Warum Transformation ohne Menschen scheitert – und was Krieg uns über Leadership lehrt. Tatjana Kiel, Klitschko Ventures

Shownotes

Führung wird erst dann sichtbar, wenn Druck entsteht. In dieser CEO 500 Episode spricht Tatjana Kiel über:

  1. Leadership in der Realität – nicht im Lehrbuch
  • Transformation ist kein KPI-Thema, sondern ein Menschenthema
  • Warum Unternehmen zuerst menschliche Transformation brauchen
  • „Im System vs. am System arbeiten“ – der entscheidende Unterschied
  1. Ukraine: Wenn Hilfe Realität wird
  • Wie sich Aufmerksamkeit und Spendenbereitschaft verändern
  • Warum Hilfe heute strategischer, konkreter und fokussierter sein muss
  • Was wirklich gebraucht wird – von psychologischer Hilfe bis Infrastruktur
  1. Die FACE-Methode (Klitschko Ventures) F – Focus: Klarheit über Ziel & Rolle A – Agility: Anpassungsfähigkeit als Kernkompetenz C – Coordination: Ressourcen, Kommunikation, Teamstruktur E – Endurance: Umsetzungskraft im Alltag

Der Schlüssel: Umsetzungsenergie statt Willenskraft

  1. Was Unternehmen falsch machen
  • Transformation ohne Commitment
  • HR ohne echten Einfluss
  • Führung ohne Klarheit
  1. Female Leadership & Realität
  • Warum Systeme Frauen oft ausbremsen
  • Warum Selbstentscheidung der erste Schritt ist
  • Und warum gemischte Führungsteams besser funktionieren

CEO500

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00:00:01: Wirtschaftliche Transformation, wirtschaftliche Ziele in Milliarden, in Millionen auszudrücken.

00:00:06: Egal ob Geldprodukte was auch immer ist nicht das Ziel sondern wir müssen verstehen wenn wir eine Transformation im Unternehmen haben sind es die Menschen die das umsetzen müssen und deswegen brauchen wir menschliche Transformationen.

00:00:18: Das heißt wir müssen die Menschen darauf vorbereiten dass es eine Veränderung gibt.

00:00:23: Wir müssen die Menschen dazu bekommen, dass sie Spaß an Veränderungen haben.

00:00:27: Weil Sie damit wachsen und etwas lernen.

00:00:29: Und wir werden uns in den nächsten Monaten so hardcore verändern, ob wir wollen oder nicht.

00:00:36: Das muss das Unternehmen leisten können.

00:00:38: Das Unternehmen muss klarmachen, wir wollen diese Veränderung geben.

00:00:43: Wir wollen, dass ihr euch verändert.

00:00:45: Wir nehmen euch mit an die Hand, wie das funktioniert.

00:00:48: Man muss es schon als Chance sehen ... Ich glaube, das was wir tun ist dass wir alle an einen Tisch holen und damit einfach auch jedem einmal den Raum geben.

00:00:57: Das für sich zu eruieren, zu reflektieren und zu sagen wo sehe ich denn meine Chancen?

00:01:06: Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Episode CEO-Fivehundert.

00:01:12: heute zu Gast.

00:01:12: Tatjana Kiel, CEO von Klitschko Ventures.

00:01:17: Gemeinsam mit Vladimir Klitschko arbeitet sie daran, unter anderem mit der Face-Methode Menschenorganisationen zu stärken – gerade in Zeiten von Unsicherheit und Druck.

00:01:28: Wir sprechen über ihre Zusammenarbeit mit Vladimir, ihrem Blick auf Deutschland und darüber was Führung, Resilienz und Verantwortung heute wirklich bedeuten.

00:01:37: Ebenso blicken wir natürlich nach Kiev und die Ukraine um den wirklichen Stand der Dinge zu skizzieren.

00:01:43: Gerade das Thema Spenden im Verlauf des andauenden Krieges sind eine Herausforderung und auch dieses Thema wird angesprochen.

00:01:52: Alles in allem ein Gespräch über Haltung, Leadership, Female Leadership und die Frage wie wir lernen können Herausforderungen wirklich zu fassen!

00:02:03: In diesem Sinne viel Spaß bei der Folge mit Tatjana.

00:02:06: los geht's Moin Tatjanna

00:02:11: Moin, ich freue mich da zu sein.

00:02:12: Ich freue mich riesig dass du da bist!

00:02:15: Wir haben viele Themen tatsächlich weil Du ja nicht nur mit einem Hut ausgestattet bist.

00:02:21: von daher lass uns mal mit einer Frage anfangen um überhaupt mal so ein bisschen reinzukommen.

00:02:26: Du hast unterschiedliche Rollen aber Du bist immer eigentlich in einer führenden Rolle in diesen Themengebieten.

00:02:32: was liebst Du eigentlich an Deiner Rolle?

00:02:35: ob das jetzt CEO heißen muss, sei mal hingestellt.

00:02:38: Aber in einer Rolle wo du Dinge gestalten kannst was gibst du da am meisten?

00:02:43: Ich liebe am meisten, dass ich verstanden habe, dass es mir um beides geht.

00:02:47: Es geht mir darum im System zu arbeiten aber gleichzeitig am System.

00:02:52: Ich hab da dieses Bild.

00:02:54: das ist von einem Buch aus upstream der geht's darum, dass zwei Menschen am Fluss sitzen und das Wasser den Fluss runterläuft und da kommt... Babys im Fluss.

00:03:07: Das wollen wir nicht, ich hab das mit Müll gemacht und einer steht auf und geht sofort und nimmt den Müll raus, setzt sich wieder hin und sofort kommt der nächste Müll und am Ende ist er natürlich nur noch damit beschäftigt diesen Müll auszuholen und gar nicht mehr sich hinsetzen zu können, ist dann aber relativ genervt weil so viel Müll kommt dass die zweite Person eigentlich nichts macht und sagt dann was machst du denn jetzt hier?

00:03:25: Jetzt helfen wir doch mal!

00:03:27: Und diese Person steht auf, geht nach oben und sagt Ich werde gucken wer das den Müller rein schmeißt und warum.

00:03:34: Und das ist, glaube ich, was ich gelernt habe in den letzten sehr auch durchaus harten vier Jahren.

00:03:41: Das genau beides!

00:03:43: eine Rolle spielt.

00:03:43: Also wenn du nur den Müll rausholst, nur Atokarbeit machst und nur Feuerlöscher bist dann bist du relativ schnell ausgebrannt.

00:03:51: Wenn du aber weißt wo dieses Thematik liegt und was du daran ändern kannst Dann ist das nicht immer zufriedenstellender um ehrlich zu sein weil du natürlich ein System nicht einfach ändern kannst Aber dann verstehst Du die Beweggründe und du weißt Wo du einen größeren Hebel hast.

00:04:05: Total es auch spannend.

00:04:06: wo kommt Energie her und wo geht Energie rein?

00:04:08: Natürlich in gewisser Weise Ich glaube, um das zu verstehen, wo du am System arbeitest und auch im System arbetest.

00:04:16: Lass uns mal so ein bisschen... ich will nicht sagen auf deinen Werdegern gucken, lass uns mal gucken welche Hüte hast du jetzt gerade alle auf?

00:04:23: Und dann eher mal ein bisschen schauen wie bist du eigentlich dahin gekommen?

00:04:26: Ich möchte dir gerne noch was zum Thema Energie sagen.

00:04:28: Oh ja!

00:04:29: Also eine Sache die ich tatsächlich sehr früh gelernt habe ist dass das was sich gut kann mir nicht unbedingt Energie gibt.

00:04:36: Was kannst du gut?

00:04:38: Ja, ich kann ganz viele Dinge gut.

00:04:40: Aber das heißt lange nicht, dass es mir am Ende damit gut geht, weil mir das eben ganz viel Energie zieht.

00:04:45: Also ich kann Atock sehr schnell, sehr klar kommunizieren aber das zieht mir wahnsinnig Energie.

00:04:50: Ich brauche dann einen Ruhepul wieder den ich mir nehmen muss und das habe ich gelernt.

00:04:56: Ich hab früher sehr viel mit Geräne gehabt aus dem Grund und mir war nicht klar warum, weil alle gesagt haben du kannst das doch so gut machen.

00:05:01: Das mal also habe ich gemacht Mit der Konsequenz ist es mir aber nicht gut genug ging um dann auch weitergeben zu können.

00:05:09: Und deswegen achte ich da sehr darauf, was mir wirklich Energie gibt und was sie mir nimmt.

00:05:13: genauso wie es gesagt

00:05:14: hast.".

00:05:15: Wenn wir das umdrehen... Was gibt dir denn Energie?

00:05:19: Es ist ja mal einfacher zu sagen, was einem keine Energie gibt!

00:05:23: Das

00:05:23: können

00:05:24: wir erst mal weglegen.

00:05:25: Ich muss sagen, was ich nicht so gut kann.

00:05:28: Was ich gelernt habe ist ... Ich komme aus den Boxveranstaltungen und kann sehr gut in den Schmerz gehen, wenn Journalisten da waren oder Partner da war und mal was nicht so gelaufen ist.

00:05:39: Dann bin ich sehr gut drin mit denen in den Kontakt zu kommen und zu sagen es tut mir total leid das nicht so viel gelaufen sind wie wir uns das vielleicht gewünscht hätten.

00:05:46: Allerdings ist die zweite Runden KO für uns ganz super weil der richtige gewonnen hat.

00:05:51: aber ist natürlich klar, dass das für alle Partner und Sponsoren nicht immer auch das war was sie sich gewünscht hätten.

00:05:57: Aber das hat mich natürlich ganz viel Energie gekostet weil ich natürlich wahnsinnig konzentriert sein musste.

00:06:02: Ich durfte ja auch nichts versprechen was weil nichts abgesprochen war.

00:06:06: aber in diesen Schmerz zu gehen das kann ich.

00:06:08: aber wenn ich dann nicht sofort wirklich etwas tue was mich total befriedigten leckeren Kaffee zu trinken die Ruhe zu haben meine Musik zu hören dann habe ich tatsächlich kriege ich fängt mein Kopf an zu und dann muss ich aufpassen, dass ich keine Migräne bekomme.

00:06:24: Also was kann ich jetzt aber gut mich sehr gut selbst einschätzen?

00:06:28: Ich weiß bis wohin ich gehen kann... Und wo ich aber auch einen Punkt überschreite und wo ich sofort in der Lage sein muss, wieder auf mich selbst zu achten.

00:06:37: Das ist ehrlich gesagt völlig egal was der Inhalt der Sache ist.

00:06:42: Ich bin einfach extrem schnell im Denken das auch manchmal leider weil ich Menschen damit abhänge, weil ich schon ganz viel weiter gedacht habe ohne das zu kommunizieren.

00:06:53: Weil ich nichts kommuniziere möchte, was nicht zu Ende gedacht ist

00:06:56: usw.,

00:06:56: du kennst also dieses Thema Prozess Denkend und wirklich zu sagen, was ist das Ziel?

00:07:01: Und wie kommen wir dahin?

00:07:02: also ich zäume.

