extrem hohe Entscheidungskompetenz hatten.

00:35:28: Das war natürlich auch sehr wichtig.

00:35:29: Wie kommst du am Ende mit deinem Team auf so eine Entscheidung?

00:35:35: Am Ende ist ja das eine zu überlegen, wofür ist diese Region bereit?

00:35:39: was können wir jetzt hier oben aus den zig Quadratmetern die wir da haben anderes machen als irgendwie der klassische Ausbau sag ich mal vielleicht dann natürlich auch für sich das irgendwie sauber zu rechnen.

00:35:51: Am Ende würde man ja sagen, okay, fünf von der Plätze... Das ist jetzt noch überschaubar!

00:35:56: Aber dieses Drossel muss man erst mal fünf Hundert dann auch voll bekommen zu dem Preis.

00:36:00: Worauf basieren deine Entscheidungen?

00:36:03: Ist es ein Stück weit Bauchgefühl des Konzepts, die du woanders angeschaut hast oder gesagt hast, dass habe ich schon gesehen und wir sind hier in der Region auch für sowas bereit in der größten Ordnung?

00:36:12: Oder wo kommt denn das her?

00:36:15: gesehen war schwierig, weil ich glaube es gibt so oder gab's zu dem Zeitpunkt so noch nicht in dieser Qualität.

00:36:22: Wir haben uns natürlich in dieser Konzeptphase von den neuen Stadion auch nochmal verschiedenste Arenen angeschaut und denke da konkret wir sind damals nach Wien geflogen wo das neue Stadions von Rapid-Wien gerade entstanden ist und dass von Austria eine Fertigstellung waren.

00:36:40: Das waren gerade zwei Starke die natürlich in der Zeit gebaut wurden oder fertiggestellt worden und wo natürlich auch in Wien das Thema Gastro- und das Thema Hochwertigkeit eine extreme Rolle spielt.

00:36:52: Da haben wir uns ein bisschen was mitgenommen, klar die Stadien in Deutschland, die Bereiche, die kannten wir alle schon.

00:36:58: also da waren wir eigentlich in allen schon mal dann auch präsent und da hat man sich natürlich einiges dann dann auch angeschaut.

00:37:05: und mitgenommen ist man gemeinsam mit dem Team dann in eine Konzeptionsphase gegangen, hat sich verschiedene Themen überlegt.

00:37:14: Für uns war schon von vornherein klar dass wir nicht eine Welt machen und alle zusammenstecken sondern das segmentieren mittlerweile fünf verschiedene Welten wo wir agieren was ja auch so ein bisschen der Trend war.

00:37:25: also das weiß nichts Neues aber So strikt hat es glaube ich zu dem Zeitpunkt noch keiner durchgezogen gehabt, weil jede Welt bei uns hat ja ein eigenes Catering.

00:37:33: Ein eigener Preis sieht anders aus gibt's ja ganz unterschiedliche Themen und das haben wir dann abgewogen und am Ende ist dann doch auch ein bisschen Bauchgefühl.

00:37:41: Wir kennen natürlich die Region.

00:37:42: Ich bin in der Region groß geworden Ich kenne Locations, die gut ankommen und die schlecht ankommen.

00:37:49: Ich habe schon viel gesehen.

00:37:50: dann aus diesem Gesamtinformation hat man das ausgenommen Und natürlich haben auch das ganze Umfeld hier nach dem neuen Stadion gelächzt.

00:38:01: Also wir haben zwanzig Jahre gebraucht um ein neues Staat zu entwickeln.

00:38:05: Wir sind ja im Grunde genommen das Karlsruher-Stadion.

00:38:08: Das frühere war eines der ersten das Loschen hatte ich glaube mit Werder Bremen.

00:38:12: Die ursprüngliche Tribüne wurde ja in den letzten Jahren gebaut Und dann haben, glaube ich, seit dreißig Jahren gar nichts passiert mehr oder weniger und da hat natürlich das ganze Umfeld auch gelächzt nach dem neuen Stadion.

