Die unterschätzte Stärke im Mobilitätsmarkt: Fokus! Thomas Zimmermann, CEO Freenow by Lyft
Shownotes
In dieser Episode von CEO 500 spricht Sven Göth mit Thomas Zimmermann, CEO von Freenow by lyft.
Es geht um eine der spannendsten strategischen Bewegungen im europäischen Mobilitätsmarkt: die Übernahme von Freenow durch Lyft. Aber der eigentliche Kern der Folge liegt tiefer.
Thomas erklärt, warum Freenow nach Jahren der Breite wieder radikal auf den Kern fokussiert hat: Taxi als Nukleus, Plattformlogik als Geschäftsmodell, Qualität als Differenzierung. Er spricht offen darüber, welche Entscheidungen notwendig waren, um das Unternehmen profitabel zu machen – inklusive der Einstellung guter Produkte, die strategisch nicht mehr zur Phase passten.
Ein zentrales Thema ist die Zukunft urbaner Mobilität. Autonomes Fahren wird laut Thomas nicht über Nacht kommen. Europa wird nicht von heute auf morgen robotisiert. Stattdessen entsteht über Jahre ein hybrider Mobilitätsmix: klassische Fahrer, Taxis, Robotaxis, Mikromobilität, ÖPNV und digitale Plattformen greifen zunehmend ineinander.
Mit Lyft bekommt Freenow Zugang zu Scale, Technologie, Marktplatz-Know-how und Erfahrungen mit autonomer Mobilität aus Nordamerika. Gleichzeitig bleibt der europäische Markt anders: fragmentierter, stärker reguliert, lokaler und enger mit Städten und Taxi-Infrastrukturen verbunden.
Themen der Episode
- Warum Thomas Zimmermann CEO von Freenow wurde
- Wie Freenow profitabel wurde
- Warum Fokus oft bedeutet, gute Ideen loszulassen
- Warum Taxi weiterhin der Kern des Geschäftsmodells ist
- Wie Plattformen in urbaner Mobilität funktionieren
- Warum Lyft der richtige strategische Partner für Freenow ist
- Was Europa beim autonomen Fahren von USA und Asien lernen kann
- Warum die Zukunft nicht vollautonom, sondern hybrid startet
- Welche Rolle Städte, Regulatorik und lokale Partnerschaften spielen
- Wie AI, Daten und Dispatching das Mobilitätsgeschäft verändern
- Was CEOs aus der Transformation von Freenow lernen können
Zentrale These Die Zukunft urbaner Mobilität wird nicht durch eine einzelne Technologie entschieden, sondern durch die Fähigkeit, verschiedene Mobilitätsformen intelligent, lokal und wirtschaftlich sinnvoll zu orchestrieren.
Transkript anzeigen
00:00:01: Ja, also ich glaube Autonomusfahren ist ein wahnsinnig wichtiges und spannendes Thema.
00:00:06: Und wir stehen ganz am Anfang in Europa!
00:00:09: Was wir in Teilen aus den Erfahrungen von den USA aber auch mit dem strategischen Blick nach vorne sehen ist... Wir werden nicht einen Tag aufwachen und heute gibt es keinen Autonomousfahren und morgen ist alles autonom.
00:00:24: Sondern das wird ein gradueller Prozess über mehrere Jahre wo das Autonomefahren Einzug hält und dann irgendwann auch fester Bestandteil des Mobilitägsmixes wird.
00:00:36: Aber was wir ganz klar sehen ist, Wir werden in einer hybriden Welt leben.
00:00:43: Es wird Fahrer geben die dich von Arme nach P bringen Und es wird autonome Fahrzeuge geben.
00:00:49: So am Anfang wird dieser Anteil der autonomen Fahrzeugen noch sehr klein sein.
00:00:53: Der wird sicherlich mit der Zeit größer werden Aber es ist nicht so, dass es in den nächsten Jahren keine Fahrer mehr geben wird.
00:01:01: Manche Leute möchten auch gerne eben diese menschliche Connection haben und zum anderen hat das einen ganz klar ökonomisch rationalen Punkt, dass du den Bedarf des Marktes gar nicht in der kurzfristigen Zeit mit autonomen Fahrzeugen abdecken kannst weil es nicht so schnell so viele Fahrzeuge geben wird.
00:01:27: Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Episode von CEO-Fivehundred.
00:01:31: Heute spreche ich mit Thomas Zimmermann, CEO von Free Now!
00:01:36: Es geht um eine der spannendsten Mobilitätsentscheidungen Europas – die Übernahme von FreeNow durch Lift.
00:01:44: Ein Schritt, der wirklich geklärt werden muss.
00:01:46: warum genau dieser so elementar ist und strategisch eine Beschleunigung für FreeNow und Tomas und das ganze Team darstellt?
00:01:54: Wenn wir sprechen darüber, wie es zu diesem Deal kam, warum Lift der richtige Partner ist und was sich dadurch für Fahrer,
00:02:00: Kunden
00:02:01: und Obane Mobilität verändert.
00:02:03: Aber es geht auch um die größere Frage – Wie entwickelt sich ein Geschäftsmodell wenn Städte nachhaltige, digitale und autonomer werden?
00:02:11: Thomas teilt seine Sicht auf autonome Taxis, die Rolle klassischer Taxiinfrastrukturen Die wichtigsten Entscheidungen, die ein CEO treffen muss wenn Mobilität nicht nur bequemer sondern nachhaltiger werden soll.
00:02:25: Eine wirklich spannende Folge über Wachstum, Partnerschaften und die Zukunft U-Bahner Mobilität.
00:02:32: Los geht's!
00:02:37: Moin Thomas
00:02:37: Moin Sven
00:02:39: Ich freue mich hier zu sein und lassen es gleich mit einer kniffligen Frage erstmal gleich reinkommen Warum bist du hier CEO geworden?
00:02:47: Warum nicht irgendwie anders ...
00:02:49: in der Tat eine knifflige Frage.
00:02:51: Müsstest du wahrscheinlich nochmal den Aufsichtsrat damals befragen?
00:02:57: Was würdest du selber sagen, was waren die Kompetenzen, die dich ausgezeichnet haben?
00:03:00: Ich glaube es ist ne Mischung wahrscheinlich... Also zum einen ich war ja schon hier im Unternehmen im Management.
00:03:08: Das heißt ich habe durchaus das Industrienoledge firsthand schon eine Weile irgendwie mit erfahren.
00:03:16: dann war ich für Marketplace, Marketing und Data zuständig also schon für Bereiche die einen durchaus großen Impact auf unser Business haben.
00:03:28: Und habe aber auch hier verschiedene Bereiche vorher geleitet.
00:03:32: ich hab meinen Gross Team aufgebaut.
00:03:33: da war dann ein Teil von Produkt mit dabei ist ja auch an die Produktorganisation übergeben.
00:03:38: ab meiner Zeit davor in Berlin bei Hitfox hatte ich Operations und HR auch unter anderem, unter mir.
00:03:46: Das heißt, ich habe relativ viele Bereiche schon mal geführt so dass es wenig Bereiche gab wo ich jetzt so ganz krasse Berührungsängste forte ist.
00:03:55: also da hab' ich überhaupt gar keine Idee wie das eigentlich funktionieren soll.
00:04:02: Und ich glaube dann... ...das war tatsächlich auch ein Feedback was gekriegt habt.
00:04:05: deswegen, da bin ich mir relativ sicher, dass das einen Anteil daran hatte, dass sich so über meinen Werdegang gezeigt hat, dass ich durchaus in der Lage bin mich sehr schnell in neue Themen einzuarbeiten und das Gesamtheitlich anzugehen.
00:04:18: Also nicht nur vorher schon, nicht nur diesen Blick auf die Funktion zu haben sondern wirklich wie ist es gesamtheitlich?
00:04:26: Was ist das Beste fürs Unternehmen?
00:04:27: Wie bringen wir das Unternehmen gesamthaltlich voran?
00:04:30: Warst du dich ein Notebrainer dann auch den Job das Angebot dann irgendwie zu nehmen als dann wirklich skreifbar war oder war schon so okay?
00:04:40: will ich da wirklich rein?
00:04:42: Nee, ich glaube die Entscheidung dann als es dann greifbar war das Angebot war.
00:04:46: Dann war die schon getroffen.
00:04:47: der der Entscheidungsprozess ist vorher quasi gelaufen.
00:04:52: Will ich was machen will in diesen Prozess rein?
00:04:55: weil sonst kann man da auch nicht mit hundert Prozent irgendwie reingehen.
00:04:59: wenn man dann noch Zweifel hat glaub ich genau.
00:05:01: aber vor hat man schon einmal kurz überlegt.
00:05:03: Aber eigentlich war das für mich eine relativ einfache Entscheidung am Ende Weil Ich glaube ich habe auch vor den nötigen Respekt gab, was das heißt und dass es sicherlich keine einfache Aufgabe ist.
00:05:17: So dass man dann so abwegt, sowas tue ich mir da vielleicht eigentlich an.