00:07:03: Das fährt ganz oft von hinten auf um dann zu wissen Was brauche ich denn überhaupt zu starten?

00:07:09: bist du am ende wenn wir es auf seine so ein balance sheet nehmen würden?

00:07:13: Du hast unterschiedliche sachen obs jetzt dann die Coventures sind ob sie Themen mit der ukraine sind.

00:07:18: Du hast andere soziale projekte.

00:07:21: Wie ausgeglichen ist dein balance sheet?

00:07:23: gerade?

00:07:24: Ich meine das in der team die extrem Kräfte zähren sind alleine schon mit der Auseinandersetzung, mit den Thematiken.

00:07:30: Es ist keine einfachen Themen.

00:07:31: Auf anderen Seite sind es natürlich wichtige Themen.

00:07:34: Wenn ich dich jetzt frage, haben deine Entscheidungen dich genau dort an den richtigen Ort gefühlt?

00:07:39: Würdest du Ja sagen?

00:07:41: Es gibt Entscheidungen die auch für mich getroffen wurden.

00:07:44: aber die Entscheidung, die ich proaktiv treffen konnte weil ich die Möglichkeit hatte ja die würde ich... eigentlich alle immer wieder so treffen.

00:07:53: Dass der Russland die Ukraine angegriffen hat, war nicht meine Entscheidung.

00:07:57: Die wurde für mich getroffen und natürlich war aber meine Entscheidung zu fragen was braucht ihr oder wie kann ich helfen?

00:08:04: Und zu sehen dass man helfen kann.

00:08:05: das ist ein Privileg und das darf man nicht einfach irgendwie adakter legen sondern muss irgendwie alles dafür tun um rauszufinden was das eigentlich bedeutet und was Hilfe dann auch bedeuten kann.

00:08:17: Ich glaube, wenn du meinen Sheet anguckst und was mache ich.

00:08:20: Und wann mache ich was?

00:08:22: Dann ist mein größtes Glück, dass immer dann, wenn etwas so nicht läuft in einem Bereich wie es mir wünschen würde, nicht sofort reinzugehen und weiterzumachen und Druck zu machen sondern zu sagen alles klar das Thema will heute nicht kann nicht!

00:08:38: Dann habe ich mindestens vierundzwanzig Stunden nämlich auch eine Nacht drüber zu schlafen und beschäftige mich jetzt wieder mit etwas was positiv ist also was sich gestalten kann Und deshalb wird mir relativ wenig langweilig, weil lange Weine das ist etwas, das kann ich nicht so gut.

00:08:53: Deswegen ist eigentlich egal welchen Hut ich gerade auf habe – Ich bin natürlich relativ gut strukturiert ehrlicherweise und kann das ganz gut einschätzen aber ich habe den Druck nicht sofort etwas machen zu müssen.

00:09:05: wenn es nicht funktioniert und dass es ein wahnsinniges Geschenk dann kann ich mich mit was anderem schöneren beschäftigen.

00:09:12: Erzähl uns mal ganz kurz, mit welchen Hüt nur dich beschäftigt.

00:09:15: Was sind deine Themen in der Woche und dann lass uns da mal reingehen?

00:09:19: Also grundsätzlich bei Klitschko Ventures sind wir ja ganz viel in diesem Consulting-Coaching Bereich.

00:09:25: Wir haben das was wir von einem Sportler wie Vladimir Klitschu lernen können und was wir vom Sport grundsätzlich lernen können im Managementbereich haben wir übertragen in eine Methodik und das wenden wir an, sowohl für Einzelpersonen als auch für Unternehmen, Teams, Lieder usw.

00:09:40: Das nennen wir Challenge Alignment.

00:09:42: also was haben wir gelernt von Bleding mir?

00:09:43: Wir hat eher seine Challenges aligned mit seinen Leuten und das bieten wir tatsächlich an in den unterschiedlichen Konstellationen die an uns ran getragen werden.

00:09:53: Das macht deshalb so viel Spaß weil Wir sind gerade alle völlig überfordert mit dieser Welt.

00:10:00: Gerade auch mit der Arbeitswelt, wenn wir uns KI angucken und die Krise draußen angucken ... braucht es nicht nur ein Mindset, sondern es braucht Sicherheit.

00:10:09: Das ist einfach so viel Unsicherheit in der ganzen Welt und die Frage ist wie können wir den als Lieder geben?

00:10:15: Wie können wir denn als Unternehmen geben aber auch andersrum?

00:10:17: Wie kann ich als Mitarbeiter das eigentlich meinem Unternehmen geben?

00:10:20: Es ist nämlich ein Zusammenspiel und dieses Commitment zu spüren, zu erarbeiten, dass ist das was man merkt wo ganz viel Feuer wieder kommt, wo ganz viele Vertrauen wieder hergestellt wird.

00:10:31: also das ist ein Thema was ich wirklich wirklich schätze Das zu erarbeiten.

00:10:36: Dann haben wir We Are All Ukrainians als gemeinnützige GmbH, wo wir tatsächlich gerade im Moment leider sehr ad hoc agieren müssen, weil die Situation rund um Kiew so ... katastrophal ist, um ehrlich zu sein.

00:10:51: Also wenn wir wissen dass man sieben Minuten Strom vielleicht hat an einem Tag dann bedeutet das dass man nicht mal das Essen warm machen kann, dass man die Wärmflaschen neu machen kann wie man sich um den Körper hängt um sich selbst warmzuhalten.

00:11:04: es wird Gott sei Dank ein bisschen wärmer.

00:11:06: Das heißt, das sind nicht mehr minus zwanzig Grad draußen.

00:11:09: Das bedeutet, dass man dann möglicherweise wieder zehn Grad zu Hause hat und da ist natürlich noch mal ein anderer Schutz.

00:11:15: Aber das bedeutet wir haben in den letzten Wochen tatsächlich wieder sehr atok gearbeitet.

00:11:19: Das ist eigentlich das was wir nicht so machen wollen sondern wir wollen eigentlich ganz viel die deportierten Kinder, Grenzgebieten sind.

00:11:29: Die wollen wir rausholen, die wollen wir zurückholen nach Kiew und auch wieder sozusagen zurück in die Ukraine weil die besetzten Gebiete ja dann sehr schnell geklämt werden von den Russen.

00:11:40: Und das ist so die Aufgabe, die wir uns eigentlich groß vorgenommen haben.

00:11:43: Aber dann kommt eben wieder was Atock.

00:11:44: und da muss man eben die Kinder, die man gerettet hat müssen auf einmal Wärme haben.

00:11:47: Die brauchen auf einmal etwas zu essen, was vorher sozusagen eigentlich Gang und Gebe war weil das anders abgedeckt werden konnte und durch diese Kälte und durch die Zerschörung der Infrastruktur nicht möglich ist.

00:11:58: Also

00:11:59: d.h.,

00:11:59: da war sehr viel Atokarbeit wieder.

00:12:01: Das siehst du auch an meinen Augen.

00:12:02: Ich habe große Augenringe.

00:12:03: Es war sehr viele Stress für uns und das Team.

00:12:09: Dann haben wir Skoffer Impact noch, wo ich Co-Founder bin und Co-founderin.

00:12:15: Und wo wir uns sehr versuchen, damit zu beschäftigen.

00:12:18: Wie kann die Wirtschaft eigentlich mithelfen bei diesen Herausforderungen?

00:12:21: Die wir gesellschaftlich gerade haben?

00:12:23: und wie können wir das kombinieren mit dem was soziales Engagement eigentlich ist?

00:12:27: also der Wunsch ist nicht dass man einfach einen Spendensweck für irgendwas gibt und dann eine Spendenquittung bekommt.

00:12:36: Ne Spendenprojekt und eine Spende Quittung bekommen und es vielleicht gar nichts mit dem Unternehmen zu tun hat sondern natürlich total wichtig dass eigentlich auch für Unternehmen strategisch auf aufzusetzen, weil wir der festen Überzeugung sind dass Unternehmen was davon haben sollen wenn sie sich sozial engagieren.

00:12:53: Und dann habe ich natürlich noch Ladies Mentoring also Frauennetzwerke ist eines meiner großen Themen.

00:12:57: wo wir das Bullshit Bingo Buch geschrieben haben ganz speziell versuchen, es ist eigentlich auch was Positives Augenhöhe herzustellen.

00:13:09: Aber natürlich sind die Themen schon echt schwer.

00:13:11: also wenn du immer wieder Sprüche hörst und wir denken da sind wir weit von weg dann guck dir an was ein Trump macht, dann guckt ihr an was einen sehr mächtigen Mann in Amerika gerade für eine Welle kreiert ob er tot ist oder nicht.

00:13:29: das heißt den Frauen gesagt haben, dass sie in einem sehr jungen Alter vergewaltigt wurden und so weiter.

00:13:35: Das benennen wir nicht beim Namen sondern jetzt müssen erstmal die Files angeguckt werden und die E-Mails durchgekuckt werden damit wir diesen Frauen, die vergewaltet worden glauben.

00:13:44: Also wo ist richtig?

00:13:45: Und wo is falsch?

00:13:46: Ist da ein sehr schmaler Grad da nicht auch auszuflippen um einfach nur zu schreien und zu sagen was machen wir denn hier mit unserer Welt?

00:13:54: wie bringen wir unseren Kindern bei was richtig und was falsch?

00:14:00: Das ist, glaube ich, mein Vehikel.

00:14:02: Wie schaffe ich es?

00:14:03: Was ist richtig und was ist falsch?

00:14:04: Und wie schaffen wir das irgendwie

00:14:06: weiterzugeben?".

00:14:07: Ich finde das total faszinierend, weil am Ende... ...das ist schon so ein bisschen tausendsassermäßig.

00:14:13: Ich frage mich gerade auch so ein bissel.

00:14:15: okay woeinen sich alle?

00:14:17: Sag mal die vier Themen, die du jetzt angeschnitten hast von wo du offizielle Jüter irgendwo hast und die auch mit dir herumträgst.

00:14:23: Parallel hast ja noch ein paar andere auch privat usw.

00:14:28: Lassen Sie uns mal ein bisschen step by step durchgehen.

00:14:33: Aber darf ich ja immer sagen, also das Thema Empowerment ist natürlich das was überall drin ist Menschen zu empowern, Menschen verständlich zu machen und was es eigentlich geht in welcher Welt wir irgendwie leben wollen?

00:14:44: Das ist so ein bisschen das was mich selbst sehr antreibt.

00:14:49: Absolut!

00:14:50: Ich glaube auch ich hätte herausgearbeitet hätten mir jetzt eine halbe Stunde vorgespult dass Das eine ist, Wandel sichtbar zu machen aber auch am Ende Wandel und am Ende Entwicklung zu gestalten.

00:15:03: Das merkt man schon bei den Dingen weil viel halt auch damit zu tun.

00:15:07: gehen wir mal zu essen das Ukraine Thema mal kurz rein.

00:15:10: es ist ein Thema was uns jetzt irgendwie ne lange Zeit gefühlt schon begleitet und es hat die ähnlichen nicht despektilig gemeint ab Nutzungseffekte wie viele andere Themen da draußen.

