100 KI-Agenten, 10 Menschen: Wie Dominic von Proeck die Organisation der Zukunft baut
Shownotes
Dominic von Proeck ist Co-Founder und Geschäftsführer von Leaders of AI. Zuvor gründete er das KI-Unternehmen Punk Inc., das er 2022 verkaufte. Heute beschäftigt er sich mit einer der zentralen unternehmerischen Fragen unserer Zeit:
Wie bauen wir Organisationen, in denen Menschen und künstliche Intelligenz produktiv zusammenarbeiten?
Bei Leaders of AI arbeiten bereits zahlreiche KI-Agenten in Bereichen wie Marketing, Vertrieb, Produktentwicklung und Administration. Sie übernehmen nicht nur einzelne Aufgaben, sondern werden zunehmend in Prozesse und Verantwortungsstrukturen eingebunden.
Im Gespräch mit Sven Göth erklärt Dominic:
- wie sein persönlicher Weg in die Welt der künstlichen Intelligenz begann,
- welche Erfahrungen aus der Gründung und dem Verkauf seines ersten Unternehmens ihn geprägt haben,
- wie Leaders of AI aufgebaut ist und Entscheidungen innerhalb der Organisation entstehen,
- warum KI-Agenten nicht nur Werkzeuge, sondern digitale Teammitglieder werden,
- welche Rolle Menschen in einer zunehmend automatisierten Organisation behalten,
- warum klassische Weiterbildung für die Geschwindigkeit der KI-Entwicklung oft nicht mehr ausreicht,
- wie der Master Business with AI – MBAI – Führungskräfte und Selbstständige auf die neue Arbeitswelt vorbereitet,
- weshalb KI-Transformation weniger an der Technologie als an Haltung, Anwendung und Umsetzung scheitert,
- und wie eine Organisation aussehen kann, in der wenige Menschen gemeinsam mit vielen KI-Systemen große Wirkung erzeugen.
Der MBAI umfasst rund 90 Stunden, wird online absolviert und verbindet kurze Lerneinheiten mit praktischen Challenges und realen Anwendungsfällen. Ziel ist nicht nur, KI zu verstehen, sondern sie konsequent in die eigene Arbeit und Organisation zu integrieren.
Die zentrale Frage der Episode Wenn Wissen durch KI nahezu unbegrenzt verfügbar wird: Was müssen Menschen dann noch lernen – und was müssen Führungskräfte künftig führen?
Drei Gedanken, die bleiben
KI verändert nicht nur Aufgaben. Sie verändert die Architektur von Unternehmen. Die entscheidende Frage lautet nicht mehr nur: Welche Aufgabe kann eine KI übernehmen? Sondern: Wie gestalten wir ein System, in dem menschliche und künstliche Fähigkeiten sinnvoll zusammenspielen?
Wissen verliert seinen Wert nicht – aber sein Besitz verliert an Bedeutung. Der Wettbewerbsvorteil entsteht immer weniger daraus, etwas zu wissen. Er entsteht daraus, die richtigen Fragen zu stellen, Zusammenhänge zu erkennen und Wissen schneller in Entscheidungen und Handlungen zu übersetzen.
Die Organisation der Zukunft braucht weniger Verwaltung und mehr Orchestrierung. Führungskräfte werden zu Architekten hybrider Organisationen. Sie definieren Ziele, Verantwortlichkeiten, Qualitätsmaßstäbe und Entscheidungsräume – für Menschen ebenso wie für KI-Agenten.
Über den Gast Dominic von Proeck ist Co-Founder und Geschäftsführer von Leaders of AI und verantwortet unter anderem Produktvision und öffentliche Positionierung. Vor Leaders of AI gründete er Punk Inc. und verkaufte das Unternehmen 2022.
Mit Leaders of AI entwickelt er Bildungsprogramme rund um die praktische Anwendung künstlicher Intelligenz. Das Angebot richtet sich insbesondere an Führungskräfte, Selbstständige und Menschen, die KI nicht nur bedienen, sondern zur Transformation ihrer Arbeit und ihres Unternehmens einsetzen wollen.
Transkript anzeigen
00:00:00: Also aktuell wird sehr viel darüber diskutiert, welcher der richtige Ansatz ist für Organisationen.
00:00:08: Wenn die KI anfangen einzusetzen und da gibt es diesen Claim des KI-Betriebssystems also alles ist zentral dann gibt sie den agentischen Ansatz dem wir folgen.
00:00:19: das sind so die zwei Prominente oder gibt's noch paar andere Varianten.
00:00:23: Und ich glaube eine der wichtigsten Entscheidungen für uns war Die Entscheidung zu treffen zu sagen Es geht nicht um Technologie Sondern es geht darum, den Menschen ins Zentrum zu stellen.
00:00:33: Und es gibt Studien, die sich gerade massiv widersprechen.
00:00:36: Es gibt man hier sagen agentisch und das Vermenschlichen ist nicht gut weil Menschen dann vielleicht leicht fertig werden usw.. Es gibt andere Studien die legen nahe dass das genau der richtige Ansatz ist.
00:00:45: also es kommt außerordentlich komplex und mein Bauchgefühl von dem was ich auch in den empirischen Themen bei uns sehe ist Der Mensch muss im Zentrum stehen und es muss ein human first und kein AI First ansatz sein.
00:00:57: und dass wir Die menschlichkeit da so hoch halten und dem wiederstehen obwohl wir damit wahrscheinlich ein paar euro mehr verdienen würden als wir es gerade tun, wenn wir das machen.
00:01:06: Da bin ich schon sehr froh darum dass wir da so in diese Richtung gerade gehen.
00:01:13: Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von CEO-FiveHundred!
00:01:17: Was passiert?
00:01:18: Wenn ein Unternehmen nicht mehr nur aus Menschen besteht sondern auch aus Menschen und KI Agenda.
00:01:24: Genau darüber spreche ich mit meinem heutigen Gast Dominic Von Bröck von Leaders of AI.
00:01:31: Wir sprechen gemeinsam darüber wie sich Führung verändert wenn KI Teil des Teams wird, warum Lernen künftig zum permanenten Bestandteil von Arbeit werden muss und weshalb eigentlich der Wettbewerbsvorteil nicht in der Technologie liegt sondern darin wie wir sie nutzen.
00:01:48: Diese Folge ist ich würde sagen ein Muss für alle die sich mit Künstliniegens auseinandersetzen wollen und müssten denn sie zeigt wie wir tatsächlich Effizienzen heben können wie wir Sie gestalterisch einsetzen können aber auch wie wir Organisation wenn wir KI ernst nehmen, komplett neu denken müssen.
00:02:08: Freut euch auf eine Folge über KI-Führung und die Frage wie wir Organisationen bauen, die wirklich zukunftsfähig sind.
00:02:18: Viel Spaß mit Dominik!
00:02:19: Los geht's!
00:02:24: Moin Dominic!
00:02:25: Moins Sven, vielen Dank für die Einladung.
00:02:28: Lass uns gleich schön reingehen... Wir haben ja ne richtig bunte Reise vor uns und zumindest ich hab' die mit dir vor.
00:02:35: Das ist ja nicht das erste Unternehmen von dir, Leader Software AI.
00:02:38: Du bist natürlich schon irgendwie auch anderweitig unterwegs gewesen... ...auch mit KI-Startups letztendlich und so weiter.
00:02:45: Wenn ich dich jetzt fragen würde was hast du eigentlich wirklich mitgenommen aus deiner Erfahrung in deine heutige Position bei Leader Software?
00:02:54: Oh, das ist eine sehr spannende Frage!
00:02:57: Ich muss sagen, dass jedes Unternehmen, das ich aufbaue immer für sich eine eigene Ausbildung ist.
00:03:02: Und ich suchse mir und ich positioniere sie auch für mich immer so ein bisschen so, dass es für mich so eine Ausbildung sein kann.
00:03:08: Also, damit neue Herausforderungen hergehen an denen ich eben wachsen und vorangehen kann.
00:03:13: Punk war für mich damals ... würde ich sagen, so diese dreihundertsechzig-Grad-Geründerausbildung.
00:03:20: Also wir haben das erste Mal bei Investoren gepitched als wir eine Viertelmillion Euro Gewinn geschrieben haben.
00:03:26: Mir war dieses Verhältnis auf Augenhöhe mit wie sie es zu sprechen extrem wichtig damals.
00:03:31: Deswegen sind wir erst gebootstrapped.
00:03:34: Ich hatte eine Zeit im Valley... Weil das Ökosystem für KI, äh two-tausendsechzehn jetzt nicht so ausgeprägt in Europa war.
00:03:41: Muss man auch zu Fairness dazu sagen?
00:03:43: Wir haben damals Corporate Kunden wie eine Allianz Adidas Siemens und so weiter gehabt wo wir dann viel auch mit Betriebsräten Mitbestimmung als Themen hatten.
00:03:52: Dann kam Corona.
00:03:53: ja die Budgets und den Töpfen, denen wir unterwegs waren wurden alle gestrichen.
00:03:58: Wir haben sehr gut gewirtschaftet damals, sodass wir das geschafft haben aber auch Das gehört zur Fairness dazu, auch gerade so geschafft haben.
00:04:05: Also wir sind ein paar Mal sehr knapp an einer möglichen Insolvenz vorbeigeschrappt und als dann Corona sich wieder gelöst hatte, sind wir wieder zu einer guten Stärke zurückgekommen bis hin zum Exit.
00:04:17: Das heißt es war für mich einmal die Klaviatur des Gründer-Science.
00:04:21: ehrlicherweise Und ich glaube das wichtigste was ich gelernt habe daraus ist welche Art von Gründern Ich bin und ich hab für mich festgestellt, dass ich eine sehr gute Company-Bilder bin Kommt gut auf Ideen.
00:04:33: Ich kann Trends manchmal ganz gut einschätzen und schafft das dann, dass so ein Produkt am Markt verfängt?
00:04:39: Und habe aber auch in dieser Zeit festgestellt, dass ich ein katastrophaler Manager bin, dass es mir sehr schwer fällt Menschen- und Teams gut zu führen, gut zu rekrutieren.
00:04:50: Aufgrund dieser ausgeprägten Schwächen suche ich mich natürlich jetzt immer Settings, in denen ich sehr wirkungsvoll sein
00:04:56: kann.".
00:04:58: Eigentlich müsste ich es ja fast gar nicht mehr fragen, wie bist du dann eigentlich auf Lieders of AI gekommen?
00:05:02: Nach dem Intro was du gerade irgendwie gegeben hast und wenn man sich die Organisation als ganze anschaut.
00:05:11: Aber ich frag dich trotzdem Wie kam Lieder's Of AI und letztendlich aber auch das andere?
00:05:17: Wo steht ihr grade für uns mal so ein bisschen einen was sie aktuell gerade macht wo ihr steht Sodass wir da auch in den Deep Live gehen können.