00:05:21: Auf der anderen Seite habe ich auch damals total anders Unternehmen geglaubt.
00:05:28: Mir hat es total Spaß gemacht hier zu arbeiten.
00:05:31: Ich finde Fund-und-Finde die Industrie extrem interessant.
00:05:34: Und dann ist so der Punkt ... Das wäre eigentlich ziemlich dämlich, das nicht zu versuchen.
00:05:41: Absolut!
00:05:42: Wenn ich dich sehe, du April-twentysch.
00:05:45: Du bist ja dann sozusagen reingegangen.
00:05:47: Wenn wir jetzt mal kurz sozusagen Revue passieren lassen... Was ist eigentlich passiert von zweiundzwanzig bis heute?
00:05:55: Lass da einmal gleich zu kommen!
00:05:56: Eine Frage vorweg was war der wirkliche Auftrag für dich in deiner neuen Rolle auch gerade vom Aufsichtsrat?
00:06:04: Die Company Profitable zu
00:06:06: machen?
00:06:07: Wie habt ihr das hingekommen?
00:06:09: Weil heute steht dir ein Stück weit anders dar.
00:06:10: über die Übernahmen mit Lift sprechen wir gleich Noch mal, aber wie sind die drei Jahre verlaufen?
00:06:16: Wie hast du es am Ende auch geschafft mit dem Team genau das Ziel umzusetzen.
00:06:21: Ja ich glaube für uns war das eine Frage von ganz klarer Fokussierung und dann auch von harten Entscheidungen.
00:06:34: Ich glaube, dass wir eben schon gesagt haben, es ist ein Team-Erford gewesen Das macht man nicht alleine, das macht man mit der ganzen Kampagne die dann riesengroßen Anteil daran getragen hat.
00:06:44: Aber es war die Fokussierung aufs Wesentliche und dann gepaart mit Entscheidungen auch wir haben zum Beispiel eine Produktlinie eingestellt, die eigentlich großartig war.
00:06:57: Es war Mobilitätsbudget!
00:06:59: Wir konnten Firmen quasi als Mitarbeiter Benefit quasi unsere Services anbieten.
00:07:04: Das ist ein gutes Produkt, es ist gut angenommen worden auch von den Kunden.
00:07:08: aber wir haben gesehen das ist noch nicht profitabel.
00:07:11: Wir müssen noch weiter in die Entwicklung investieren.
00:07:16: und die Ressourcen wenn du dann profitabel werden willst die hast du da nicht um sowas erstmal noch weil sie nicht ein Jahr, anderthalb unprofitabel weiterzutragen.
00:07:25: Und das sind dann genau die Entscheidungen, die wehtun, weil was Unprofitables oder Schlechtes abzustellen.
00:07:31: Ja okay... Aber eigentlich dann der Entscheidung zu treffen und sagen Das ist ein cooles Produkt!
00:07:35: Da haben eine Menge Leute hier Herzblut rein gesteckt.
00:07:38: Es wird eigentlich am Markt angenommen aber es macht für uns in dieser Phase jetzt eben keinen Sinn.
00:07:43: Und dann gibt es eine Reihe von solchen Entscheidungen, die getroffen werden müssen.
00:07:46: Dann geht das auch nicht von heute auf morgen.
00:07:47: Am Ende hat's bis Mitte vierundzwanzig gedauert, bis es stabil und profitabel geworden ist.
00:07:56: Aber ich glaube, am Ende kannst du alles unter ganz starken Fokus- und Disziplin zusammenfassen.
00:08:03: Wenn Du sagst, was war der Fokus?
00:08:06: Also wenn ich Dich jetzt frage, was ist eigentlich das Kerngeschäftsmodell von Free
00:08:10: Now?
00:08:11: Genau!
00:08:12: eine Mobilitätsapp, relativ viele Möglichkeiten von e-Scooter und E-Bikes, Car Sharing über eben alle Formen des Ride-Hailings.
00:08:23: Aber das Kerngeschäft ist das Taxi.
00:08:26: Das ist da wo wir gestartet sind, dass es unsere DNA... Und das ist auch heute noch der ganz klare Nukleus von Free Now.
00:08:34: und auch genau da zusammen Da legen wir den Fokus drauf, wie können wir eben hier noch besser werden?
00:08:40: Wie können wir wirklich im Kerngeschäft uns noch stärker an den Kunden orientieren sowohl die Fahrgäste als auch die Fahrer.
00:08:48: Was können wir für die noch besser machen?
00:08:50: Können wir hier unser Volumen treiben?
00:08:52: und dann muss man eben, wie gesagt, Entscheidungen treffen rechts- und links vielleicht einige Sachen nicht zu tun.
00:08:59: Wenn wir euch jetzt nochmal angucken lassen wir mal einen Überblick machen bevor wir nachher in die Einsinn-Theme reingehen.
00:09:05: Wie sieht euer Marc gerade aus?
00:09:06: Also wenn wir jetzt von Free Now als Organisation sprechen, wie seid ihr unterwegs?
00:09:11: Was ist so ein bisschen die Nutzerrate.
00:09:14: Wie viele Leute sind eigentlich täglich mit euch irgendwie unterwegs?
00:09:17: was uns ein paar Kennt sagen um euch besser einzustufen?
00:09:20: Wir sind in neun Ländern in Europa und inzwischen in über hundertundetachzig Städten alles.
00:09:28: erstmal Der erste Schritt Metropolregionen, aber in vielen Ländern hat mir das jetzt auch schon in der Sentier zwei und drei Städte ausgeweitet.
00:09:36: Also wir haben eine sehr große Abdeckung auch grenzübergreifend in Europa.
00:09:43: Wir haben in allen Ländern ... mehr als einen Mobilitätsangebot, es gibt in allen Taxi und dann gibt's aber eben je nach Land noch weitere Partnerschaften mit Micro Mobility anbietern.
00:09:54: Die wechseln dann so ein bisschen je nach Region.
00:09:56: wer ist der stärkste oder wer sind die stärksten Partner?
00:10:00: Die wir eben dann mit auf der Plattform haben.
00:10:04: Was ist für euch oder ich sag mal sowas ist eigentlich die die perfekte Stadt?
00:10:09: Es ist da, wo wirklich ein relativ großer Mobilitätsmix da ist.
00:10:13: Ist es wichtig das sozusagen, dass das Kernprodukt den starken sozusagen Impact dann irgendwie vorfinde wie Taxi?
00:10:19: Gibt's überhaupt den perfekten Markt sozusagen jetzt wenn du sagst viele urbane Städte sag ich mal die sich natürlich anbieten genau für solche Mobilitäterskonzepte was würdest du sagen?
00:10:31: Es gibt nicht den einen perfeksten Markt aber ich glaube natürlich, dass unser Produkt sehr gut funktioniert, setzt eine gewisse Dichte voraus.
00:10:41: Aber es sind
00:10:42: ein Massenprodukt?
00:10:43: Genau!
00:10:43: Das ist ein Machenprodukt, das funktioniert sonst nicht wenn wir brauchen erstmal genug Fahrer und genug Fahrzeuge auf der Plattform und dann brauchen wir genug Nachfrage.
00:10:54: Und das Produkt funktioniert eben nicht, wenn irgendwie dreimal am Tag irgendwie einen Taxi gebucht wird.
00:11:01: Dann hat man...das ist für die Fahrer nicht interessant genug.
00:11:06: Und man kriegt eigentlich die Service Levels nicht hin.
00:11:08: Das heißt eine gewisse Dichte und dann natürlich die Nachfrage nach dem Angebot, das würde ich sagen, weil es trifft auf die meisten Großstädte zu.
00:11:19: Deswegen sind wir auch in relativ vielen Städten.
00:11:22: Ich glaube wenn mal noch ein Schritt weiter geht jetzt mal so wirklich aus der Unternehmensperspektive guckt was ist eigentlich für uns eine ideale Setting?
00:11:32: klare und faire regulatorische Bedingungen gibt, sodass man wenig Zweifel, wenig veraltete Gesetze wo man sich nicht so ganz so sicher ist wie die jetzt anzuwenden sind.
00:11:44: Und dann das trifft auch auf sehr viele Städte zu es für uns immer wichtig gewesen eng mit den Städten zusammen zu arbeiten weil ich glaube am Ende funktioniert unser Produkt dann am besten wenn es sich in den Mobilitätsmix der Stadt gut einmetet.
00:12:03: Das heißt, als Teil der Gesamtmobilität neben dem öffentlichen Nahverkehr.
00:12:10: nehmen wir Stadtentwicklung.
00:12:12: wie tragen wir dazu bei dass sich Leute eigentlich möglichst konvinient und effizient in der Stadt bewegen kann?
00:12:21: Lass uns das mal so bisschen runterbrechen!
00:12:24: Wir sind heute in Hamburg in unserem wunderschönen Office auch hier.
00:12:28: Wie muss ich mir das vorstellen aus einer Stadt wie Hamburg?