00:15:25: Ob das die Absteinfeils sind, ob dass der Trump ist, ob das irgendwie überhaupt die geopolitische Lage ist oder oder oder Es ist ja total schwierig.

00:15:35: Am Anfang waren alle noch komplett dabei und man hat sozusagen den Den Hype aber auch letztendlich sozusagen nutzen können um Hilfe zu leisten wo sie gebraucht ist.

00:15:45: Wie hat sich das verändert?

00:15:47: Also wir leben ja jetzt schon eher wo man sagen muss Wisst ihr eigentlich noch, was da gerade los ist?

00:15:52: Versteht ihr grade, was in Kiew passiert ist?

00:15:54: Man bekommt es ja nicht mehr so nah mit.

00:15:57: Die Leute sind wieder mit anderen Themen beschäftigt.

00:15:59: Das ist nicht mehr in den Köpfen!

00:16:01: Wie war ein bisschen für dich der Verlauf?

00:16:03: Weil Ihr seid natürlich sehr stark auch von Dritten... ...nicht abhängig aber schon angewiesen.

00:16:08: Wer unterstützt uns und welche Projekte um diese Art von Hilfestellung zu leisten die an Dich an Euch herangetragen wird?

00:16:15: Ich meine bei dir werden wahrscheinlich pro Tag sich Anfragen reinkommen.

00:16:19: Wir brauchen dies, es fehlt an dem oder

00:16:21: jenes.".

00:16:22: Am Ende das natürlich dann irgendwie mit Mitteln in Verbindung zu bringen hat natürlich immer was mit Momentum zu tun.

00:16:28: wie viel geht gerade?

00:16:30: Wie schnell von wem?

00:16:31: Wie hat sich das verändert?

00:16:33: die letzten oder im Laufzeit weniger der Themen, von denen wir hier gerade sprechen?

00:16:40: also ich glaube man muss grundsätzlich unterscheiden oder wissen, dass Menschen als Einzelpersonen natürlich an Selbstschutz gebunden sind und das auch unbedingt brauchen.

00:16:50: Also emotional-psychologisch kannst du dich nicht mehr als drei Monate mit einem Thema so identifizieren.

00:16:56: Ansonsten läufst du Gefahr... Wir nennen das jetzt neuem Modisch Burnout aber einfach sozusagen, dass du dich selbst nicht mehr schützen kannst.

00:17:04: Das

00:17:05: ist keine Abgrenzung mehr.

00:17:05: dann?

00:17:06: Genau!

00:17:06: Du musst dich abgrenzen.

00:17:07: es ist total wichtig.

00:17:08: was ist wo kannst du auch wirklich helfen und Impact leisten?

00:17:12: Und ich glaube, das ist auch das, was mich am meisten... Wundert, ich weiß gar nicht welches Wort das wäre.

00:17:21: Also wie oft ich gefragt werde aber was können wir denn jetzt machen?

00:17:24: Das heißt der Wunsch nach Hilfe ist da, aber eigentlich ist die Antwort nicht da.

00:17:29: und wenn ich dann sage aber es reicht doch schon darüber zu sprechen Es reicht darüber mit unseren Kindern am Abendessenstisch wirklich zu besprechen Was ist Krieg, was is Frieden?

00:17:37: Du musst ja Krieg nicht mit Blut und Tod erklären.

00:17:40: du kannst es auch mit Frieden erklären, du kannst Demokratie erklären Du kannst sehr klar Machtverhältnisse erklären.

00:17:46: Mobbing in der Schule ist ein Thema, was wir alle kennen.

00:17:49: Jeder der Kinder hat das gehört, jeder der Enkelkinder hat, jeder, der in irgendeiner Art und Weise damit konfrontiert ist – und es ist etwas Ähnliches!

00:17:58: Würdest du deinem Nachbarn das Brot wegnehmen und dann zuhauen?

00:18:04: Also man kann es erklären und ich glaube dass müssen wir uns erstens mehr trauen in zu sagen, was ist richtig und was ist falsch.

00:18:10: Und da sehr plastisch zu werden und sehr kindlich auch zu werden – das ist glaube ich total wichtig!

00:18:16: Und natürlich auch in der Öffentlichkeit sich dazu zu positionieren ist total wichtig.

00:18:21: Das ist so ein bisschen das Problem mit Vorkismus und so.

00:18:23: Es ist fast zu weit gegangen und das ist immer die Grenze, wo wir gucken müssen, was geht eigentlich wem?

00:18:29: Wem glaube ich dann noch?

00:18:30: Was will ich eigentlich noch hören und was nicht?

00:18:32: Wo geht es vielleicht auch zu weit?

00:18:35: Aber es gibt schon einfache Dinge, das zu tun.

00:18:38: mal als Einzelperson was kann ich eigentlich tun oder was ist, was es da auch wichtig psychologisch zu wissen wo muss ich mich zurückziehen.

00:18:45: Und die Herde sind zu viele gefahren und guck mal wie schnell!

00:18:49: Auf einmal das Thema Palästina kam und wenn ich was gepostet habe über die Ukraine, hier ist es nur noch was!

00:18:55: Du bist für die Ukraine aber du musst auch für Palä- palästiner sein.

00:18:58: Erstens Ich muss erstmal gar nix.

00:19:00: Zweitens Wir haben eine NGO Die heißt schon Ukrainian Dass das ganz viel auch über den Iran gesteuert wurde und so Und dass das dann wieder sozusagen jetzt weltpolitisch Die Achse des Bösen, was da passiert.

00:19:15: Wie wenig starke machtvolle Männer wir haben die wirklich alles dominieren.

00:19:21: das müssen wir mal in Frage stellen und auch fragen woher kommt das eigentlich?

00:19:24: wie können wir das auch zulassen?

00:19:25: Wir können die amerikaner Trump nochmal gewählt haben weiß ich nicht.

00:19:29: Also auch das zu diskutieren ist, glaube ich total wichtig damit wir eine Verordnung haben.

00:19:35: So jetzt ist sozusagen für mich nochmal dass das Mittelding was du eigentlich wissen wolltest.

00:19:39: Das eine was kann ich privat tun?

00:19:41: Das andere was es die geopolitische Lage wo wir uns so machtlos gegenüber auch sehen und das in der Mitte.

00:19:46: was haben wir gesehen als das mit der Ukraine passiert?

00:19:50: Ich glaube in kurzform ganz am Anfang gab es ganz viel Hilfe, Möglichkeiten und ganz viele Menschen wollten helfen.

00:19:58: Und dadurch dass wir den direkten Draht zu dem Klitschguss hatten und die beiden gesagt haben Wir bleiben in Kiev komme was wolle und wir alle gedacht haben das sie nach drei Monaten drei tagen tot sind War sozusagen die brisanz einfach so groß und der wunsch da auch helfen zu wollen dass dann klar war wir haben innerhalb von kürzester zeit sieben acht Tage mehrere tonnen rübergebracht an lebensmittel also dass alles möglich ohne dass uns bewusst war was das eigentlich bedeutet weil Unternehmen hier einfach bereit waren, alles zu tun.

00:20:27: Weil die Deutsche Bahn mit Sigrid Nikutta damals bereit war diese Sachen rüberzubringen zumindest bis zur polnischen Grenze aus welchen Gründen auch immer weil das gleistechnisch nicht anders funktionierte und abgeholt werden musste damit die Russen das nicht bekommen.

00:20:42: Und dann war aber klar sehr schnell danach nach ein paar Wochen bereits dass das nicht so weitergehen würde.

00:20:48: Und jetzt kannst du natürlich sagen, liebe Unternehmen.

00:20:52: Aber warum denn nicht?

00:20:53: Jetzt bitte mach doch mal weiter!

00:20:54: Spendet noch weiter oder du kannst überlegen was ist der Bedarf, der dann nochmal so anders definiert werden kann das Unternehmen dann den Mehrwert verstehen aber eben nicht mehr nur im Reihen geben von irgendwas.

00:21:10: Und daraus hat sich dann entwickelt, dass wir Pakete gemacht haben mit der Mutterschaftsinitiative zum Beispiel.

00:21:16: Haben wir wirklich Pakete für Mütter und Babys?

00:21:18: Dass sie die ersten sieben Tage nach der Geburt, weil Kinder natürlich in diesen Stresssituationen viel zu früh kommen einen Paket haben, weil normalerweise auch geboren im U-Bahn Schacht mit zwei Hundert anderen Leuten.

00:21:29: also Intimität ist anders.

00:21:31: Also das heißt wie schaffen wir es diese zumindest diese Sicherheit für eine bestimmte sehr... sehr schwache Zielgruppe in dem Moment sicherzustellen, dass die zumindest ein bisschen wieder das Gefühl hat okay jemand denkt an mich und wir haben mittlerweile glaube ich sechzig-achtzigtausend Kartons davon vergeben.

00:21:52: Also das heißt der Wunsch auch da ist da.

00:21:54: aber es war eine sehr spitzere Thematik so dass auch ein Partner wie DM sofort gesagt hat ja wollen wir machen sind wir sofort dabei.

00:22:03: Und dann kam das Thema sehr schnell.

00:22:05: die deportierten Kinder, damals noch Kinder konnten aus diesen Camps rausgeholt werden – das ist ja im Moment alles gar nicht mehr der Fall!

00:22:13: Das heißt du musst sehr schnell adaptieren und sehr schnell gucken wo kriegt man Geld?

00:22:19: Welche Kampagnen machen Sinn?

00:22:21: wie kann man Kampanien aufbauen dass tatsächlich auch Partner mit rauf springen?

00:22:25: weil das Geld liegt nicht mehr auf der Straße die Menschen geben für Kampagne kaum noch Geld ist auch alles so ausgenudelt.

00:22:32: Da gibt es auch zu viele Große, die sehr viel Druck machen können weil sie einfach das Geld haben.

00:22:36: Das haben wir gar nicht.

00:22:38: um Presse oder so oder PR zu machen und da muss man einfach sehr trickreich sein würde ich sagen das machen wir schon ganz gut.

00:22:47: Total!

00:22:48: Ich würde dann nochmal gerne reingehen weil du hast vorhin gesagt... Es wird oft gefragt wie kann man helfen?

00:22:52: Die Frage ist ja eher dort Wo kann man nicht helfen?

00:22:55: Also, diese sind einfach so viele Punkte.

00:22:58: Was ich total spannend finde, du hast es gerade eben erwähnt... Wir suchen uns an bestimmte Themen raus die wir in ein Projekt überführen können um dann natürlich auch es passend zu adressieren.

00:23:10: Wie werden Themen selektiert?

00:23:12: das ist dann Zufall im Sinne von okay, wir haben jetzt irgendwie bestimmte themen Da sehen wir grade da kriegen wir auch irgendwie eine gute Geschichte drum herum gebaut damit sie auch das Narrativ irgendwie auf anderen Seite Den wir auch aufgreifen können.

00:23:27: Wie kommt ihr zu den Themen?

00:23:27: Weil am Ende es gibt ja so viele Elemente, wo Sinn macht.