00:05:24: Ja
00:05:24: total gerne also.
00:05:26: Wir haben im Mai Ich hatte dann die Geschäftsführung abgegeben und mir war dann auch sehr schnell, sehr langweilig.
00:05:36: Und war unglaublich dankbar dafür dass im November dann JetGBT rauskam.
00:05:40: da habe ich mich ziemlich reingestürzt bin in einem ziemlichen Kalminichenbau damals auch in Reddit und Co abgetaucht um herauszufinden wie geht man mit dieser Technologie jetzt um?
00:05:49: Und vor allem mit dem Blick darauf Wie kann ich es anderen beibringen?
00:05:53: und habe versucht, ein Muster zu entdecken wie man am besten mit diesem System promptet.
00:05:58: Und hab damals, das war Februar, dreiundzwanzig einen Prompt Framework Das heißt Action angemeldet bei dem es darum geht KI als Praktikanten zu sehen ja und Aufgaben zu delegieren und auch genauso zu überprüfen.
00:06:12: dass hört sich heute unglaublich langweilig und verstanden an.
00:06:15: ich kann sagen februar dreiund zwanzig wurde da eher bisschen belächelt dafür dass ich das so gesehen habe.
00:06:21: Und dann hatte Google im September des gleichen Jahres sein eigenes Prompt Framework veröffentlicht.
00:06:28: Das war unfassbar nah an dem dran, was wir da gemacht haben und das war für mich eine ganz wichtige Erkenntnis weil was ich daraus abgeleitet habe ist Wir sind gerade alle Schüler bei KI Und ich selbst bin jetzt seit achtzehn Jahren im Bereich Machine Learning Regressionsanalyse, ja Mustererkennung tätig.
00:06:44: Ich habe Physik und Informatik studiert in Erlangen.
00:06:46: Da kommt man mit Siemens an CTs, MRTs wo es diese Technologie schon sehr früh verwendet wurde.
00:06:52: Und ich kann sagen wir sind alle Anfänger, wir sind alles Schüler weder Microsoft Google noch Open AI wissen wie die Arbeitswelt in den nächsten fünf Jahren aussieht.
00:07:02: Und dann entstand daraus eben der Gedanke zu sagen, lass uns ein Unternehmen bauen das für alle anderen eine Art Reagenzglas ist dessen wie die Arbeitswelt möglicherweise zukünftig aussieht.
00:07:13: Das heißt wir gehen einen Schritt in die Zukunft schauen was da passiert was wir feststellen und gehen den Schritt wieder zurück und erzählen allen anderen extrem ehrlich Was wir gelernt haben?
00:07:23: Was funktioniert und was nicht funktioniert und mit dem Gedanken entstanden im Januar eine Organisation zu bauen, die mit sehr wenigen Menschen funktionieren soll.
00:07:38: Wir haben gesagt nie mehr als zehn.
00:07:41: Wir haben gesagt, lass uns das doch mal zum Extrem treiben.
00:07:43: Wie weit trägt denn KI?
00:07:45: Also wie weit können wir mit KI skalieren?
00:07:47: und haben uns eine Organisation geschaffen bei der weitaus mehr KI-Mitarbeiter heute die Arbeit mitverrichten.
00:07:56: Wir haben über hundert Agents im Einsatz, die bei uns alle eine Personalakte haben.
00:08:01: Wir führen
00:08:01: Feedbackgespräche mit denen und die übernehmen immer mehr diese operativen Arbeit.
00:08:05: Und das erforschen wir eben mit Universitäten veröffentlichen peer reviewed papers um anderen zu zeigen wo die reise eben möglicherweise hingehen
00:08:14: kann.
00:08:17: Du hast vorhin das ganz spannend beschrieben, ihr seid ein oder geht einen schritt vor um am ende auch diesen schritt zurückzugehen so ein bisschen mitzuteilen was ist passiert.
00:08:26: ja was waren die erkenntnisse was sind aus so ein bischen die learning?
00:08:29: wie kann man auch vielleicht sogar den schritt nachmachen oder absolut in irgendeiner weise auch selber transferieren?
00:08:36: der erste agent Lass uns damit anfangen, also der erste den ihr wirklich reingenommen hat wo du dann irgendwann für dich auch mal festgestellt hast.
00:08:44: Das ist jetzt wirklich krass was hier passiert.
00:08:46: weil es nicht so ein Thema ist sag ich mal viele brauchen diesen AHA Effekt.
00:08:50: wenn das eigentlich der erste AHA-Effekt bei euch gewesen würde gemerkt hast Ich kann tatsächlich auf Technologie einen stückweit einen FTE ja zum Beispiel eine normale Einheit eines menschen Ressourcen doch verlagern.
00:09:02: Also da kommt tatsächlich auch etwas zurück.
00:09:04: mit dem kann ich arbeiten.
00:09:05: dass es zeitersparen ist das ist Gestaltungsspielraum.
00:09:08: Wann war dieser Aha-Effekt?
00:09:09: War der ganz am Anfang schon, wo du bemerkst hast, okay Spielerei ein bisschen Magie.
00:09:14: Aber wann kam irgendwie der Punkt, wo Du bemerkt hast... Das ist jetzt hier doch wirklich einen Unterschied.
00:09:19: Hier reden wir wirklich über Produktivitätssteigerung die weit über das normale hinausgehen.
00:09:24: Es kam sehr früh und zwar aus dem Punkt heraus dass ich habe das Unternehmen mit meiner Frau gegründet und die ersten neun Monate und wir sind sehr schnell gewachsen waren es nur wie beide.
00:09:35: Und damit das überhaupt funktioniert hat, war es unabdingbar für uns KI einzusetzen.
00:09:40: Der erste Aha-Erlebnis war gar kein Agent... Man muss sich das noch mal vor Augen führen.
00:09:45: Das fühlt sich jetzt nicht so weit weg an, aber Januar vierundzwanzig gab es keine großen Agentenplattform wo man sich irgendwas gebaut hat.
00:09:52: Da gab's vielleicht Langchain und dann konnte man mit Pfeifen sich das irgendwie zusammenprogrammieren.
00:09:56: Aber das ist nicht wie heute dass man sagt Corporal Agent-Bilder oder Langdoc oder was auch immer.
00:10:00: also an dem Punkt waren wir doch nicht sondern der erste wirkliche Aha Erlebnis war eine Automatisierung die wir mit KI gebaut haben und zwar mit dem Zweck, dass wir in unseren Kursen extrem pragmatisch sind.
00:10:14: Und sehr praktisch angelegt das Leute selber eben solche Systeme bauen in die Unternehmen bringen.
00:10:19: Das machen wir im Zuge von solchen Case Studies.
00:10:21: Also Case Studies sind so kleine Projekte um die zehn Stunden brauchen sie und dann implementiert man KI in irgendeiner Form.
00:10:28: Um Dozenten und uns selbst, die waren wir ja am Anfang dabei zu unterstützen dieses wirklich gute Feedback zu geben, haben wir eine Automatisierung gebaut der Abgabe eines Lernenden hin zu einem formatierten PDF, in der Automatisierungen, Prompts usw.
00:10:44: alle gefeedbackt worden sind von der KI und wir als Menschen dann drauf geschaut haben und verifiziert haben und gesagt okay der Tipp macht keinen Sinn.
00:10:51: oder da er verpasst das eine Note vergessen wurde in der automatisierung oder was auch immer und haben dann wirklich geil formatierte PDFs mit diesen Feedbacks rausgegeben.
00:11:01: Und das war für mich der Punkt, wo ich gemerkt habe.
00:11:03: Wenn ich mich da reinversetze was hier jemand wie Judacity die ja in einem ähnlichen Markt spielen als Bildungsunternehmen bei denen es auch Projekte gibt von dem ich weiß dass die weltweit hunderte von solchen Dozenten haben die diese Case Studies Feedbacken ja bei den heißes Projects Das war schon der erste Moment wo ich dachte wir sitzen hier zu zweit rum und Wir haben hier ein System geschaffen wo wir gerade im ersten halben Jahr Hundertfünfzig Teilnehmer durchgeschleust haben von denen jeder fünf Dieser K-Start ist gemacht hat.
00:11:31: Das ist eigentlich überhaupt nicht denkbar, dass das anders irgendwie funktioniert hätte.
00:11:36: Ich finde es total beeindruckend wenn wir heute bei den Themen sind man geht in die Organisation rein.
00:11:42: Leute haben am Ende auch schon mal Sachen ausprobiert.
00:11:45: sie haben nutzen vielleicht sogar JetGPT die meisten natürlich eine Free Version und auch nicht wirklich richtig.
00:11:51: aber es gibt auch hier einen den ein der dann sagt ja ich habe auch schon Agenten hier und da aber man merkt natürlich Ein Agent ohne eine Anbindung, ohne vielleicht auch sozusagen in einem System zu arbeiten ist natürlich auch jetzt nicht.
00:12:01: Ich sage jetzt mal
00:12:03: ja, der Effizientpranger,
00:12:04: den man sich so vorstellt.
00:12:05: Ja genau es ist... Wie nimmst du das wahr bei dir?
00:12:09: Ihr habt natürlich sehr viele Teilnehmer in euren Ausbildungsprogrammen, in eurem Weiterbildungs-Programmen.
00:12:16: Wann ist immer der Punkt wo die Leute wirklich verstehen dass dieser Effekt eintritt, den ihr natürlich schon kennt.
00:12:22: Ihr seid die Schritte schon gegangen aber wohl letztendlich auch jemand ist ja mal in einem MBA oder sonstiges dann irgendwie auf einmal feststellt okay das ist jetzt wirklich so ein bisschen next level wenn ich A mit B irgendwie verbinde und dann kommt doch auf einmal C raus.
00:12:36: Also witzig, dass du es fragst.
00:12:37: Weil wir hatten das jetzt vor einem Monat nochmal ausgewertet und uns angesehen weil die Teilnehmenden bei uns, die kriegen alle gängigen KI-Plattformen, die wir eben schulen bekommen, die im Zuge dieser Ausbildung von uns gestellt Das hat aber für uns den Vorteil.
00:12:52: also die kriegen dann eine eigene Langdoc Umgebung Die haben eine eigene Co-Pilot Umgebungen nachtn usw.
00:12:57: Ja?
00:12:57: Das kriegen sie alles im zuge des Lerns Dass sich nicht mit ihren IT Abteilungen rumschlagen müssen Und auch die IT Abteilen sind ja ganz froh wenn das Testing irgendwo anders stattfindet hat für uns aber den großen Vorteil, dass wir ziemlich gute Daten sehen.
00:13:09: Und was wir wissen ist das in den ersten vier Wochen ab Kursstart neunundsebzig Prozent unserer Teilnehmer den ersten Agenten haben deren ein System angebunden wird.