00:12:30: Weil wenn ich zum Beispiel jetzt als Nutzer in so eine Innenstadt reinlaufe, dann ist man ja teilweise überschlagen im Sinne von okay welche unterschiedlichen Anbieter gibt es denn eigentlich hier.
00:12:41: Für euch war's ja auch ein Weg, wie kommt man so viel genau?
00:12:44: und es gab andere Namen, es gab eine komplette Historie hinter euch.
00:12:48: Es ist ja viel passiert in dem Markt mit vielen unterschiedlichen Playern die mal kurz auf beim Konsumenten irgendwie aufgetaucht sind.
00:12:55: Wie schafft man es, beispielsweise wie hier eine Markt in Hamburg auch wirklich gesehen zu werden?
00:13:00: Also A. Wie viele Player am Markt gibt's eigentlich wenn wir jetzt über Taxis sprechen?
00:13:06: weil ihr habt ja keine eigenen Fahrzeuge in dem Sinne also ihr habt im Ende angeschlossene Taxi-Unternehmen die sozusagen auf eurer Plattform mehr oder weniger fahren.
00:13:16: Wie muss ich mir das vorstellen wenn ich mir so einen Markt jetzt mal nur rein Hamburg angucke?
00:13:20: Wir sind der Marktplatz das ist schon komplett richtig.
00:13:22: wir sind der Vermittler Genau.
00:13:24: Inzwischen im Kunden und dann am Ende dem Taxi.
00:13:28: Ich glaube, das hat verschiedene Komponenten.
00:13:31: ich meine damit jemand das Produkt kennenlernt dass es gar nicht exklusiv ist für unsere Branche.
00:13:36: Du machst Marketing in der Gesamtklaviatur.
00:13:41: Wir haben den Vorteil wir haben relativ viel Außenwerbung auf den Taxenselber.
00:13:47: Was ist das beste Out of Home was es gibt?
00:13:50: weil's währt rum Ganz viele Leute sehen es und das ist auf dem Produkt.
00:13:54: Also, es eigentlich eine Traumplatzierung.
00:13:57: Das heißt also grundsätzlich erstmal die Awareness zu schaffen da gibt's dieses Produkt.
00:14:03: Es funktioniert ganz normal über Marketing oder Word of mouth.
00:14:06: wir sind ja hier jetzt auch schon ziemlich lange
00:14:08: d.h.,
00:14:09: dass ist nicht ein Produkt was wir neu einführen in den Markt.
00:14:12: aber ich glaube der entscheidendere Punkt ist wie hält man die Kunden?
00:14:19: Und wie stellt man die Kunden eben genauso zufrieden, dass sie uns auch gerne und häufig nutzen?
00:14:24: Das ist am Ende die Qualität.
00:14:27: Ich glaube das ist einfach auch was es uns sehr stark auszeichnet, dass man eben kurze Anfahrtszeiten hat nicht ewig auf sein Taxi wartet, dass Man die gesamte Convenience hat ja man sieht wann der Fahrer kommt man kann seine Tour scheren.
00:14:43: Sicherheitsaspekte gefühlt für einen mit dabei Einfachheit der Zahlungsmethoden.
00:14:49: Wenn das gesamte Ökosystem sich jetzt nochmal anguckt, inklusive der weiteren Services muss einmal die Zahl Daten hinterlegen und muss einmal den Führerschein in Personalausweis hinterlegen dann kann man alle Carsharing an Bietern nutzen.
00:15:00: also die Convenience einfach und die Servicequalität sind das was die Kunden dazu bewegt auch bei uns zu bleiben und uns häufig zu nutzen.
00:15:11: Wie hoch sind die Wechselkosten?
00:15:13: Bau euch auf ein anderes Produkt zu gehen.
00:15:15: Ich finde es mir ganz spannend, ich frage oft zum Beispiel auch bei den kinensinnenleuten wer würde eigentlich jetzt sein iPhone irgendwie eintauschen gegen irgendwie so ein besseres Android heute ein Handy als beispielsweise Samsung?
00:15:23: und da kommen relativ wenige Hände wenn sie genau wissen.
00:15:25: das ist das Ökosystem.
00:15:26: du sagst ja selber auch für uns ist total wichtig am Ende die Mehrwerte gegenüber denen die Sie nutzen aus unterschiedlichen Alimenten die du hast gerade schon gesagt irgendwie Die wirklich wichtig sind oder dies einfach machen.
00:15:40: Was ist der wichtigste Punkt, wenn du so guckst für den Kunden bei euch?
00:15:44: Ist es ganz klassisch der Preis oder ist auch schon gar nicht mehr so einfach zu sagen weil das hat mit preis auf was auch?
00:15:51: mit wie lange muss ich warten.
00:15:53: Welche Zusatzfeatures habe ich die mir vielleicht die bessere Experience machen.
00:15:58: Was ist für den kunden wirklich richtig relevant?
00:16:00: Ja also
00:16:01: wenn wir auf unsere auf unser Kern Gruppe gucken Preiss spielt eine Rolle aber eben nicht zwingt die erste Sondern es ist wirklich die Zuverlässigkeit und Sicherheit.
00:16:13: Also das sind dann die Anfahrtszeiten, dass alles funktioniert und konvinient ist Und die Qualität der Fahrer des Autos, dass man eine gute Erfahrung hat und der Preis.
00:16:23: Ich würde sagen die drei Sachen sind Der Kern was dem Kunden am wichtigsten ist.
00:16:29: Wenn ich jetzt frage Was ist die Entscheidungslogik um einen neuen neue Stadt zu erschließen?
00:16:33: also beispielsweise ihr werdet noch nicht in ja keine Ahnung In Hannover, wo ich herkomme.
00:16:38: Seid ihr zwar?
00:16:38: Aber wenn ihr da noch nicht gewesen werdet... Was guckt ihr euch wirklich an um zu sagen okay in den Markt gehen wir rein?
00:16:44: Du hast vorhin gesagt okay regulatorisch ist irgendwie wichtig wie es die Stadt aufgebaut.
00:16:48: Wahrscheinlich wird's irgendwie auch wichtig sein vielleicht zu sagen Okay wäre das hier eigentlich der Player am Markt?
00:16:52: kriegen wir da vielleicht die Kooperation hin Die uns eigentlich hier auch reinträgt?
00:16:56: was sind die zwei drei entscheidenden Facetten Um eine Stadt sozusagen einen Free Now-Markt zu machen?
00:17:02: Ich glaube der erste Punkt ist Wie groß ist die Stadt?
00:17:04: Ja, wie groß ist das Potenzial des einzelnen Marktes?
00:17:09: Also wie viele
00:17:09: Fahrten dann da wirklich stattfinden.
00:17:10: Genau!
00:17:11: Wie viel Fahrten potenziell auch stattfindet.
00:17:13: Aber erstmal, wie viele Leute leben da... Ist es irgendwie ein Hub?
00:17:18: Was ist
00:17:18: eigentlich der größte Tricker?
00:17:19: Sind so was wie Messen?
00:17:20: Ist das das Nachtleben?
00:17:22: Oder sind es ja bestimmte Fahrten die sehr häufig stattfinden im Vergleich zu anderen?
00:17:27: Du kannst es relativ... klar in so Hauptgruppen unterteilen.
00:17:32: Du hast zum einen, sag ich mal die Leute, die es beruflich nutzen.
00:17:36: Das kann entweder für den Weg zur Arbeit sein oder zum Flughafen oder zum Bahnhof.
00:17:40: Das können dann auch Leute sein, die aus einer anderen deutschen Stadt und an eine europäischen Stadt kommen aber auch der berufliche Aspekt.
00:17:48: Dann gibt's das Privatsigment was eher abends und vor allem Freitag-Samstagabend stattfindet.
00:17:55: Das fällt dann bei uns unter Leisure und dann den Tourismus.
00:18:00: Wo du dann sagst, dass kommen Leute zum Beispiel aus London nach Hamburg oder andersrum?
00:18:07: Und die können einfach dann die gleiche App benutzen.
00:18:10: Die müssen sich nicht neu registrieren.
00:18:12: Alles eingestellt.
00:18:13: Es funktioniert eigentlich wie zu Hause außer das in London ein Blackhead kommt und kein Elfenweinfarbnis-Taxi.
00:18:20: Total spannend!
00:18:21: An der anderen Seite, wenn ich jetzt frage, was waren die Highlights bis heute?
00:18:24: Zweiundzwanzig reingegangen als CEO.
00:18:28: Heute Anfang sechsundzwantzig.
00:18:31: Wenn man das für dich so als kurzen Aktienindex beschreiben müsste.
00:18:34: So, was war denn die Highlight?
00:18:35: vielleicht auch die Einzweilowlights bis heute um den Absprung dann gleich mal nach vorne zu machen?
00:18:41: Ja also Highlight auf jeden Fall die Company Profitable zu machen und damit auf eine solide finanzielle Basis zu stellen.