00:23:31: Jetzt vielleicht gerade Generatoren da war's dann sozusagen was können wir für die Mütter machen, was gibt's zu essen... Also ist sehr schwer zu sagen wozu erst.

00:23:41: Doch wir hören zu und es häufen sich immer wieder an Fragen.

00:23:45: Wir hören zu nicht nur bei den NGOs sondern eben auch aus anderen Bereichen von Leuten, die wir kennen Und da doppeln sich Themen.

00:23:55: Also eher die quantitative Wiederholung von... Das wurde jetzt mehrmals von unterschiedlicher Stelle irgendwie genannt, heißt es wirklich was ich im Rennpunkt oder was anderes?

00:24:06: Genau!

00:24:07: Beispiel war mit der Mutterschafts-Initiative.

00:24:10: es wurde von den von der einen Seite immer wieder gesagt wir brauchen große Binden Das haben wir überhaupt nicht verstanden und brauchen kleine Windeln.

00:24:18: Und irgendwann nach dem dreißigsten Mal, haben wir gesagt, gehört das zusammen?

00:24:23: Sind das die Mütter... Ja, das sind stimmt!

00:24:26: Das sind aber zwei unterschiedliche Quellen gewesen weil die einen nur mit der Einquelle arbeiten, nicht mit den Müttern und die anderen nur mit den Kindern.

00:24:32: Und das führen wir zusammen.

00:24:34: letztes Jahr war ganz klar das Thema psychologische Betreuung Die Kinder, die wir zurückholen Aber auch die Kinder,die wirklich in Kriegsnähe sind, die haben Ticks, die machen entweder So die ganze Zeit, die trinken komisch.

00:24:47: Die musst du psychologisch betreuen.

00:24:49: und wenn wir jetzt schon wissen dass diese Kinder eigentlich unsere nächste Generation sind und das haben wir mit der Charité rausgefunden oder die Charité hat es herausgefunden und auch da uns sozusagen erzählt... Wenn wir wissen, dass diese diese Kinder natürlich ganz schnell altern weil das einfach körperlich so ist bei diesem Stress Wir aber auch wissen, dass wir etwas dagegen tun können.

00:25:12: Wenn man früh startet dann wäre es ja verheerend das nicht jetzt schon zu tun sondern noch dreißig Jahre, vierzig Jahre zu warten weil die Menschen in der Stresssituation sind werden nicht glücklich alt werden.

00:25:24: Das ist relativ klar das wissen wir aus unseren Großeltern Geschichten.

00:25:27: so.

00:25:28: Also haben wir gesagt, okay und das auch.

00:25:30: Das hat sich geholfen.

00:25:31: also gerade dieses Thema wer braucht eigentlich welche psychologische Hilfe?

00:25:36: welche?

00:25:36: welche Hilfe braucht es?

00:25:37: was hilft denn wirklich?

00:25:38: helfen reisen nach deutschland damit die rauskommen?

00:25:43: hilft ein kleiner chatbot der in der not situation wenn die kinder alleine sind alarm losgeht uns sie nicht wissen wo sie hin sollen und panik bekommen also panikattacken.

00:25:53: hilft dann der chat bot der sie zum einschlafen bringt oder der sie zumindest zum ruhigen atmen bringt die eben nicht das Traumata wiederholen, sondern auflöst.

00:26:01: Das sind ja alles Dinge, die wissen wir und ich glaube der Punkt da ist wieder im und am System was mich so frustriert ist.

00:26:09: Ich habe das Gefühl wir fangen immer wieder bei jeder Krise von Neuemann und das versuchen wir gerade zu ändern.

00:26:15: Wir haben diesen Chatboard.

00:26:16: den hat übrigens dankenswerterweise ohne wenn und aber rossmann finanziert weil sie gesagt haben okay wir wollen unbedingt dass das nicht passiert.

00:26:25: dann gibt es aber andere partner wie ein herz für kinder die gesagt haben wir wollen umbedingt dass die kinder nach eins zu eins betreuung in unseren hopen healing centers haben.

00:26:33: das heißt das dann wirklich weil natürlich ist der chatbot nicht das was Das verändert, sondern das hält erst mal auf und hilft in dem Moment.

00:26:43: Aber wir wollen ja, dass die eine Betreuung bekommen.

00:26:45: Wir wollen, wenn jemand gegenüber sitzt, wo ist es wirklich ein Problem?

00:26:50: Psychologische Betreuungen sind natürlich eins zu eins das, was wir brauchen aber was eben nicht immer geht.

00:26:57: Absolut!

00:26:59: Und so versuchen wir aber sozusagen immer stufenweise aufzubauen.

00:27:02: Warte noch eine letzte Sache, weil das für mich auch nochmal so spannend ist und dann haben wir rausgefunden dass es so wichtig ist diese Satellitenstädte wie Butcher uns die ja wirklich so massivst schlimm betroffen waren dort in die Schulen zu gehen und über die Schulen die Lehrer zu schulen was passiert in den Situationen?

00:27:24: Die Eltern an die Hand zu nehmen, wenn dein Kind folgende Zeichen hat.

00:27:28: Dann macht das und das aber auch mit den Kindern zu reden.

00:27:30: wir wissen dass gerade jeden Tag und jede Nacht irgendwie diese Bombenalarm ist.

00:27:34: wie schlaft ihr denn uns so weiter?

00:27:36: Das heißt es entwickeln sich Dinge aus den Dingen heraus weil wir das merken Und das machen jetzt grade auch für zwei komplette Städte also mit zwei Partnern.

00:27:45: Es ist Also so multiplizieren wir versuchen wir auch zum multiplizierten.

00:27:51: Wie kann man sich Wenn man das jetzt auch hört und sagt, ich finde es total spannend.

00:27:55: Welche Projekte gibt es gerade die zum Beispiel auch irgendwie gerade ja notwendig sind?

00:28:01: Wo findet man die Informationen?

00:28:02: ist auf einer Webseite.

00:28:04: wo

00:28:04: Bei uns auf der Webseite Kindheit Endet, wenn Krieg beginnt ist die Kampagne, die wir gemacht haben.

00:28:11: Letztes Jahr weiß ich nicht ob ihr es noch erinnert das war das Gesicht eines Kindes.

00:28:15: Das Kind wird alt also das Kind wird nicht zu einer Oma sondern du siehst wie das Kind altert.

00:28:21: Wir wollten damit zeigen was innerlich mit diesem Kind passiert und genau das ist die kampagne dazu.

00:28:27: Und da können wir alles skalieren.

00:28:29: Alles von dem die verschiedenen projekte die Ich auch gerade erzählt habe können wir sozusagen skalieren.

00:28:34: Wer auch immer helfen will, gerne.

00:28:36: Was ist der Plan für dieses Jahr?

00:28:39: Wie so ein bisschen dein Blick da gerade drauf?

00:28:42: Also ich glaube man muss einmal den vierhnzwanzigsten zweiten also den Jahrestag im Blick haben.

00:28:51: wir gucken grade weil wir so atox sind.

00:28:54: was entsteht aus dieser Situation?

00:28:57: jetzt gerade das hat ja nachwähnt die Toiletten gefroren sind, wenn alle Rohre geplatzt sind in Kiew.

00:29:05: Dann werden wir ja relativ schnell aufbauen müssen.

00:29:08: Unser Ziel ist trotzdem nach wie vor, wo wir einfach extrem gut und stark sind auch mit den Partnern wirklich die Kinder zu retten, die erst mal gerettet werden müssen um dann zu gucken, wie können wir die auch wieder psychologisch irgendwie aufbauten?

00:29:21: Und dass sie auch eine gute einigermaßen Kindheit haben dürfen.

00:29:28: Ansonsten glaube ich ... wird für mich das psychologisch schwierigste, dass wir so oft jetzt auch in den letzten Wochen immer darüber geredet haben.

00:29:38: Ja der Krieg hört bald auf und er hört bald aus.

00:29:40: Das glaube ich nicht.

00:29:43: Also sich darauf vorzubereiten.

00:29:44: Gibt es auch schwierig diese Hoffnung?

00:29:47: Das ist irgendwann eine quälende

00:29:49: Hoffnung.

00:29:50: also macht da noch eine Dürme im Kopf.

00:29:52: Lass uns mal vielleicht kriegen wie die Themen verbunden.

00:29:55: Ich weiß es nicht, vielleicht.

00:29:59: Was ich finde ist natürlich... Hier geht es natürlich um Handlung, hier gibt's darum Dinge zu tun in dem Fall aktiv zu werden für eine gute Sache.

00:30:07: Lass uns den Kontext einfach mal überführen ihr Macht mit dem Programm Face.

00:30:11: ja was wo wir jetzt mal an die sozusagen Glitchkovencher Themen reingehen in die Organisation Führungskräfte Training Wo es eigentlich darum geht Inentwicklung in Handlung zu kommen aber auch letztendlich Entscheidung zu kommen.

00:30:27: Ich finde die Themen sind sehr nah dran, weil das eine geht es darum.

00:30:29: Okay auch für mein Unternehmen was zu entscheiden damit es vorangeht in dem Fall natürlich für mich persönlich ob ich mich da unterstützen möchte.

00:30:35: wie schafft man das?

00:30:36: Was ist sozusagen wirklich die die Methode die dahinter ist?

00:30:40: Weil Vielleicht hilft sie dem ein oder anderen auch in anderen Bereichen weiter.

00:30:44: Lass uns da mal bisschen reingucken was macht ihr mit den Führungskräften Mit der Face Methode?

00:30:50: Genau, also wir fangen natürlich mit den Führungskräften an.

00:30:52: Aber das Ziel ist Challenge-Alignment und das heißt dass jeder Mensch der in dem Unternehmen ist in irgendeiner Art und Weise natürlich betroffen sein wird wenn es um Entscheidungen geht, wenn's um Arbeit geht und einen Commitment gehen soll.

00:31:04: Und deswegen gehts natürlich immer darum das auch zu skalieren, dass jeder das mitbekommt.

00:31:09: Was wir tun ist was wir übertragen haben und gelernt haben aus dem Sport.

00:31:14: Also eines meiner Lieblingsbeispiele ist Witalia hatte seinen Kampf ... Mit einem Gegner der G-Story hieß aber das eigentlich irrelevant Der wahnsinnig aggressiv war und der wusste, dass er eigentlich rein sportlich nicht gewinnen kann ganz viele Dinge überlegt hat, um Vitaly aus dem Konzept zu bekommen und auch Vladimir.

00:31:35: Das ist ihm auch fast gelungen aber ... Er hat natürlich nicht damit gerechnet, dass es zwei sind.

00:31:40: Dass man nicht im Ring zu dritt stehen muss, reicht schon wenn du einen Bruder hast der genau ahnt was passiert und durch das Antizipieren ihn selbst aus dem Konzept bringt.

00:31:52: Der Chisora wollte Viterli bespucken bevor der Kampf losging und Vladimir hat sich in den Weg gestellt.

00:31:57: deswegen musste er Vladimir bespücken.

00:32:00: Und Vladimir hat seine Spucke aber nur vom Gesicht geleckt Und während die ganze Halle tobte und auch alle Menschen, inklusive mir irgendwie was ist das?