00:13:20: also es geht relativ zügig Dass die an diesem Punkt kommen zu sagen ich habe jetzt hier mir meine persönliche Assistenz gebaut und die kann auf meine E-Mails zugreifen, die nutzt den Kalender.
00:13:30: Und weiß nicht vielleicht kann sie sogar auf linken Posten.
00:13:33: ja so jetzt mal als Beispiel.
00:13:34: also es geht relativ zügig und das ist glaube ich auch der Tatsache geschuldet dass wir uns eben nicht mit prompting mehr beschäftigen weil da ist die kie viel besser.
00:13:44: wir machen so es gibt so ein dreißig minuten mini exkurs nach dem motto für die älteren.
00:13:48: ihr werdet euch erinnern so ging mal prompting aber die kis ohnehin viel besser.
00:13:51: ja und dann baust du einen kei agenten der heißt bei uns helga der dabei unterstützt einen anderen kei agent zu erstellen.
00:13:59: das heißt helga prompted.
00:14:01: helge machte erste basis diesen neuen agenten.
00:14:03: und dass ist der punkt wo wir auch in den feedbacks oder freitextfeldern sehen da explodiert der kopf bei vielen unserer Teilnehmer, die sagen ja ich habe vorher natürlich im Unternehmen auch mit unserem Cropile Chat gearbeitet.
00:14:15: Aber jetzt hab' ich hier einen Agent der bauten Agent für mich und zwar nach meinen Anforderungen.
00:14:19: Boah, welche Möglichkeiten bestehen jetzt?
00:14:22: Und das ist schon so ein Punkt wo wir merken dass öffnen unglaublich die Köpfe weil wir eben sehr stark in diesen Anthropomorphismus gehen also diese Vermenschlichung und KI wirklich als Mitarbeitenden sehen mit diesen Personalakten.
00:14:34: Mit dieser Sichtweise.
00:14:35: Das macht den vielen Menschen wesentlich leichter mit dieser Technologie in den Austausch zu gehen.
00:14:42: Wenn ich jetzt sagen würde hey Findest total spannend, was gerade Dominik gesagt hat und ich würde gerne nur minimal als Skizze nachvollziehen können.
00:14:51: Wie
00:14:52: lasse ich denn einen dritten in dem Fall einen Agenten?
00:14:55: Zum Beispiel meine Outlook Emails auslesen?
00:14:59: ja wo ich vielleicht eine Definition bekomme von darauf musst du antworten hier so sieht das aus also auch mit Vorschreiben usw.
00:15:07: Wie würdest du das skizzieren?
00:15:09: am Ende welche Plattform nimmt ihr?
00:15:12: ist es dann Engst von der Umgebung ab.
00:15:14: Ist es immer kontextbezogen, oder was würdest du sagen?
00:15:15: Was ist denn Blueprint dafür?
00:15:17: Also ganz grundsätzlich mal würde ich mich nicht so sehr von dem Plattform oder Modellfragen nervös machen lassen.
00:15:23: Wenn man LinkedIn aufmacht, hat mir das Gefühl es geht immer nur darum jetzt gibt's die perfekte Plattform und hast du schon das Modell verwendet?
00:15:29: usw.
00:15:31: Jetzt gerade ist es eben GBT-Sex mit Astra und sind die Unkenrufe schon wieder... also Anthropic hat den Anschluss total verloren.
00:15:39: wer noch darauf ist?
00:15:39: Ich kenne Unternehmen, die switchen grade ihre Enterprise Lizenzen weil vermeintlich das neue Modell das alles recht Wir bei Lides of AI, das Nummer als kleiner Exkurs verwenden erstaunlich alte und günstige Modelle.
00:15:53: Weil wir für uns festgestellt haben, wir holten ja keine Technologie sondern es gibt einfach gewisse Anwendungsfälle im Unternehmen die wir damit lösen wollen weil wir ein erfolgreiches Unternehmen aufbauen.
00:16:03: Und ich brauche jetzt kein Doktor der Mathematik um Belege zu sortieren zu benamen und nach Dativ zu schieben.
00:16:09: Also das vielleicht mal irgendwie zu dem Thema dieser Einordnung.
00:16:12: deswegen Der große Vorteil den hier alle haben die Zuhören.
00:16:15: Viele dieser agentischen Plattform nähern sich im Look and Feel komplett an.
00:16:19: Die kopieren alle voneinander, das heißt wenn ihr es in Langdoc verstanden habt dann könnt ihr's auch im CorePilot Studio oder Agent-Bilder, dann könnt jetzt auch im Jam Manager von Google und so weiter.
00:16:28: ja also die sind immer ähnlicher vor allem in diesem einfachen Segment.
00:16:32: Und die Frage die ihr euch eben stellen müsst ist Wenn ihr das anbindet da gibt es Die gängigen tust die sind am meisten auch schon vor eingestellt also von Outlook beispielsweise über Gmail, um das dann eben hin zuzufügen.
00:16:45: Die viel spannende Frage ist welcher welche Art Führungskraft wirst du sein?
00:16:48: Also bist du jemand der sagt ich will ganz harte Grenzen setzen ja und alles was passiert will ich vorher abstimmen und ich will sehen.
00:16:56: und die Auswertungen ich will jedes mal Ja oder Nein sagen.
00:16:58: Die frage muss man nämlich anfähigmal beantworten Oder bin ich eine Führungskraft die sagt ja also innerhalb eines gewissen Rahmens Do what you like.
00:17:08: Und dann ist das meistens gar nicht mehr so kompliziert, sondern es sind drei vier Klicks.
00:17:12: und dann ist Outlook auch schon verbunden je nach Tool dass man eben einsetzt.
00:17:17: und wenn sie IT zulässt.
00:17:18: aber die technische Komplexität wird immer geringer und wir schieben immer mehr die Fragestellung dahin was heißt das an Qualitätsanforderungen?
00:17:26: wie stellst du dir Prozesse vor ja?
00:17:28: Wie soll denn die Zusammenarbeit genau funktionieren?
00:17:30: in welchen Fällen delegierst Du die Aufgabe in welchem nicht?
00:17:33: Das heißt es geht vielmehr gerade um Organis- internationelle Anschlussfähigkeit.
00:17:38: Was ist deine Lieblingswurde sagen?
00:17:40: Ich bin so froh, dass das in meinem sozusagen täglichen Doing automatisiert oder letztendlich über genau diese Art der Prozesse abläuft.
00:17:47: Welche Tätigkeit ist es bei dir?
00:17:49: Es sind ganz viele, ganz simple Sachen auch.
00:17:51: Also Monika ist meine persönliche Assistenz ja die kann auch.
00:17:56: über die Google Flight API kann sie auch meine Flüge buchen und einchecken.
00:18:00: Die erstellt mir persönliches.
00:18:02: Spotify Playlist für meine Reisen finde ich ganz herrlich.
00:18:05: Hansi schreibt seit drei Jahren alle meine LinkedIn-Beiträge inklusive Bilder plant das ein Postets auf der Plattform schaut welche postings gut funktionieren und überarbeitet seine eigenen Standardabläufe wie so am besten strukturiert sein sollte bis hin zu Elena.
00:18:22: Elena ist meine persönliche Sparringspartnerin Die eiskalt den fing in die wunde legt.
00:18:29: ja ich habe viele ideen den ganzen tag und hat auch eine eigene telefonnummer.
00:18:33: Und dann rufe ich die wenn ich im taxi bin oder so an und sag pass mal auf Ich glaube wir kriegen so viel anfangen aus spanien gerade.
00:18:38: wir sollten über europa expansion reden Ja, und dann nehmen sie mich hart in die mangel und challenge das und will daten und will konzepte und so weiter.
00:18:47: Bevor ich immer so erratisch ins team rennen und sagt leute ich hab Die nächste große idee lasst mir alles stehen und liegen was wir grade machen und die beschützt gewissermaßen ein bisschen mein team.
00:18:58: Wenn wir jetzt mal ein bisschen auf eine andere Ebene gehen, ich verstehe was du machst.
00:19:04: Ich versteh letztendlich wie die Prozesse dahinter sind wenn nicht mich als dich in deiner Rolle, als Mitgründer der Geschäftsführung.
00:19:11: Du tätigst das, wenn ich dich jetzt ne Woche begleiten würde.
00:19:15: Wo ist wirklich deine Aufmerksamkeit?
00:19:17: Also wo setzt du Schwerpunkte jetzt in dem Moment gerade heute wo du sagst... Da möchten wir uns ein bisschen weiterentwickeln, da müssen wir irgendwie Ausschau halten.
00:19:27: Was würde ich merken wenn ich dich in der Woche begleite?
00:19:29: Wo ist deine Aufmerksamkeit?
00:19:30: Ich glaube du wärst überrascht über den Umstand wie viel ich forsche.
00:19:35: Also der Großteil meiner Zeit teilt sich auf, würde ich sagen auf drei Buckets.
00:19:40: Das eine ist Ich bin in unserer Rolle Head of Product das heißt ich schaue mir natürlich an wie bewegen sich gewisse Themen bei uns?
00:19:48: ja wir sind Feedbacks overall Wir haben über zehntausend Teilnehmer aktuell auf der Plattform.
00:19:54: wir schon schon an gibt es gewisse Sentiments oder Themen wo wir über neue Features nachdenken die ich dann auch von unsere head-of community Von Davina bekommen die sagt hey so relativ viel über folgendes Thema diskutiert, können wir da nicht mal ein Ask Me Anything machen oder wollen wir dazu einen Video um eine Einordnung zu geben.
00:20:10: Also das ist so ein Teil, das ist der operativste Teil meiner Arbeit würde ich sagen, er wird aber auch immer kleiner.
00:20:16: und dann habe ich zwei große Bestandteile des eines Ich bin Evangelist für dieses Thema also ich bin sehr viel in Vorstandsetagen aktuell eingeladen um mit Vorständen über dieses Thema zu sprechen was es auch bedeutet was wir auch in anderen Organisationen einer gewissen Größenordnung sehen.
00:20:32: Und dann eben die Forschung.
00:20:33: Also wir haben gerade ein laufendes Forschungsprojekt mit Uni-Luzern in der Uni in Wien, wir haben einen Antrag gestellt mit den Unis im München Wir haben gerade einen Paper das jetzt gepublished wird Fachartikel im Change Management dass es im Oktober wieder rausgeht.
00:20:48: also wir haben glaube ich gleichzeitig gerade fünf sechs Forschungs Projekte laufen und jedes ist auf PhD Niveau.
00:20:55: teilweise entstehen da auch solche Doktorarbeiten.
00:20:57: im Zuge dessen schauen uns zum Beispiel grade Nur mal eine Vorstellung zu geben.
00:21:02: Emergenzeffekte hybride Teams an, hört sich total aufgeblasen an.