00:18:52: Und das andere Highlight aus meiner Sicht, ganz klar dann der Verkauf an Lift und die jetzt bestehende Partnerschaft als Teil von Lift sind sicherlich die beiden allergrößten Milestones auf der positiven Seite.
00:19:10: Ja ich würde auch sagen auf der negativen Seite sind wir vorhin schon kurz angerissen.
00:19:13: um da hinzukommen müssen man natürlich harte Entscheidungen treffen.
00:19:17: Das gehört zum Geschäft dazu, das ist richtig.
00:19:20: Das aber nicht immer zwingend angenehm.
00:19:23: Ist es anstrengend oder ich merke dasselbe?
00:19:25: Ich bin der Typ also... ...ich bin immer gerne gut mit jemandem.
00:19:30: wenn ich jetzt jemand rauswerfen muss.
00:19:31: Also für mich fällt mir das schon schwer.
00:19:33: Wenn man das massenfach oder mehrfach machen muss, find ich das schon richtig hart.
00:19:38: Was sind für dich wirklich schwere Entscheidungen?
00:19:40: Sich von Sachen zu trennen, wie du vorhin meinest weißt.
00:19:42: Wie so ein Geschäftsmodell ist es wenn keine Ahnung man sich auch von bestimmten Mitarbeitern trennen muss oder halt auch von irgendwelchen anderen Elementen?
00:19:49: weil was sind für Dich wirklich schwerer Entscheidungen?
00:19:52: also rein auch persönlich gesehen ja
00:19:54: ich glaube eine Entscheidung isst.
00:19:57: Es gibt zwei Komponenten.
00:19:58: es gibt Entscheidungen die sind schwer weil sie nicht eindeutig sind.
00:20:02: Das ist relativ häufig so, gerade wenn man jetzt über eine Business-Linie spricht.
00:20:07: Dann trifft man die Entscheidung im Regelfall auf einer bestmöglichen Informationsbasis, die es aber nie vollständig.
00:20:17: D.h.,
00:20:18: da gibt's verschiedene Sachen, die man abwägen muss und dann muss man in der Entscheidung treffen.
00:20:21: Das Schlimmste ist keine Entscheidung zu treffen, das ist immer der schlechteste Weg.
00:20:25: Und das ist schwierig weil ... sage ich mal keine vollständigen Informationslage hat.
00:20:29: Wenn man aus dem Data-Hintergrund kommt, dann hätte man die immer gerne aber die hat man eben nicht.
00:20:33: Ich glaube aber sonst kann man ganz klar sagen ist es so dass Entscheidungen, die Menschen beeinflussen immer nochmal schwerer sind weil sie weit reichner sind und eben diese Menschen beeinflussten.
00:20:48: Menschen beeinflussenden finde ich eine schöne Stichwort.
00:20:50: ihr wurdet gekauft.
00:20:51: das gesagt hast auch selber als Highlight gesagt Ihr wurde gekauft von einer amerikanischen Gesellschaft, was das kulturell bedeutet.
00:20:58: Gucken wir gleich nochmal drauf.
00:21:00: wie kam der Prozess und warum Lift?
00:21:03: Ich meine für Lift ist ja dass erst in Westfalen Mains mitbekommen habe glaube ich auch im europäischen Umfeld damals getätigt worden oder jetzt getätigte wurde also sozusagen wirklich ein strategisches Element.
00:21:13: Wie kam es überhaupt zum Verkauf?
00:21:16: Wir haben uns zusammen mit unseren alten Share Holdern hingesetzt und haben gesagt ist denn eigentlich mittelfristig das langfristig beste Zuhause für Freenow, was dann eben auch das Potenzial und die Strategie der Firma unterstützt.
00:21:37: Und wir haben eine lange Historie mit unseren Chairlern gehabt und haben denen wirklich auf viel zu verdanken sind.
00:21:42: auch die schwere Zeiten zusammengegangen.
00:21:44: Corona für unser Business war keine einfache Zeit.
00:21:49: Da muss ich wirklich sagen, das waren wir sehr viel Support auch erfahren.
00:21:55: Aber auch allgemein bekannt ist dass unsere Schäler sich sehr klar auf ihr Kerngeschäft fokussiert haben.
00:22:01: Das sind zwei der größten Automobilhersteller in der Welt und die haben gesagt für uns ist der ganz klare Fokus immer mit unser Kerngescheft und deswegen ist es vielleicht anfristig nicht der beste strategische Match mit der Mobilitätsplattform.
00:22:17: Und dann haben wir einen strukturierten Prozess initiiert, mit einer Investmentbank und sind ihn durchlaufen und am Ende sind wir bei der aus meiner Sicht absolut besten Optionen gelandet.
00:22:32: Warum würdest du das so sagen?
00:22:33: Was ist die Vision von euch und warum zahlt Lift darauf ein?
00:22:37: Ich glaube, Lift ist einfach auf so vielen Ebenen perfekter Partner für uns.
00:22:46: Der erste Punkt ist, wir haben ein sehr ähnliches fast schon gleiches Kerngeschäft.
00:22:54: Für Lift ist es die strategische Expansion wie du gesagt hast nach Europa.
00:22:58: das heißt da ist wirklich auch... Das hat einen Gewicht für die Gesamtunternehmensstrategie was natürlich als Wenn man sich die Priorität dann anguckt, natürlich nicht irgendwo so eine Randnotiz ist.
00:23:14: Sondern dass es sehr zentral ist.
00:23:19: Es gibt extrem viele Sachen wo wir beidseitig lernen können voneinander.
00:23:24: Ist auch wenn man ein ähnliches Geschäftsmodell hat.
00:23:28: Alleine wenn die Teams sich schon austauschen könnten und sagen das funktioniert bei uns nicht der initialen Mehrwert direkt so wie nur über die Gespräche ist schon extrem hoch Und ich glaube am Ende ist es so, dass es einen extrem hohen kulturellen Fit von Anfang an gab.
00:23:44: Wo man wirklich sieht da sind sehr, sehr ähnliche Values.
00:23:50: Wir haben den eigentlich anders formuliert aber den eigentlich ähnlichen Purpose.
00:23:54: inzwischen haben wir ihn auch leint und das ist der gleiche also auch tatsächlich Wort für Wort der Gleiche.
00:24:07: versteht und supportet unseren Ansatz in unsere Vision für Europa.
00:24:12: Ja, zu sagen... Es gibt Unterschiede zwischen wie funktioniert Right-Hailing in Nordamerika?
00:24:19: Wie funktioniert Right Hailing in Europa.
00:24:22: aber ganz klar zu sagen wir verstehen und halten das für richtig und gut.
00:24:29: ihr habt Taxi als Kern weil Taxi eine deutlich größere Rolle in Europa spielt und auch spielen wird.
00:24:37: Der Ansatz, wie wir mit Städten zusammenarbeiten.
00:24:40: Wie wir uns auf Fahrer fokussieren und auch eben sagen die Fahrer sind Teil des Angebots und deswegen ein extrem wichtiger Teil für uns.
00:24:49: Und dann natürlich die Wachstumsambition nach vorne.
00:24:51: aber das hat auf allen Ebenen so geklickt dass man schon im Prozess gemerkt hat.
00:24:58: Das ist einfach ein guter Fit.
00:25:00: also wenn man macht ja so due diligence meetings wo der Käufer sich die Gump in die ganz genauer anguckt und überall rein dreht.
00:25:09: Die haben sich am Ende eher wie Workshops angefühlt als wie eine klassische Due-Diligence, weil eben der strategische Fit und der kulturelle Fit so hoch war dass man eigentlich schon fast in die Forward Looking Vision wie könnte das alles aussehen reingegangen ist?
00:25:26: Bevor wir gleich auf das Thema... Wie sieht es denn eigentlich aus?
00:25:29: fünf sechs Jahre nach vorne?
00:25:32: was ist der Purpose?
00:25:34: der Gleiche ist?
00:25:35: Surf & Connect.
00:25:37: Okay, finde ich gut.
00:25:39: Andersrum wenn du dir den Markt oder eure Entwicklung anguckst wo wollt ihr stehen in fünf bis sieben Jahren und worauf basiert das?
00:25:47: Wir wollen das Geschäft in Europa weiter ausbauen.
00:25:50: Das ist ganz klar.
00:25:51: wir sind in neun Ländern über hundertundachtzig Städten gibt aber noch mehr Länder in Europa und gibt auch noch mehr Städte in Europa.
00:25:58: also dass es ganz klar dass wir in unseren bestehenden Ländern weiter wachsen wollen aber auch insgesamt unsere Fußabdruck in Europa noch erweitern wollen und das Business entsprechend vorantreiben wollen.
00:26:11: Welche ich es fragen würde, was ist eigentlich attraktiver?
00:26:13: Neuer Standort zu erschließen oder ein bestehenden Auszubauen in der fünf bis sieben Jahre Strategie.
00:26:19: Weil jetzt kommen wir an paar neue Optionen der Möglichkeiten wie Transport in einer Innenstadt aussehen kann mit dazu.