00:32:09: Wie respektlos kann man sein?

00:32:11: usw.

00:32:12: Stand leider mir ganz ruhig da weil er wusste seinen Ziel ist jetzt erreicht und der kann jetzt einen ganz ruhigen Gewissens wie Telly in diesen Kampf reinlassen.

00:32:20: Und das sind ja Situationen, die wir uns angeguckt haben bei denen wir gesagt haben was können wir in unserem Alltag im Business daraus ziehen.

00:32:28: Wir werden vielleicht nicht bespuckt hoffentlich nicht im Business-Alltag aber wir werden Situationen haben wo wir wissen müssen dass Ruhe zu bewahren und ruhig zu bleiben in der Situation wo es wirklich hitzig wird.

00:32:39: Das wird die Entscheidung sein ob etwas funktioniert ein Ziel erreicht wird ob ich mich als Lieder gut fühle oder nicht?

00:32:45: Und die Frage ist wie können wir das übertragen?

00:32:49: Und deswegen, wir haben FACE deswegen entwickelt und haben das übertragen.

00:32:52: Weil am Anfang – und ich glaube, dass ist einfach immer wieder muss es das Ziel sein, ne?

00:32:57: Das was wir tun, was wir sagen wer wir sind, das muss übereinstimmen mit dem was wir im Leadership im Unternehmen haben auch als Werte.

00:33:05: wenn nicht das meine was ich tue Dann fühlt das jeder Mitarbeiter, dann fühlt es jeder Kollege und fragt sich was passiert da.

00:33:13: Und die Frage ist wie schafft man das?

00:33:15: Das übereinszubringen weil man ja auch wirklich sein volles Potenzial entfalten kann?

00:33:20: Wie schafft Man sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und dann aber auch zu sagen mit Klarheit zu kommunizieren?

00:33:26: dass hört sich immer so einfach an das ist Es Aber nicht und wir schaffen wir's dann auch als team wenn diese Entscheidung getroffen wurde Zu akzeptieren Dass man Nicht Immer Teil einer entscheidung Sein Muss.

00:33:39: Sondern das ist so.

00:33:40: und die Frage ist, wie schaffen wir das jetzt gemeinsam als Team das durchzuführen?

00:33:46: Und wie schaffen es am Ende auch wenn das Ziel erreicht oder nicht sich an die eigene Nase zu fassen und zu verstehen wovon bin ich Teil?

00:33:53: Und das haben wir im Sport, gerade im Boxen als Einzelsport extrem nah mitbekommen.

00:33:59: Das leider mir, wenn der gesagt hat zu unserem Koch was ist dein Ziel?

00:34:05: oder auch zu mir und dann hat er Koch gesagt ich will dass du gewinnst, da hat er gesagt du stehst ja nicht im Ring!

00:34:09: Was willst Du?

00:34:10: Das passiert und ich sah ihn schon schwitzen weil er die Antwort so nicht formulieren konnte und das ist eine eins-zu-eins übertrag beim Unternehmen bis er dann irgendwann gesagt hat oder wie rausgearbeitet haben am Samstag den zu vielten, wenn du deinen Kampf um elf Uhr zero sieben der erste Gong ist will ich dass du körperlich und mental durch Essen Ernährung und alles was dazu gehört in der Lage bist deine beste Performance abzuliefern.

00:34:34: So dann merkst du auf einmal der konnte sofort losrennen der wusste sofort was sind die Unverträglichkeiten?

00:34:40: Was muss ich machen damit dir körperlig und mental Durch Ernährungen sozusagen in der lage ist das abliefern zu können?

00:34:47: bei mir war es Wie schaffe ich es, die Stakeholder von ihm fernzuhalten?

00:34:52: Eine Woche vor dem Kampf Minimum.

00:34:53: Dass kein Stake holder ihn anruft sondern dass eigentlich alle Themen erstens geklärt sind und zweitens alle so zufrieden sind das er nicht intervenieren muss sondern dass er sich fokussieren kann auf das was wichtig ist nämlich im Kampf voll konzentriert zu sein.

00:35:08: Und das hieß für mich auch, ne?

00:35:10: Eine ganz andere To-do-Liste als wenn ich sage ja okay, ich bin organisieren jetzt hier mal einen Kampf und dann haben wir ein paar Leute die das machen.

00:35:17: So was sind die schwierigen... Stakeholder, was sind die leichten Stakeholders?

00:35:22: Wen muss ich wann abholen.

00:35:24: Wann gehe ich mal in den Schmerz?

00:35:26: Du weißt, du änderst dich.

00:35:26: das kann nicht gut zu sagen.

00:35:28: so pass auf Ich weiß da ist jetzt was.

00:35:30: bitte melde dich bei mir.

00:35:32: Bitte lass uns sprechen anstatt sich wegzuducken Sondern immer...ich nenne das in den schmerz gehen aber ich meine dass eher positiv immer in das in Das gehen wo ich weiß Da wird auf jeden Fall eine mücke zum elefanten.

00:35:46: Den Elefanten möchte ich auf keinen fall solange noch ne mücke ist.

00:35:49: Da möchte ich es angehen.

00:35:51: Und das versuchen wir zu übertragen, dieses Commitment weil dann fühlt man sich auf einmal wenn der Sieg da ist, dann fühlte man sich mit als Sieger obwohl man gar nicht im Ring stand.

00:36:01: aber dann ist das Commitement da und so ist es in jedem Unternehmen auch.

00:36:04: so ist Es in jedem Team Wenn ich weiß, was in meinem Wirkungsumfeld wirklich machbar ist und wie ich einen Teil vom Großen Ganzen sein darf.

00:36:14: Dann ist das ein Geschenk!

00:36:16: Und dann macht auch Arbeit auf einmal am Montag Spaß und nicht nur am Freitag wenn ich weiß Ich bin gleich im Wochenende und habe nichts mehr zu tun.

00:36:24: in Anführungstrichen.

00:36:26: Welche Schritte sind das dir durch das Programm durchmacht?

00:36:29: Was steht hinter FA CE?

00:36:32: Hinter F steht Focus.

00:36:33: Also tatsächlich wirklich die Frage, wer bin ich?

00:36:35: Was will ich?

00:36:36: Wo will ich hin?

00:36:37: Ich ganz persönlich und das kann man dann auf die Teams übertragen.

00:36:40: aber... Dass diese

00:36:41: Klarheit von der Du auch gesprochen hast!

00:36:42: Ja

00:36:42: genau Ja, und auch die Entscheidung zu treffen.

00:36:46: Zu sagen ich möchte das und dass jetzt mein Thema ist da möchte ich hin.

00:36:50: Und dann das zu übertragen auf dem Teamkontext oder auf das Unternehmensthema.

00:36:56: Aber erstmal ist wichtig wer bin ich?

00:36:58: damit ich das für mich klar habe?

00:37:01: Wir fragen die Kinder was wollt ihr mal werden aus unserer Sicht nicht die richtige Frage wie möchte ich Was möchte ich sein, wie möchte ich?

00:37:09: Wie möchte ich mit anderen Menschen umgehen.

00:37:12: Weil ehrlich gesagt gut bei unseren Kindern ist noch mal was ganz anderes weil diese Jobs wird sehr fast alle gar nicht mehr geben wenn sie dann soweit sind.

00:37:18: Umso wichtiger ist zu sagen was die Attribute, die ich in mir tragen möchte.

00:37:24: Möchte ich Bulli sein oder möchte ich lieber lieb sein?

00:37:27: und warum schaffen wir es auch diese Bullis dies übrigens auch im Unternehmenskontext gibt die Arschlöcher?

00:37:33: Warum schaffen wir nicht den klarzumachen sobald du Augen Höhe verlierst, bist du nicht besser.

00:37:39: Sondern du brauchst ja die Augenhöhe von oben nach unten weil du jemand anders klein machen musst um dich besser zu fühlen was denn da passiert?

00:37:49: Warum denken wir dass das besser funktioniert?

00:37:51: warum denken wir das führen mit Druck und Macht?

00:37:54: das Richtige ist so.

00:37:55: also das ist ganz viel.

00:37:56: das Thema Fokus bei Agilität ist ganz viel.

00:38:01: Was brauche ich denn dafür, um dahin zu kommen?

00:38:04: Und wenn wir doch jetzt wissen, dass auch KI und so weiter uns ganz andere Möglichkeiten gibt, diese, dieses Adaptive wirklich zu nutzen ... und der, leider mein Spruch Lieblingsspruch ist der nicht der stärkste wird gewinnen von Darwin sondern der, der sich am meisten anpassen kann.

00:38:23: Das ist das was er jetzt par excellence ja auch in den Kriegszeiten usw.

00:38:27: gezeigt hat.

00:38:28: also he walks the talk Und bei Koordination ist ganz viel welche Ressourcen.

00:38:34: Was kann ich wirklich gut, wenn ich den Plan habe?

00:38:38: Was kann nicht gut, will ich das selbst lernen?

00:38:42: Brauche ich jemanden anders dafür aus dem Team um dahin zu kommen?

00:38:46: und wie schaffe ich es so zu kommunizieren dass sich jemandem anders brauche und mich dabei gutzufühlen Und auch wirklich Hilfe annehmen zu können.

00:38:57: Dazu gehört aber auch bei Koordinationen, welcher Ort hilft mir?

00:39:04: Ich brauche ganz viel Deep Work-Arbeit!

00:39:06: Das kann ich im Büro einfach nicht.

00:39:08: D.h.,

00:39:08: ich muss das im Homeoffice machen.

00:39:10: Wann mache ich das und wo mache ich es?

00:39:12: unter welchen Bedingungen... sind vor allem die Rituale, die hoffentlich zu routinen werden.

00:39:20: Also Dinge wie, die ich im Alltag wirklich umsetzen kann – was mich immer wieder fasziniert ist!

00:39:26: Wir reden von Werten und wir reden von Visionen von Unternehmen.

00:39:29: Im Alltag in unserem Kalender werden diese Worte überhaupt gar nicht stattfinden.

00:39:34: Warum ist das so?

00:39:34: Wie kann das eigentlich

00:39:37: sein?!

00:39:38: Das kann ja nicht unser Ernst sein.

00:39:40: Die Frage ist, wie können wir das ändern?

00:39:42: Und natürlich, wie gehen wir mit Niederlagen um?

00:39:44: Warum nennen wir das überhaupt Niederlagen?

00:39:46: Was sind eigentlich Niederlage?

00:39:47: Ist es nicht eigentlich das, typischer Spruch einmal mehr aufzustehen?

00:39:53: Aber das ist schon das was wir im Sport gesehen haben.

00:39:57: du darfst auch hinfallen!

00:39:58: Du musst sogar hinfallen.

00:40:00: also wenn du im sport nicht mit den besten trainierst für deinen möglich nächsten Kampf Dann bist du verloren.

00:40:07: Wenn du aber Angst hast, den Besten in der Vorbereitung zu nehmen weil er irgendwann mal dein Gegner werden könnte dann hast du ein Problem für die nächste Situation, für das wo du erst mal hin willst.

00:40:18: deswegen ist immer das Thema Vision.