00:21:06: was wir uns im wesentlichen anschauen ist jeder von uns arbeitet ja sehr im eins-zu-eins mit KI.
00:21:11: Ich delegiere eine Aufgabe an oder die KI kommt zurück und sagt ich habe etwas fertig gemacht.
00:21:14: Dominic schau mir bitte drauf.
00:21:16: Und wir untersuchen gerade wie kann KI eigentlich in Gruppen zusammenarbeiten?
00:21:21: Ja weil was wir festgestellt haben dass hier mehr Menschen zusammen arbeiten desto mehr lassen wir die KI weg und nutzen sie maximal als Protokollführer.
00:21:29: Aber dass sie wirklich dabei ist und versteht, hey jetzt wäre ein guter Punkt mich zu positionieren.
00:21:33: Sven hat gerade was gesagt und dann kann ich sagen Sven du hast absolut recht da gibt es auch eine aktuelle Studie und das belegt genau deine Hypothese die du hast ja Und da wirklich so in Gruppen zusammenzuarbeiten Das ist außergewöhnlich schwer und das untersuchen wir eben grade welche Rahmenbedingungen gesetzt werden müssen damit damit wirkliche Wertschöpfung in einem Unternehmen stattfindet.
00:21:53: Ich habe das Gefühl das ist genau so lange der Fall Was Du gerade sagst dass wenn man im gruppen miteinander spricht dass am Ende, ich sag es mal der Agent oder whatever ein bisschen der Protokollführer ist, solange er nicht im Raum ist sichtbar.
00:22:07: Wir merken das gerade wenn zum Beispiel wir das mit den Avataren machen die sozusagen so aufgeladen sind und sie sozusagen man sieht Sie haben selbst Mimik und Gehistik und gehen auch dann sozusagen in Anmerkung und Anregung und Ergänzung mit rein Dass sie doch viel mehr gefragt werden weil sie als Teil der Gruppe in irgendeiner Form wahrgenommen werden Was man nicht hat, wenn man jetzt rein auf der Chatbord-Ebene ist und es rein irgendwie so ein, sagen wir mal.
00:22:34: Ein Device ist das zuhört ja und gegebenenfalls dann mit dazu kommt, ja aktiv ist.
00:22:39: Das finde ich total spannenden Punkt.
00:22:41: was ich aber auch dann spannend finde wie verhält es sich denn, wenn ich das eins zu eins mache?
00:22:46: Ist es dann wirklich so dass es mein... Sparringspartner ist, auch mein teilweise Impulsgeber ist.
00:22:51: Mein Erweiterer ist auch teilweise der eigenen Gedanken oder eigenen Vorstellungskraft und auch der Professionalität im Sinne des Ablaufs.
00:22:58: Das ist dann was auch... Super intensiv ist, dass was in der Gruppe vielleicht ein Stück weit zurücktritt.
00:23:05: Ja und das ist eben Punkt, der gar nicht so offensichtlich ist weil du hast natürlich recht im analogen Raum ja da brauchen wir irgendwie diese Verkörperung.
00:23:13: damit wird es jemanden auch so wahrnehmen.
00:23:16: jetzt sind wir natürlich einen remote unternehmen und der Großteil unserer Arbeit findet ins Lack Start.
00:23:21: das heißt eigentlich bist du ja eigentlich ziemlich auf dem gleichen level.
00:23:24: ob jetzt jürgen das ist unser head of content der leitet andere kis in diesem segment an.
00:23:30: update schreibt in nem channel oder ob ich schreibe gibt es erst mal als schnitzstelle gar kein unterschied.
00:23:36: und trotzdem bringen die kaise sich nicht von sich aus zum beispiel ein oder widerspricht oder kommt mir dazu sondern wartet immer auf den trigger.
00:23:43: Die wartet in Zeit ist abgelaufen oder jemand schreibt, jetzt macht sie was.
00:23:47: Was unspannend ist, ist in Channels.
00:23:49: manchmal schlafen Projekte auch ein bisschen ein bei uns.
00:23:52: Wenn es um Forschungsprojekt sind und dann sagt halt auch eine der Kaismann hey Leute jetzt drei Tage ist hier nichts mehr passiert.
00:23:57: wo ist denn eigentlich los?
00:23:57: Wir wollten doch noch das Erfolgen des Abstimmen Und dieses sich selbst einbringen und dieses die Gruppe zusammenzuhalten, so facilitatormäßig.
00:24:07: Das ist schon noch mal einen ganz anders Level aber du sprichst einen validen Punkt an.
00:24:12: wenn Du in diesem eins zu einem bist dann kann die KI sich natürlich maximal auf Sven einstellen und weißt Deine Vorlieben, Deine Disposition.
00:24:19: Sobald wir in einem Gruppensetting sind wie wir auch unter Menschen das sind ist unsere Hypothese.
00:24:24: gerade musst Du halt der Zielgruppe breiter gerecht werden und dein Verhalten auch wieder adaptieren.
00:24:30: Es zeigt sich aber gerade so ein bisschen in der Forschung, dass die KI das wesentlich besser adaptieren kann als wir Menschen dafür gewöhnlich können.
00:24:36: Weil dem Zweifel auch ihr kompletten Persönlichkeitstyp auf links drehen kann wenn ein Setting das erfordert.
00:24:41: Das fällt mir als Mensch ungleich schwerer.
00:24:44: Was ich grade merke ist... Ich weiß nicht ob du das mit spiegelt und es würde mich da total deine Perspektive interessieren.
00:24:51: Was ich merke ist, wenn Organisationen jetzt anfangen ihre Mitarbeiter zu befiegen und sie am Ende sage ich mal ein Stück weit rauskommen mit den Möglichkeiten die da sind.
00:25:00: Die Technologie einzusetzen und irgendwelche Dinge zu gestalten dann stellt sich sehr schnell die Frage in welcher Organisation kann ich das eigentlich auch wirklich machen?
00:25:08: Und welche Rahmen muss eine Institution am Ende auch erfüllen dass Mitarbeiter die befähigt sind auch dann das Ganze auch leben können?
00:25:18: Ist das auch ein Thema, wo du gerade extrem mit dran bist?
00:25:20: Wo die Organisation sagen... Was ist eigentlich der nächste Schritt?
00:25:24: Gibt es noch Stellen?
00:25:25: Machen wir nur noch Aufgaben.
00:25:27: Wer übernimmt was, wofür brauche ich wirklich einen Menschen, wo sie unverzichtbar sind!
00:25:32: Was ist die Diskussionsgrundlage bei dir?
00:25:34: Also viele Fragen, die ich erlebe sind noch ein Schritt davor und stellen Sie die Frage wie schaffen wir überhaupt die Transformation um dorthin zu kommen das innerhalb von gewissen Rahmenbedingungen diese neue Art von Arbeit stattfinden kann.
00:25:45: Und ich will mal eine kleine Anekdote erzählen, die sich dafür sehr sehr greifen fand.
00:25:50: ja Ich war vor zwei Wochen war ich eingeladen.
00:25:52: in einem globalen Vorstands-Meeting Waren wir zwei Stunden haben wir Zeit bekommen was ich wirklich sehr außergewöhnlich fand und es waren die zwölf höchsten Führungskräfte Diese Organisation ja riesengroßes Handelsunternehmen über hunderttausend Mitarbeiter.
00:26:06: So und dann habe ich präsentiert und diskutierten wir genau über diese Themen Transformation, und es geht um Weiterbildung das sollen sie nächsten X tausend Mitarbeitige ausgebildet werden?
00:26:16: usw.
00:26:17: Und dann meinte der Gruppen CEO meint er Dominik Ich bin seit dreißig Jahren in dieser Organisation So, ich habe in der Fediale angefangen und ich kenne hier jeden Prozess.
00:26:26: Ich weiß genau wie die Salaten läuft.
00:26:28: Und in Summe würde ich sagen, hab' ich mehr gute Entscheidungen getroffen als schlechte – und das war wahrscheinlich eine der Gründe warum ich CEO dieses Unternehmens bin!
00:26:36: Und ich kann dir sagen, ich bin der festen Überzeugung dass sich jeder Beruf den wir hier haben, jeder ausnahmslos durch KI verändern wird.
00:26:44: Und jetzt zeige ich dir was mein Problem ist?
00:26:46: Ich habe keine Ahnung mehr aufgrund der Dynamik von Künstlicher Intelligenz, was noch ne gute Entscheidung Und das zeigt tatsächlich so ein bisschen das Thema.
00:26:55: und eine der guten Rahmenbedingungen, deine Frage zu beantworten aus meiner Sicht ist dass die Vorstände und die Führungsetagen selbst eine außerordentliche Vorbildfunktion haben.
00:27:04: Und zwar sie müssen es selbst erleben... Das ist ausprobieren.
00:27:08: Sie müssen ein Gefühl entwickeln, damit sie eben auch ähnlich wie ich Elena meiner Seite habe nicht in der FAZ oder Süddeutschen lesen was KI jetzt alles kann in die Organisation rennen und sagen Leute lasst uns Marketing rausschmeißen Ich weiß was KI kann sondern die müssen eben selbst mit Agenten arbeiten müssen fühlen müssen vorleben um aber auch die Ängste der Belegschaft nachvollziehen zu können Aber eben auch einzuordnen wo sie nicht berechtigt sind weil Kai noch total dämlich an ganz vielen Stellen ist Und wir unbedingt den Menschen brauchen.
00:27:35: also das ist aus meiner Sicht eine der der gesetzten Rahmenbedingungen.
00:27:38: Du musst als Vorbildfunktion starten und dann ist es natürlich schon die Champions League, wenn du schaffst innerhalb dieser Organisation, Rahmenbedingen zu schaffen bei dem Lernen durch eine Community möglich
00:27:49: wird.".
00:27:49: So jetzt kann ich mir vorstellen viele, die jetzt zuhören, die nicken jetzt und sagen ja wir haben auch ne KI-Community Ja das haben alle unsere Kunden.
00:27:56: aber KI-community heißt am Freitag treffen uns auf ein Kaffee und reden zwanglos über künstliche Intelligenz und was wir gerade im Netz gelesen haben Das is keine Community.
00:28:06: Der Community hat einen Innen- und ein ganz klares Außen.
00:28:09: Eine Community hat Erwartungshaltung an die Leute, die Teil dieser Communities sind.
00:28:12: Da muss man auch irgendwas zur Rande bekommen... ...und Champions League ist sowieso dass man das auch intraorganisationell macht also sprich auch mit anderen Organisationen sich da vernetzt um über beste Praktiken zu reden übers Schaltern usw..
00:28:26: Wenn ich mir das jetzt vorstelle, was wir gerade gesagt haben es ist extrem schwer für eine oder andere in der heutigen Situation und egal wo die Reise hingeht heute eine gute Entscheidung zu treffen.