00:26:26: Kommen wir gleich nochmal dazu.
00:26:29: Kann man So einfach beurteilen oder muss man schon sagen das hängt auf wieder so sehr.
00:26:34: Das hängt vom Kontext ab, welche Stadt wir sprechen und auch letztendlich.
00:26:37: Es
00:26:37: kommt vom Kontex ab und was man als Bewertungsmaßstab für besser anlegt.
00:26:42: ja ich sage mal in unseren bestehenden Ländern zu wachsen ist.
00:26:46: das können wir schneller.
00:26:47: Das ist effizienter es mit weniger initialem Kostenaufwand verbunden.
00:26:53: Das heißt, wenn wir jetzt nebenan gehen und unseren CFO fragen ist das sicherlich immer etwas was im ersten Schritt attraktiver ist.
00:27:01: aber es ist natürlich aufregend und spannend neue Locations zu launchen ja und in neuen Markt reinzugehen.
00:27:07: deswegen ich würde gar nicht sagen es ist das eine oder andere ist besser es sind es braucht unterschiedliche Sachen dafür und beides ist aber langfristig essentiell fürs Wachstum.
00:27:20: Wo pusht euch Lift am meisten, also wenn ich mir gerade rüber gucke jetzt auch grade in die OS-Szene.
00:27:26: Weil wir jetzt auch grad davon sprechen als Käufer.
00:27:29: Die sind natürlich ein Stück weit anders schon wie zum Beispiel dort auch neben das Thema Autonomis fahren und wie es eingesetzt wird, wie das auch schon teilweise in bestimmten Städten zum Alltag gehört.
00:27:39: Wo ist der größte Push für euch?
00:27:40: Auch in Richtung solcher neuen Technologien, deren Erfahrungen?
00:27:44: oder ist es nochmal auf einer anderen Ebene?
00:27:46: Ja vielleicht sogar einmal sagen... Es ist kein Push in dem Sinne, weil das klingt so als ob wir irgendwo hingedrückt werden würden.
00:27:54: Was gar nicht der Fall ist aber... Wir profitieren natürlich extrem davon was Lift an grundsätzlich Learnings of Scale deutlich größer als wir schon generiert hat und eben die Erfahrungen die Lift schon im Bereich autonomes Fahren gesammelt hat.
00:28:12: Und deswegen ist es für uns natürlich extrem stark so einen Teil von einer Kampagne zu sein, wo wir eben direkt schon dieses Wissen anzapfen können und dann nach Europa transferieren können.
00:28:28: Weil wir hier glaube ich ganz offensichtlich in ein paar Jahre hinterher hinken.
00:28:35: was autonomes Fahren angeht wenn man es mit den USA oder auch mit Asien vergleicht
00:28:41: Wie stark haben sich dann Entscheidungswege verändert?
00:28:44: Ist es jetzt irgendwie der Call sozusagen nach drüben, ist sozusagen eingepreist bei bestimmten Sachen oder wie autark seid ihr unterwegs.
00:28:52: Also in deiner Rolle jetzt sozusagen in der Zusammenarbeit – wie muss ich mir das vorstellen?
00:28:56: Ja also ich glaube grundsätzlich von den Entscheidungswegen ist es nicht so fundamental anders als vorher.
00:29:02: Das ist ja auch ein Aufsichtsrat mit dem man große strategische Themen abstimmen muss und Kapitalallokationen abstimmen Und das machen wir jetzt weiterhin mit den Eigentümern.
00:29:14: Ich würde sagen, die Abstellung ist in vielen Teilen deutlich schneller weil es auf einer anderen operativen Ebene, wenn's einfach nur einen reinen Aufsichtsrat gibt und hier gibts jetzt eben ein operatives Business wo wir der europäische Teile sind.
00:29:26: Ich sage es ist schneller, dann stimmt aber natürlich trotzdem weiter die strategischen Themen ab, die großen Entscheidungen ab.
00:29:33: ansonsten sind wir bei der Lage sehr autonom zu agieren, ist auch einer der Gründe warum Lift uns gekauft hat.
00:29:43: Ist nicht einfach nur super und dann haben wir da Business in Europa sondern wir haben ein Business was den europäischen Markt in und auswendig kennt als diesen Markt der doch fragmentiert ist sehr gut navigieren kann und das schon jetzt über Jahre erfolgreich gemacht hat.
00:30:00: Und das ist glaube ich auch eine der ganz wichtigen Punkte des Lifts auch für sich gesagt hat wie wissen wir es dass anders ist?
00:30:07: Wir gehen gar nicht irgendwie mit dem verblendeten Blick rein zu sagen, wir machen das jetzt einfach genauso wie in Nordamerika.
00:30:15: Sondern wir wissen ist es unterschiedlich ist und genau deswegen haben wir diese Kampagne gekauft.
00:30:20: Nicht nur das Business sondern auch eben die Leute, die verstehen wie man sich in diesem Markt bewegt.
00:30:26: Total spannend!
00:30:26: Ich bin ja gerade eben auch mit einem eurer sozusagen Taxiunternehmer hier hergebracht worden.
00:30:31: total spannend Und da haben wir auch darüber gesprochen, was sind eigentlich dann interessante Entwicklungen die gerade sind?
00:30:37: Natürlich das Thema Robotaxies gefallen.
00:30:41: Wie blickst du generell auf A das Thema aber generell aber auch auf weitere technologische Veränderungen?
00:30:47: Wir leben ja gerade in einer Welt wo sich sehr stark Dinge ineinander gerade sozusagen nach oben schaukeln, Dinge schneller werden ob das Autonomus fahren geht oder dass es später Quantencomputing ist und ob das auch andere Systeme sind.
00:31:00: Wie blickst du da auf die Entwicklung und was bedeutet das eigentlich für euer Kerngeschäft?
00:31:05: Ja, also ich glaube Autonomusfahren ist ein wahnsinnig wichtiges und spannendes Thema.
00:31:10: Und wir stehen ganz am Anfang in Europa.
00:31:15: Was wir in Teilen aus den Erfahrungen von den USA aber auch mit dem strategischen Blick nach vorne sehen ist... Wir werden nicht einen Tag aufwachen und heute gibt es keinen Autonomous Fahren und morgen ist alles autonom!
00:31:31: Sondern das wird ein gradueller Prozess über mehrere Jahre, wo das autonome Fahren Einzug hält und dann irgendwann auch fester Bestandteil des Modifikes wird.
00:31:42: Aber was wir quasi ganz klar sehen ist – Wir werden in einer hybriden Welt leben!
00:31:50: Es wird Fahrer geben die dich von Arme nach P bringen und es wird autonomem Fahrzeug gegeben.
00:31:58: So und am Anfang wird dieser Anteil der Autonomenfahrzeuge noch sehr, sehr klein sein.
00:32:01: Der wird sicherlich mit der Zeit größer werden aber es ist nicht so dass es in den nächsten Jahren keine Fahrer mehr geben wird.
00:32:09: Das hat verschiedene Komponenten zum einen am Fahrrad durchaus einen großen Wert.
00:32:15: das geht vom.
00:32:17: Ich lade das Gepäck ins Auto ein, ich gehe mich irgendwie in der Stadt aus.
00:32:21: Manche Leute möchten auch gerne eben diese menschliche Connection haben und zum anderen hat es einen ganz klar ökonomisch rationalen Punkt, dass du den Bedarf des Marktes gar nicht in einer kurzfristigen Zeit mit autonomen Fahrzeugen abdecken kannst weil es nicht so schnell viele Fahrzeuge geben wird.
00:32:44: Was sind andere spannende Entwicklungen gerade die draußen passieren, die ihr sagen ein bisschen mehr auf den Fokus habt?
00:32:50: Ja ich glaube das ganze Thema AI.
00:32:52: Aber das ist jetzt nicht exklusiv für unsere Branche aber Das zieht sich natürlich durch alles.
00:32:58: also mit dem autonomen Fahren ist es ein sehr sehr prominentes Beispiel.
00:33:03: Ich glaube dass sich schon auch fortlaufend die Art und Weise wie wir hier intern arbeiten vom Customer Support über Marketing Natürlich Engineering einfach verändert, weil es andere Möglichkeiten gibt.
00:33:16: Und das ist auch ein Prozess.
00:33:21: Ist auch nicht so das alles von heute auf morgen und da gibt's ja auch viele Weiterentwicklungen und viele Sachen funktionieren noch nicht gut.
00:33:26: Ich bin manchmal immer möchte ich irgendwas machen.
00:33:29: Das funktioniert leider noch nicht.
00:33:30: Bin ich eher fast enttäuscht dass wir noch nicht soweit sind aber das entwickelt sich wahnsinnig schnell.
00:33:36: Dass das teilweise eine Frage vom Monaten ist und dann gehts.
00:33:40: Aber das sind Entwicklungen, die natürlich unseren Arbeitseitag verändern.
00:33:44: Deutlich effizienter machen, viele Sachen deutlich schneller machen und ich glaube am Ende was passiert ist, dass wir schneller sein werden und die Qualität höher
00:33:54: ist.