00:40:20: auch, dass vielleicht noch einmal so runterzubrechen sozusagen die Vision in fünf oder zehn Jahren ist im Moment vielleicht auch echt völlig irrelevant sondern wichtig ist jetzt wo es jetzt der nächste Schritt denn wir brauchen um erfolgreich zu sein was auch immer Erfolg.

00:40:36: Was ich total spannend finde, was dir natürlich extrem stark aufzeigt ist dass du verstehst.

00:40:42: Was bedeutet Veränderung?

00:40:44: wie kommst du in Veränderungen?

00:40:45: Was ist dein sweet sport?

00:40:46: und für dich ganz viel Klarheit zu schaffen um am ende alles dahin.

00:40:51: Ist einmal paratzustellen um sich richtig entscheiden zu können wir aber nicht wo arbeiten wofür arbeiten usw.

00:40:57: also um Klarheit so bekommen und Entscheidungen finden zu können oder auch dementsprechend anzugehen.

00:41:02: Ich bin total spannend warum Dinge zu verstehen ist das eine, was der komplette Rahmen dafür ja mehr oder weniger ist.

00:41:11: Dinge dann zu tun.

00:41:13: Obwohl ich sie verstanden habe ... Ist ja noch ein komplett anderes Paar Schuhe!

00:41:19: Wie bekommt ihr am Ende die Leute dazu?

00:41:22: Wenn ihr das alles verstanden habt... Ihr habt den Fokus, ihr habt mehr oder wenige.

00:41:25: Ihr wisst in welchem Art es umfällt, ihr zusammenarbeitet und und und Das jetzt auch tatsächlich in dieses losgehen kommen, ob das von der großen oder einer kleinen Entscheidung ist als Organisationen, als Team und als einzelnen Personen sei mal dahingestellt.

00:41:41: Aber das ist ja dann wirklich nochmal der größte Triggerpunkt so viel Sicherheit zu schaffen um wirklich zu springen.

00:41:47: Also erstens reden wir immer von Umsetzungsenergie oder Willenskraft.

00:41:51: Willens Kraft wird völlig falsch verstanden in Deutschland zumindest, ne?

00:41:55: Willpower in Amerika ist – auch in England ist ein viel positiver Begriff und es ist klar ich muss loslaufen.

00:42:02: Deswegen übersetzen wir's immer in Umsetzungsenergie.

00:42:05: In Deutschland wird es verstanden dass der Manager, der den härtesten Kopf hat durch die härteste Wand läuft und da noch auch gewinnt, der hat es geschafft.

00:42:13: das ist mitnichten so!

00:42:14: Es geht nur darum sozusagen ins ins Doing zu kommen.

00:42:17: Und das ist die Frage, wie schafft man es?

00:42:19: Das heißt bei Ehe und Endurance geht's wirklich darum was mache ich jetzt als erstes und was mach' ich als zweites oder als drittes und zwar nicht als Vision sondern komplett konkret runtergebrochen in jeden einzelnen Schritt.

00:42:34: Ansonsten wirst du es nicht machen!

00:42:35: Das stirbt ja im Alltag weil du das einfach nicht weißt.

00:42:38: und dann hast Du die Vision.

00:42:40: Was wir versuchen oder wir glauben daran, und das ist das Problem was Unternehmen haben.

00:42:48: Wirtschaftliche Transformation, wirtschaftliche Ziele in Milliarden, in Millionen auszudrücken egal ob Geldprodukte was auch immer ist nicht das Ziel sondern wir müssen verstehen wenn wir eine Transformation im Unternehmen haben sind es die Menschen die das umsetzen müssen Und deswegen brauchen wir menschliche Transformationen.

00:43:07: Das heißt wir müssen die Menschen darauf vorbereiten dass es eine Veränderung gibt.

00:43:13: Wir wissen alle, dass das... Auch weh tut, weil natürlich ist es einfacher den Alltag immer weiter so zu machen.

00:43:18: Aber dadurch wachsen wir nicht.

00:43:20: Wir müssen die Menschen dazu bekommen, dass sie Spaß an Veränderungen haben.

00:43:24: Weil Sie damit wachsen und etwas lernen.

00:43:26: Das merken wir an der KI.

00:43:27: Du hast das total zweigeteilt.

00:43:29: Die Leute, die sich gar nicht damit beschäftigen ... Vielleicht mal Chachibiti benutzen um Posts zu schreiben?

00:43:35: Okay!

00:43:35: Aber sonst sozusagen sich gar nichts damit auseinandersetzen.

00:43:38: Wo könnte mir dieser Automatismus auch noch helfen?

00:43:41: Und auf der anderen Seite hast du die, voll benutzen und sechs KI-Assistenten haben.

00:43:47: Und wirklich loslaufen, ich gehöre eher zu zweiterem wobei es auch noch nicht so geschafft habe ist zu nutzen.

00:43:55: was sich aber sagen will ist wir werden uns in den nächsten Monaten so hardcore verändern ob wir wollen oder nicht?

00:44:03: Das muss das Unternehmen leisten können!

00:44:05: Das Unternehmen muss sozusagen klar machen wir wollen diese Veränderung und es wird diese Veranderungen geben müssen.

00:44:10: Wir wollen dass ihr euch verändert oder wir nehmen euch aber mit an die Hand, wie das funktioniert.

00:44:16: Nämlich wo ihr auch sagen könnt so und jetzt... Also was ist dein Wirkungsumfeld?

00:44:21: Es geht doch nicht darum dass alle jetzt KI-Experten werden müssen sondern es geht darum dass ihre Expertise mit der KI gekoppelt wird Und das isst ja auch ein Geschenk!

00:44:30: Wir werden schneller, ist klar wollen auch nicht alle Aber es ist für uns auch ein geschenk weil wir wirklich Arbeit die uns total langweilt Jetzt jemand anders machen lassen können.

00:44:40: Also, man muss es sozusagen schon auch als Chance sehen.

00:44:43: Ich glaube das was wir tun ist dass wir alle an einen Tisch holen und damit einfach auch jedem einmal den Raum geben das für sich zu eruieren, zu reflektieren und zu sagen wo sehe ich denn meine Chancen?

00:44:56: Was ist das klassische Projekt oder die klassische Frage mit der ihr dann eigentlich reingeholt werdet Helfen Sie bei in Veränderung zu kommen?

00:45:05: Ja, es sind meistens Transformationsthemen die anstehen und man nicht weiß oder man merkt dass das ... Dass die Leute das auch nicht wollen.

00:45:13: Ich glaube, das Klassische ist schon auch das HA-Weiß.

00:45:17: da gibt es etwas und wir müssen aber HA, Entschuldigung, meistens doch nicht so ernst genommen wird von allen Seiten auch weil's nicht genug Geld hat.

00:45:26: Und HR muss in der Lage sein, solche Transformationsbegriffe und Prozesse zu begleiten.

00:45:35: Es braucht ganz händeringend neue Ideen wie HR im Alltag auch implementiert wird.

00:45:43: Im Moment ist es ja immer noch so ... Menschen, meistens ein Mann der in einer sehr hohen Position ist.

00:45:49: Sehr viel Geld, macht sehr viele Mitarbeiter hat und er kommt höher weil er seine KPIs erreicht.

00:45:54: Dass der aber gar nicht wirklich Leadership machen möchte wird dabei nicht berücksichtigt.

00:45:59: Ist aber so!

00:46:00: Weil umso rüber er kommt, umso mehr Macht hat er und umso mer Mitarbeiter hat er.

00:46:04: Aber wie führt er die denn dann?

00:46:06: Und warum ist HR da nicht an der Seite?

00:46:09: wenn es dann heißt das ist übrigens unser neues Ziel Das müssen wir erreichen müsste eigentlich jemand von HR daneben stehen während der die Person geht und müsste sagen, was habt ihr davon jetzt?

00:46:18: Und was braucht ihr eigentlich noch um das zu erreichen.

00:46:20: So müsst es ja eigentlich sinnhafterweise sein so ist es aber nicht und also daran auch zu denken und das eben zu verstehen wo hakt's und wie kann man es umsetzen?

00:46:31: deswegen ist natürlich immer unser Haupt Ja, wie soll ich sagen?

00:46:36: Also das Schönste ist immer wenn du einen Lieder hast oder einen Geschäftsführer oder jemand der sehr weit oben in dem Team ist.

00:46:42: Der verstanden hat was seine Challenge ist wir mit dem seine Challenge Story ausarbeiten und zwar so dass es zwischenmenschlich sofort verstanden wird In einem Satz Und dann geht sozusagen runter in die nächste Ebene und Wir diskutieren in welchem Wirkungsumfeld hat jetzt wer welche Aufgabe?

00:46:59: Was fehlt eigentlich noch?

00:47:00: wo muss es hin?

00:47:01: Dann geht's in die Nächste Ebene.

00:47:04: Ich war auch in vielen Transformationsprojekten schon Teil.

00:47:11: Wie motiviert kommen die Leute?

00:47:14: Also wie, wie nimmst du dir den Energiefluss?

00:47:16: Lass uns mal kurz bei Energie sein.

00:47:17: also ihr kommt rein und ich kenne das.

00:47:19: die Leute wissen nicht genau warum sie da sind haben keine Lust.

00:47:23: es ist eh gerade eine schwierige Zeit ungefähr.

00:47:26: dann kommt man von außen ja versucht am ende mit den Leuten zu arbeiten.

00:47:33: Wie entwickelt sich die Energie?

00:47:35: Also ich sage mal so was frustriert dich am meisten daran.

00:47:38: Gibt es da etwas?

00:47:40: Na der erste Moment ist der Schwierigste, weil du... Du weißt, was am Ende rauskommt.

00:47:48: Wir machen ja meistens, sind wir extrem gut in so Camp-Charakteren.

00:47:52: Also du hast drei Tage zusammen und wir machen Sport zusammen, wir essen zusammen nach Face – das haben wir alles!

00:47:59: Um den Leuten wirklich klar zu machen, Fokus für heute ist nicht nur das mentale Erarbeiten von irgendwelchen Zielen sondern es ist das körperliche Spüren.

00:48:08: Was das mit dir macht und wenn man Sport gemeinsam auf einmal um sechs Uhr morgens macht dann macht das etwas mit dir.

00:48:15: Ich glaube, darum geht es uns um das Spüren ins Spühen kommen und worum es uns vor allem geht.

00:48:21: Und deswegen ist meistens schon auch am ersten Tag sozusagen die Energie insofern da weil sie verstehen Sie werden gebraucht.

00:48:28: also aus Angst wird eher ach guck mal!

00:48:31: Da habe ich ja in meinem Wirkungsumfeld auf einmal die Möglichkeit mitzugestalten Also das Gestalten wieder anzustellen und dass dann vielleicht wenn du so willst nicht mehr im System arbeiten Die ganzen To-do's abarbeiten sondern Du verstehst auch am System arbeiten kannst.

00:48:46: Also genau diese Ambivalenz du brauchst beides und du hast auch immer beides, aber du bist ein Teil davon mitgestalten zu können.

00:48:55: das macht die meisten Menschen sehr motiviert.