00:28:35: Wie trefft ihr bei euch Entscheidungen?
00:28:37: Also wie stark ist deine Entscheidung heute für Veränderung, für neue Agenten.
00:28:43: Für neue Themen, für whatever abhängig von Technologie oder beeinflusst von Technogie?
00:28:48: also wie sieht... ...wie muss ich mir in einer Company wo mehr Agenten da sind weitaus mehr Agentinnen da sind als Menschen und Mitarbeiter Entscheidungswege vorstellen?
00:28:58: Also erstmal sind sie sehr schnell weil je unsicher ich bin desto schneller treffe ich Entscheidungen.
00:29:05: Also das ist vielleicht kontraintuitiv für den anderen aber ich habe festgestellt, dass mehr Zeit in der aktuellen Lage des Marktes bei mir nicht dazu führt.
00:29:13: Dass ich mir denke jetzt hab ich es kapiert.
00:29:15: wir sollten doch auf blaue T-Shirts gehen in der Produktion.
00:29:18: also so funktioniert meine Welt nicht mehr.
00:29:21: Und deswegen je unsicher ich bin, desto schneller treffe ich die Entscheidung und desto schneller revidiere ich sie im Zweifel auch wieder.
00:29:27: Und sie ist aber nie getrieben von Technologie.
00:29:29: also davon haben wir uns komplett frei gemacht.
00:29:31: es gibt dieses schöne grimmische Märchen vom Hasen und vom Igel.
00:29:36: Ja und für den die dem Podcast jetzt hören und ihn vielleicht nicht kennen also lohnt sich das mal nochmal nachzulesen ja und Die Idee ist aber der hase kam zum igler gesagt er war sehr kurze Beine lass uns ein wetterrennen machen.
00:29:47: Und dann hat sich der Igel gesagt, okay kein Thema.
00:29:50: Ist nach Hause zu seiner Frau?
00:29:51: Hat gesagt hey wir ziehen uns jetzt die gleichen Klamotten an und dann versteckst du dich in den Busch.
00:29:55: und kurz bevor dir im Ziel springst du raus und sagst Hey ich bin ja schon am Ziel.
00:29:59: so gesagt getan Ja Der ikel Mann läuft los versteckt sich in den busch der haße rennt weiter ist kurz davor Die Igel frau springt draußen sagt gewonnen hier bin Ich.
00:30:07: das konnte der Haas nicht akzeptieren.
00:30:08: und dann ging es immer soweit und irgendwann stirbt er vor Erschöpfung.
00:30:12: Und ich hatte das Gefühl, dass wir in den Anfang von Liesau für Eid, dass we ein Hase waren.
00:30:17: Wir waren unglaublich schnell umgesetzt und haben unglaublich schnelle Entscheidungen getroffen und unglaublich schnell KI adaptiert.
00:30:23: Dann haben wir irgendwann Projekt IGL eingeführt und gesagt lass uns doch lieber mal schauen was wirklich klug ist.
00:30:28: Und dann haben wir angefangen uns von der Technologie zu lösen und eher die Frage zu stellen, Was bedeutet es für unsere Kunden?
00:30:35: Wie können wir geile Rahmenbedingungen schaffen, neue Formen von Wertschöpfung.
00:30:38: Was wirkt sich wirklich auf Anwendungsfälle unseres Unternehmens aus?
00:30:43: Und wir treffen nach wie vor sehr schnelle Entscheidungen, aber die sind immer losgelöst von der Technologie und immer eine Frage, die den Kunden wieder ins Zentrum stellt.
00:30:51: Was wir eigentlich in letzten Jahrzehnten ja auch immer erzählt haben.
00:30:53: Aber ich habe das Gefühl, wir vergessen das so ein bisschen und so versuchen wir eben als Organisationen heute auch zu handeln und eher so ne kleine Antifomo zu machen bei dem was gerade draußen stattfindet dass man immer das Gefühl muss das Neuste haben.
00:31:07: Wir glauben eher man muss eben sehr kluge Entscheidungen jetzt
00:31:10: treffen.
00:31:12: Bei welchem Agenten war es denn schwierig?
00:31:14: Ich sage jetzt mal die Kontrolle, aber auch schon so ein bisschen die Aufgabe zu delegieren.
00:31:21: Gab es Themen, wo du gesagt hast, man findet ja oft mit dem ein, das ist vielleicht nicht so wehtun oder wo's nicht so schwer ist und man noch selber die Kontroll drüber hat?
00:31:29: Aber wo war der Punkt bei dir okay?
00:31:34: Das läuft hier schon richtig gut und jetzt gehen wir halt auch einen Schritt weiter.
00:31:37: War das von einfach an schon da?
00:31:38: Dieses Vertrauen in dieses Thema?
00:31:40: oder war das auch so'n bisschen im Entwicklungsprozess?
00:31:45: Ich hatte das nie so richtig, aber ich glaube es liegt daran.
00:31:50: Die Leute, die mich kennen, kringen sich vor Lachen jetzt.
00:31:53: Aber ich bin überhaupt kein Governance-Typ.
00:31:54: Es ist nicht das erste was mir einfällt, welche Regeln brauchen wir eigentlich?
00:31:59: Das habe ich aber gefestgestellt bei KI und ich glaube warum ich da entspannt bin oder auch keine wirkliche Antwort auf eine Frage habe ist Wir haben sehr früh für uns entschieden wie wollen wir Rahmenbedingungen für KI setzen?
00:32:11: Und das ist heute ein Spektrum.
00:32:13: Ich habe vorhin von Björn gesprochen, diesem Buchhalter bei uns der diese Belege nimmt sortiert und dann nach Dativ schiebt.
00:32:20: Da kontrolliert gar keiner.
00:32:21: Das ist halt mein Beleg irgendwie doppelt drin oder auf einer Vergessen.
00:32:24: der Stolberater-Mots schon ist mir völlig egal ehrlicherweise.
00:32:27: So und auf der anderen Seite Spektrums ist jemand wie Jürgen mit seinem Team im Marketing die bei uns brandrelevante Themen jeden Tag veröffentlichen.
00:32:36: da schaut ein Mensch darauf weil das für uns ein ganz relevantes Thema ist.
00:32:40: Und dazwischen gibt es etwas, das nennt sich Konsensusverfahren.
00:32:43: Das bedeutet wir verwenden drei unabhängige KI-Modelle die sich ein Ergebnis anschauen dass eine andere KI produziert hat und dann wenn alle drei den Daumen nach oben geben und grünes Licht geben gehts weiter wenn.
00:32:54: ich muss die nacharbeiten.
00:32:56: Wir entscheiden eigentlich tagtäglich auf diesem Spektrum.
00:32:58: welche Variante ist es?
00:33:00: Wie groß ist unser Risiko?
00:33:01: Appetit für das jeweilig Setting?
00:33:03: Monika darf ja Flüge buchen!
00:33:05: Ja, aber die hat halt eine eigene Kreditkarte und es hat halt ein Limit von tausend Euro.
00:33:08: Find ich's jetzt pricken wenn die tausende Euro verballert indem sie irgendwelche falschen Flüge bucht.
00:33:12: was passiert ist?
00:33:13: Einfach natürlich nicht prickend.
00:33:14: Aber im Sinne des Lernens einer Organisation Schritte nach vorne zu machen Dinge auszuprobieren Ist das für mich legitim innerhalb dieses Rahmens dann eben auch diese Freiheiten zu geben.
00:33:26: Lasst da mal bisschen reingehen Auch mit deiner Blickweise auf vier Fragen Wenns darum geht Wie sieht eigentlich eine Organisation in der Zukunft aus, wenn wir jetzt mal im Maximalen der Möglichkeiten vielleicht sprechen die heute da sind.
00:33:42: Wir wissen beide zwei drei Jahre ist schon Science Fiction wenn wir darüber reden.
00:33:46: Aber wenn ich jetzt sage auf deiner aktuellen Erfahrung und ihr habt ja weitaus mehr als ganz viele anderen Unternehmen daraus wie so eine blau Pause was gilt es?
00:33:57: für eine Organisation, die sich mit Technologie und KI genau mit all diesen Themen auseinandersetzt.
00:34:02: Was gilt es wirklich zu bewahren?
00:34:04: Wo sagst du selber das ist ein Thema was auf jeden Fall ein menschliches sein sollte weil es am Ende dazu beiträgt dass eine Organisation auch noch mehr ist als nur einen Haufen von Algorithmus.
00:34:18: Menschliche Verbindung.
00:34:21: Was ich damit mein ist wir haben so ein paar Themen festgestellt.
00:34:24: Wir können unglaublich viel automatisieren, haben auch im Vertrieb an den unterschiedlichsten Stellen Agenten oder Automatisierungen die uns im Alltag unterstützen.
00:34:34: Was wir aber festgestellt haben und es ist gut dass das so ist vertrauen skaliert nicht.
00:34:40: Das heißt, wir haben trotzdem Menschen die mit uns in den Austausch gehen wollen.
00:34:44: Sagen wollen ich wollte es einfach nochmal kurz anrufen.
00:34:46: Ich wollte noch mal zwei drei Sachen fragen und das sind Fragen, da wissen wir ganz genau, da hätten sie auch den Chatbot nutzen können oder steht im Curriculum oder sonst irgendwo.
00:34:54: Da geht's nicht darum diese Frage nochmal inhaltlich beantwortet zu bekommen sondern ein entsprechendes Gefühl zu kriegen Und das geht von einer Anfrage, die so im Vertrieb landet bis hin zum Händeschütteln eines Vorstandes.
00:35:07: Kennt das ganz viele Varianten dieses Thema des Vertrauens zu bekommen und deswegen haben wir auch die Entscheidung getroffen.
00:35:13: wenn man bei uns auf die Website geht gibt es natürlich auch einen Chatbot mit dem man in den Austausch gehen kann aber man kann auch die Telefonnummer bilden.
00:35:21: Wir haben uns ganz bewusst dazu entschlossen.
00:35:22: wenn man anruft geht immer ein Menschen Ja, das können wir jetzt als News of the Eye für uns hier in Schau'n treffen.
00:35:28: Aber wir haben gesagt es wäre für uns ein leichtes und das kann natürlich jeder hier glauben dass wir einen Chatbot hinkriegen würden wenn man den Anruf der Großer wird wahrscheinlich gar nicht merken.
00:35:36: Und trotzdem sagen wir Wenn einem Mensch mit einem Menschen in Austausch gehen will wollen wir das möglich machen?
00:35:42: Also für uns ist die zentrale Frage Nicht alles was die Technologie kann Sollten wir auch tun?
00:35:48: Und ich glaube dass das der differenzierende Faktor in den nächsten Jahren wird.
00:35:51: also wenn wir uns jetzt vorstellen Man ist in der Branche unterwegs Und alle fangen jetzt an, diese KI-Transformation zu machen und jetzt machen wir ja ein völlig idealistisches Bild.