00:38:22: Und trotzdem war ein gewisses Risiko da und auch das Bauchgefühl und glaube ich am Ende einfach die Überzeugung dass es auch ankommt und umso schöner war's natürlich, dass das ist auch so gut ankommen.

00:38:34: wir sind bei einer Auslastung von fünfundneinzig Prozent.

00:38:36: Ja

00:38:36: mega!

00:38:39: Das freut euch natürlich dann wenns Ganze so aufgeht?

00:38:43: Absolut.

00:38:44: Und ich finde sie auch wirklich gerade sehr interessant zu sehen, weil viele in ein neues Stadion investieren.

00:38:51: Wirkliche Arena-Bauen und das natürlich auch zur Heimat machen.

00:38:56: Ich will nochmal auf einen anderen Aspekt raus.

00:38:59: Ich glaube die Rückendeckung aus dem Verein wo man weiß wofür man sich einsetzt ist ja die eine.

00:39:07: Das andere ist du bist in einer Position, du triffst hier Entscheidungen Und am Ende hast du den klassischen Fan.

00:39:13: Du hast deine eigene Familie, du hast andere Sachen.

00:39:14: Du triffst Entscheidungen bis nah an dem Ding dran auch wenn es nicht so gut läuft.

00:39:21: wie hoch ist der Preis in einer Stadt wo die Freunde und Fans des Vereins, wo man täglich damit konfrontiert ist eine prägende Rolle zu haben wo sich Dinge wirtschaftlich hier entwickeln?

00:39:38: Ja, ich glaube es entwickelt sich so ein bisschen über die Zeit.

00:39:43: Das hatte ich ja eben bereits erwähnt.

00:39:45: man hat halt eine totale Vermischung von Beruf und Privatleben.

00:39:49: das muss einem klar sein.

00:39:51: Der KSC ist immer Thema logischerweise weil wir aus der Stadt kommen.

00:39:54: Ich glaube das wäre jetzt bei mir eine andere Situation.

00:39:56: wenn ich jetzt CEO in Hamburg Berlin oder München wäre dann wäre das ein anderes Thema weil natürlich das persönliche umfeld nicht so KSC geprägt ist, wie es jetzt hier der Fall ist.

00:40:10: Es ist aber auch ein Vorteil, weil man natürlich totalen Einblick hat in die Region und auch Feedback bekommt.

00:40:18: Und glaube ich da muss mal ein bisschen trennen von wem er dann also welches Feedback mal so gewichtet.

00:40:27: Klassisches Beispiel Social Media oder irgendwelche Kommentare.

00:40:32: Das ist jetzt nicht meine Welt, das lese ich auch nicht.

00:40:36: und wenn da Kritiken aufkommen oder wenn ein Banner im Stadion gezeigt wird, dann muss man das auch trennen weil die kritisieren ja nicht die Person Michael Becker, weil die Personen Michael Becher kennen sie gar nicht persönlich.

00:40:46: wahrscheinlich wenn ich mit denen abends hier beim Bier zusammensitzen würde, dann würde ich sagen Ja, damit kann man richtig Spaß haben abends.

00:40:53: Der

00:40:53: kennt sich aus!

00:40:54: Genau.

00:40:56: Sondern sie kritisieren halt die Rolle und das ist natürlich klar, dass wenn man in so einer Rolle ist, dass man Entscheidungen treffen muss jeden Tag sehr viele und man trifft die im Sinne des Clubs zu dem Zeitpunkt wo man die Informationen hat.

00:41:13: Manchmal ist die Entscheidung genau die richtige.

00:41:15: manchmal war es vielleicht nicht so ganz richtig.

00:41:18: jetzt weiß immer erst im Nachgang Und es gehört dazu, dass halt die Kritik dann von außen und das Feedback dazugehört.

00:41:26: Ja über die Jahre glaube ich legt man sich da auch ein bisschen ein digress Fell zu kann dann auch differenzieren und deswegen würde jetzt am Ende Preis klingt so negativ.

00:41:39: Es gehört dazu.

00:41:40: Ich glaube man muss das wollen und auch aushalten finden, damit umzugehen.