00:33:56: Ich finde immer vier Fragen, die diskutiere ich auch mal sehr unterschiedlich mit meinen Mandanten Wenn es um Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit geht.
00:34:04: Was gilt es eigentlich zu bewahren?
00:34:06: Zu verändern hinzuzufügen und loszulassen als Organisation Wenn wir das mal ein bisschen auf euch übertragen.
00:34:12: Wir haben heute zwanzig, sechsundzwanzig.
00:34:13: Es wird wahrscheinlich keine Ahnung.
00:34:15: was ist bei euch Vision?
00:34:16: fünf, sechs, sieben, acht Jahre?
00:34:18: Zehn Jahre?
00:34:19: Ist es so sportlich?
00:34:20: Kommt aus dem Thema an.
00:34:21: aber in zehn Jahren verändert sich so viel auch schon in fünf Jahren.
00:34:25: Aber ich würde sagen der strategische Planungshorizont je nach Thema liegt zu zwischen fünf und zehn Jahren.
00:34:32: Und dann gibt's den taktisch operativen.
00:34:34: Der legt eher im drei Jahreshorizont
00:34:37: Lassen Sie es mal auf dem Strategischen bleiben, so fünf bis zehn Jahreshorizont.
00:34:42: Was gilt es auf jeden Fall zu bewahren als Free Now?
00:34:47: Was ist heute wichtig und was wird auch in der Zukunft wichtig sein um am Ende eigentlich am Markt nachgefragt zu werden?
00:34:54: Ja gute Frage!
00:34:57: Ich glaube was man bewahren muss ist die ganz klare Kundenfokussierung.
00:35:06: Es verbindet uns sehr stark mit Lift, aber das ist einfach so klar dass sich daran alles ausrichten muss.
00:35:15: Das hilft häufig bei Entscheidungen – es ist nicht immer ganz einfach!
00:35:19: Wenn ich mir dann Freena am Spezifischen angucke, ist es, dass wir weiterhin so und noch enger mit den Städten- und Behörden zusammenarbeiten um eben eine vernünftiges Mobilitätsangebot für die Stadt und für die Bewohner der Stadt zu schaffen, was sich auch wieder an den Kundenfokus anschließt.
00:35:43: Die Bewohner in der Stadt sind ja ein großer Teil der Kundengruppe und dass wir uns bewahren eben das sehr, sehr starke lokale Know-how zu haben und einzusetzen.
00:35:57: Was gilt es auf deiner Seite zu verändern?
00:36:01: Also was wo du selber siehst okay Das ist heute gut, aber ob das dann Arbeitsweise oder sonstige Sachen sind.
00:36:08: Da müssen wir uns schon anpassen verändern um auch sozusagen im Zuge der Zeit und in der Entwicklung ab zu bleiben.
00:36:16: Also ich glaube wir müssen uns fortlaufend anpassen.
00:36:18: wenn man sich nicht fort laufend anpasst und lernt dann hat es sowieso irgendwann ein Ende und kein schönes.
00:36:26: Und ich glaube dass die Fähigkeit der Organisation sich auf Neuveränderungen einzustellen, wir hatten das Thema AI.
00:36:33: Das verändert viel wie man arbeitet, das muss man aktiv annehmen.
00:36:37: im System Robotaxis auch die Veränderung muss man planen und sich darauf einstellen.
00:36:43: ich glaube es wird ganz viele Sachen geben die man wie man loslassen muss.
00:36:47: der größte Fehler ist einfach zu sagen ich behaare darauf was ich mache weil auch das was heute gut funktioniert kann vielleicht nächstes Jahr schon nicht mehr gut funktionieren.
00:36:55: ja dann darf man nicht stoß daran festhalten sondern muss sich eben entsprechend anpassen.
00:36:59: Das heißt so, als Organisation ist das ein fast täglicher Prozess Sachen loszulassen und sich weiterzuentwickeln.
00:37:06: Ich glaube dass was ich aus meiner Sicht wirklich noch ändern sollte, noch mehr ändern sollte – wir haben ja schon Fortschritte gemacht.
00:37:13: In Europa ist die Regulatorik muss noch klarer Einheitlicher werden.
00:37:22: im Moment haben wir dann sehr viel EU-Direktiven, aber jedes Land setzt wieder Sachen unterschiedlich um.
00:37:27: Es gibt Sachen die sind richtig dass sie lokal entschieden werden weil die sehr städtisch spezifische Regionen speziv sind.
00:37:34: Aber moment ist es extrem fragmentiert was die regulatorik angeht und unser ziel ist eigentlich gewisses maß an der regulatorik ist gut muss nicht überreguliert werden.
00:37:46: Aber wichtig ist, dass sie klar ist und vor allem, dass die fair ist.
00:37:49: Also das es einen fairen Wettbewerb ermöglicht und es nicht zwischen ähnlichen Diensten vollständig unterschiedliche Regulature gibt, die dann eigentlich zu einer Wett bewerbsverzerrung führen?
00:38:01: Was ich mal ganz spannend finde bei gerade beim Thema Wett Bewerbs oder Veränderungsfähigkeit auch gerade in Bezug auf Zeit und wenn wir uns dann angucken wie wir Entscheidungen treffen, dass zum Beispiel Die Souveränität wird ja gerade im Fibre diskutiert.
00:38:18: Was natürlich extrem schwierig ist zum Beispiel, ist natürlich auch die IT-Infrastruktur anpassungsfähig zu halten.
00:38:25: Wie kriegt ihr das für euch ganz gut hin?
00:38:28: Weil wenn ihr sehr genau das so gesagt hast, dann hat Entwicklung AI was irgendwie vor zwei Monaten noch nicht geht, geht vielleicht in zwei Jahren spätestens aber vielleicht auch zügiger... Das ist natürlich eine extrem große Herausforderung.
00:38:40: Ihr seid ein Plattformmodell, das natürlich auch immer wieder genau dort reinzubekommen was am Ende möglich ist.
00:38:47: Ja ich glaube...
00:38:49: Oder ist es komplexer oder stell ich mir das komplex hervor?
00:38:52: Nö!
00:38:52: Ich glaube die erste Frage die man sich immer stellen muss ist vor allem als Tech-Company Was macht man selber und was kauft man ein?
00:39:06: Jede Tech Company hat vielleicht so einen Hang dazu, zu versuchen möglichst viel selber zu machen.
00:39:11: Aber man ist ja...
00:39:16: Das Fokus Thema natürlich was unseren Kern-Service angeht und das sind für die Weise nicht nur die Apps Für den Fahrer oder für die Passagiere, sondern zu einem sehr großen Teil das was im Hintergrund passiert.
00:39:28: Die ganze Marktplatz-Logik, quasi die Allokation und das Dispatching... ...die Preisgestaltung ja alle diese Sachen Das ist Kerngeschäft dass wir niemals auslagern.
00:39:41: Das ist das was wir selber machen, selber entwickeln.
00:39:44: da muss man natürlich besser werden und das fortlaufend optimieren aber.. ..das ist sozusagen der Kern.
00:39:50: während du andere IT-Infrastruktur Sachen würde ungern eine große Cloud-Dateninfrastruktur aufbauen.
00:40:00: Da bräuchten wir auch ziemlich viel Kapital und ein paar mehr Leute, da gibt es eben Anbieter die das ganz gut machen in der Welt!
00:40:06: Und dann geht's eigentlich darum für uns wenn wir Entscheidungen treffen wie sieht unser Stack aus?
00:40:16: Wer kann das bieten was wir brauchen und ist ein verlässlicher Partner?
00:40:22: Wo kriegen wir einen guten Preis?
00:40:23: Das ist sicherlich auch ein massiv wichtiges Thema.
00:40:27: bei der Menge an Daten, die wir haben.
00:40:29: Hat das natürlich ja auch einen Einfluss auf unsere Kostenstruktur und dass dann natürlich die Sachen sicher und compliant sind.
00:40:40: Also es ist alles GDPR-compliant, dass wir die ganzen Data Privacy Sachen irgendwie ganz klar haben.
00:40:47: Fähreweise, wenn man mit den großen Anbietern zusammenarbeitet ist das gegeben.
00:40:51: Aber das ist natürlich ein wichtiger Punkt.
00:40:54: Insbesondere wenn man jetzt sagt gibt es ganz viele neue Tools muss man da schon gucken sind die eigentlich enterprisefähig?
00:41:01: Weil wir natürlich hier schon auch mit Location-Daten und Kundendaten arbeiten wo wir einen ganz großen Wert drauf legen dass alles sauber und komplein läuft.
00:41:12: Absolut!
00:41:13: Was können Sie auf einer Seite hinzuzufügen?
00:41:16: Was braucht es, um tatsächlich in diese Vision auch reinzuwachsen?
00:41:20: In die man reingehen möchte.
00:41:24: Ich glaube, die Anpassungsfähigkeit bleibt.