00:35:59: Es gelingt allen!
00:36:01: Ja?
00:36:01: Und die gehen alle voran und schaffen neue Formen von Effizienzen vielleicht auch von Wertschöpfung in dem neue Serviceangebote und dieser Themen dazukommen.
00:36:07: Dann ist das wie eine Art Offset und einfach alles sind plötzlich auf einem neuen Level und haben sich aber wieder angeglichen.
00:36:14: Wenn ich aber Marktanteile gewinnen will, was mache ich?
00:36:17: Ich muss ja schauen.
00:36:18: Was sind meine neuen Alleinstierungsmerkmale?
00:36:20: und das Spannende ist ja wenn wir an dem Punkt sind, was ist der differenzierende Faktor.
00:36:25: Und ich glaube dass es genau für Marken sich zu überlegen wo sie Dinge tun die vielleicht nicht gut skalieren, wo es darum geht Mensch mit Menschen in Austausch zu bringen und dort eigentlich diese menschliche Relation zu fördern.
00:36:36: Wir machen das ganz konkret, in dem wir – obwohl wir eine Online-Akademie sind die sehr stark wächst.
00:36:42: Wir Geld ausgeben für Live-Events bei denen wir unsere Teilnehmer zusammen bekommen und den Austausch kriegen.
00:36:48: Das ist für uns keine Geldverdienengeschichte.
00:36:51: Wir schmeißen da richtig Geld raus.
00:36:53: also es kostet uns sechsstellig diese Events zu organisieren aber wir glauben dass es langfristig der Marke total gut tut weil wir davon überzeugt sind dass Menschen zusammenkommen sollten.
00:37:03: Was gilt es auf der anderen Seite?
00:37:05: Ich kann das eine auf jeden Fall komplett unterstreichen, weil es auch noch mal eine ganz andere Basis natürlich auch schafft.
00:37:10: Nicht nur das Austausch, sondern auch letztendlich des ganzen Communitiesgedankens etc.. Was gilt es wirklich zu verändern?
00:37:18: Und bei Verändern kann es ja auch ein Punkt sein wie die Leute vielleicht gerade sich mit diesem Thema auseinandersetzen.
00:37:26: Ja also wir diskutieren grade viel zu sehr alle über Architektur, Governance, Compliance und Souveränität.
00:37:32: Wir diskutieren viel zu wenig über die Menschen dahin Und im zweiten Punkt zu wenig über die Prozesse und die Qualitätsstandards.
00:37:40: Also unser größter Flaschenhals ist nicht die Technologie, das ist Commodity.
00:37:44: Sondern uns warum wachsen wir nicht noch schneller?
00:37:47: Ist weil wir unsere Prozisse nicht gut genug verstehen.
00:37:49: der Vorteil den wir haben auf eine grünen Wiese zu starten ist Wir konnten von Anfang an nativ dieses Thema denken.
00:37:55: Der Nachteil, den wir haben, weil wir auf eine grünen Wiese gestartet sind ist.
00:37:58: Wir haben keine historischen Daten über welche Prozesse funktionieren.
00:38:01: wie was hat schon mal funktioniert?
00:38:03: Was hat nicht funktioniert?
00:38:04: Das heißt wir müssen Prozese neu modellieren und müssen uns überlegen Wie ziehen wir gewisse Themen auf und dahinter gepackt dann und das macht den Prozess vollständig ist Welche Qualitätsstandards fordern wir ein?
00:38:15: also ganz simples Beispiel ich habe ja von Hansi gesprochen der meine linken Beiträge schreibt Technologisch Standard in der Stunde Kinder Geburtstag Denn acht Wochen gebraucht, bis ich explizieren konnte was meine Qualitätsanforderungen für den guten LinkedIn-Post sind.
00:38:31: Ein wo ich sage, den gebe ich gerne frei!
00:38:33: Warum?
00:38:34: Weil hier nicht irgendwelche Standards rumlagen, das war in meinem Kopf und ich konnte es noch nicht mal richtig benennen.
00:38:38: Und da sehen wir bei vielen Organisationen Wissen ist verteilt lokal implizit in den Köpfen von wenigen.
00:38:45: ein paar von denen gehen in nächsten fünf Jahren weil die Baby Boomer abwandern.
00:38:48: ja das heißt da ist zum eine Chance aber auch ein bisschen der Droh gebärde diesbezüglich dass wir verstehen dass wir diese Prozesse neu modellieren müssen.
00:38:57: Und es gibt einen McKinsey Report jetzt gerade State of AI, den sie vor weiß ich nicht vier sechs Wochen rausgegeben haben und das hat gezeigt die sechs Prozent Hyperformer als Organisationen.
00:39:08: Sind die die Nichtprozesse einfach nehmen?
00:39:10: Und schauen wo Sie jetzt KI damit rein flanschen Sondern dieses Thema komplett neu denken?
00:39:15: und dass ist schon ein außerordentlicher Stress Test für jedes Unternehmen.
00:39:19: Ich finde Punkt total spannend, weil ich ja auch ganz viel meinen vortragen zum Beispiel darüber spreche.
00:39:24: Also automatisieren wir eigentlich gerade oder geht es darum wirklich mal Dinge zu augmentieren im Sinne von ist es möglich heute einen Prozess komplett neu zu denken?
00:39:32: Weil das möglich ist und dementsprechend eine ganz andere Form von Effizienz zu bestellen etc.. Was ich aber auch ganz spannend finde bevor wir gleich nochmal zur dritten Frage kommen dem will ich hier mal kurz rein werfen.
00:39:43: die Gedanken was merkst du gerade bei mir ist eine große frage die ich gerade die mich umtreibt.
00:39:49: Wenn ich eine Organisation bin, die jetzt auf einmal die Möglichkeit erhält.
00:39:53: Ich sage mal zehn, zwanzig Prozent Produktivität einzusparen durch den Einsatz von künstlichen Agents, durch Agenten
00:39:59: etc.,
00:39:59: etc.
00:40:01: Wie investiere ich diese gewonnene Zeit?
00:40:05: Also nimmst du das wahr dass es dann eher darum geht okay lasst uns den Output erhöhen wie bei Digitalisierung und lassen ist halt einfach der bisschen gewonnete Zeit.
00:40:13: ja Automatisieren noch mehr arbeiten.
00:40:15: anstatt vier Colts mache ich zwanziger ungefähr oder nutze ich die Zeit um tatsächlich anderweitig dafür zu sorgen, um Marktanteile-Wettbewerbssicherheit sozusagen meiner Organisation irgendwie hinzubekommen.
00:40:27: Wie nimmst du das gerade wahr?
00:40:28: Wenn jetzt einer sagt hey Dominic!
00:40:30: Ich war ganz am Anfang mit dem Kurs wir haben das jetzt irgendwie eingeführt.
00:40:34: Wir merken jetzt gerade dass uns irgendwie das erste Mal ja Zeit zurückgespielt wird.
00:40:41: Was ist dein Impuls oder was merkst du grade?
00:40:42: Was machen die Menschen in dieser gewonnenen Zeit?
00:40:46: Also meine Erfahrungen nach merkst Du es nicht.
00:40:49: Ich würde sagen, dass es wirklich eine große Schwäche von Leader Software i ist.
00:40:52: Dass wir ja an unterschiedlichsten Punkten permanent extreme Hebel haben, extreme Skalierungspotenziale auftun in der Art und Weise wie wir diese Themen modellieren.
00:41:02: was wir festgestellt haben, weil wir hatten jetzt gerade so ein Kulturprojekt wo Forscher sich angeschaut haben.
00:41:07: Was macht dieses Offerey in seinem Kulturssegment einzigartig im Verhältnis zu anderen Startups?
00:41:13: Gibt es überhaupt irgendwas?
00:41:13: oder sind wir normales Startup das mit KI arbeitet?
00:41:16: oder gibt's wirklich Dinge von einer kainativen Organisation die völlig anders sind?
00:41:20: Und wir haben festgestellt, dass wir außerordentlich lernbereit sind als wir hinterfragen auch ständig Grundannahmen und sind bereit die über Bord zu werfen.
00:41:28: Wir haben die Kampagne und auch die Kurse jetzt schon dreimal von null komplett neu gebaut nicht weil sich KI verändert hat sondern weil sich unser Verständnis in der Organisation grundlegend verändert hat wie man damit arbeiten sollte.
00:41:40: Und eine der Schwächen die ich aufgetan habe in diesem Forschungsprojekt ist jede Sekunde die wir gewinnen.
00:41:47: durch KI wird sofort ohne darüber nachzudenken reinvestiert.
00:41:51: Und wenn du da nicht wirklich ganz bewusste Rituale schaffst für so ein Postmortem, für Reflexionen immer wieder in diesen Austausch gehst und das sind wir gerade nicht gut darin dann fällt es dir gar nicht auf weil Arbeit gibt's ohne Ende.
00:42:06: Und wer geht denn ins Wochenende und sagt ja super, ich habe einen leeren Schreibtisch.
00:42:10: Das schafft man vielleicht mal kurz vom Urlaub wenn man richtig krass unterwegs ist und eigentlich weil man Aufgaben dann wegschiebt uns das in meinem Namen-Urlaub oder dem Kollegen gibt oder so?
00:42:17: Aber eigentlich gehen wir immer ins Wochenender und wir kommen ja nicht am Montag zurzeit neun Uhr.
00:42:21: Ich weiß gar nicht was diese Woche machen soll.
00:42:23: Ich bin mir mit allem fertig!
00:42:24: So und das stellen wir fest und deswegen sobald es schnell geht warten zwanzig andere Dinge in unserem Backlog die man sich dann schnappt und es geht einfach weiter.
00:42:33: Deswegen nehmt uns als Mahnmal, schafft euch diese Rituale um Freiräume zu schaffen.
00:42:39: Dass die Mitarbeitenden sich auch immer wieder weiterbilden.
00:42:41: also mit einmal wir haben uns da irgendwie ausgebildet ist eh nicht getan.
00:42:45: nutzt das um neue Form von Wertschöpfung zu kreieren um diese Marktanteile zu gewinnen ja vielleicht auch neu form von Arbeitszeitmodellen zu finden?
00:42:51: Also die Palette ist groß.
00:42:53: aber ich kann einen sagen es passiert nur wenn man das ganz bewusst einhält und hammer harte Disziplin hat Die uns gerade in dem Maße nicht gelingt
00:43:02: Ist total guten Punkt, weil ist auch das was ich seh.
00:43:05: Produktivitätseinsparung wenn meist für die Produktivität boost genutzt ja in irgendeiner Weise des gleichen Umsetzungs vehicles und nicht jetzt.
00:43:14: genau um das was du gerade gesagt hast sich da mal darüber Gedanken zu machen in der gewonnen Zeit wie sieht eine weitere Geschäftsmodellentwicklung aus?