00:41:47: Ansonsten kann man es glaube ich nicht auf Dauer machen.

00:41:49: und also ich habe immer noch so viel Spaß wie im ersten Tag hier wenn ich hier reinfahre und sehe den Club noch nicht am Ende.

00:41:57: wir haben noch viel vor und das treibt mich dann auch an jeden Tag.

00:42:04: Gibt es eigentlich wirklich einen Tag ein Day of?

00:42:09: Das ist eine gute Frage!

00:42:10: Also wenn du mit dem

00:42:11: normalen Fußballbetrieb angucke plus natürlich das ganze administrative Thema und das operative Geschäft Frage ich mich, welcher Tag der Off sein soll.

00:42:22: Strenge Nummer gibt's denn nicht?

00:42:23: Muss man ganz klar sagen.

00:42:24: also es ist eigentlich immer im Kopf Ich würde jetzt sagen so zwischen Weihnachten und Silvester wenn jetzt nicht gerade was völlig Ungewöhnliches passiert das sind mal zu die Weihnachtstage wo dann auch der Fußball mal runter fährt würde ich jetzt mal sagen zwei drei Tage Aber ansonsten muss man... aber auch da beschäftigt man sich ja wirklich, weil ich glaube richtig runter kommen würde.

00:42:45: Erst wenn man mal vielleicht eine Woche oder zwei Wochen gar nichts damit zu tun hätte.

00:42:51: Es gibt diesen Day of Klassisch.

00:42:53: Gibt es eigentlich nicht, wenn ich jetzt mal Weihnachten ausnehme?

00:42:57: Dann ist das immer Thema.

00:42:59: Man beschäftigt sich schon immer mit dem Themen will den Club voranbringen macht Überlegungen wie es weitergehen kann Aber es gehört dazu und belastet mich jetzt nicht.

00:43:14: Also ist jetzt nicht was, wo ich sage, er hat schon wieder Fußball.

00:43:18: Aber

00:43:18: hast du natürlich selber ein Stück weit eine Routine?

00:43:21: Ich meine klar man hat einen Sport ins Umfeld aber bist dann auch irgendwie morgens mal ne runde Joggen oder sonstiges.

00:43:27: also um die Balance zu halten weil ich würde sagen das Bellensheet Arbeit versus Freizeit das geht ja wahrscheinlich auch nur in Verbindung.

00:43:35: Ja, also Sport ist für mich schon ein ganz wichtiger Ausgleich.

00:43:37: Also wenn möglich täglich vielleicht mal mit dem Pause-Tag dazwischen... Ich glaube das ist schon so ein bisschen Zeit wo ich dann auch bewusst mache.

00:43:48: Jetzt ist der Audioszema gehen einmal ins Fitnessstudio, lass da noch bewusstes Handy im Spind liegen und solche Dinge, dass man einfach mal dann auch abschaltet oder in der freien Natur laufen, Rad fahren, solche Dinge.

00:44:04: hol ich mir dann schon Kraft oder eben dann halt auch in was die Familie angeht, oder mit Freunden.

00:44:09: Dann auch mal vielleicht den Karlsruhe-Runde weggehen und ein bisschen feiern zusammen.

00:44:14: Das sind alles Punkte, die man sich schon einteilen muss und wo man auch bewusst an sich dafür Zeit schaffen muss.

00:44:20: Ich würde auch sagen dass ich mir mittlerweile auch die Zeit bewusster nehme, wo ich jetzt zum Anfang vielleicht sozusagen die Essen fünf Jahre dann vieles viele Sinten angestellt habe Um ... ja, war dann einfach so.

00:44:37: War jetzt auch nicht schlimm.

00:44:38: aber jetzt über die Zeit dann schon ein bisschen bewusster Versuch mehr Auszeiten zu nehmen um das eben wieder mit voller Energie Dinge voranzubringen.

00:44:47: Wenn wir jetzt einen Blick mal nach vorne werfen Die nächsten fünf Jahre Karlsruhe SC Was sind die wichtigen Baustellen?

00:44:58: Nehmen wir mal sportliche Erfolgs.