00:41:26: Das ist sowohl was verändert sich.
00:41:28: Was muss man hinzufügen?
00:41:32: Dann ist das für uns ganz klar Wachstum mehr Städte, mehr Länder und weitere Mobilitätsformen insbesondere natürlich das Rohrtaxi.
00:41:43: Ist da auch mal irgendwann vielleicht die überlegen, eine eigene Flotte aufzubauen?
00:41:47: Robotaxis bietet einen anderen Zugang in den Markt als das klassische Taxi-Geschäft.
00:41:53: Es ist sowas spannend oder wo du sagst dasselbe so ja muss man immer hier und da mal irgendwie abwägen.
00:41:58: Auch jene mit dem welcher Rehormann es generell ist aber natürlich ein Kooperationspartnermodell eher der sinnvollere weil es ist irgendwie keine Ahnung aus Erfahrung her gut machbar noch gut skalierbar
00:42:11: Ja, ich glaube es ist nicht ganz schwarz und weiß.
00:42:13: Also grundsätzlich würde ich sagen wir sind eine Plattform aus gutem Grund.
00:42:18: das ist das was wir richtig gut können und dann gibt es andere Teilnehmer am Markt die andere Teil Wertschaffungskette gut können sich darauf fokussieren.
00:42:29: Das wie gesagt ist der Grundgedanke und der verändert sich auch nicht vollständig.
00:42:35: Es gibt aber trotzdem, will ich sagen deswegen ist es nicht schwarz und weiß.
00:42:39: Es gibt sicherlich ein Mix-Modell.
00:42:41: wenn du jetzt sowas wie Rotaxis einführst ja?
00:42:44: Dialerweise machst du das mit bestehenden Partnern im Markt die das Flottenmanagement irgendwie auch kennen und können und dann die eben auch dann Teil dieser neuen Wertschaffungskette werden wollen.
00:42:54: Wenn man aber so sehr früh Pilotphasen hat, dann ist das nicht immer ganz einfach.
00:43:00: Da haben wir einen sehr großen Vorteil mit Lyft.
00:43:04: Lyft hat ein Tochterunternehmen, d.h.
00:43:07: FlexDrive die eben genau diese Expertise in den USA haben was Flottenmanagement angeht.
00:43:14: Flex Drive originär ist eigentlich quasi eine Flotte die dann Fahrzeuge an Fahrer vermietet wo man sagt jemand der sich vielleicht aufgrund der finanziellen Mittel kein eigenes Auto kaufen kann in dem in den Zeitpunkt aber möchte trotzdem eben als Fahrer arbeiten.
00:43:32: Und vermietet diese dann hat aber das gesamte Knowledge für Wartung, wann muss was gemacht werden?
00:43:40: Man müssen Reifen gewechselt werden wie funktioniert das alles?
00:43:43: Das ist ein extrem großer Vorteil für das autonome Fahren weil die Fähigkeiten für so einen Plottenmanagement ziemlich ähnlich sind sodass wir auf jeden Fall nicht den Anspruch zu haben, jedes autonome Fahrzeug wird dann Teil dieser Flotte.
00:44:02: aber wir haben eben die Möglichkeit.
00:44:04: Das ist das was wir jetzt auch in den USA bekannt gegeben haben eine Kooperation mit Waymo statt in Nashville wo wir genau diese FlexDrive-Fähigkeiten dafür nutzen den ersten Aufschlag zu machen.
00:44:20: Langfristig glaube ich aber ist dieses Ökosystem jetzt, wir sind eine Plattform und dann gibt es Autohersteller.
00:44:27: die sind super darin Autos zu bauen.
00:44:30: Dann gibt es Flottmanagement Und das ist die Spezialisierung und wir sind eben am Ende die Plattform Die das möglichst effizient vermittelt.
00:44:42: Bei hinzufügen, ich musste gerade irgendwie an so einen anderen Moonshot Workshop denken Es wäre ja auch kein Problem, irgendwann über eine Free Now App am Ende des Tages mal kurz die Reise zum Mond irgendwie sich einzupreisen.
00:44:56: Schon spannend!
00:44:57: Was gilt es loszulassen?
00:45:00: Also was ist heute wohl gesagt?
00:45:02: Die Sachen, die wir haben... Man hat ja auch ihr habt schon eine Legacy.
00:45:06: Ja Wenn wir jetzt nach vorne denken, gerade mit den Möglichkeiten der Muttergesellschaft jetzt mit Lift Was glaubst du, was gilt es auch ein Stück weit loszulassen?
00:45:17: Wo wären weitere harte Entscheidungen gebraucht.
00:45:22: Ich glaube immer das Los zu lassen, was nicht hundertprozentig im Einklang mit der Strategie ist und der Visionen und das Unternehmen nach vorne bringt.
00:45:34: Das kann in einem Jahr irgendwas sein, was ich heute vielleicht noch gar nicht sehe.
00:45:41: Und das sind, glaube ich, nicht nur die eine große Sache ... Die, die man loslassen muss sondern das sind die vielen kleinen Sachen eben nicht daran festzuhalten.
00:45:50: Wir haben so Sachen immer so und so gemacht oder wir haben die und die Software genossen.
00:45:53: deswegen bleibt das jetzt.
00:45:55: oder das war der Prozess den wir dafür immer gemacht haben.
00:45:57: Das muss sich alles fortlaufen weiterentwickeln Und dass muss man dann auch Loslassen können.
00:46:03: ich glaube gerade als Tech Company ist es ganz häufig auch zu sagen Das müssen wir vielleicht mal im Text-Hack loslassen oder das müssen wir wirklich nicht nur aufhören weiterzuentwickeln, sondern auch wirklich Sunsetten und die Pläschieten damit es nicht irgendwie so als Tech Dabbed oder Maintenance irgendwie zwanzig Prozent der Ressourcen fortlaufend irgendwie auffrisst.
00:46:27: Ich glaube dass ist ganz wichtig.
00:46:30: Wie blickst du?
00:46:30: Auf einer Seite interessiert mich auch hier habt ihr haben vollen Ort darüber gesprochen.
00:46:34: Ihr habt ein internationales Team.
00:46:35: ihr seid europäisch starken Wegs.
00:46:38: Wie blickst du selber auf die geopolitische Situation?
00:46:41: Und wie stark ist die auch für euch Treiber oder Showstopper zugleich?
00:46:49: Ich würde sagen, eigentlich gibt es verschiedene Ebenen.
00:46:54: Die geopolitische Situation aktuell ist sicherlich beunruhigend und macht wahrscheinlich mit jedem individuell.
00:47:05: was sind wir ein sehr internationales Unternehmen.
00:47:08: Das heißt, wir haben viele Team-Member die auch auf die eine oder andere Weise davon persönlich betroffen sind über Freunde und Familie.
00:47:19: Das ist schon sehr real hier.
00:47:22: Es ist natürlich ne Aufgabe für das gesamte Leadership-Team auch zu gucken Wir sind nicht nur einen Arbeitsteam, wir sind euch irgendwie gesagt so ein high performing team kümmert sich halt auch gegenseitig um die anderen.
00:47:37: und da irgendwie zu gucken, dass wir auch für die Leute hier erstmal ganz klar haben das dafür Verständnis gibt.
00:47:47: Wenn solche Events wie sie gerade einfach passieren das persönliche Leben beeinflussen und dann auch Angebote zu schaffen.
00:47:56: Wir haben so ein Employeesystem-Programm, wo man mit professionellen externen sprechen kann.
00:48:01: Das ist kostenlos für die Mitarbeiter hier.
00:48:04: Auch wenn man einfach ... Es geht immer nicht nur dann professionelle Hilfe, weil man sagt es geht alles gar nicht mehr sondern einfach ...
00:48:10: Und so sagt's
00:48:10: beschäftigt mich und ich möchte mal irgendwie das verarbeiten oder mit jemandem darüber sprechen.
00:48:16: Das sind die internen Sachen, die sind schon... Die sind schon sehr real, wir hatten gestern gerade Company All Hands und haben darüber gesprochen.
00:48:24: Das ist schon was das uns alle sehr bewegt ich glaube auf der Unternehmensseite und draußen.
00:48:30: es ist aktuell kein Showstopper innerhalb Europas für uns aber Die der Einfluss von den aktuellen geopolitischen Geschehnissen hat natürlich auf die gesamte Wirtschaft trotzdem einfluss.
00:48:49: So und dann ist es kein Schlusstopper, aber dann sehen wir das.
00:48:52: Aktuell sind jetzt gerade die Benzinpreise hoch gegangen.
00:48:56: Das hatte natürlich einen sehr großen direkten Einfluß auf unsere Fahrer weil auf einmal Laufen in Kosten von heute auf morgen hochgehen, ohne dass jetzt automatisch eine Preiseinpassung des Taxi-Tarifs durch die Stadt durchgeführt wird oder sonst irgendwie was.