00:43:19: Eine weitere Wertschöpfung aus?
00:43:21: Wie bleiben wir Menschen, wie bleiben wir innerhalb des Austausches?
00:43:27: Bringt mich zur nächsten Frage.
00:43:28: Wenn wir darüber nachdenken nehmen, was gilt es zu bewahren und zu verändern?
00:43:31: Natürlich das Thema Was gilt es hinzuzufügen?
00:43:35: Wir kommen zu einem neuen Thema.
00:43:36: Du hast selber gesagt, wir haben ganz viel oft mal ummodelliert.
00:43:39: Man hat ja immer dann irgendwann die Auseinandersetzung zu der Thematik Können wir das alleine mit unserem Team und unseren Agenten das machen?
00:43:44: brauchen wir strategische Partner?
00:43:46: wenn ja wehen?
00:43:46: oder müssen wir auch dann selber Mal über Akquisition erdenken?
00:43:50: also acquisition ist im Sinne von Software bis hin auch zu Teams oder oder oder.
00:43:55: Wie geht ihr mit dem thema um?
00:43:56: Ja, auch gerade das Thema ein bisschen Make-up bei Wiesenabwägung bei euch.
00:44:01: Was muss im Haus bleiben?
00:44:03: Was muss auch gegebenenfalls mit strategischem Partnern gemacht werden?
00:44:06: wie ist da so ein bisschen dein euer Ansatz?
00:44:10: Ja also wir für uns haben eine ganz klare Nordstern definiert und das ist absolvierte Case Studies.
00:44:17: Danach messen wir unseren Erfolg Ende des Jahres, weil absolvierter Case Studies bei uns eben das Maß dafür sind dass Kunden wirklich in die Implementierung von KI gehen.
00:44:26: am Ende des Tages und danach richten wir unsere Wertschöpfung und auch unseren Gedanken aus und alles was auf dieses Thema einzahlt is innerer Kern von Niedershofer Ei um das möglich zu machen.
00:44:39: Und alles was das nicht ist, sind wir sehr offen und brauchen auch unbedingt unsere Partner.
00:44:44: Das fängt an weil dieses Thema sich so schnell bewegt und wir machen ja nichts anderes als dass Wir hätten keine Chance bei den Themen überall up to date zu bleiben.
00:44:53: Also es fängt schon an mit dem Erfahrungsaustausch Mit gewissen Themen von denen wir total profitieren.
00:44:59: Ja also wir sind gerade daran Die Bilder die Hansi von mir erstellt auf LinkedIn, das hört sich jetzt total banal an.
00:45:06: Aber die auf ein anderes Level zu bringen dass sie noch näher an dem dran sind wie ich wirklich aussehe und nochmal andere Szenen usw.
00:45:13: hinzubekommen.
00:45:14: Da haben wir keine außerordentliche Kompetenz dafür.
00:45:17: Und dann arbeiten wir mit Leuten zusammen die den ganzen Tag nichts anders machen außer Bilder mit KI für große Fotokampagnen zu optimieren um eben das zu lernen oder von ihnen diese Themen umsetzen zu lassen.
00:45:27: Und so sind wir in einem sehr breiten Ökosystem von kleineren Partnern wie eine Würther Identity bis hin zu einer EY oder Microsoft selbst, wo man in die Erfahrungsaustausch geht und haben für dieses Setup auch ein eigenes Lab kreiert.
00:45:41: Wo wir dann eben regelmäßig interne Hackathons machen mit diesen Partnern um gewisse Themen auch mal zu spielen und zu schauen, wo kann die Reise hingehen?
00:45:49: Ich glaube es gibt nur so ehrlicherweise und der Organisation sollte sich bei meiner Empfehlung auch überlegen was ist wirklich der zentrale Kern unserer Wertschöpfung?
00:45:58: Und bei allem anderen wäre ich sehr offen dafür, in Partnerschaften zu gehen.
00:46:03: Weil die Geschwindigkeit der Märkte das auch ein Stück weit für mich zumindest mit vorgibt.
00:46:09: Was gilt es wenn du auf den heutigen Stand guckst und auch in eurer Entwicklung... Ich will nicht sagen zu hinterfragen aber was ich oft gerade merke was sehr vielen Organisationen sehr schwer fällt.
00:46:18: Egal ist ob klein oder groß?
00:46:20: Bei kleinen einen Pivot zu machen bei groß irgendwas eine Geschäftseinheit oder sonstige so die ganze Kampagne loszulassen.
00:46:28: Was sind Dinge?
00:46:29: natürlich, die laufen vielleicht heute noch in Ordnung.
00:46:31: Die sind auch okay aber das wird eigentlich in den nächsten zwei drei Jahren obsolet werden so wie sich gerade Dinge entwickeln.
00:46:37: was gibt es bei euch so ein Stück weit auch vielleicht los zu lassen?
00:46:40: Ja, also vielleicht so ein bisschen diese Logik zu verstehen.
00:46:43: Also wenn du einen Start-up hast dann versuchst ja sehr schnell so ein lokales Maximum zu finden.
00:46:47: Sprich habe ich ein Produkt das auf dem Markt resoniert man würde von einem Product Market Fit sprechen.
00:46:52: und wenn ich das gefunden hab dann versuche eigentlich dieses Optimierung die versuche ich festzuhalten und dann zu skalieren.
00:46:59: Und was sich jetzt gerade massiv verändert durch KI ist, wir sind permanent auf der Suche nach dem nächsten lokalen Maximum.
00:47:05: Weil Technologie sich verändert, Anspruchshaltung von Kunden sich verändern und von Partnern usw.. Deswegen kommst du nicht mehr in diese klassische Wir halten das fest und skalieren mal zwei Jahre Sondern Du musst eigentlich ständig hinterfragen Geht es in die richtige Richtung oder müssen wir uns wieder da hin optimieren?
00:47:20: Was ich hier, das habe ich bisher noch nie ernautzt Das würde ich jetzt Novom in deinem Podcast ist, dass die Artenweise wie wir gerade lernen sich maßgeblich nochmal verändern wird und wir arbeiten grade im Hintergrund daran wie wir hoch individualisierte regelmäßige Lernformate schaffen.
00:47:40: Die wirklich so oft das Individuum zugeschnitten sind, wie wir das vielleicht in der Detaktik in den letzten Jahren noch nicht erlebt haben Und da auch dann irgendwann anfangen werden Programme auch nochmal anders aufzubrechen oder überhaupt nicht mehr vom Programm zu sprechen.
00:47:52: Das bereiten wir jetzt gerade vor.
00:47:54: Wir wissen, dass wird kommen.
00:47:55: Der Markt ist noch nicht ganz an dem Punkt aber das sind Investitionen die wir leisten müssen obwohl sie Ressourcen gerade binden die für die Skalierung eigentlich nicht ideal sind ehrlicherweise.
00:48:06: Aber der Markt hat sich da eingehen verändert dass wir ständig auf der Suche nach der nächsten S-Kurve sozusagen sind Die wir gehen müssen um relevant zu bleiben.
00:48:15: Was du ja grade beschreibst nehmen wir mal das Lernbeispiel finde ich ein spannender Punkt den du gerade gesagt hast auch mit dem Thema schönes Novum.
00:48:23: Auf einer Seite beschreibts ja die nächste S Kurve.
00:48:27: Wie sieht ein individuelles Lernen aus?
00:48:29: was mich natürlich dann sofort auf die Frage immer wieder bringt.
00:48:33: Ich aber selber mit Universitäten zusammen du ihr auch also inwieweit ist denn eigentlich auch so ein klassisches?
00:48:39: ich habe eine Hochschule ich habe an der Universität ich leere in Gruppen ja, wissen von Menschen die teilweise aus historischen Daten mehr oder weniger referieren.
00:48:50: Wie nimmst du das wahr?
00:48:51: Also wie siehst du, dass ist das nach wie vor etwas wichtiges.
00:48:55: Weil natürlich Erfahrung ist für uns ein ganz wichtiger Punkt den auch letztendlich ganz viele von Systemen irgendwie auch so nicht in der Form abbilden können.
00:49:01: aber wenn ich jetzt gerade sehe eine meiner zum Beispiel aktuellen Thesen ist dann auch oder Spannungsfälle ist Simulation schlägt lernen.
00:49:09: Wenn ich es sehe Wie ein Roboter oder auch andere Agenten durch Simulation so schnell an Erfahrung lernen können, was niemals durch die Geschichte abbildbar ist.
00:49:20: Dann wird mir natürlich schon bisschen bange wenn ich dann denke so okay was passierte eigentlich mit unserem Bildungssystem und wie wir sie heute haben?
00:49:28: Wie blickst du da drauf?
00:49:31: Das ist meine größte Angst!
00:49:33: Also mein Sohn ist eineinhalb Jahre alt und ich beschäftige mich sehr intensiv mit der Frage, wie ich ihn mal ausbilden lassen möchte.
00:49:41: Und was für ein Ausbildungssystem ich kreieren möchte um ihn herum?
00:49:45: Um die Möglichkeit zu erhöhen dass er einfach ein gutes Mitglied dieser Gesellschaft wird und selbst wirksam sein kann und ein glückliches Individuum sein kann weil ich das in der Art und Weise wie wir es gerade machen nicht als relevant und nicht als möglich anziehe.
00:50:00: Ja du sprichst ja genau den Punkt an viele hundert Milliarden jedes Jahr, um die Trainingssettings für KI zu optimieren und deswegen erleben wir ja auch in verschiedenen Segmenten exponentielles Wachstum.
00:50:12: Wenn man sich aber anschaut wie viel wir in Dedaktik, in Bildungssysteme usw.
00:50:16: investieren da ist das gerade mal ein Rundungsfehler wenn man so möchte.
00:50:21: außerordentlich antiquiert ist, wie wir glauben heute Erfahrung aufzubauen.
00:50:26: Ich würde sogar ein Abrede stellen dass es in der Schule darum geht oder auch in Universitäten Erfahrungen aufzubauern.
00:50:30: das geht eher darum Wissen zu rezipieren im besten Fall zu vernetzen.
00:50:35: aber Erfahrungsaufbau ist nochmal ganz anders als immer und da müssen wir aber hin.
00:50:39: so und das ist natürlich eine große Fragestellung mit dem uns auseinandersetzen müssen.
00:50:43: und das was mich das einzige was ich positiv stimmt ich sehe zumindest im universitären dass die unis gerade massive Probleme bekommen Und gerade private Universitäten unfassbar in Strauchen kommen, weil sie sagen irgendwie so richtig laufen die uns die Bude nicht mehr ein wie wir es mal gedacht haben und so viel Bock haben da jetzt die Leute auch nicht mehr sich irgendwie zehn Semester oder länger für den Thema zu verschreiben.