00:45:00: So gut wie es geht der ist sag ich mal Teils kalkulierbar, teils unkalkulierber.

00:45:06: Welche Dinge sind wirklich planbar und welche sind geplant?

00:45:10: Ja, wir haben da schon ein ganz klarer Plan wie wir die nächsten Jahre gestalten wollen.

00:45:16: Für uns war es ja so.

00:45:18: Wir haben insgesamt als Unternehmen auf diese Stadion Fertigstellung hingearbeitet.

00:45:24: Zum einen weil infrastrukturell dann dieses neue Schmuckkistchen fertig war.

00:45:28: zum anderen haben wir im Hintergrund unseren Weiterentwicklungsprozess gestartet wo es halt rumging das Unternehmen einfach zukunftsfähig aufzustellen.

00:45:36: Dann kam das Stadion und auch der Weiterungswinkelungsprozess war dann erstmal beendet.

00:45:41: Und dann war für uns schon ja die Frage, was ist eigentlich jetzt das nächste Ziel insgesamt für dieses Unternehmen?

00:45:47: Wo wollen wir eigentlich hin?

00:45:50: Wollen wir ewig in der zweiten Liga bleiben?

00:45:51: Geht es uns gut?

00:45:53: Was ist der Plan für die... für die nächsten Jahre.

00:45:56: Und da haben wir uns ja gerade letztes Jahr unheimlich viel, viel Gedanken gemacht in großen Strategie-Workshops auch mit dem Aufsichtsgremium wie wir das gestalten wollen und haben eben einen Weg entwickelt, wie wir die nächsten jahre langfristig des Gestalten möchten.

00:46:16: Da ist schon das Ziel langfristiger in die Top-Zwanzig zu kommen Deutschlands also eigentlich Bundesligist zu sein vielleicht auch mal abzustellen Aber dann eben den unmittelbaren Aufstieg wieder zu redestrisieren.

00:46:29: Wir wissen, dass das sehr ambitioniert ist.

00:46:32: Die letzten die es geschafft haben waren Union Berlin mit einem sehr hohen Risiko Mainz Augsburg davor.

00:46:38: Das ist aber glaube ich jetzt auch schon fünfzehn Jahre her.

00:46:41: Wir glauben aber schon, dass diese Stadt und Region das Potenzial hat.

00:46:45: Deswegen wäre unser Weg auch beim Aufstieg alles daran zu setzen, die Klasse zu halten.

00:46:50: Da arbeiten wir auch begleitend mit verschiedenen Maßnahmen.

00:46:54: Wir haben jetzt so ein Investitionsprogramm auf den Weg gebracht wo wir mehrere Millionen bereitstellen um den Club für ein zukünftiges Erfolgs-Szenario zu wappen.

00:47:07: Vereinfacht gesagt geht es dabei darum wenn wir jetzt schlecht vorbereitet sind für einen Aufstiege dann steigen wir auf und machen dreißig Millionen Euro mehr Umsatz.

00:47:20: Wenn wir gut vorbereitet sind, machen wir vielleicht statt Dreißig fünfundvierzig Millionen € mehr Umsatz.

00:47:27: Diese fünfzehn Millionen mehr Umsats wollen wir zu großen Teilen wieder in den Sport investieren um damit die Wahrscheinlichkeit für den Nichtabstieg oder für den Klassenerhalt zu erhöhen.

00:47:38: Und deswegen ist quasi diese Zukunftsstrategie so gestaltet und es zieht sich im Grunde genommen durch den ganzen Club.

00:47:47: Die letzten Monate musste jedes Team Maßnahmen erarbeiten für diese Strategie, das ist total interessant was daraus kam.

00:47:54: über fünfhundert Maßnahmen wurden erarbeitet in dem ganzen Unternehmen für die unterschiedlichen Phasen vorm Aufstieg, unmittelbar nach dem Aufsteg und dann während der Etablierung in der möglichen Bundesliga.

00:48:07: Und jetzt werden die Maßnahmen priorisiert und Stück für Stück umgesetzt aber auch da wieder mit einer klaren Strategie.