00:48:58: Du merkst aber auch sofort wer es auf keinen Fall will und warum nicht?

00:49:01: Und dann ist die Frage hart gesagt wie schafft man es die sehr schnell loszuwerden?

00:49:07: weil die immer einen Störfaktor werden.

00:49:10: Sie sehen eher

00:49:10: aus dem Projekt rauszunehmen damit die anderen sauber weiterarbeiten können.

00:49:14: Ja und vor allem motiviert weiter arbeiten können, wenn du immer jemanden hast der was dagegen sagt und der immer einen Arber hat dann hast du immer ein Störfeuer da drin ne?

00:49:23: Und wenn es um Transformationsprozesse geht wird das so oder so muss es erarbeitet werden.

00:49:27: ansonsten hat das Hardcore Konsequenzen ja auch für alle Teams für alle Mitarbeiter und das ist den meisten ja bewusst.

00:49:33: Absolut!

00:49:34: Was ich total schön finde ist dass Es ist sehr, sehr viel.

00:49:37: Weil wir vorhin auch die Analogie mit dem Amrahmen und Immerrahmen sozusagen Arbeiten hatten, um den Rahmen zu schaffen.

00:49:43: Ja, absolut!

00:49:44: Indem man überhaupt wirken kann sowohl von außen als auch von innen.

00:49:49: Lass uns nämlich den Punkt, den letzten Punkten von dir machen.

00:49:51: Du machst natürlich auch viel wenn es darum geht.

00:49:54: wie kriege ich auch sozusagen.

00:49:56: Wir haben viele Leadership in die Organisation rein.

00:50:00: jetzt kommst du da rein?

00:50:02: Dann hast du vielleicht eine sehr männliche Truppe vor dir sitzen.

00:50:06: Wie nehmen die Dichter wahr?

00:50:07: Mit welchen Werten gehst du da am Ende auch rein.

00:50:11: Also wie verkörperst Du deine Werte, die es eigentlich noch viel mehr braucht?

00:50:16: weil wir wissen ja alle nach wie vor Wir haben nicht genug Frauenbeführungskräfte sozusagen Zirklen drin in Vorständen und so weiter.

00:50:25: Da kommen wir trotz Quoten und all den Themen Nichts so richtig hinterher.

00:50:31: Wie ist das für dich in der Wahrnehmung, wie du selber da ganz vorne stehst und die Themen nach vorne trägst?

00:50:37: Ist das Gehör dann sehr schnell viel stärker bei den Frauen bei dir?

00:50:42: oder sind es auch sehr schnell die Männer weil sie verstehen wovon du redest, wie Du redest und Sie es auch ein Stück weit inhaltlich aufgegleist bekommen.

00:50:51: Oder eher genau umgekehrt?

00:50:53: Das kommt natürlich total auf die Situation an.

00:50:55: Ich glaube, grundsätzlich habe ich einen Vorteil, dass ich eigentlich immer mindestens ein Bodyguard im Rücken habe und das ist ein, bleib nicht mehr Klitschgoat der wenn er schon reinkommt eine solche Präsenz hat.

00:51:06: oder wenn man an ihn denkt werden wir sehr schnell erst mal sehr ernst genommen und natürlich sieht man dann, dass er mit mir einen Kontapater der weiblich ist und das für die meisten erstmal total spannend.

00:51:19: wie geht das?

00:51:20: Wie macht man das?

00:51:22: schon mal an, dass du sehr schnell den Fuß in der Tür hast.

00:51:26: Aber dass das natürlich über Jahre aufgebaut ist und dass es nicht von heute auf morgen geht und dass das auch Vertrauen- und Loyalität auch fußt.

00:51:33: Und das haben Männer in Organisationen seit jeher gemacht ihre Strukturen lange, lange aufgebaut.

00:51:41: Dass ganz oft Frauen in Führungspositionen gesetzt werden die dann nicht von intern kommen sondern von extern ist eigentlich klar.

00:51:47: eine Todgeburt sein muss, ehrlicherweise.

00:51:52: Und das ist das was mich dann frustriert weil dann heißt wenn die dann irgendwann aufgibt oder gehen muss ja das war doch klar so was ich versuche bei Männern zu sagen dass ich schon glaube das ist ein... dieser Mix einen wahnsinnigen Mehrwert hat.

00:52:09: und wir reden dann nicht von Diversität.

00:52:12: Diversitet in Deutschland ist für mich immer noch das Gefühl, dass auch Frauen da reingehören.

00:52:17: aber das stimmt einfach nicht.

00:52:18: Da nehmen wir den kleineren Gruppen ganz viel Platz weg weil wir sind fünfzig Prozent der Weltbevölkerung.

00:52:26: also wir reden nicht davon, dass wir divers sind sondern wir reden davon dass es auf Augenhöhe glaube ich sehr viel besser funktioniert wenn du Männer und Frauen einfach miteinander erst mal diskutieren lässt.

00:52:38: Und dass dann Diversität sowieso eine große Rolle spielt, das ist völlig losgelöst davon.

00:52:44: Das heißt ich versuche klarzumachen, dass es einen Mehrwert gibt und ich versuch herauszufinden ob man da auf offene Ohren stößt oder nicht.

00:52:53: Dann würde ich den nächsten Schritt gehen.

00:52:55: was ich merke ist wenn du diese ganzen Frauen Themen innerhalb eines Unternehmens versuchst nebenbei aufzubauen dann wird das nicht funktionieren.

00:53:05: Ich habe sehr viele ... Frauennetzwerke, Communities innerhalb eines Unternehmens.

00:53:10: Da ist viel zu viel Fluktuation, da ist vielzu wenig vom Unternehmen auch da Commitment drin und dann hast du meistens noch eine hohe Führungsposition immer ein Mann der dann sagt wie toll das ihr Frauen das jetzt auch macht?

00:53:25: Und dann redet er über Dinge wo du ganz oft da sitzt und denkst okay das ist so an allem vorbei was hier gerade aufgebaut werden soll.

00:53:33: dass das eben nicht funktioniert weiß ich nicht, ob reine Frauennetzwerke das sind.

00:53:39: Was funktioniert?

00:53:40: Was ich dann versuche zu tun und das sozusagen wieder jetzt die unterste Ebene... Ich versuche einzelne Frauen in ihren Entscheidungen, in ihren Möglichkeiten zu empowern über verschiedene Themen so dass die wissen was sie eigentlich erst mal für sich wollen.

00:53:55: Das Netzwerk kann ein super Hebel sein um sich gegenseitig zu unterstützen um sich nicht alleine zu fühlen.

00:54:02: aber die Frauen brauchen Selbstbewusstsein.

00:54:04: Die Frauen müssen wissen wo sie hin wollen.

00:54:07: Und da müssen Sie auch ein bisschen lernen, Ihren Weg zu gehen und nicht allen gefallen zu wollen.

00:54:12: Ansonsten funktioniert der Weg in einem großen Unternehmen auf jeden Fall

00:54:15: nicht.".

00:54:15: Ist das dann umgekehrt der größte Tipp den du selber mitgeben würdest?

00:54:20: Was eigentlich die größte... Ja ich würde sagen, der größten Skill, den es ein Stück weit braucht, um tatsächlich auch nicht sich durchzusetzen sondern einfach einen sauberen Weg zu geben auf seine Stärken sozusagen basierend auch im Unternehmen zu wirken dass man selbstbewusst klar und am Ende auch in seiner Rolle sicher auftritt.

00:54:44: Ich weiß, was

00:54:46: du meinst?

00:54:48: Viele Männer ... ich hab das selber auch, wenn wir Zirkeln sind, wo man genau weiß okay der Dude erzählt es hier gerade extrem viele schöne Sachen aber eigentlich hat er keine Ahnung.

00:54:57: die doch sehr smarte Frau hier rechts an der Seite Die hat eigentlich das Wissen gepachtet.

00:55:04: Und das ist nur viel Interessante, aber wie sie sich geben und auch in einem Raum irgendwie mehr oder weniger auftreten bringt natürlich dann den Unterschied im Sinne der Sichtbarkeit vielleicht?

00:55:16: Und natürlich auch klar wäre es vielleicht anders, weil andere Männer wieder an dem Führungskreffen sind weiter nach oben befördert im Sinne des Mentoren-Elements usw.

00:55:28: Aber ich frage mich oft okay... Wie kriegt man das ein Stück weit anders hin, weil dieses thematik ist ja wie viele auch die haben wir sie auch nicht und irgendwie seit irgendwie zwei jahren diesen neun ungefähr.

00:55:38: So man versucht es ja irgendwie durch fünf zehn oder fünfzehn Jahren sozusagen in die umsationen rein zu bekommen.

00:55:43: es geht trotzdem sehr schwierig.

00:55:46: Und wer mir vorhin auch kurz darüber gesprochen ist ein bisschen so ein sidekick Thema hier.

00:55:50: Das ist natürlich nicht so einfach, dass spätestens wenn auch Kinder dazu kommen und so weiter wie man überhaupt Rollen Verständnisse in den Familien hat.

00:55:57: Wer wiewofür arbeitet?

00:55:59: Wer überhaupt Karriere machen kann gehen über beide und mit welchen Abstrichen.

00:56:03: was ist Karrieren?

00:56:04: Was ist Karre?

00:56:05: Was is Glück?

00:56:06: ja bei all der Welt die mehr oder weniger auf wirklich komplett verrückt ist.

00:56:12: mich bringt das am Ende nur auf eine Frage Wenn ich dich jetzt zum ende des Podcasts mit so ein bisschen Blick auf unser Land Wir haben viel darüber gesprochen, was ihr gerade im Ausland macht.

00:56:21: Es sind so viele Brandherde in der Welt!

00:56:24: Wir haben selber hier auch extrem viele Baustellen... Wie blickst du auf Deutschland?

00:56:30: Jetzt fange ich bei den Frauen nochmal an.

00:56:32: Also ich glaube die Selbstbewusstsein kommt ja nicht von ungefähr.

00:56:37: Ich glaub das erste ist man muss sich für sich selbst entscheiden.

00:56:42: Es ist eine Entscheidung zu sagen, ich habe das Recht jetzt auf mich selbst zu hören und zu gucken.

00:56:49: Und mir die Zeit zu nehmen.

00:56:50: Da rede ich nicht von dreihundert Coaching-Sessions.

00:56:52: Ich rede wirklich ganz klar wo will ich eigentlich hin?

00:56:55: Was sind die Optionen?

00:56:56: Was ist für mich Erfolg und wie schaffe ich das?

00:57:00: Das Problem in Deutschland an sich.

00:57:03: deswegen vielleicht auch da auf deine Frage so lange wir das System weiterhin so haben Frauen haben keine Motivation in einem großen Unternehmen für die Konsequenzen an den Positions zu arbeiten, dann hören sie lieber auf.

00:57:20: Und die Frage ist wie schaffen wir es das zu ändern gerade wo ein Trump und Co also wo sich das auch wieder so krass zurückdreht?

00:57:31: Und wie schaffen wir es?

00:57:32: Nicht alles und gegen alle zu gehen, sondern für sich zu entscheiden.