00:51:03: wenn KI grade die Welt so verändert.
00:51:05: Es gibt gewisse Berufsstände Medizin beispielsweise ist das so einer dann müssen wir nochmal anderes Gedanken darüber machen.
00:51:12: aber ob man jetzt BWL und Co noch so lernt wie wir das gerade machen da glaube ich kann man schon sehr großes Fragezeichen dahinter setzen
00:51:20: Zumindest mit anderen Inhalten oder zumindest, ich glaube das Lernen ist ja das Lern.
00:51:25: Es ist eine also wie lernt man zu lernen?
00:51:27: so aber das andere ist was lernt?
00:51:28: Wie lernt Man und wo kommt auch dann am Ende dann auf?
00:51:30: vielleicht an?
00:51:31: der jeweilige kicker ist immer etwas anderes.
00:51:34: Spannendes Thema wollen wir gar nicht also kann man noch mal ein anderer Stelle besprechen.
00:51:38: Aber was mich nur mal interessiert ist Was war für dich in den letzten zwölf Minuten die die wichtigste Entscheidung die getroffen hast innerhalb deiner company Und warum?
00:51:50: Sehr schöne Frage.
00:51:53: Also aktuell wird sehr viel darüber diskutiert... Welcher der richtige Ansatz ist für Organisation, wenn die KI anfangen einzusetzen und da gibt es diesen diesen Claim des KI Betriebssystems.
00:52:09: also alles ist zentral.
00:52:10: Dann gibt sie den agentischen Ansatz dem wir folgen.
00:52:13: das sind so die zwei Prominente oder gibt's noch paar andere Varianten?
00:52:17: Und ich glaube eine der wichtigsten Entscheidungen Für uns war nochmal zurück zu kommen zu dem was ich vorhin gesagt hatte Die Entscheidung zu treffen sagen Es geht nicht um Technologie Sondern es geht darum den Menschen ins Zentrum zu stellen.
00:52:29: Und es gibt Studien, die sich gerade massiv widersprechen.
00:52:32: Es gibt man hier sagen agentisch und das Vermenschlichen ist nicht gut weil Menschen dann vielleicht leicht fertig werden usw.. Es gibt andere Studien die legen nahe dass das genau der richtige Ansatz ist.
00:52:42: also es kommt ausserordentlich komplex und mein Bauchgefühl von dem was ich auch in den empirischen Themen bei uns sehe ist Der Mensch muss im Zentrum stehen und es muss ein human first und kein AI-first ansatz sein.
00:52:54: und Dass wir uns da nicht verleiten lassen weil die Diskussion beim Team zwischenseitig sehr laut dazu, eher der Technologie da wieder nachzugehen und dass wir das für uns dann geschafft haben die Entscheidung Richtung Mensch zu treffen.
00:53:06: Da bin ich schon sehr stolz darauf dass wir da diesen Blick gerade behalten und uns dann nicht verleiten lassen, weil wenn man in dieser Bubble drin ist und auch in der Forschungsbubble, dann zieht ein das natürlich total.
00:53:17: Wenn wir sehen was Enthropic & Co.
00:53:18: da auch teilweise mit erforschen und wo an welchen Themen die arbeiten und dass wir die Menschlichkeit so hochhalten und dem wieder stehen obwohl wir damit wahrscheinlich ein paar Euro mehr verdienen würden als wir es gerade tun.
00:53:29: Da bin ich schon sehr froh darum, dass wir so in diese Richtung gehen.
00:53:35: Du sagst selber du bist als Evangelist?
00:53:38: Unterwegs bist du zu hundert Prozent kann ich auch nur bestätigen.
00:53:42: aber auf anderen seite wenn ich dich jetzt frage.
00:53:45: Wo ist deine ganz persönliche inspirationsquelle?
00:53:47: es dann aus dem netzwerk ist aus den all denen zugängen die du hast.
00:53:51: also wo kommt bei dir?
00:53:54: Die persönlichen inspiration her?
00:53:55: wo suchst du sie?
00:53:56: dir ja auf den reisen auf den gesprächen?
00:53:58: also wie muss man das vorstellen?
00:54:01: weil am ende gilt natürlich auch für dich wie bleibst du up to date?
00:54:06: Ja, also ich kriege natürlich unglaublich viel mit durch die verschiedenen Beiräte in denen ich jetzt die verschiedenen Communities in den ich mit unterwegs bin und am einen des Tages ist es tatsächlich der Austausch mit anderen.
00:54:21: Der auch mir als dieser selbst gelebte Community Ansatz der mir hilft.
00:54:24: Ich krieg wahnsinnig viel Spannendes mit durch diese interdisziplinaren Studien an denen wir dran sind wo ich mit Forschern aus Netzwerkanalyse bis hin zu medizinischer Hochauflösung von irgendwelchen Körperteilen oder Organenarbeiter und dann immer die Frage mir stellt, wie kann ich das auf uns übertragen?
00:54:42: Wie können wir das mitnehmen.
00:54:43: Was heißt es für uns?
00:54:45: Und das ist schon außerordentlich spannend für mich, aus diesen anderen Fachbereichen das zu lernen.
00:54:49: Ich war jetzt gerade beim großen IOT Summit und durfte da auf der Bühne sprechen und dann war es eben auch für mich so ein Ah-Erlebnis zu sagen ja stimmt!
00:54:57: So eine Organisation kann man ja auch sehen als die Anzahl von Entitäten, Maschinen, Agenten Menschen alle Sendendaten verarbeiten sie und schicken wieder weitere raus.
00:55:07: und wie komplex ist eigentlich dieses Setting dass wir's hinbekommen?
00:55:11: uns dabei helfen, die Transformation zu beschleunigen.
00:55:18: Indem wir gewisse Muster erkennen wann vielleicht gewisse Settings wegbrechen.
00:55:22: also ist jetzt für die Abschlussfrage vielleicht ein bisschen so lang die Antwort aber dieses in andere Fachbereiche einzutauchen damit Experten zu reden Inspirationen zu bekommen und das dann wieder zu verheiraten dass es das was mir unglaublichen Spaß macht und was für mich total gut funktioniert.
00:55:37: welche Frage wird deiner Meinung nach sich heute noch nicht gestellt, die eigentlich ganz oben auf einer Agenda stehen sollte in einer Organisation.
00:55:46: Was macht mich unersetzlich?
00:55:49: Wenn KI-Modelle immer intelligenter werden und wenn immer mehr Aufgaben an die KI delegiert würden... Und nicht nur aus ethischen Überlegungen, dass wir das eben dann doch tun.
00:56:00: Was ist trotzdem das was uns als Menschen immer unersetzlich macht und woran man investieren sollte?
00:56:08: Das ist eine Frage die finde ich wird zu wenig gestellt und zu sehr die Frage aus der Angst heraus und weniger aus der Chance die da eigentlich drin liegt.
00:56:16: Was is das Beispiel was du momentan selber auf der Bühne dabei bist um eigentlich in kurzer Zeit sehr schnell klarzumachen wie wertvoll es ist, sich wirklich richtig mit diesem Thema auseinanderzusetzen.
00:56:27: Also was ist ein Paradebeispiel das du selber nutzt?
00:56:34: Ich finde die größte Motivation KI zu nutzen ist Unliebsamkeiten wegzubekommen.
00:56:38: Jeder von uns hat Aufgaben tagtäglich auf dem Tisch liegen, auf der überhaupt kein Bock hat und eine unserer Kunden hat das zur Maxime der KI-Transformation gemacht was ich total klug finde.
00:56:46: Die haben nicht gesagt die G&V muss sich jetzt erstmal verändern oder wir müssen noch mehr Kunden erreichen und so weiter.
00:56:51: Wir haben gesagt Nummer eins jeder Mitarbeiter schaut sich an worauf er gar keinen Bock mehr hat und wir schauen dass wir euch so entabeln dass ihr KI-Agenten einstellt die euch diese Aufgaben wegnehmen.
00:57:03: und ich glaube da gibt es jeden von uns gibt systemen auf die er gar kein Bock hat sei dass das umwelten des autos in der eigenen stadt bis hin zur steuerklärung bis hin zu irgendwelchen emails die auf die man gut verzichten kann.
00:57:16: Die latte ist groß aber schafft euch ein umfeld um Aufgaben zu machen auf die ihr den ganzen tag auch wirklich
00:57:22: Bock habt.
00:57:23: Wie bleibst du im balanc?
00:57:24: Das finde ich mal spannend weil Du hast sehr viel zu tun bis viele unterwegs sehr viele Themen.
00:57:31: Wie bleibst du für dich klar im Kopf und auch wie wir heute dann irgendwie und point zu sein?
00:57:36: Was ist dein?
00:57:37: ist es die family?
00:57:38: ist das sport?
00:57:39: was machst du?
00:57:40: Ja, also ich würde nicht sagen dass ich ein balancieter typ bin.
00:57:43: Ich bin schon ziemlich ja null oder eins typen um ehrlich zu sein, aber ich schaffe natürlich für mich Rahmenbedingungen die diese Leistungsfähigkeit auch möglich machen.
00:57:55: Ich sehe das was ich mache als Leistungssport und genauso versuche ich zu leben.
00:57:59: Ich trinke ausschließlich stilles Wasser kein Kaffee, keinen Tee, keine Ursauffahrt, keine Milch nichts ausschliessliches Wasser seit über zehn Jahren.
00:58:06: Ich versuch Dinge zu essen die meinen Körper helfen leistungsfähig zu sein.
00:58:09: Ich habe sehr viel in gute Betten, gute Kisten investiert weil Schlaf wichtig ist.
00:58:14: Ich versucht genügend Sport abzubekommen also wie ein Mönch, wenn es um meine Arbeit geht.
00:58:22: Du hast eine letzte Frage für die Version hier.
00:58:26: Was liebst du an deinem Job am meisten?
00:58:32: Dass ich meine außerordentliche Neugier zu einem Geschäftsmodell gemacht habe.
00:58:39: Was soll man dazu noch dazusagen... Dominic, ganz liebendank für deine Zeit.
00:58:43: Hat richtig Spaß gemacht und ja alle werden wir natürlich ein Stück weit auch mit dem einen oder anderen Link nochmal versorgen was sie machen können wie Sie es machen können um am Ende auch von der eine oder andere Veränderung die da draußen gerade stattfindet profitieren zu können.
00:58:59: Ganz liebem Dank!
00:59:00: Danke fürs Zuhören
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00:59:31: So oder so.
00:59:32: ich sage Dank für deine Unterstützung.
00:59:34: geh gerne mit uns in den Austausch.
00:59:36: gib uns Anregungen
00:59:37: Fragen
00:59:38: Gäste Vorschläge.
00:59:39: Wir freuen uns drauf und in diesem Sinne Bis zur nächsten Episode von CEO-Fivehundert.
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