00:48:13: uns ist klar dass wir auch parallel den Sport investieren müssen.

00:48:16: das werden wir auch tun.

00:48:18: Aber wie gesagt ohne das Casino

00:48:21: Wie kriegt man am Ende eine Marke aufgeladen in der Welt?

00:48:26: In der wir sind?

00:48:26: alle versuchen natürlich zu gucken Kriegen wir auch überhaupt andere Märkte erschlossen?

00:48:31: Irgendwelche Internationalisierungstrategien oder gerade größere Clubs, die natürlich auch noch hoffen nochmal irgendwie Gelder sozusagen auch im Ausland ein Stück weit reinzuholen.

00:48:40: Die Marke aufzubauen höhere Fan, sage ich mal Kreise, Communities aufzubauern.

00:48:46: Was ist der Plan hinter dem Marke KSC für euch?

00:48:49: Ist es mit der Heimathafen hier in der Region, die Regionen sauber zu bespielen?

00:48:54: geht das über den Region hinaus wenn man sich die Struktur anguckt?

00:48:59: Wie national ist KSC?

00:49:01: Ja, also perspektivisch geht es natürlich für uns schon daran, auf jeden Fall wieder eine nationale Marke zu werden.

00:49:08: Wir waren ja national durch die Transitionen sehr bekannt wenn ich an die neunziger Jahre denke mit Europa Pokal und Oliver Kahn und wer da alles noch mit dabei war.

00:49:19: wir waren der Lieferant von Bayern München aber das sehr lange her und wir haben ja dann uns die Auszeit gegönnt, fast zwei Jahrzehnte.

00:49:28: Und es war natürlich für uns eher das positive jetzt in der neuen Zeit dass wir natürlich ja unheimliches Potenzial haben hier in der Region.

00:49:37: also Wir haben mit sieben tausend Mitgliedern angefangen Jetzt sind wir zwanzigtausend innerhalb von fünf Jahren und das Potenziale ist immer noch riesengroße.

00:49:44: Also wir haben noch lange nicht die Regionen ausgeschöpft.

00:49:47: Wir haben natürlich auch eine sehr große Region strahlen ja insbesondere sehr stark in den Süden aus.

00:49:55: Da kommt dann irgendwann mal der SC Freiburg, aber das sind noch ein paar Kilometer dazwischen.

00:49:59: also wir haben immer noch viele viele Dauerkarteninhaber oder jetzt auch wieder aus Offenburg da sind so hundertfünfzig Kilometer südlich von hier.

00:50:07: also wenn man die Dimension nimmt in diesen Hundertfünftig Kilometern gibt es keinen einzigen Profiverein dazwischen.

00:50:13: Also kein Profifußballverein, wir haben in der Stadt Karlsruhe nahezu keine andere Profimannschaft bisher.

00:50:23: beziehungsweise ja Basketball kommt immer mal ein bisschen wieder als sind jetzt in der zweiten Liga aber wieder keine Halle.

00:50:28: also da auch schwierig mit dem Potenzial so dass wir eine extrem große Region haben.

00:50:35: Da gilt es schon jeden zu erreichen.

00:50:37: Das wollen wir auch in den nächsten Jahren weiterhin tun, aber trotzdem auch das den nationalen Fokus nicht zu verlieren.

00:50:44: Obwohl wir da halt natürlich wissen dass man dann natürlich im Becken mit dem ganzen anderen Club sind ist einfach schwieriger.

00:50:50: und ich glaube diese extreme Prägung die wir vor Jahrzehnten mal haben also immer noch für mich interessant.

00:50:57: hier in der Region gibt es unheimlich viele Gladbach Fans.

00:51:00: Also das ist total interessant.

00:51:03: wahrscheinlich aus dieser erfolgreichen Zeit gab es mal irgendwie wahrscheinlich eine Abordnung hier oder sowas.

00:51:10: Es war aber, glaube ich, eine andere Zeit.

00:51:12: Ich glaube nicht dass das in dem veränderten Konsumverhalten heute noch so machbar ist.

00:51:17: deswegen gilt für uns die Region absolut stark zu bespielen.