00:49:11: Das sind natürlich schon Dinge, die dann das Business beeinflussen und es war keine kompletten Showstopper, das sind Dinge, denen muss man berücksichtigen, muss auch gucken normalisiert sich das jetzt bald wieder und lesiert sich das nicht?
00:49:24: Was hat das für Auswirkungen?
00:49:26: Die Driver Earnings am Ende des Tages sind extrem wichtige KPI.
00:49:31: wie viel verdient die Fahrer bei uns über die Plattform.
00:49:34: Das sind dann schon Sachen, die man sehr stark berücksichtigen
00:49:37: muss.".
00:49:39: Was ist so ein Feature
00:49:41: in der App?
00:49:42: Du bist ja auch aus der Text-Szene.
00:49:45: Man ist auf manche Sachen immer richtig stolz und denkt sich, warum nutzen das die Leute nicht so richtig?
00:49:49: Gibt es irgendwie einen Ding auf der App, wo du sagst, warum verstehen die Leute das nicht?
00:49:56: Ja, das passiert wahrscheinlich ständig.
00:50:00: Egal wenn man redet, weil man die App selber natürlich in und auswendig kennt.
00:50:03: Absolut!
00:50:04: Und dann mach ich darüber redet und dann sagst du, das geht?
00:50:07: Das geht?
00:50:08: Ja, aber auch nicht versteckt.
00:50:10: Wenn du das aufmachst und auf dem Startbildschirm... Steht das da?
00:50:13: Und dann sieht man einfach, Leute nutzen die Sachen unterschiedlich.
00:50:17: Also teilweise auch wirkliche Heavy User aber die haben halt ihren Weg in der App.
00:50:22: Das heißt so ich mach immer das gleiche und ich muss irgendwie dann und dann zum Flughafen.
00:50:27: Dann weiß ich genau dass es ja das Schöne weil's so einfach ist und schnell geht.
00:50:30: Ich drück quasi drei Mal über drauf und dann ist das Thema erledigt und dann verschönet das Handy in der Tasche und ich bin am Ende da wo ich bin.
00:50:38: Die kriegen wir vielleicht gar nicht so mit dass es irgendwie Neuerungen gibt und dann vielleicht die E-Mail-Kommunikation oder in der Kommunikation dazu nicht gelesen.
00:50:46: Wie kann man's euch noch näher bringen, dass es da irgendwie Features gibt?
00:50:51: Die irgendwie großartig sind.
00:50:55: Wenn ich auch auf mich selber gucke das sind im Regelfahrs ins Convenience Punkt.
00:50:58: aber ein Feature zum Beispiel was ich super finde und die Leute jetzt glaube ich auch noch ein bisschen mehr lernen müssen in der Adaption ist Wir haben die Möglichkeit auch, wenn du das nicht über die App bestellt hast sondern.
00:51:16: Am Flughafen am Bahnhof einfach in Taxi einsteigst, dass am Taxistand steht.
00:51:21: Manchmal kommt es raus und da steht direkt ein Taxi.
00:51:23: Warum soll ich jetzt was rufen?
00:51:25: Ich steige direkt ein.
00:51:27: Sei denn, ich möchte eben, wenn ich mal das Tracking habe oder ich hab einen Business Account und möchte darüber abrechnen... Oder ich hab irgendwie, also nicht im Portemonnaie gar nicht dabei.
00:51:35: Ich möchte irgendwie über die App auf jeden Fall zahlen.
00:51:38: Dann haben wir die Möglichkeit in das Taxi einzusteigen und dann können sich der Passagier Taxifahrer können sich über einen Code linken, die Apps und dann passiert alles exakt so wie wenn du es bestellt hättest.
00:51:49: Aber du hast diesen Bestellvorgang nicht.
00:51:51: Da finde ich ein super Feature.
00:51:52: also gerade wenn du irgendwo schnell irgendwo rein willst.
00:51:56: Ich glaube das erlebe ich relativ häufig dass das Leute noch gar nicht sagen, achts geht!
00:52:04: Das kann gerne auch noch mehr genutzt werden.
00:52:07: Ich habe das tatsächlich auch schon einmal genutst
00:52:10: Sehr gut.
00:52:11: Ansonsten will ich eher dann auch der Business Account da unterwegs ist.
00:52:16: Letzte Frage an dich, was liebst du eigentlich am meisten an deiner Rolle hier?
00:52:20: Wenn ihr durch den Laden durchläuft und wenn du am Ende ein neues Team steuerst... Was treibt dich?
00:52:28: Es ist nicht nur eine Sache es sind wirklich mehrere.
00:52:31: weil.
00:52:32: Also ich glaube, die Industrie ist wahnsinnig spannend.
00:52:34: Wir sind immer noch irgendwie am Anfang was die Mobilität zu werden angeht und an den ganzen Themen dran zu sein ist.
00:52:39: dann kommen neue Themen dazu wie Autonomusfahren und also grundsätzlich in der Tech Company zu arbeiten, was ich irgendwie immer schon gemacht habe.
00:52:47: Da stimmen einfach so viele Sachen, die mich persönlich interessieren und die einfach spannend sind ganz spezifisch neben der Industrie hier.
00:52:58: wir haben ein großartiges Team.
00:52:59: es macht einfach Bock mit schlauen Leuten zusammenzuarbeiten, die irgendwie Bock haben was zu verändern und was zu bewegen.
00:53:06: Und irgendwie richtig invested sind in das, was du tust.
00:53:11: Das ist natürlich einfach wenn du auch einen guten Purpose hast mit deinem Business, klar ist ein For-Profit-Business aber eigentlich auch die Gesellschaft und in dem Fall dann konkret die urbanen Mobilität ... zum Positiven verändert und damit das Leben in Städten eigentlich angenehmer macht.
00:53:30: Wenige verstopfte Städte, irgendwie bessere Luft alles weniger nervig so... Das natürlich auch da kann man sich sehr gut mit identifizieren.
00:53:41: Und es ist ein extrem aufwechslungsreicher Job!
00:53:43: Ich würde sogar sagen was ich wirklich auch an dem Job spezifisch, das waren jetzt viele Sachen die sind fürs Unternehmen und für die Industrie.
00:53:52: der Job is hart.
00:53:55: Das klingt jetzt vielleicht blöd, aber das ist was für mich einen großen Reiz daran ausmacht.
00:54:01: Weil wenn es einfach wäre, dann könnt ihr jeder machen.
00:54:05: Wenn wir machen hier auch harte Sachen und deswegen kann die nicht jeder machen... Die sind anstrengend, die sind manchmal schwierig.
00:54:12: Es ist ein hochkompetitives Umfeld.
00:54:14: Das ist nicht etwas, was einfach mal so passiert Und das macht es interessant.
00:54:19: Ich glaube, dass wäre sonst für mich ... wenn mir langweilig werden würde, dann wäre ich nicht mehr der Richtige für den Job.
00:54:27: Es ist ja interessant!
00:54:27: Den letzten Satz war der Mutter kommt um eine Nachfrage.
00:54:32: Hart und Spaß daran zu haben natürlich in einem harten Umfeld an auch sozusagen sich zu beweisen?
00:54:38: Wo kommt das her?
00:54:40: Ich liebe Problemlösungen zu finden und Probleme zu lösen.
00:54:45: Das ist einfach, wenn es eben nicht offensichtlich ist oder nicht ganz klar ist.
00:54:49: Und wie machen wir jetzt den nächsten Step?
00:54:52: Wie sieht das eigentlich in fünf Jahren aus?
00:54:53: Weiß keine!
00:54:54: Aber wir müssen ja heute Entscheidungen treffen um die Basis dafür zu finden und ich glaube dieser Problemlösungsaspekt, was es hart macht aber auch unfassbarreizvoll macht
00:55:06: In der Vision fünf bis zehn Jahre nach vorne Wenn ich über Modität in der Zukunft, in der Stadt mir Gedanken mache Wie viele Apps brauche ich noch auf meinem Smartphone?
00:55:18: Eine, zwei oder drei?
00:55:20: Also grundsätzlich brauchst du wahrscheinlich nur uns.
00:55:25: Aber ich bin auch sehr stark davon überzeugt dass es eine gewisse Konkurrenz-Innovation treibt.
00:55:33: Das heißt brauchen tust du nur eine geben wird das aber wahrscheinlich zwei bis drei.
00:55:38: Thomas ist da.
00:55:39: ganz vielen Dank für deine Zeit!
00:55:41: Und dann schauen wir mal tatsächlich mit wie vielen Apps oder mit wie wenigen, die wir uns in der Zukunft sozusagen beschäftigen dürfen.
00:55:47: Danke dir!
00:55:47: Vielen Dank!
00:55:59: Denn wissen wird wertvoll, wenn wir es weitergeben.
00:56:16: So oder so ich sage Dank für deine Unterstützung.
00:56:20: geh gerne mit uns in den Austausch.
00:56:22: gib uns Anregungen Fragen Gäste Vorschläge.
00:56:25: Wir freuen uns drauf und in diesem Sinne bis zur nächsten Episode von CEO-Fivehundert.
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