00:57:37: Für ein Netzwerk also für eine gemeinsame Sache auch zu stehen und nicht... Also wenn ich bei LinkedIn Und vor allem bei Instagram, was ich sehe sind dass gerade Frauen extrem negativ andere Leute oder Situationen also sehr negativ sind entscheidet euch für euch und das positiv bleibt bei euch und nicht so viel bei den anderen.

00:57:59: Und dann versucht zu sagen wenn ich diese Entscheidung treffen möchte wo ich überhaupt hin will dann versucht rauszufinden wo will ich eigentlich hin?

00:58:07: Was ist das?

00:58:07: Dann auch ein bisschen Arschbacken zusammen kneifen und nicht gleich aufgeben aber dann auch wissen welche Kämpfe lohnt sich zu kämpfen und welche eben auch nicht.

00:58:16: Also wo muss man auch einfach sagen, brauche ich jetzt nicht?

00:58:19: Und das ist in den männlichen Zirkeln ganz anders.

00:58:22: Das machen die mit Leichtigkeit, wo wir total reingehen und auch schon so die Zündschnur sehr kurz ist da einfach auch wegzuatmen und zu sagen ja gut so ist es kann ich jetzt aber nicht ändern.

00:58:35: Und auf den Blick für Deutschland, glaube ich, ist total wichtig zu verstehen.

00:58:40: Wir brauchen die Wirtschaft!

00:58:42: Wenn wir alleinerziehende Frauen nicht geldmäßig so ausstatten können dass sie sich und ihr Kind alleine durchbringen dann haben wir einen Thema.

00:58:53: wenn die nicht mehr in Lebensmittel kaufen könnten haben wir ein Thema.

00:58:56: das heißt wir brauchen das unbedingt.

00:58:58: wir brauchen aber auch das Verständnis dass es mal ganz lange Zeit richtig richtig gut war.

00:59:04: Aber vielleicht brauche ich nicht jedes Lebensmittel zu jedem Tag in einem Jahr, sondern vielleicht ist auch regional mal in Ordnung und vielleicht darf es auch ein paar Abstriche geben ohne dass sich ausflippe.

00:59:15: Also wir sagen immer so lapidane ja dann mache ich halt ein paar Rückschritte sehe ich nicht so!

00:59:22: Ich glaube wenn wir wirklich tief in uns reingucken müssen wir uns überlegen worauf wehren oder wozu?

00:59:27: werden wir bereit auch abstriche zu machen und da sehr ehrlich zu uns sein?

00:59:30: das ginge uns sehr viele jahrzehnte extra.

00:59:34: Das wird zukünftig nicht so sein.

00:59:36: Was bedeutet das für uns und wozu bin ich bereit?

00:59:40: Und wie schaffe ich den Egoismus auch ein Stück weit wieder einzuschränken oder zu öffnen, um da mehr für die Gesellschaft zu

00:59:47: tun?".

00:59:49: Es ist natürlich ein Stück weit schwer, weil du hast ganz viele Sachen gesagt.

01:00:06: Das eigentlich die größere Bauchstelle gerade ist am System zu arbeiten um Rahmenbedingungen zu haben, um im System glücklich zu werden und sich nicht im System totzuoptimieren.

01:00:15: Weil das machen ja momentan sehr sehr viele sie arbeiten einem System was nicht funktioniert und versuchen sich darin irgendwie total zu optimieren Was aber am Ende in dem Fiasco nur enden kann, weil das System an sich nicht funktioniert.

01:00:28: Wie schafft man für sich oder wie schaffst du es dann auch teilweise vielleicht sogar auch, auch für dich ruhig zu bleiben?

01:00:35: Also auch da die Ruhe und Kraft zu haben.

01:00:38: Okay ich kann jetzt nicht alles ändern und ich kann auch nicht in den ganz großen Hebeln zu sein.

01:00:42: Ich weiß aber dass sie wichtig sind.

01:00:43: Ich weiss aber auch für mich wo ist mein Fokus.

01:00:45: Das ist genau das was Du selber gesagt hast auch in der Beschreibung wie eine Methodik selber reingeht.

01:00:50: Ich versteh' für mich, wo krieg ich Energie her?

01:00:53: Was gibt mir Energie, was ist mein Ziel?

01:00:55: für mich einen klaren Farbplan zu haben und den noch immer wieder neu zu justieren?

01:01:00: Definitiv.

01:01:01: Ich glaube die größte Herausforderung ist in der Selbstreflexion zu verstehen, was kann ich ändern und was nicht und wo bin ich auch bereit es zu ändern.

01:01:11: und das ärgert mich eigentlich.

01:01:12: und warum also?

01:01:14: Für mich ist das Thema Neid ein ganz ganz großes in Deutschland Das kenne ich aus anderen Ländern so nicht dieses Kaputt machen oder das dritte mal über eine Sache zu sprechen, die überhaupt keine Relevanz hat.

01:01:29: Und da eher zu sagen wie schaffe ich das jetzt loszulassen?

01:01:32: Also zwei Beispiele dafür weil du fragst wie ich das mache.

01:01:38: es gab Situationen wo ich wusste ich muss deep dive machen und ich wusst es auf mein Handy zu gucken und dann WhatsApp Nachrichten zu beantworten einfacher ist.

01:01:46: Und jedes Mal wenn ich das Handy in die Hand genommen habe musste ich zehn Liegestützen machen Führte dazu, dass ich das Handy aus dem Zimmer legen musste.

01:01:53: Weil ich solche Muskelkarte hatte, dass sich kaum noch wusste wie ich überhaupt liegestitze.

01:01:56: Also wir müssen uns selbst ein Stück weit ertappen und auch dann brechen zu Dingen die was für uns so normal ist also uns klarzumachen Dass das so nicht in Ordnung ist Damit wir uns auch neu wieder programmieren können.

01:02:14: zum thema night Mir passiert es ja auch, dass ich dann denke warum schafft es jemand mit einem so lapidaren Thema bei LinkedIn so viel Reichweite zu bekommen.

01:02:26: Während ich versuche mit so schweren Themen und so wichtigen Themen eigentlich Reichweiten zu bekommen Und ich habe mich dazu entschieden das das Gefühl von Neid Viel schlimmer ist als all das, was ich da gerade erzählt habe.

01:02:39: Und deswegen sobald ich neid verspüre – was ich tatsächlich Gott sei Dank sehr selten nur noch tue -, einen Screenshot zu machen und zu der Person zu schicken und ihr gratulieren dafür, dass das eine Reichweite bekommt!

01:02:51: Es geht nämlich gar nicht um das Thema oder die Personen oder die Reichweiten.

01:02:55: Es geht nur um meine persönliche Einstellung.

01:02:58: Die muss ich kontrollieren, nicht andersherum.

01:03:01: Emotionen dürfen uns nicht kontrollieren.

01:03:04: Wir kontrollieren Emotionen.

01:03:07: Letzte Frage in dem Kontext.

01:03:10: Worauf freust du dich?

01:03:12: Ich meine, ich nehme dich hier ... Du hast echt teilweise schwierige Themen.

01:03:15: Du arbeitest mit all diesen zwischenmenschlichen Aspekten in den Organisationen und versuchst sie zu bewegen, wo nicht alle wirklich Tropfen Lust haben.

01:03:24: Du bist in der Hilfsorganisation Taktik unterwegs.

01:03:27: also worauf freuest du dich dieses Jahr so richtig?

01:03:32: Ich freue mich jeden Tag auf meine Tochter Wirklich jeden Tag.

01:03:36: Ich hab vorgestern, wir haben nach Austauschschülerin.

01:03:41: Man denkt so auch das jetzt noch okay?

01:03:45: Der Schnee hier ... Ich muss jeden Morgen zur Schule gebracht werden.

01:03:49: Es wird mir grade manchmal nicht einfach gemacht und es geht vielen so, v.a.

01:03:55: vielen Frauen.

01:03:56: Aber natürlich ist die Gesamtkonstellation schwierig macht.

01:04:01: Und sie war so kränklich und es war ein bisschen das Thema Emotionen.

01:04:04: Es ging hier nicht so gut, dann hab ich gesagt aber du musst doch jetzt einfach schlafen!

01:04:08: Dann kamen sie noch mal und ich mein Sie ist dreizehn.

01:04:11: Ich habe gemerkt dass ich richtig kiebig geworden bin und ich will das nicht sein.

01:04:21: Irgendwann habe ich sie genommen und habe gesagt Musst jetzt schlafen, ich kann dir leider nicht genau beantworten wie.

01:04:29: Es ist nicht meine Aufgabe weil schlaven musst du das dein körper.

01:04:33: Ich möchte die jetzt aber sagen, ich möchte nicht kiebig sein.

01:04:36: Und ich möchte dich jetzt einmal ganz doll

01:04:38: umarmen.".

01:04:38: Sie fragt dann auch immer... Das ist alles so schwer!

01:04:40: Darf ja eine Umarmung?

01:04:41: Ne und dann einmal wirklich so lange zu umarben bis das Kind dich loslässt.

01:04:47: Nicht du, das Kind lässt dich los.

01:04:49: Dann gibt es noch einen Kuss, dann bringen wir uns nochmal ins Bett und natürlich ging's dann auch auf einmal ganz schnell also sich selbst auch da wieder.

01:04:56: ne Ich weiß, dass das alles stressig ist.

01:04:58: Aber diesen Wunsch, man freut sich dann so drauf und dann ist es aber gefühlt gar nicht so, selbst wieder zu regulieren und zu sagen ich habe mich auf dich gefreut was können wir jetzt machen damit diese Freude auch bei mir ist?

01:05:14: also entweder Kinder geben dir Energie oder sie nehmen sie dir.

01:05:20: Das heißt, die Aufmerksamkeit ist zu hundert Prozent in diesem Moment auf das was wir tun.

01:05:26: Nicht am Handy!

01:05:27: Nicht im Gedanken nicht an den nächsten Tag nur auf diesen Moment.

01:05:32: Richtig tolles Ende.

01:05:34: du bist wirklich ein Paradebeispiel für den SEO-Fanat Podcast weil du wirklich extrem viele Sachen machst dabei wahnsinnig positiv nach vorne blickst.

01:05:47: In diesem Sinne sage ich tatsächlich ganz lieb Dank, dass du dabei warst und deine Perspektiven mitgeteilt hast!

01:05:53: Wir werden auf jeden Fall die einen oder anderen Links noch mal den Show-Notes mit reinwerfen.

01:05:58: Das schreit auf jeden fall nach einem Update im Jahr.

01:06:01: Ganz ganz lieben Dank.

01:06:02: Ich danke dir

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01:06:26: zu.

01:06:28: Denn Wissen

01:06:28: wird wertvoll wenn wir es weitergeben!

01:06:31: So oder so.

01:06:32: ich sage Dank für deine Unterstützung.

01:06:35: geh gerne mit uns in den Austausch.

01:06:37: gib uns Anregungen

01:06:38: Fragen

01:06:38: Gäste Vorschläge.

01:06:40: Wir freuen uns drauf

01:06:41: und in diesem Sinne bis zur nächsten Episode von

01:06:45: CEO-Fivehundert.

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