00:51:20: Die ist groß genug.

00:51:21: Da haben wir auch noch Potenzial nach oben, wenn ich jetzt sehe.

00:51:25: Ich glaube die sind mittlerweile bei siebzig-achtzigtausend Mitgliedern also da ist schon noch Luft auch nach oben.

00:51:30: das ist ja halt das Schöne.

00:51:31: wo vielleicht andere Clubs eben nicht dieses Potenzal haben wie wir es haben und dann eben Verbindung mit der nationalen Geschichte international haben wir uns jetzt erstmal zurückgehalten.

00:51:42: Ich glaube, das ist dann für uns erst ein Thema.

00:51:44: wenn wir in dieser Etablierung in der Bundesliga hoffentlich mal hinkommen was unser Ziel ist Dann würde dieses Thema auch relevant werden für uns.

00:51:55: Was ich ganz spannend finde Das sind vier Fragen die ich momentan sehr stark mit CEOs und Entscheidungen oder Entscheidern in Organisationen diskutiere.

00:52:06: Die würde ich auch gerne dir stellen.

00:52:08: Am Ende geht es darum Die vier Fragen beziehen sich eigentlich so ein bisschen auf, wie schaffe ich wettbewerbsfähig und Zukunftsfähigkeit für meine Organisationen?

00:52:15: Die Frage ist, sagst du die alle vier, dann können wir sie einsinnbar besprechen.

00:52:18: Die eine ist was gilt es in meiner Organisation zu behalten?

00:52:22: also worauf setzen wir heute und morgen?

00:52:23: weil's einfach wichtig ist für uns?

00:52:25: das kann Werte sein andere Elemente.

00:52:27: Was gilt es zu verändern?

00:52:29: Weil Wir müssen uns verändern weil dem merkt sich verändern die Kunden sich verinnern vielleicht aber auch der Markt sich verändert.

00:52:36: Was gilt es hinzuzufügen?

00:52:37: Also was brauchen wir eigentlich auch ein Stück weit, was wir heute nicht in unseren eigenen Reihen haben.

00:52:42: Das kann eine Kompetenz sein das kann aber auch letztendlich ein anderes Element sein.

00:52:47: und was geht es los zu lassen?

00:52:50: also was wovon müssen wir uns auch verabschieden wo Tradition und Innovation einfach nicht den perfect match in der Zukunft trifft?

00:52:58: Lass mal anfangen mit... ...was gilt es zu behalten?

00:53:01: Was macht den KSC sowohl heute als auch morgen aus?

00:53:06: Ja, also spontan fehlt mir auf jeden Fall die Tradition ein.

00:53:08: Also das ist ja auch ein USP der Club hat.

00:53:11: Das war über... ja jetzt über hundertfünfundzwanzig Jahre gewachsen sind, dass dieses Fan da sein vererbt wird.

00:53:21: Der Vater kommt mit dem Sohn und der Sohn dann wieder mit seinen Kindern.

00:53:25: Dieses vererbte KSC-Sein diese enorme Emotionalität, die man zu dem Club hat Die müssen wir uns auf jeden Fall behalten.

00:53:37: Das ist ganz wichtig für uns, das würde ich jetzt in dem Großen und Ganzen sehen und im Konkret nicht unsere Organisation nehmen.

00:53:45: Dann gilt es darum diese Unternehmenskultur die wir über die letzten Jahre uns generiert haben, die zu erhalten eben dieses Brennen für den Club da immer weiter voranzugehen und nie zufrieden zu sein Aber trotzdem natürlich stolz zu sein auf das, was erreicht ist.

00:54:03: Aber trotzdem immer weiter nach vorne zu blicken.

00:54:06: Was gilt es zu verändern?

00:54:09: Ja also man darf ja nie stehen bleiben.

00:54:11: Also du hast ja angesprochen die Märkte verändern sich Es gibt immer neue Gegebenheiten.

00:54:17: Stichwort KI ist da natürlich ein Riesenthema.

00:54:19: Das glaube ich viele noch total unterschätzen.

00:54:23: Was da in den nächsten Jahren auf uns zukommt Da einfach offen zu sein Für neue Themen wie wir es auch schon in den vergangenen Jahren waren.

00:54:32: Das war natürlich mit einer kleinen Struktur viel, viel einfacher als jetzt mit einer großen Struktur.

00:54:38: Da ist einfach herausfordernder aber da immer wieder offen zu sein für neue Dinge.

00:54:45: Was braucht's dazu?

00:54:47: Was muss denn so gefühlt werden?

00:54:50: Ja ich glaube... Wir werden auch schon immer wieder neue Personen dazubekommen, die einfach mal andere Blickwinkel reinbringen und auch jede Führungskraft jeder Mitarbeiter.

00:55:06: Und ich muss halt über den Teller ineinander hinausblicken und sich mal neue Themen dann anschauen und eben den Mut dazu haben weiterhin Dinge umzusetzen, die vielleicht Risiken

00:55:21: haben.".

00:55:23: Schwierigste Frage, was gilt es loszulassen und zukunftsfähig zu werden?

00:55:29: Ja ich glaube das ist bei uns ein bisschen ein Sonderfall.

00:55:31: Du hast ja das Thema Tradition angesprochen.

00:55:33: Ich glaube wir haben die Kultur jetzt schon so aufgestellt dass wir die Tradition bewahren aber dass sie kein Hindernis ist um innovativ innovativ zu sein.

00:55:43: Deswegen haben wir, glaube ich, diesen Prozess schon hinter uns und ist es so.

00:55:49: trotz gilt es dem auch am Leben zu halten und immer wieder die Tradition halt zu bewahren.

00:55:59: Die möchte ich nicht weglassen!

00:56:01: Das wäre jetzt der falsche Begriff.

00:56:04: Ihr immer den Augenmerk schenkt, aber sie nie als Ausrede oder als Hindernis für Innovation dann zu benutzen.

00:56:14: Ansonsten ist eine superinteressante Frage.

00:56:18: Aber ich glaube wir haben da einfach durch unsere Kultur in den letzten Jahren die wir aufgebaut haben, sind mir da ganz gut aufgestellt so dass es wenig gibt was wir einfach weglassen würden.

00:56:31: Ja, ich finde auch am Ende die Frage kann ihr auch sehr unterschiedliche Ideen hat, mit welchen Themen man sich gerade beschäftigt.

00:56:37: Der eine, keine Ahnung, verkauft die ganze Organisation.

00:56:39: grade ist hier jetzt nicht gerade vielleicht der richtige Case aber dem anderen kann es auch sein.

00:56:44: okay wir müssen eigentlich vielleicht sogar uns einfach nur von einer alten Software trennen um eine neue aufzubauen, die vielleicht unseren Kunden besser kennt als die Alte digitale Experiences durch der Stadion davor danach also diese Art, der Kontaktpunkte ein Stück was anders zu

00:57:02: betiteln.

00:57:03: Ich glaube, dass sind wir diesen Anspruch haben.

00:57:07: Wir haben heute Morgen gerade Beiratssitzung gehabt und haben jetzt drei relativ große Digitalisierungsprojekte wieder auf den Weg gebracht die uns in den nächsten eineinhalb Jahre beschäftigen werden wo aber auch wahnsinnig investieren werden um da einfach zukünftig ausgestellt zu sein.

00:57:28: Wenn man nochmal so ein bisschen drauf kommt was könnte mal weglassen ist vielleicht kann man schon sagen und es ist auch eine Erfahrung, was wir die letzten Jahre gemacht haben.

00:57:38: Dass wenn Personen oder Partner oder Dienstleister nicht zu einem passen und nicht den Unternehmenskultur fit haben muss man sich früher trennen.

00:57:53: also das größte was wir eigentlich in den letzten Jahren gelernt haben dass Abwarten immer die falsche Option war.

00:57:59: Also, einfach dann Entscheidungen noch früher zu treffen.

00:58:05: Da geht es trotzdem den Weg einzuhalten und auch wenn's jetzt um Personal geht, respektvoll mit den Personen umzugehen.

00:58:12: Aber wir haben vielleicht doch als Learning für die von den letzten sieben Jahre neben im einen oder anderen Fall vielleicht zu lange gewartet?

00:58:22: um personell eine Veränderung vorzunehmen.

00:58:25: Am Ende hat sich immer rausgestellt, es war die Entscheidung eigentlich früher treffen müssen.

00:58:31: Das passt vielleicht schon ein bisschen zum Thema weglassen, dass man diejenigen, die nicht trennen und den Weg voll mitgehen, sich von denen trennt dann am Ende weil ansonsten ist der negative Effekt auf die anderen, die dafür brennen zu hoch.

00:58:49: Das glaube ich ist, wo wir jetzt aber auch durch die Erfahrungen, die man gemacht haben dann einfach noch schneller agieren.

00:58:55: Hängen oft auf persönliche Schicksale mit dran und das ist halt auch ein Thema.

00:58:59: Es ist ja nicht so einfach – wir merken es ja auch wenn wir mit CEO sprechen, die gerade irgendwie sechshundert oder dreizehntausend Leute entlassen müssen, dass nicht die Gespräche, die jemand führen möchte.

00:59:12: Nichtsdestotrotz die Frage braucht man sie in dem Moment?

00:59:15: Das macht's nicht einfacher!

00:59:17: Beide Seiten, letzte Frage die ich an dich stellen möchte ist was macht dir am meisten Freude?

00:59:25: An deiner Rolle.

00:59:28: Ist es die Entscheidung, das Strategische oder dass die Spinne im Netz zu sein?

00:59:32: Was macht für Dich diese Rolle aus in der du gerade bist?

00:59:38: Ja einfach Dinge bewegen zu können.

00:59:39: also wir haben Wir sind in der Phase, wo man immer noch Dinge umsetzen kann.

00:59:44: Wo man neue Dinge generieren kann.

00:59:46: Wir bauen jetzt einen neuen Profitrainingsplatz.

00:59:48: Wir eröffnen nochmal einen neuen Public Plus-Bereich.

00:59:52: Wir sind dran eine Geschäftsstelle zu bauen.

00:59:54: Also wir haben noch so viel vor hier!

00:59:57: Das macht Spaß und insbesondere auch mit dem Team, insbesondere die Direktoren, bei mir sehr nah im Umfeld sind, dass man einfach merkt wir ticken alle ähnlich.

01:00:10: Wir haben noch viel vorgemeinsam und wir sind nur nicht am Ende unseres Weges und es macht einfach unheimlich Spaß und gibt auch Energie.

01:00:17: Und wenn man dann noch am Wochenende alle zwei Wochen hier reinkommt und sieht wie der Hexenkessel hier bebt und das auch gesehen wird was hier entstanden ist, das ist wahnsinnig motivierend und ja da freue ich mich auf die nächsten Jahre.

01:00:32: Hoffentlich geht der Erfolgweg weiter oder wir sind überzeugt, dass er weitergeht und dass wir irgendwann dann auch wieder in der Bundesliga spielen.

01:00:39: Ich würde mal sagen dem ist nichts hinzuzufügen mit dem Thema Bundesliga.

01:00:44: viel viel Erfolg auf diesem Weg sowohl sportlich als natürlich auch auch wirtschaftlich.

01:00:49: Michael Liemnank für die Zeit.

01:00:51: Vielen Dank fürs Gespräch hat sehr viel Spaß gemacht!

01:00:58: Danke fürs Zuhören um.

01:01:00: wenn dir diese Episode unser Format gefällt Dann unterstützt du unseren Weg mit einem Like, einer Bewertung oder einer Empfehlung.

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01:01:18: Denn Wissen wird wertvoll wenn wir es weitergeben!

01:01:22: So oder so.

01:01:23: ich sage Dank für deine Unterstützung.

01:01:25: geh gerne mit uns in den Austausch gib uns Anregungen

01:01:28: Fragen Gästevorschläge.

01:01:31: Wir freuen uns

01:01:31: drauf und

01:01:33: in diesem Sinne Bis zur nächsten Episode von CEO-Fivehundert.

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